Model S Firmenauto 2014

Infos zur Limousine mit Platz für 5+2...

Re: Model S Firmenauto 2014

von trimaransegler » 26. Apr 2014, 17:51

Mein kleines Segelboot "lohnt" sich auch nicht - es entspannt mich und erhoeht meine Lebensqualitaet und macht mich damit auch wieder leistungsfaehiger im Beruf :D
Viele Grüße aus dem Westerwald

Friedhelm

Wer meinen Empfehlungslink nutzen möchte und uns beiden dann 1500 km free Supercharging gibt, hier ist er: http://ts.la/drfriedhelm6242
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Re: Model S Firmenauto 2014

von ALSET » 26. Apr 2014, 18:04

Yellow hat geschrieben:
ManuaX hat geschrieben:das MS ist nur bzw wird erst dann wirtschaftlich, wenn mann es besitzt und doppelt bzw 3 [oder 4-5] mal so lange nutzt und fährt wie herkömliche verbrenner.

Wieso denn das?

Wieso muss ich ein MS für 75.000,- doppelt so lange fahren wie einen BMW 730d für 75.000,-? Die Leasingraten sind gleich, Verbrauch und Wartung sind günstiger.

Leider eben nicht. Ich habe hier ein Angebot für einen Audi S8 (540 PS V8 mit Zylinderabschaltung, Euro6, aktueller Stand) mit quasi Vollausstattung vorliegen, 102.000 € netto, 1.012 € Leasing.

Ein entsprechend hochkonfiguriertes MS hat zwar immer noch keinerlei Assistenzsysteme, keine Kleiderhaken (Geschäftsfahrzeug? Gehts noch???), kostet aber bei gleichen Rahmenbedingungen 1.866 €. Ziehen wir 30 € Steuer im Monat ab... von mir aus noch 30 € für die niedrigere Versicherung und 20 € fürs kostenlose Parken in Stuttgart.

Bleiben knapp 800 €, die man durch Spritsparen finanzieren muss. Selbst wenn ich den Strom für den MS immer für lau tanke, kann ich damit über 500 Liter tanken im Monat und damit ca. 5.000 Liter Langstrecke fahren. Bei der Fahrweise, die MS-Fahrer hier an den Tag legen, um die Reichweiten zu erreichen, brauchen aktuelle Benziner keine 10 Liter/100km. Wie man es dreht und wendet, das Geld ist stand heute immer ein Argument gegen das Leasing des Model S. Beim Kaufen und länger halten siehts bestimmt besser aus, aber das hier ist ein Firmenwagen-Thread, bei dem es um Flottenmanager geht... die kaufen keine Autos und halten Sie dann 400.000 km. Wäre zwar vielleicht sinnvoller und nachhaltiger, aber Unternehmen ticken anders (Kapitalbindung, Flexibilität etc).

@Talkredius:
Da ich Elektromobilität fördern möchte, rechne ich natürlich bei meinem Mitarbeitern alles an, was ein Elektroauto gegenüber dem Verbrenner billiger machen könnte (Steuern, Versicherung, Spritverbrauch, Wartung etc). Ich werde sogar auf eigene Kosten Ladeinfrastruktur in unserer Tiefgarage bauen etc.
Aber es konnte sich bisher trotz Interesse niemand dafür erwärmen. Wenn ein i3 über 600 € kostet und ein Golf GTD unter 300 €, fällt das Schönrechnen leider ziemlich schwer...

Grüßle
ALSET
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Model S Firmenauto 2014

von Yellow » 26. Apr 2014, 18:16

Hm... dann hast du ein besonders günstiges Angebot vorliegen. Bei Sixt kommen ganz andere Beträge raus.

Ja ich habe auch Mühe, meinen Mitarbeitern E-Autos schmackhaft zu machen ;-)
Aber ich kann ihnen auch nur das Model S ruhigen Gewissens anbieten. Keinen i3 o.ä. Die höheren Leasingraten übernehme ja ich als Firma aber sie wollen trotzdem nicht wegen, dem zu versteuernden Privatanteil.
Die Politik könnte da einen riesigen Schub bringen, wenn sie die Deckelung auf 9.500,- Euro (Abzug vom zu versteuernden Listenneupreis) fallen lassen würde.
Es bleibt also momentan nur, auf das Model E zu warten...
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Re: Model S Firmenauto 2014

von ALSET » 26. Apr 2014, 18:25

Klar habe ich ein besonders günstiges Angebot vorliegen. Ist im Firmengeschäft so üblich zwischen Autohaus und Firmenkunde. Leider interessiert das Sixt und Tesla nicht... ;)

Ja, die 1%-Klausel ist auch ein Problem. Die Regierung tut einfach viel zu wenig, um das attraktiv zu machen. Wahrscheinlich wachen sie 2018 auf, wenn sie merkeln, dass 2020 ja in der laufenden Legislaturperiode liegt und es sonst nicht reicht mit der Million e-auto in 2020. Dann gibts plötzlich fette Subventionen mit grün angemalter Argumentation...
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Re: Model S Firmenauto 2014

von OS Electric Drive » 27. Apr 2014, 18:33

ALSET hat geschrieben:Leider eben nicht. Ich habe hier ein Angebot für einen Audi S8 (540 PS V8 mit Zylinderabschaltung, Euro6, aktueller Stand) mit quasi Vollausstattung vorliegen, 102.000 € netto, 1.012 € Leasing.

