TCO im Vergleich zum Audi A6

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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von Naheris » 10. Dez 2014, 17:26

JeanSho hat geschrieben:Leute, bitte! Wir wissen doch noch gar nicht ob Naharis wirklich Interessent ist oder was.

Ich poste nur aus Spaß 46 mal hier ohne jemals den Tesla S als schlecht zu bezeichnen. Ich sage nur, er ist im Leasing zu teuer. Manchmal wundere ich mich, was für ein schwieriges Konzept das sein muss, Leasingkosten berechnen. ;)

Eberhard hat geschrieben:Habe jetzt > 116.000 auf dem Tacho. Habe gegenueber Verbrenner bereits ca. €20.000 an Kosten fuer Benzin (gegen ueber einem RS7 sogar €25.000) an Energiekosten, Wartungskosten und Steuern gespart. noch 4 Jahre und das MS hat sich selbst bezahlt.
Ach so ein Mist, ein Verbrenner haelt ersta garnicht so lange durch.

:shock: Du musst aber schlecht mit deinen Verbrennern umgegangen sein. Die drei Autos in unserer Familie sind zusammen 35 Jahre alt. Ganz nebenbei: ES GEHT IN DIESEM THREAD UM LEASING. Komplexes Konzept, ich weiß. :lol:

Spinatcruiser hat geschrieben:Schräg sind auch die 7,7 l Verbrauch beim Audi.

Habe ich über 400km selbst mit genau meinem Zyklus erfahren. Gemessen an Tankstelle. Finde ich nicht schräg sondern überraschend gut, v.a. für einen Vierradantriebler. Liegt aber auch an meiner Fahrweise, die auch gut (eigentlich besser) zu BEVs passen würde.

Spinatcruiser hat geschrieben:Schräg ist es, überhaupt ein Auto zu vergleichen, dessen Vorzüge für dich gar nicht relevant sind.

Absolute Vibrationsfreiheit dank E-Motor, Stille, hohen Komfort und günstige Betriebskosten hat der Tesla Model S doch.

Spinatcruiser hat geschrieben:Schräg ist es, ein Auto zu vergleichen, dessen Ausstattung überhaupt nicht deine Mindeststandards erreicht.

Wiese soll der Tesla S nicht relevant sein? Er erfüllt alle Kriterien, spätestens mit dem Upgrade auf den Autopilot. Nebenbei, wüsste ich heute schon dass der Autopilot nächstes Jahr genau so kommt wie beschrieben, dann würde ich einen Tesla kaufen. Das wäre sofort Minimalkriterium. Dummerweise glaube ich es nicht, da es derzeit noch in einigen Ländern (u.a. Deutschland und USA) nicht zulässig ist.

Spinatcruiser hat geschrieben:Bei den Tesla-Fahrern mögen rosa Brillen im Spiel sein, keine Frage. Aber lass dir gesagt sein, bei Audi A6-Sympathisanten auch.

Der Audi ist wirklich nur Teil dieser Diskussion, weil ich den Tesla mit dem teuersten Auto auf meiner Liste verglichen habe - nicht dem wahrscheinlichsten. Ein Vergleich mit einem Golf oder A3 wäre doch nicht ernstzunehmen gewesen.

Ich faszinieren eigentlich alle Autos, je technisch moderner desto besser. Leider kann es aber immer nur eines werden. Daher habe ich auch schon viel experimentiert, und habe nicht vor das zu ändern. Alle fünf Autos die ich selber gekauft habe waren von unterschiedlichen Marken. Derzeit fahre ich Volvo, davor Lexus. Meine Firma betreibt null Audis und null VWs (war mal einer). Am coolsten finde ich derzeit einen Tesla. Aber ich kaufe nicht (mehr) alles, was ich cool finde. Das habe ich beim Lexus noch gemacht. Passiert mir nie wieder (das Problem war das lächerliche Serviceintervall, die grausame Bediener-"Experience" und der grausam schlechte Lack).

Spinatcruiser hat geschrieben:Ich habe nichts gegen Audis, vor allem nicht gegen die großen dicken. Die werden bei mir im Ort produziert. Da arbeiten insgesamt 14.000 Leute dran, die auch leben wollen.
(Ein bisher völlig außer Acht gelassener Aspekt pro Audi übrigens).

