1 Million Kilometer im Model S

Infos zur Limousine mit Platz für 5+2...

Re: 1 Million Kilometer im Model S

von RobT » 29. Nov 2019, 06:50

Gratulation an Hansjörg Gemmingen! 1.000.000 Kilometer mit dem Tesla sind der Beweis, das Elektromobilität funktioniert, langstreckentauglich und unschlagbar günstig ist.
Tesla Model S75D mit AP, 2019, schwarz "Blackbird"
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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von nosch » 29. Nov 2019, 07:55

Hallo,
an alle, die wegen der 1.000.000km als Umweltverschmutzung rummosern:

Habt ihr euch mal überlegt, welchen Werbeeffekt sowas hat?
Gerade wo doch viele glauben Langstrecke sei mit Elektroautos nicht möglich.
Das geht zur Zeit durch alle Medien.

Ich denke, dass sowas viele eben schneller schneller zur Elektromobilität bringt und damit auch der Umwelt hilft.


Viele Grüße
Norbert
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https://tessoon.de (Achtung! Beta-Version, also noch in der Enwicklung)

Meine Erfahrungen mit dem Model-S100D, EZ 3/2018:
https://tesla-model-s.sowas.com/home.html
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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von Taur3c » 29. Nov 2019, 08:05

Richtig. Außerdem ist er vorher ähnliche Strecken mit eine Verbrenner gefahren bzw geflogen. Da ist der Tesla alle male besser. Er macht das ja nicht nur zum Spaß sondern weil er viel reisen muss.
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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von tornado7 » 29. Nov 2019, 08:10

Hab ich ja oben geschrieben. Ist die gleiche Geschichte wie wenn Al Gore & Co durch die Welt fliegen um, gestützt auf wissenschaftliche Argumente, über die Dringlichkeit des Klimawandels zu berichten. Uhhhh böse, soo viele Flüge! Aber wenn nur ein Dutzend Menschen dadurch ihre Gewohnheiten hinterfragt, hat sich die ganze Sache dennoch gelohnt. Wohl sind es eher hunderte bis tausende.

Taur3c hat geschrieben:Außerdem ist er vorher ähnliche Strecken mit eine Verbrenner gefahren bzw geflogen. Da ist der Tesla alle male besser. Er macht das ja nicht nur zum Spaß sondern weil er viel reisen muss.

Er ist vorher 5x weniger gefahren und macht ansonsten nur sehr vage Aussagen zu seinem damaligen Mobilitätsverhalten. Dass er beruflich viel fliegen muss, bezweifle ich bei seiner Branche und dem privaten Hintergrund ernsthaft. Zudem sagt er auch das: "Meinen Mercedes habe ich für Kurzstrecken stehen gelassen, die habe ich dann lieber zu Fuß oder per Fahrrad zurückgelegt. [...] Bei einem Batteriefahrzeug ist es sinnvoller, es lieber jeden Tag und auch für nicht ganz so große Strecken zu fahren." – Er fährt also nun auch die kleinste Strecke mit dem Elektroauto statt diese zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurück zu legen. Das ist definitiv ein Rückschritt und der Rebound-Effekt lässt wahrhaftig grüssen.

Mir tut der Kerl aber irgendwie leid. Täglich 5 bis 10 Stunden im Auto. Das ist doch kein Leben.
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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von krouebi » 29. Nov 2019, 08:20

Hallöchen,

ich finde diese Nachricht gut.

Die Nörgler hier stört es wahrscheinlich sehr daß es noch Personen in Deutschland gibt, die sich nicht dafür schämen ein "Freiherr" in ihrem Namen zu haben, und freiwillig gestehen "Der gelernte Landwirt lebt von seinem Vermögen, das Autofahren ist sein Hobby".

Weiter so, Herr Hansjörg Freiherr von Gemmingen-Hornberg, wir freuen uns schon darauf in weitere fünf Jahren den nächsten Bericht zu lesen!!!
MfG,
Krouebi

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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von OS-Electric-Drive » 29. Nov 2019, 08:20

Welcher Mensch muss 600km im Tag reisen? Die meisten km sind zum Spaß auf die Uhr gekommen, das ist mir am Ende egal, jeder so wie er will. Was mich in diesem speziellen Fall aber extrem nervt ist, dass er anderen extrem angeht wenn es um den Lebenswandel geht. Wie gesagt, jeder wie er will und das ist ja das tolle in Deutschland. Viele vergessen ja, dass sein Roadster auch schon >500.000km hat.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/200 ... 31761.html

Leider finde ich den Artikel nicht mehr, als er von Tesla erwartet hatte dass er einen kostenlose Akku nach 300.000km haben wollte weil er ja "Werbung" für Tesla mache...

