Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

Infos zur Limousine mit Platz für 5+2...

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von joergen » 26. Jun 2018, 20:21

Nur mal so von meiner Warte :
Ich hätte meinen S75D auch ohne free SuC genommen, da ich dies nur für den jährlichen Sommerurlaub brauche. Da ist mir nur wichtig, dass ich überhaupt das SuC-Netz nutzen kann. Stand heute habe ich innerhalb eines Jahres noch nie am SuC geladen. Es gibt also durchaus Leute - wie Eckhard schon schrieb - für die free SuC kein Kaufkriterium ist.
Ich brauchte das noch nicht einmal zum Schönrechnen - hat bei mir nicht funktioniert :lol:
Model S75D seit 17.07.2017
 
Beiträge: 1931
Registriert: 29. Sep 2016, 08:29
Wohnort: Offenbach
Land: Deutschland
Fahrzeug: Tesla Model S

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von Guillaume » 26. Jun 2018, 21:16

Schon interessant, wie unterschiedlich das Nutzungsverhalten des gleichen Fahrzeugs doch sein kann.
Ich habe gerade nachgesehen. Seit Juli 2017 (knapp 1 Jahr) habe ich die SuC-Infrastruktur genau 264 mal genutzt und dabei 8941 kWh bezogen (ca. 34 kWh pro Ladevorgang im Durchschnitt).

Bei mir hat es mit dem Schönrechnen soweit funktioniert ;)

Ohne Free SuC wäre mir als Vielfahrer das Fahrzeug im TCO zu teuer.
Model S 85 272.000km Bj. 12/14
Trusted User
Trusted User
 
Beiträge: 3483
Registriert: 24. Jan 2015, 21:10
Land: Deutschland

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von Need » 26. Jun 2018, 22:02

Stromschnorrer! :P

nee, ist doch klar daß die Leute verschieden sind.
Ich würde auch nicht extra zum SuC fahren um 3€ zu sparen (und 10 in Burger zu investieren :mrgreen: )
Wenn man Langstrecke fährt natürlich OK, aber ansonst wird abends 2-3x die Woche angestöpselt und die paar KWh nachgesaugt über Nacht.
SuCfree bräuchte ich auch nicht, aber generell ohne SuC würde ich nicht Tesla fahren wollen, weil dann Langstrecke garnicht vernünftig geht.
Ich denke mal, wenn das Netz irgendwann für alle ausgebaut ist werden die SuC wieder abgebaut und wir laden wie alle anderen Fahrzeuge auch an "normalen" Multisäulen zum Preis XYirgendwas.
Es wird sich keiner ernsthaft ein 100.000€-Auto kaufen und hat dann keine 10€ für eine Ladung übrig, oder?
ModelS P85+und immer am GRINSEN
Benutzeravatar
 
Beiträge: 1564
Registriert: 24. Sep 2017, 21:17
Land: Deutschland

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von prodatron » 26. Jun 2018, 22:26

Guillaume hat geschrieben:Ohne Free SuC wäre mir als Vielfahrer das Fahrzeug im TCO zu teuer.

Nur mal aus Interesse, hätte ein Verbrenner aus dieser Klasse mit gleicher Leistung dann einen besseren TCO?
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
Tesla Model S 100D "BFR" seit 04/18 (AP2.5, MCU1)
Tesla Model 3 LR AWD bestellt am 27.10.19
9,8kWp PV Anlage mit Akku seit 03/13; Opel Ampera 07/13 - 05/18
 
Beiträge: 2568
Registriert: 3. Nov 2013, 21:08
Wohnort: Moers
Land: Deutschland
Fahrzeug: Tesla Model S

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von Guillaume » 26. Jun 2018, 22:42

Nein, aber ich war und wäre auch zukünftig wieder mit 1-2 Klassen unter dem MS zufrieden ;) Fuhr vorher Passat....
Model S 85 272.000km Bj. 12/14
Trusted User
Trusted User
 
Beiträge: 3483
Registriert: 24. Jan 2015, 21:10
Land: Deutschland

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von wendljue » 29. Jun 2018, 16:32

Servus miteinander.
Das allergrößte Problem des beschriebenen Model S sehe ich darin, daß beim Privatverkauf keine MWST ausweisbar ist und das Auto somit für Selbständige, Unternehmer usw. ausfällt. Bei einem LP von 105.000,-- zahlt der Unternehmer ohne VOST nur 88.000,--. Somit verlierst Du schon ca. 80% der Interessenten und Dir bleiben nur noch max. 20% Privatkäufer, denen die MWST egal ist. Ich denke, daß Du als Unternehmer mit 10-12k Verlust rausgekommen wärst, als privater jedoch nicht. Hoffe trotzdem nur das Beste und viel Glück noch beim weiteren Verkauf.
Jürgen
 