Ich verstehe auch nicht, warum immer alle so auf die Deutschen Hersteller schimpfen. Ich lebe zwar nicht von Audi, dafür finanziert egal welches Auto ich auch nehme BMW derzeit ein Stückchen mit. ;)

Spinatcruiser hat geschrieben:Deshalb würde ich dir das Fahrzeug wärmstens ans Herz legen. Es ist nicht schlecht. Wir haben selbst genügend dieser und anderer Modelle von Audi gefahren.

Könnte auch noch ein Passat werden. Oder ich fahre den Volvo noch ein wenig länger und warte auf einen S110D, den ich dann kaufe. ;) Alles noch offen, bis Ende der Woche zumindest...

Spinatcruiser hat geschrieben:Bei den von dir getroffenen Vorgaben und Annahmen die Fahrzeuge, sowie deine Ansprüche betreffend, verstehe ich nur den Grund für diesen Vergleich überhaupt nicht. Der Vergleich ergibt keinen Sinn!

Ich verstehe nicht, warum der Vergleich nicht passen sollte. Der Tesla erfüllt alle Kriterien, ist sehr schick und zudem unglaublich modern. Ich hatte auch schon im zweiten Baumonat einen Lupo 3L TDI. Danach auch einen Hybdrid als das alles noch nicht so in war. Warum sollte da ein BEV nicht passen, den ich auch mit vetretbaren Einschränkungen geschäftlich nutzen könnte? Versteh ich nicht.

Klar, der Preis war letztendlich ausschlaggebend gegen den TMS. Aber das ich ihn überhaupt in Betracht gezogen habe sollte doch ausreichend sein als Erklärung, dass er eben doch in meine Kriterien passt. Klar, er ist klar am oberen Ende der Liste, preislich, größentechnisch und definitiv Leistungstechnisch. Aber irgend ein Auto wird immer oben auf der Liste sein, solange die größer als eins ist. ;)

Spinatcruiser hat geschrieben:Und zum Abschluß (zumindest für mich) dieser Diskussion noch etwas zum nachdenken!

Ja, das denke ich mir schon seit etwa sechs Jahren zum Thema Hybrid, und jetzt zu BEVs. Man kann hier natürlich auch BMW hinstellen - stimmt eigentlich auch. Toyota hätte ich auch mal für passend gehalten, aber die setzen ja auf Hydrogen, die Zukunftstechnologie, die immer eine bleiben wird. ;)
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TCO im Vergleich zum Audi A6

von GalileoHH » 10. Dez 2014, 19:48

Naheris hat geschrieben: Oder ich fahre den Volvo noch ein wenig länger und warte auf einen S110D, den ich dann kaufe. ;) Alles noch offen, bis Ende der Woche zumindest...



Soll ich Dir was sagen? Deine rechte Gehirnhälfte hat das Model S schon längst gekauft!

Haben wir nicht einen Model S Besitzer in Augsburg, der mit ner 2. Probefahrt etwas nachhelfen könnte?

Wenn ich mir anschaue, wie Deine Argumentation so langsam aufweicht, würde ich als Vertriebler jetzt auf Attacke schalten...
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von Naheris » 10. Dez 2014, 20:20

GalileoHH hat geschrieben:
Naheris hat geschrieben: Oder ich fahre den Volvo noch ein wenig länger und warte auf einen S110D, den ich dann kaufe. ;) Alles noch offen, bis Ende der Woche zumindest...


Soll ich Dir was sagen? Deine rechte Gehirnhälfte hat das Model S schon längst gekauft!

Ich habe doch immer gesagt, dass der Tesla S eine richtige Wahl ist. Nur kriege ich sie unter der Realität meiner Firma und bestimmten selbst auferlegten aber zur Zeit bindenden Voraussetzungen nicht bezahlt. Ich muss schlichtweg meine Bilanz und Kosten noch für etwa 8 Monate unter einer bestimmten Schwelle halten.

Mein Problem ist also: Warte ich jetzt, dann habe ich im Mai kein Auto mehr. Verlängere ich das Auto, welches ersetzt wird (ich halte ja meinen Volvo nur für einen MA warm), dann erwürgt mich mein Mitarbeiter der sein Auto unbedingt loswerden will. Ich will sein Auto aber auch nicht fahren (weil er recht hat mit seinem Wunsch). Also bleibt mir Leasing oder Langzeitmiete, die wiederum zu teuer wird.

