Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von fabbec » 16. Sep 2016, 22:54

Eberhard hat geschrieben:Dann einfach einen CEE16 und ein zweites UMC-Kabel. Das ist die preiswerteste Lösung. Der notwendige Fehler-Gleichstromschutz ist in bereits Form eines Sensors im UMC vorhanden.


Fehler-Gleichstromschutz bzw FI A EV oder FI B ist im UMC nicht vorhanden!
Nur eine Erd Überprüfung!


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Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von Mathie » 17. Sep 2016, 07:12

fabbec hat geschrieben:
Eberhard hat geschrieben:Dann einfach einen CEE16 und ein zweites UMC-Kabel. Das ist die preiswerteste Lösung. Der notwendige Fehler-Gleichstromschutz ist in bereits Form eines Sensors im UMC vorhanden.


Fehler-Gleichstromschutz bzw FI A EV oder FI B ist im UMC nicht vorhanden!
Nur eine Erd Überprüfung!


Sicher? Hast Du das Teil mal näher analysiert?

Laut Tesla kann man den UMC bedenkenlos an jeder mit "normalem" FI (also Typ A ohne Zsatz EV) betreiben.

Aber da Du ja in der Lage bist ein europäisches MS auf US-SuC zu adaptieren, was laut Tesla nicht geht, würde ich im Zweifel Deiner Expertise vertrauen, wenn Du schon mal einen UMC analysiert hast.

Gruß Mathie
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Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von Volker.Berlin » 17. Sep 2016, 07:31

fabbec hat geschrieben:Fehler-Gleichstromschutz bzw FI A EV oder FI B ist im UMC nicht vorhanden!
Nur eine Erd Überprüfung!

Kein klassischer FI-Schutzschalter, aber eine Gleichstrom-Fehlerstrom-Erkennung, die genau diese Funktion übernimmt, ist sehr wohl vorhanden:
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Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von Oberfranke » 17. Sep 2016, 08:12

Wäre ja sonst auch Blödsinn. Den UMC soll man ja gerade an jeder Steckdose benutzen können.
--
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Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von KaJu74 » 17. Sep 2016, 10:37

Bin mit der KEBA P20 sehr zufrieden.
Vor allem in Kombination mit der Software von smarted.
Gruß Karsten

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75D:Bild
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Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von shunty » 17. Sep 2016, 10:41

Kellergeist2 hat geschrieben:Ich habe mir jetzt folgende Wallboxen angesehen und verglichen:
(Gesucht habe ich nach Wallboxen 22 kW mit festem Typ2-Kabel)
  • Mennekes Amtron (Start, Light, Pro, Basic, Xtra, Premium)
  • Wallbe (Eco, Pro)
  • ABL eMH1 Basic
  • KEBA 97.919
  • Tesla Wall Connector
  • Bettermann (B3200R, B3200RD)
  • TNM lolo 22kW

Ich kann Volker nur beipflichten: DU musst genau angeben, was du willst oder brauchst. Und dabei zählen IMHO nur und wirklich nur 2 Fragen:
a) Brauchst du eine Abrechnungsmöglichkeit/Zähler
b) Qualität und Zuverlässigkeit.

alles andere: Design, Tesla Aufschrift/Logo (oder eben nicht), Größe, Farbe, Form, Duft usw.: komplett irrelevant.

Wenn a) = JA: Dann Lolo und gebuchte Abrechnungsmöglichkeit. Ansonsten wünsche ich viel Spaß mit dem Finanzamt (nicht die Möglichkeit, die Abrechnung durchzuführen und bei der Steuererklärung einzureichen ist dabei ein Argument, sondern nur die, schon einmal eine Steuerprüfung im Nachhinein damit überstanden zu haben): von TNM bekommst du eine saubere Stromrechnung von einem externen Anbieter. Keine Diskussionen mehr, keine Interpretationsmöglichkeit, keine Probleme.

b) schwer zu sagen. Wahrscheinlich ist aber Mennekes in der Beziehung der "Mercedes" ( :lol: ) unter den Wallboxen: dafür spricht "Made in Germany" und deren langjährige Erfahrung sowie die Erfahrungen anderer User mit Mennekes-Elektrotechnik. Was in dem TMC (Tesla) für Hardware drinsteckt und wer den wirklich baut, weiß (noch) keiner so genau, und auch nicht, wie der nach 3 Jahren Dauerbetrieb noch so funktioniert (was, bitte, keine Wertung meinerseits darstellen soll). Das in meinen Augen sehr wichtige Argument B) ist eben im Vergleich zu A) viel schwieriger entscheiden.
Persönlich habe ich daher die Entscheidung anhand des Argumentes A) getroffen.
 
