Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

Infos zur Limousine mit Platz für 5+2...

Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von Wim » 29. Mai 2017, 17:23

Liebe Gemeinde,

je öfter ich in einem S auf der hinteren Bank sitze, umso mehr stellt sich mir die Frage, ob "Reiselimousine" tatsächlich zutrifft. Für den Fahrer und Beifahrer - ok! Da kann ich das gelten lassen.

Aber hinten?

Hat schonmal jemand versucht seine 80jährige Mutter auf das hintere Gestühl zu bewegen? Und ist dann mit ihr mal länger als 10 Minuten gefahren? Ich traue mir das nicht.

Ich habe nun absolut kein preußisches Gardemaß. ICH möchte hinten aber nicht sitzen.

Meine Oberschenkel liegen nicht auf. Das führt nach kurzer Zeit zu Unbequemlichkeiten im Sitzfleisch. Ein alternatives Vollvorstrecken der Beine würde nur gehen, wenn die vorderen Sitze ausgebaut wären ... Es läuft auf ein verqueres Hinlümmeln heraus. Für zwei, geschweige denn drei Erwachsene ist da kein Platz.

Habt ihr da andere Langstreckenerfahrungen?

Gute Zeit!
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von AquaAndreas » 29. Mai 2017, 17:31

Nein, ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Der Reisekomfort auf der hinteren Sitz(folter)bank ist bescheiden.

Bei mir passt es - da meistens nur zu zweit unterwegs, und wenn hinten jemand sitzt, dann sind es Tesla-Frischlinge, die vor lauter Staunen über Beschleunigung, elektrisches Fahren und Spotify das unbequeme Gestühl nicht wahrnehmen. :lol:
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von Leto » 29. Mai 2017, 17:35

Du hast ganz recht. Eine Reiselimousine ist das Model S ganz sicher nicht. Ich habe deswegen mit dem Limousinenservice den ich häufiger verwende auch permanent die Diskussion ob sie nicht auch Teslas ins Programm nehmen wollen. Aber bei dem Sitzkomfort auf den hinteren Sitzen ist das völlig unrealistisch. Die Kundschaft erwartet da schon das Gestühl das in der hinteren Reihe Audi und Mercedes anzubieten haben.
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von Yellow » 29. Mai 2017, 17:36

Also meine beiden Kinder haben sich hinten sehr wohl gefühlt :-)
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von segwayi2 » 29. Mai 2017, 17:38

Für Kinder ist es hinten klasse, und für Erwachsene vorne. Mit den Prämissen ein uneingeschränktes JA, das Model S ist wirklich eine Reiselimousine. Ich würde sogar soweit gehen und sagen es ist die Paradedisziplin des Model S. Entspanntes Reisen über lange Distanzen.
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von Wim » 29. Mai 2017, 17:46

Yellow hat geschrieben:Also meine beiden Kinder haben sich hinten sehr wohl gefühlt :-)


ich bekomme aber meine mutter nicht auf kindermaße geschrumpft ... :-((


gleiches problem wird sich doch ergeben, wenn der plan "model s = selbstfahrendes taxi" verfolgt werden sollte (?)

ich hab zwar irgendwo ein werbevideo gesehen "dubai - tesla als selbstfahrendes taxi", halte das gegrinse der dort dargestellten mitfahrer aber für SEHR unrealistisch.

irgendwie ist das ein viertüriger zweisitzer mit einer not-sitzbank ... (was nicht bedeutet, dass es dafür keinen markt gibt!)

ich kann mir hier eigentlich nur das szenario vorstellen:

die eigenen kinder haben bis zum 12. lebensjahr ausreichend platz auf der sitzbank, finde dann ihre alten nur noch peinlich und fahren erst wieder mit, wenn sie mit 17 das begleitete fahren vorn links machen dürfen ;-))
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von teslacharger » 29. Mai 2017, 17:51

Also an sich würde ich das Model S sehr wohl als Reiselimousine bezeichnen. Für die hinteren Sitze kommt es darauf an wie groß die mitfahrenden Passagiere sind und wie lange die Reise ist.

@Wim: Wenn deine Mutter nicht gerade 1,90m ist, dürfte sie da eigentlich schon genug Platz haben. ;) Der Rest ist dann ein Problem, was man auch in anderen Fahrzeugen mit Limousinenform hat: der niedrige Einstieg.

Das "Bequemlichkeitsproblem" ist hinten eigentlich nur die flache Sitzauflage. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum Tesla nicht einfach eine steilere verbaut hat. Das hätte keine Kopffreiheit gekostet und hätte die Beine beim Abwinkeln unterstützt. Nur beim Umlegen der Sitze wäre der Anstieg höher ausgefallen...evtl. war das der Grund, warum man nicht stärker angewinkelt hat.
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von segwayi2 » 29. Mai 2017, 17:52

Es wird immer Szenarios geben wo es andere Lösungen gibt die besser passen. Die Mutter auf Langstrecke ist vielleicht so eines. Der mäkelige Sohn mit 17 vielleicht ein anderes ;)
Aber für den weitaus grössten Teil der Szenarien muss man die Frage halt mit Ja beantworten. Das Model S ist eine extrem gute Reiselimousine
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von TArZahn » 29. Mai 2017, 17:58

Ich nehme, zumindest wenn ich alleine fahre, eigentlich immer BlaBlaCar-Mitfahrer mit. Das meistens auch über längere Strecken. Von denen hat sich noch niemand beschwert, dass es hinten unbequem ist. Kann natürlich so sein, wie von AquaAndreas beschrieben, oder auch weil es Fremde sind, die sich deswegen nicht beschweren.
Am Samstag fährt meine Schwiegermutter eine längere Strecke hinten mit, mal sehen, was sie sagt. :roll:
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Re: Ist das Model S wirklich eine "Reiselimousine"?

von Spark » 29. Mai 2017, 18:23

Ich würde mich da ebenfalls mit meinen Erfahrungen an den Vorschreibern anschließen: Als normalgroßer Mann (>= 180cm) bzw. als normalgroße Frau (>= 170cm) hast du hinten auf dauer kein Spaß... Für mich ist das MS eine Familienkutsche, d.h. vorne Mami und Papi und hinten 1-2 Kinder ^.^
Glaube das MX hat hinten mehr Sitzkomfort. Das MX wäre aus meiner Sicht auch auch als Taxi viel eher geeignet: Mehr Stauraum und die FWD!!! :D
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