Jetzt kommst Du einmal mit Brutto dann wieder Netto, bin mir nicht so sicher ob Du da noch durchsteigst. Aber irgendwie kann man Dich auch nicht verstehen! Einmal geht es ums Geld und jetzt um eine Kiste die am meisten von Vollpr... gefahren werden und niemand wirklich haben will die NETTO 102.000€ kosten. Also was ist denn nun Geld, Prestige oder Mitarbeiterglück?
Ein entsprechend hochkonfiguriertes MS hat zwar immer noch keinerlei Assistenzsysteme, keine Kleiderhaken (Geschäftsfahrzeug? Gehts noch???), kostet aber bei gleichen Rahmenbedingungen 1.866 €. Ziehen wir 30 € Steuer im Monat ab... von mir aus noch 30 € für die niedrigere Versicherung und 20 € fürs kostenlose Parken in Stuttgart.

Bleiben knapp 800 €, die man durch Spritsparen finanzieren muss. Selbst wenn ich den Strom für den MS immer für lau tanke, kann ich damit über 500 Liter tanken im Monat und damit ca. 5.000 Liter Langstrecke fahren. Bei der Fahrweise, die MS-Fahrer hier an den Tag legen, um die Reichweiten zu erreichen, brauchen aktuelle Benziner keine 10 Liter/100km. Wie man es dreht und wendet, das Geld ist stand heute immer ein Argument gegen das Leasing des Model S. Beim Kaufen und länger halten siehts bestimmt besser aus, aber das hier ist ein Firmenwagen-Thread, bei dem es um Flottenmanager geht... die kaufen keine Autos und halten Sie dann 400.000 km. Wäre zwar vielleicht sinnvoller und nachhaltiger, aber Unternehmen ticken anders (Kapitalbindung, Flexibilität etc).

Jetzt bleib mal auf dem Boden, wegen ein paar unnötigen Systemen wird ein "altes" Auto auch nicht besser. Geb doch mal einem Mitarbeiter ein P85 ohne + der will NIE MEHR so eine olle Brüllkiste fahren ganz einfach egal ob das 5€ mehr oder weniger kostet. Es ist eh albern wie hier argumentiert wird, die Betriebskosten eines Autos können so oder so nicht auf den letzten "Pfennig" kalkuliert werden, es sei denn Du hast Benzinverträge über die Laufzeit geschlossen.
Zudem schluckt der S8 richtig was weg...
@Talkredius:
Da ich Elektromobilität fördern möchte, rechne ich natürlich bei meinem Mitarbeitern alles an, was ein Elektroauto gegenüber dem Verbrenner billiger machen könnte (Steuern, Versicherung, Spritverbrauch, Wartung etc). Ich werde sogar auf eigene Kosten Ladeinfrastruktur in unserer Tiefgarage bauen etc.
Aber es konnte sich bisher trotz Interesse niemand dafür erwärmen. Wenn ein i3 über 600 € kostet und ein Golf GTD unter 300 €, fällt das Schönrechnen leider ziemlich schwer...

Grüßle
ALSET


Hat denn der Audi eine Stand KLIMA ? Eine Standheizung? Ein richtig GEILES Navi? Ein fettes Display? hat er alles nicht, ebensowenig wie der Porsche, da kommt man sich drin vor wie in einem C64!

Mein Mitarbeiter schlagen sich um die EVs warum glaubst Du das? Weil jeder in der PV Branche den gleichen Antrieb hat wie ich?

Bei den Firmenwägen geht es doch viel mehr um den Auftritt beim Kunden und mit einem Model S machst Du mehr Geschäft als mit einem S8!

Aber stell doch Dein Angebot mal ein, es ist albern darüber zu streiten! Ich kann Dir nur sagen, dass alleine das S85 einen Porsche Carrera 4S alt aussehen lässt... In der ECHTEN Welt, es sei denn Du fährst IMMER mit vollem Turbo und 5.000 U/min was dann aber >15l zur Folge hat.

Bin erst vor einigen Tagen ein M1 gefahren und der hat eine Latenz die ist unglaublich, ist wie mit einem alten Computer... Geht auch aber NERVT!

Wenn bei Dir ALLE mit VW FOXs unterwegs sind, dann glaube ich das Märchen vom Geld, sonst wird es meiner Meinung nach etwas unrealistisch
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Re: Model S Firmenauto 2014

von Talkredius » 29. Apr 2014, 20:43

Andy hat geschrieben:Ich würde nicht mal für 0 Euro Leasingrate Verbrenner fahren. Dafür müsste man mich schon bezahlen.

+1 :mrgreen:
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