Der Tesla hier würde schon passen. Mein liebstes Auto bisher war ja auch mein Lupo 3L TDI... war auch klar seiner Zeit voraus. *schnüff*
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von Yellow » 10. Dez 2014, 21:49

Dann habe ich noch einen Tipp für Dich: Sixt, Europcar, Enterprise,...
Mit einem Mietwagen kann man solche zeitlichen Lücken prima überbrücken ;-)
Machen wir öfter.
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Bis 06/2015: P85 (34.000 km, 223 Wh/km)
Bis 12/2016: S85D (44.000 km, 222 Wh/km)
Seit 12/2016: X90D (51.000 km, 248 Wh/km), weiss, 20", 6-Sitzer, AP1, HEPA, AHK
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von TeeKay » 10. Dez 2014, 22:09

Ich könnte auch einen Zoe vermieten. :)
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von Boris » 10. Dez 2014, 22:37

Ok, wenn Dein Problem ist, dass Du Deine Bilanz und Kosten nur für einen Zeitraum von 8 Monaten von Tesla "unbeeinträchtigt" sehen willst, dann mach das doch so: Kaufe/finanziere/lease den Tesla einfach privat oder über eine andere Firma, ggf. über eine dafür extra gegründete UG, die den Tesla dann erstmal zu günstigen Konditionen an Dein Unternehmen vermietet/verleast. Nach Ablauf der 8 Monate übernimmst Du den Tesla in Dein Unternehmen und machst die UG wieder dicht.

Oder Du kaufst/finanzierst/least zwar über Dein Unternehmen, verpflichtest Dich aber privat gegenüber Deinem Unternehmen für die ersten 8 Monate einen (monatlichen) Betrag von "x" privat zu tragen. Nur mal so als grobe Ideen, vielleicht haben ja andere hier noch bessere Ideen. Musst Du auch nicht kommentieren, nur so als Gedankenanreiz. Als Unternehmer sind wir ja kreativ und finden für alles Lösungen.

PS: Die fehlenden Assistenzsysteme/Extras haben mich auch erst beschäftigt, ich vermisse nichts mehr und genieße jeden Tag das Antriebskonzept. Mir fehlten z.B. Head-Up-Display, Rückfahrlinien, Sitzkühlung, Lenkradheizung, Abstandstempomat, Allradantrieb, Voll-LED etc. Vermisse ich alles nicht mehr, einen Teil gibt es ja auch jetzt bereits bzw. kommt demnächst. Bei mir brauchte ich beim TCO nicht rechnen weil klar war und ist, dass mein bisheriger Verbrenner mit 510PS 5L V8-Kompressor da nicht annähernd mithalten kann und alle anderen Verbrennerfahrzeuge in dieser Liga ebenfalls nicht. Deshalb war das eine einfache und schnelle Entscheidung.
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von tux » 10. Dez 2014, 23:52

Naheris hat geschrieben:
GalileoHH hat geschrieben:
Naheris hat geschrieben: Oder ich fahre den Volvo noch ein wenig länger und warte auf einen S110D, den ich dann kaufe. ;) Alles noch offen, bis Ende der Woche zumindest...


Soll ich Dir was sagen? Deine rechte Gehirnhälfte hat das Model S schon längst gekauft!

Ich habe doch immer gesagt, dass der Tesla S eine richtige Wahl ist. Nur kriege ich sie unter der Realität meiner Firma und bestimmten selbst auferlegten aber zur Zeit bindenden Voraussetzungen nicht bezahlt. Ich muss schlichtweg meine Bilanz und Kosten noch für etwa 8 Monate unter einer bestimmten Schwelle halten.

Mein Problem ist also: Warte ich jetzt, dann habe ich im Mai kein Auto mehr. Verlängere ich das Auto, welches ersetzt wird (ich halte ja meinen Volvo nur für einen MA warm), dann erwürgt mich mein Mitarbeiter der sein Auto unbedingt loswerden will. Ich will sein Auto aber auch nicht fahren (weil er recht hat mit seinem Wunsch). Also bleibt mir Leasing oder Langzeitmiete, die wiederum zu teuer wird.

Der Tesla hier würde schon passen. Mein liebstes Auto bisher war ja auch mein Lupo 3L TDI... war auch klar seiner Zeit voraus. *schnüff*

Schön dass wir uns langsam des Pudels Kern annähern.

