Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

Infos zur Limousine mit Platz für 5+2...

Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von AQQU » 9. Jun 2017, 09:38

iDrops hat geschrieben:
La rose noire hat geschrieben: :o ich lass meinen Wagen dann mit Luftpolsterfolie folieren! :lol:

Wird der neue Trend: Wir nennen das dann "Bubble-Wrap" und freuen uns über den tollen cw-Wert. :lol:


Laut Wikipedia:
Die Dimples auf der Balloberfläche reduzieren den Strömungswiderstandskoeffizienten (cw) durch Absenken des Druckwiderstandes und verringern den Luftwiderstand um bis zu 50 %. Abhängig von der Schlagtechnik des Spielers kann ein Golfball bis zu viermal weiter fliegen.


Ich hatte frühers mal einen "Golfballhelm" von Schuberth, und erinnere mich noch immer an die hämischen Worte aus dem Werner-Comic...
»Übrigens, der Golfplatz ist da hinten...«
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von chris123 » 9. Jun 2017, 11:18

Gibt es meines Wissens auch bei der Haifischhaut, die durch ihre besondere Oberfläche den Strömungswiderstand senkt und entsprechend engineered bei Wettkampf-Badeanzügen.
 
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von La rose noire » 9. Jun 2017, 14:00

Ich werde das zum Patent anmelden!
@trimaransegler: Ja, dieser Citroën ist ein schönes Beispiel für ein gelungenes Autodesign.. :lol:
Das Leben ist kein Ponyhof! Aber immer wieder ein Kasperletheater vom Feinsten!
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von shunty » 9. Jun 2017, 17:45

Zurück zu den Preisen: wenn das Neu-lackieren eines Kotflügels mehrere 1000 € kostet, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn demnächst niemand mehr einen Tesla zu vernünftigen Preisen versichern will. Denn die realen Kosten liegen weit drunter. Bei alten Gebrauchtfahrzeugen, die nicht im Leasing sind und von Privatkunden gehalten werden, machen kleine Werkstätten solche Sachen für 300 €.
Exklusive natürlich irgendwelcher Verformungsarbeiten an Aluminium, den Arbeitsaufwand und die Kosten kann ich nicht beurteilen.
 
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von KrassesPferd » 9. Jun 2017, 18:14

shunty hat geschrieben:Zurück zu den Preisen: wenn das Neu-lackieren eines Kotflügels mehrere 1000 € kostet, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn demnächst niemand mehr einen Tesla zu vernünftigen Preisen versichern will. Denn die realen Kosten liegen weit drunter. Bei alten Gebrauchtfahrzeugen, die nicht im Leasing sind und von Privatkunden gehalten werden, machen kleine Werkstätten solche Sachen für 300 €.
Exklusive natürlich irgendwelcher Verformungsarbeiten an Aluminium, den Arbeitsaufwand und die Kosten kann ich nicht beurteilen.


Das Problem ist doch nicht der Lack. Das Problem ist die Deformation. In Deinen Augen mag diese klein sein, es reicht jedoch deren Existenz. Da wird nichts rückverformt, da wird das komplette Teil ersetzt. Aluminium kann nur sehr schlecht rückverformt werden, und dann ist meistens die Struktur defekt. Aluminium hat kein "Formgedächtnis". Im schlimmsten Fall muss bei dem Tesla der hintere Kotflügel ersetzt werden. Und dann stehen da nicht nur 5 -6 kE auf dem Zettel, sondern eher 15kE.

Natürlich könnte man um den Radlauf herum das Aluminium wieder richten, spachteln und lackieren. Ich weiß nicht ob Du dafür jemanden findest.
Gruß Hendrik

Tesla Model S 75D (FL 09.2016) Multicoat-Red | Leder hellbraun | Premium | AP1 | Pano | SmartAir | Sound | Performance | OZ Superturismo Dakar

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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von shunty » 10. Jun 2017, 11:56

Klar, das verstehe ich schon.
Nur: wenn Elektromobilität (das trifft natürlich eigentlich für alle Autos mit Aluminiumskarosserie zu) wirklich ein Massenphänomen wird, dann wird bei der Anzahl der Parkrempler und Bagatelleschäden das Kasko-Versicherungssystem zusammenbrechen. Wenn eine kleine Delle den Austausch eines gesamten Bauteils für mehrere 1000 € verlangt, ist das im Übrigen auch mit Sicherheit nicht ökologisch (bedenkt man den Energieverbrauch der Aluminimherstelung etc.).