@Tornado ich gebe Dir voll Recht bei Al Gore keine Frage, ich habe vor vielen Jahren einen Termin mit seinem Kollegen Woodrow W. Clark II gehabt der mit ihm den alternativen Nobelpreis gewann. Natürlich ist es ein zweischneidiges Schwert und es gibt immer Vor- und Nachteile.
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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von Mathie » 29. Nov 2019, 08:39

tornado7 hat geschrieben:Mein Respekt für den Typen, der selbst mit 100% PV Strom (40 g / kWh) in 5 Jahren mal eben 8 Tonnen CO2 rausgehauen hat (wofür eigentlich genau?) hält sich arg in Grenzen, der Rebound-Effekt lässt grüssen und die kurzsichtige Freude einiger hier kann ich deswegen nicht teilen.

Du fragst wofür. Wenn ich das Interview mit von Gemmingen in der Zeit richtig verstanden habe, einfach um zu beweisen, dass es geht! Diesen Beweis halte ich für wertvoll und Du, wie Du später schreibst doch eigentlich auch, oder verstehe ich die weiteren Zitate falsch?

Mein grosser Respekt für die Technik jedoch, z.B. über 500'000 km mit einem Akku, gebührt dem Team bei Tesla.

Halte das auch für eine tolle Leistung, die aber nur gewürdigt werden kann, wenn es jemand auf sich nimmt, die Strecke im Alltag auch zu fahren!

Unter dem Strich sollte man sich aber wohl nicht ob dem Verhalten von Einzelnen aufregen. Immerhin motiviert dieser Typ mit seinem Meilenstein womöglich auch viele Dienstwagen- und Taxifahrer zum Umsteigen und da darf er dann in der Summe ganz schnell viele eingesparte Emissionen auf seine Kappe schreiben.

Das ist ein weiterer Effekt, den man gerade bei dem Presserummel um die 1 Gm mit dem Elektroauto nicht vernachlässigen sollte!

Noch kurz zum von Dir oben angeführten Reboundeffekt. Ich weiß nicht, wie viele Flugreisen durch die Fahrerei von Gemmingens substituiert wurden. Bei mir sieht es, wenn man nur die Fahrzeugkilometer betrachtet, so aus, als hätte sich mein ökologischer Fußabdruck vergrößert, seit wir einen Tesla als Firmenwagen haben.

Die zusätzlichen etwa 5.000 km Fahrleistung pro Jahr resultieren jedoch aus Urlaubsfahrten, die sonst per Flugzeug mit Mietwagen vor Ort angefallen wären. Deshalb bin ich vorsichtig von einem Reboundeffekt zu sprechen, wenn ich nicht weiß, wie die Gesamtbilanz aussieht.

Gruß Mathie
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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von Snuups » 29. Nov 2019, 08:46

kerberos hat geschrieben:Sehe das auch eher bedenklich, dass offensichtlich aus teils privaten Vergnügen soviel Strecke in so kurzer Zeit zurückgelegt wurde. Gut jeder wie er möchte (zumindest besser als Flugzeug oder Verbrenner) aber auch ein E-Auto hat einen gewissen Footprint (Verschelißteile, Strommix usw.)).


Das kommt der Aufforderung nahe er solle gefälligst in einem Zelt im Wald leben.

kerberos hat geschrieben:Wenn es rein um den Umweltfaktor geht reicht die Energiewende alleine nicht aus, man sollte auch das eigene Verhalten nach Möglichkeit anpassen (z.B. keine sinnlosen Spaßfahrten). Sonst gibt es unter Umständen eine Rebound-Effekt durch E-Mobilität (z.B. nutz er das E-Auto jetzt auch mehr für Kurzstrecken, im Vergleich zu seinem Mercedes).