Noch ein paar Anregungen:
  • Falls es um die Bilanz geht: Das Thema hatten wir schon auf Seite 11 angesprochen. Droht bilanzielle Überschuldung / negatives EK hast Du sicherlich sowieso schon Rangrücktritt erklärt. Verständlich dass Du dann nicht noch ein Auto finanzieren möchtest. Peter_67 hat allerdings richtigerweise angemerkt, dass Banken sich i.d.R. auch die Verträge ansehen und die Leasingvereinbarung entdecken (die viel unflexibler ist als eine Finanzierung, zumal Du bei Tesla m.W.n. die Möglichkeit hast, ohne oder mit geringer Vorfälligkeitsentschädigung den Kredit komplett zu tilgen). Es kommt also drauf an für wen Du die Bilanz schön machen willst: Banken (hast Du guten Kontakt zu Deinem Berater lässt der sicherlich mit sich reden, kannst bei der Gelegenheit auch gleich einen KfW-Kredit Erneuerbare Energien anfragen, damit lässt sich m.W.n. auch ein Tesla MS finanzieren), Investoren, Kunden (wollen manchmal auch wissen mit wem sie zusammen arbeiten)?
  • Wenn Du jetzt schon weißt dass dieser Zeitraum überschaubar sein wird, hast Du vermutlich einen entsprechenden Auftrag, kannst bald eine große Rechnung stellen o.ä.. Dann ist doch alles halb so schlimm, damit wirst Du überzeugen können dass die bilanzielle Situation nur vorübergehend suboptimal ist. Hauptsache die Liquidität ist im grünen Bereich.
  • Bei Finanzierung hast Du einen Liquiditätsvorteil, Du bekommst die Vorsteuer vom FA sofort erstattet. Daher bist Du hier zumindest kurzfristig in Bezug auf die Liquidität besser gestellt als beim Leasing. Wäre natürlich klasse wenn man in 2015 50% Sonder-AfA machen könnte. Glaube zwar nicht dass das kommt, habe die Hoffnung aber nicht aufgegeben ;-)
  • Wenn Du jetzt bestellst, kommt die Rechnung erst nächstes Jahr. Bestimmt (nur 8 Monate...) hat sich Deine Situation zum Bilanzstichtag schon verbessert, so dass die temporäre Überschuldung o.ä. im Jahresabschluss garnicht mehr auftaucht (je nachdem wie Dein Geschäftsjahr liegt).
  • Wenn es darum geht, dass Du nur die paar Monate überbrücken musst, kauf (oder Jahreswagenleasing für 12 Monate) Dir doch geschäftlich oder privat irgendwas billiges gebrauchtes, ist doch nur für ein paar Monate. Kaufst Du privat kannst Du m.W.n. 30 Cent/km der Firma in Rechnung stellen und musst kein Fahrtenbuch führen. So hast Du auch nur Aufwand in der GuV und musst kein Auto bilanzieren. Wenn dann der Tesla da ist verkaufst Du das andere Auto.
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von slider » 11. Dez 2014, 13:21

Aus der zweiten Reihe: Danke an Naheris und alle anderen Beteiligten für die Argumente für und wider MS. Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Entscheidungsfindung und ob ich den Kaufpreis wirtschaftlich oder 'emotional' rechtfertigen kann/möchte. Als EÜR-Freiberufler ist zwar vieles wirtschaftlich einfacher (eben kein Leasing-Zwang), aber letztlich würde ich dann zwei Tage pro Monat für das Auto arbeiten statt nur einem. Und im Normalfall lege ich Wert auf möglichst geringe materielle 'Zwänge'.

An dieser Stelle kann ich folgendes Buch empfehlen: http://www.amazon.de/Happy-Money-Scienc ... 008J4L17K/ - darin gibt es einen netten Exkurs zum Thema Auto und Glück (mit passender wissenschaftlicher Studie). Grundsätzlich: ein großes/besonderes Auto an sich macht nicht glücklich bzw. hat keinen signifikanten Einfluss auf die 'Gesamtzufriedenheit' - es sind eher die damit zusammenhängenden Erlebnisse...der Wochenendausflug beispielsweise; das reine Pendeln zur Arbeit: da tut es auch der Golf.