Da sollte man lieber über gepflegte Stahlkarosserien wie bisher nachdenken und das Gewicht an anderer Stelle einsparen, wenn man denn schon meint, dass diese Gewichtseinsparung wirklich wichtig ist.

Aber wie heißt das so schön: kleine Autos, kleine Probleme, kleine Kosten; große Autos, große Probleme, große …
 
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von einstern » 11. Jun 2017, 07:22

Wenn ich das Foto anschaue, dann sind die Kratzer am flexibelen Blechteil. Keine Verformung und nur Kratzer? Dann ist die Lackierung wenige 100 Euro. So wie bei mir.
2014 : PV 50 kWp -- 2015 : S85D -- 2016 : WB 22kW Typ2 -- 2016 : Bankirai PV
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von ulki13 » 11. Jun 2017, 09:11

Warum kostet ein Kotflügel soviel ?
Ich kann ,ich errinnern, das Elon mal gesagt hat, sie wollen mir reparaturen kein Geld verdienen.
Das kann ich bei den momentanen Ersatzteilpreisen nicht ablesen :?
Tesla S85 seit November 2014, Nissan Leaf seit 2013
 
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von Cupra » 11. Jun 2017, 10:43

Auch Tesla muss Geld verdienen und ist kein Messias. Unfallschäden sind noch mal was anderes. Eventuell meinte er dass Tesla qualitativ so gute Autos baut die 15 oder 20 Jahre laufen ohne dass was kaputt geht. Wobei sich das erst zeigen muss aie haltbar sie wirklich sind.
Was aber immer seltsam ist sind die Preise welche Versicherungen bezahlen... ich hab das Gefühl sass Werkstätten einfach mal 100% drauf schlagen wenn ne Versicherung zahlt.
Hatte mal so einen ähnlichen Streifkontakt. Kostenvoranschlag der Werkstatt derVersicherung die ich zu nutzen hatte waren rund 1.800CHF, wenn ich es von der Versicherung auszahlen hätte lassen wären laut Gutachter 500 CHF drin gewesen. Für das Geld hätte ich es beim lokalen Karosseriebetrieb machen lassen können und noch mit Frau lecker essen gehen...
Da ist irgendwo auch ei Sysgemfehler wo wohl einige gut bei verdienen...

Ersatzteilpreise kann ich nur spekulieren. Wenn ein MS inzwischen bei der Produktion sagen wir 60k kostet, 5k rechen wir noch die Entwicklung etc. dazu sind wir bei 65k. Verkauft wird es je nach Motor und Akku für 80 bis 130k. Sprich die inzwischen wohl gestievene Marge im Vergleich zu 2012 schlägt dann auch dort ab. Stell dir vor du könntest ein MS aus Ersatzteilen zum halben Neupreis zusammenbauen :mrgreen: Das sind gewollte Preise, keine die aus Produktion und Versand entstehen. Tesla muss ja eh für Jahre auch Karosserieteile auf Lager haben, und ob die 20.000 oder40.000 pressen ist dann egal. Teuer ist die Herstellungder Formen, wenn die mal da sind wird es mit jedem Teil billiger.
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Re: Meinen eigenen Tesla demoliert, und nun?

von spa » 11. Jun 2017, 21:24

@shunty
Samstag stand dein Model S noch auf dem Parkplatz bei ACR allerdings noch nicht repariert.

Ich war selbst bei ACR, da Tesla bei der Auslieferung eine Beule ins Auto "gezimmert" hatte.
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