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Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von Kellergeist2 » 18. Sep 2016, 22:04

Heute (auf einem Sonntag!) war der Elektriker von HF-Solar bei uns und hat sich die "sehr interessante Elektro-Installation" des Hauses angesehen.
Als erstes untersuchte er den Hausanschluss. Für ein "Gehöft dieser Größe" recht schwach, für "normale" Wohnhäuser wäre es mehr als ausreichend.
Dann suchten wir nach der Unterverteilung zum Nebengebäude (Garagen-Haus). 3x16A jedoch jede Phase unabhängig abgesichert, somit keine gleichzeitige Abschaltung aller Phasen gewährleistet.
Auf der Suche nach der Unterverteilung kam ein Nachbar zur Hilfe und erklärte die "besondere Verkabelung".
Es führt ein Kabel 5 x 2,5mm² vom Haupthaus zum "Garagenhaus". Eindeutig zu wenig für eine Ladestation, da ja noch Beleuchtung und Schuko-Steckdosen daran hängen.
Einzelne Unterverteilung im Nebenhaus? Fehlanzeige!
Dann zeigte uns der Nachbar noch eine CEE16 rot in seiner Garage, welche an einer 5 x 6mm² angeschlossen war und einen separaten Abzweig vom Hausanschluss hat.
Dieser Anschluss ist historisch bedingt vorhanden und wird nicht mehr genutzt.
Perfekt!
Von dort kann der Elektriker einen Abzweig legen und eine Unterverteilung in unserer Garage legen.
Diese bekommt einen LSS 16A, welcher alle Phasen gleichzeitig trennen würde, ggfls, einen FI Typ A EV, einen geeichten Stromzähler (zur Abrechnung gegenüber dem Vermieter) sowie eine CEE16 rot.
Somit könnte ich zwar nur mit 11 kW laden, aber dann könnte ich mir auch einfach einen weiteren Tesla UMC kaufen, den ich in unserer Garage hängen lasse.

Meine Zweifel an der Lösung:
Die (mittlerweile ungenutzte) CEE16 rot in der Garage des Nachbarn würde nicht verlegt, sondern es würde ein Abzweig gelegt.
Somit wäre es theoretisch möglich, dass beide CEE16 rot gleichzeitig belastet werden könnten, was zwangsläufig dazu führen würde, dass die Sicherung im Haupthaus fliegen würde, obwohl keine der beiden CEE16 überlastet wären.
Solange sich der Nachbar vorher kurz bei uns melden würde, falls er mal "seine" CEE16 rot bräuchte (was sehr unwahrscheinlich ist), könnte ich die Ladung unterbrechen, und die Welt wäre in Ordnung.
Aber rein elektrotechnisch ist das dann meiner Meinung nach nicht ordentlich.

Fazit: Ich werde nochmal mit dem Vermieter sprechen, da er - wie ich mittlerweile herausgefunden habe - gerade sowieso mit einem Elektriker im Gespräch ist, die gesamte Verkabelung, Verteilung und Absicherung des Gebäudes zu überprüfen und zu modernisieren.
Möglicherweise ergeben sich dadurch andere, ordentlichere Möglichkeiten, welche dann sogar durch die geplante Elektro-Modernisierung vom Vermieter getragen würden.

Fazit:
Als kurzfristige Lösung wäre ich bereit, den vom "meinem" Elektriker vorgeschlagenen "Workaround" anzunehmen, um dann langfristig mit dem Vermieter eine eigenständige Unterverteilung zu "meinem" Anschluss in unserer Garage zu bekomen.
Ich würde somit "in meinem Zuständigkeitsbereich" entsprechend stärkere Leitungen verlegen lassen, um dafür gerüstet zu sein, falls die Hausinstallation nächste oder übernächstes Jahr komplett modernisiert würde.
Dann bräuchte ich nur die CEE16 durch eine CEE32 oder direkt einer Wallbox ersetzen, aber nicht mehr die Leitungen austauschen.
Gruß, Kellergeist2
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Re: Vor-/Nachteile der verschiedenen Wallboxen

von kassiopeia » 18. Sep 2016, 22:40

Kellergeist2 hat geschrieben:Meine Zweifel an der Lösung:
Die (mittlerweile ungenutzte) CEE16 rot in der Garage des Nachbarn würde nicht verlegt, sondern es würde ein Abzweig gelegt.
Somit wäre es theoretisch möglich, dass beide CEE16 rot gleichzeitig belastet werden könnten, was zwangsläufig dazu führen würde, dass die Sicherung im Haupthaus fliegen würde, obwohl keine der beiden CEE16 überlastet wären.
Solange sich der Nachbar vorher kurz bei uns melden würde, falls er mal "seine" CEE16 rot bräuchte (was sehr unwahrscheinlich ist), könnte ich die Ladung unterbrechen, und die Welt wäre in Ordnung.
Aber rein elektrotechnisch ist das dann meiner Meinung nach nicht ordentlich.

Um das zu verstehen fehlt uns Information. Die Leitung hält ja locker 32 A aus.
Ist die Hauptsicherung des Hauses nicht viel größer als 32 A, oder ist die Leitung zu Nachbars CEE16 < 32 A abgesichert?

Im zweiten Fall würde ich mir keine Sorgen machen, im schlimmsten Fall würde die Ladung des Fahrzeugs unterbrochen.
Wenn dies so unwahrscheinlich ist wie du schreibst ist das ja kein Problem.
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