Auf der anderen Seite würde ich durchaus behaupten das mir der Autopilot drei zusätzliche Lebensjahre durch Stressersparnis bringt, entsprechend gibt die Studie dann auch keine echte Hilfe in die eine oder andere Richtung. :lol:
 
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von TeeKay » 11. Dez 2014, 14:34

Das Elektroauto an sich macht auch schon glücklicher, das kann kein Verbrenner-Golf. Ich bin vom BMW 550i auf einen C-Zero umgestiegen. Beim BMW hat mich immer irgendetwas blockiert, gestört. Was es war, kann ich dir auch nicht sagen. Aber das Gefühl, ihn zu fahren, war nicht ansatzweise so freudebereitend, wie ich mir das erwartet hatte. Ganz anders beim C-Zero, der was Design, Ausstattung, Verarbeitung, Motorleistung, Reichweite im Vergleich zu BMW ein Unterschied wie Tag und Nacht darstellt. Trotzdem fahre ich vom ersten Tag an viel, viel, viel lieber den C-Zero. Im Winter auch mit Handschuhen, Schal, dicken Socken, Jacke, weils da drin sehr kalt ist. Beim BMW hatte ich per Handy die Standheizung aktiviert und bin im Pullover gefahren Ist angenehmer, machte aber trotzdem viel weniger Spaß. Der BMW steht nun zum Verkauf, weil ich ihn praktisch nur noch zwangsweise fuhr, um die 12V-Batterie zu laden.

Das reine Pendeln zur Arbeit ist im Elektroauto eben nicht das selbe wie im Verbrenner-Golf. Ich fahr jetzt bei schönen Wetter auch gern mal durch die Gegend und fotografiere Ladesäulen - weils einfach Spaß macht, damit zu fahren. Im BMW hatte ich nie das Bedürfnis, bei schönem Wetter Tankstellen fotografieren zu fahren.
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Re: TCO im Vergleich zum Audi A6

von Naheris » 11. Dez 2014, 18:05

TeeKay hat geschrieben:Trotzdem fahre ich vom ersten Tag an viel, viel, viel lieber den C-Zero.

Ist (war) bei mir ähnlich. Je kleiner das Auto, desto lieber hatte ich es. Die großen Schlitten fahre ich nur um mehr Knautschzone zu haben (inzwischen weniger relevant) und weil es einfach für Langstreckenfahrten angenehmer ist. Mit einem Kleinwagen bin ich nach 500km einfach immer wie erschlagen. Das ist mir mit meinen übergroßen Schlitten noch nie passiert.

Am Tesla reizt mich (abgesehen von der Technik) v.a. die Zwangspause alle ca. 300km, was zu einer (noch) ruhigeren Fahrweise zwingt und endlich die (eh sehr seltenen) "Expressfahrten" unmöglich machen wird. Ist man zu spät losgefahren holt man das ja eigentlich eh schon mit einem Verbrenner nicht mehr wirklich auf, warum also eigentlich die Anstrengung? ;)

Diverse gute Vorschläge zur Finanzierung

Tatsächlich will ich einfach für eine bestimmte Förderung für Software-Entwickler die optimalen Voraussetzungen schaffen, denn einmal in meinem Leben hätte ich vielleicht gerne mal eine. Aber dank all meiner tollen regionalen Banken und Betreuer habe ich bereits die Entwicklung komplett alleine übernehmen müssen, obwohl geeignete Förderungen mit kompletter Ausfallsicherung hier in Bayern eigentlich existiert hätten. :evil:

Software ist für die Banken/r in der Region einfach noch Neuland. :cry:
_______________

Das mit der Erneuerbaren-Energien-Förderung ist eine interessante Idee. :o Muss ich mal prüfen.

Abgesehen davon habe ich bereits angedacht mir eine eigene Firma zu gründen um mir meinen Furhpark zu vermieten. Da spart man sich dann auch gleich die Versteuerung der Geldwerten Vorteile zur Eigennutzung, und ggf. Fahrtenbücher. Nur muss man eigentlich ab und zu Autos durchtauschen. Gibt auch schon ein paar andere Interessenten aus meinem Bekanntenkreis, die dann da vielleicht mitmachen würden. Aber geprüft habe ich da noch nichts. Trotzdem danke für den Vorschlag. :)
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