Beiträge: 46
Registriert: 9. Nov 2017, 22:08
Land: Deutschland

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von betatester » 29. Jun 2018, 17:29

Wenn das tatsächlich ein Grund ist (ich persönlich glaube nicht dass es so wenig private Interessenten gibt) , würde ich den Österreichischen Markt anstreben, wo es bei Autos in der Preisklasse ohnehin keinen Vorsteuer Abzug gibt (ich sagte es schon oft und werde es immer wieder sagen: ihr habt womöglich keine Ahnung in welchem Paradies ihr diesbezüglich lebt in solchen Steuer Fragen).

Wenn ich die Postleitzahl des threadstarters richtig interpretiere, könnte das geografisch sogar halbwegs zumutbar sein.
Benutzeravatar
Trusted User
Trusted User
 
Beiträge: 1432
Registriert: 19. Nov 2016, 14:50
Land: Oesterreich
Fahrzeug: Tesla Model S

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von iDrops » 29. Jun 2018, 18:10

wendljue hat geschrieben:Servus miteinander.
Das allergrößte Problem des beschriebenen Model S sehe ich darin, daß beim Privatverkauf keine MWST ausweisbar ist und das Auto somit für Selbständige, Unternehmer usw. ausfällt. Bei einem LP von 105.000,-- zahlt der Unternehmer ohne VOST nur 88.000,--. Somit verlierst Du schon ca. 80% der Interessenten und Dir bleiben nur noch max. 20% Privatkäufer, denen die MWST egal ist.

:?: :?: :?:

Wir reden doch von diesem Fahrzeug, oder?
Hol Ger De hat geschrieben:Preisvorstellung 82.500 brutto. MWSt. ausweisbar.
Benutzeravatar
Trusted User
Trusted User
 
Beiträge: 896
Registriert: 10. Jul 2016, 18:00
Wohnort: Karlsruhe
Land: Deutschland
Fahrzeug: Tesla Model S

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von wendljue » 29. Jun 2018, 18:19

Die verlinkung zu mobile.de zeigt das Auto mit "MWST nicht ausweisbar". In Österreich kann man als Unternehmer genau wie in D die MWST als VOST vom Finanzamt erstattet bekommen. Ich selbst hab meinen letzten "netto" mit UID-Nr. nach Österreich verkauft. Hochpreisige Autos ohne ausweisbare MWST sind "gefährlich" Es zählt einfach fast immer der Nettopreis.
 
Beiträge: 46
Registriert: 9. Nov 2017, 22:08
Land: Deutschland

Re: Ist ein MS ohne SuC überhaupt verkäuflich?

von betatester » 29. Jun 2018, 19:02

wendljue hat geschrieben: In Österreich kann man als Unternehmer genau wie in D die MWST als VOST vom Finanzamt erstattet bekommen.


Ich kann das gerne näher ausführen, will aber den thread nicht mit off topic zeug verwässern. Jedenfalls stimmt das so nicht.

Wir in Österreich pflegen eine Liste von Autos die Vorsteuer abzugsfähig sind. Tesla befinden sich darunter keine.
https://www.bmf.gv.at/steuern/fahrzeuge ... zeuge.html


Es gibt dann noch einen partiellen Vorsteuer Abzug für elektro Fahrzeuge unter 80k neupreis, das trifft hier aber nicht zu.

Möglicherweise stellt ein Verkauf von de nach at aber einen mir nicht bekannten Sonderfall dar, würde mich aber sehr wundern. Weil sowas spricht sich bei uns schnell rum, da würden wir dann alle die Autos aus de holen. Oder dein Käufer müsste ihn hier in at nach versteuern. Halte ich für denkbar.

Gerne führe ich bei Bedarf noch andere unserer Steuer Spezialitäten aus wie zb dass der nicht Abzug auch für Folgekosten gilt (das heißt wir können nicht mal für Reifen oder scheibenwasser Vorsteuer geltend machen) oder unsere 'luxustangente'.
Benutzeravatar
Trusted User
Trusted User
 
Beiträge: 1432
Registriert: 19. Nov 2016, 14:50
Land: Oesterreich
Fahrzeug: Tesla Model S

Vorherige

Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Teslaudo, Tredlie und 7 Gäste