Das kommt der Aufforderung nahe er solle gefälligst in einem Zelt im Wald leben.

kerberos hat geschrieben:Abgesehen davon ist es gut zu wissen, dass der Akku durchaus eine 1/2 million km erreichen kann. Eher negativ überraschte mich die Haltbarkeit des E-Motors, schon der Vierte drin (also ca. alle 250tkm), bei anscheinend schonender Nutzung. Bei meinen bisherigen Verbrennern der letzten 15 Jahren (BMW) hielten die Motoren alle über 250 tkm ohne jegliche Motor-Reparatur (außer normale Serviceumfänge, Zünd- bzw. Glühkerzen, Öl usw.).

Und Achtung bei seiner Aussage zu den Repartaurkosten, er hat 8 Jahre Garantie auf Motor und Batterie ohne km Begrenzung, trotzdem kamen 13.000€ zusammen!


Was hätten jetzt 3 Zusätzliche Fahrzeuge gekostet? Oder 2 S Klassen? zwischen 100'000 und 200'000? Also hat er mit dem Model S ungefähr saftige 100'000 gespart.

kerberos hat geschrieben:Aufgrund so einer Laufleistung hätten alle Model 3 Faherer die Motoren (bis auf den Ersten bei 40tkm) und Batterien selbst zahlen müssen (Garantie-Begrenzung auf 192.000km). Das kann dann jeder selbst nachrechnen was das wirklich gekostet hätte... So gesehen ein enormer Vorteil fürs Model S und X bei Vielfahrern.


Auch das geht nicht da die neueren Motoren eine WESENTLICH bessere Standzeit haben.

tesla-andi hat geschrieben:War bei mir auch so. Motor wurde ausschließlich wegen Geräuschentwicklung getauscht.
Dabei wurde mir gesagt, dass die Motoren wieder aufbereitet werden. Das stelle ich mir zumindest wesentlich einfacher vor, als bei einem Verbrennungsmotor.


Das hatte ich auch. So spät erst da der 'alte' ja beim Erstbesitzer nur 35'000 km machen musste.

tornado7 hat geschrieben:Mir tut der Kerl aber irgendwie leid. Täglich 5 bis 10 Stunden im Auto. Das ist doch kein Leben.


Die meisten verbringen mehr Zeit an einer Arbeit die sie hassen und anschliessend den Rest des Tages vor dem Fernseher. DIE tuen mir leid. Nicht jemand der Spass und Freude am fahren hat und es auch tut.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von atomsmart » 29. Nov 2019, 08:57

tornado7 hat geschrieben:Mir tut der Kerl aber irgendwie leid. Täglich 5 bis 10 Stunden im Auto. Das ist doch kein Leben.


Ich denke das ist alles Ansichtssache. Der eine findet 5 bis 10 Stunden im Auto ist kein Leben und schreibt dafür hier im Forum 3500 Beiträge in 4 Jahren? Ist das das bessere Leben? Ich denke das soll jeder für sich selber entscheiden und nicht immer über andere werten.

Die Freiheit so durch die Länder und Landschaften zu ziehen finde ich auf eine Art schon sehr reizvoll. Wenn es jeder machen würde ökologisch eine Katastrophe - aber hier in diesem Fall für diese Mission finde ich es vertretbar und Gratuliere zu dieser Leistung.
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Re: 1 Million Kilometer im Model S

von Dupk001 » 29. Nov 2019, 09:53

Ich sehe, es so.
Er ist ein Autonarr, hat sich ein Ziel gesetzt und für uns alle die Standfestigkeit des Tesla MS ausgelotet.
Und er ist damit noch immer nicht am Ende.

Mein Audi A6 hat seit Stand km170.000 ständig DSG-Fehler (fährt aber noch, nur woanders), mein Passat Variant davor hatte nach 230.000km finanziellen Totalschaden dank der Pumpe-Düse-Geschichte.
Der Sharan davor wurde mit 320.000km tot geschrieben als die Umweltzonen eingeführt wurde (obwohl der noch richtig gut lief).
Keines der Fahrzeuge, aus welchen Gründen auch immer, lief 1.000.000km!!!

Wenn es keiner vormacht, die Möglichkeiten aufzuzeigen und die Grenzen ausloten würde, wo wären wir dann?
Die E-Mobilität (ich hasse das Wort) soll weltweit Einzug halten, aber irgendwie sind wir dafür noch nicht wirklich bereit, glaube ich.
Zumindest im Kopf/Gedanken.

Meine Meinung!
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