Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von einstern » 11. Mär 2017, 19:35

Hat die Armauflage dich schon mal überholt?
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von m.zsoldos » 11. Mär 2017, 19:41

Mich nicht
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von NCC-1701 » 11. Mär 2017, 19:58

Zumindest was die Verarbeitung angeht habe ich schon so meine Erfahrungen mit dem Amis gemacht. Da kann man schon mal hingeschickt werden um dafür zu sorgen, dass die Verarbeitung am Fließband auf das Niveau der EU gehoben wird. Das klappt auch ganz gut - nur hält es nicht lange an. Spätestens zwei Wochen, nachdem man wieder zu Hause ist, geht die Pfuscherei weiter. Es ist sehr sehr schwer. Amerikaner haben da leider eine andere Einstellung als wir. Ich möchte hier Tesla nicht in Schutz nehmen. In Ordnung ist es definiiv nicht. Ich verstehe aber wieso es passiert und habe mich damit arangiert. Alles was nicht in Ordnung ist vom SeC machen lassen, dort wird es mit unseren Augen repariert. Ein Patentrezept hat wohl noch niemand so richtig für Produktionen in den USA gefunden.
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von einstern » 11. Mär 2017, 20:10

So lange ein SeC das wiedet gerade kriegt, cool bleiben.
Aufgrund der ehrlichen Schilderungen hier im Forum, war ich vorgebildet und habe erst gar nicht so genau auf alle Details geschau nach Fahrzeugübergabe. Man will sich ja nicht die Freude verderben. Im laufe weniget Monate, einige Details fielen auf und bei einer Rückrufaktion wurde es gerichtet. Ganz einfach.

Mit anderen Worten, ich habe mich seelisch auf ein nur 99% perfektes Auto eigestellt und so lange es nichts gravierendes ist, vertraue ich auf due weitgehend positiven Erfahrungen, die andere Fahrer mit dem SeC berichten.
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von Cupra » 11. Mär 2017, 20:41

Japs, solange das für den Kunden ohne weitere Kosten/Umstände verbunden ist und behoben wird ist das okay. Aber ansonsten macht die Tendenz ja Angst. Die verbaute Technik ist nix teures oder neues mehr, Akkus werden ja angeblich quasi monatlich günstiger, die Preise bei Tesla steigen dafür monatlich.. irgendwie häufen sich auch diese Thread mit solchen Erfahrungen. Ich muss mich zum Glück erst in 9 Monaten definitiv entscheiden... kann das also noch etwas beobachten und hoffe dass sich das bessert bis Ende Jahr..

Aber mit den Fehlern hätte ich vermutlich den Wagen gar nicht erst übernommen...
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von OS Electric Drive » 11. Mär 2017, 20:47

Den Eindruck habe ich auch. Mein 2013 MS ist wirklich super verarbeitet, bis auf ein paar Ausnahmen.
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von trayloader » 11. Mär 2017, 21:54

Je schneller die Auslieferung, je höher die ausgelieferten Zahlen, desto besser der Börsenwert, desto mehr Investitionskapital und Kreditwürdigkeit.
Da meiner keinen der genannten Fehler zeigt (damals war der Börsenwert 60% von heute), und damit Zeichen von Endkontrolle aufweist, hat sich die Strategie gelohnt. :twisted:
Und nun kommt der Backflash.
Denke mal Elon hat die Vorgabe X am Band gemacht. OHNE Endkontrolle.
Es ging darum die 1500 Autos/Monat zu schaffen um das Model X Debakel aufzufangen.
Das X Verkauft sich schlecht, egal was geschrieben wird, und es war abzusehen.
Es hat Tesla viel härter getroffen als sie zugeben. Und viel mehr gekostet. Wheeler war nötig. Mit allen Bilanztricks die das Wirtschaftsrecht erlaubt.

Also hat man das Facelift aus dem Ärmel gezaubert und das Tempo erheblich gesteigert.
Und wieder die Werbetrommel gerührt. 2.2s/100. Mit allem was an Abnutzung dazugehört.Hauptsache anfixen.
Und ALLES auf die SECs verlagert.
Seitdem herrscht Chaos.

Nennt sich Panik.
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von Leto » 11. Mär 2017, 21:58

Immer mit der Ruhe, ich habe auch ein FL aus September 16 und das ist sehr ordentlich verarbeitet. Bis auf Kleberreste von der Lackschutzfolie nicht viel zu tun für das SeC. Nur ein Türgriff war defekt und wurde vor Auslieferung getauscht. Also zumindest haben das nicht alle.

Ich hätte das Fahrzeug in dem Zustand aber auch niemals übernommen. 2 Stunden Qualitätskontrolle mit meiner Frau eingeschlossen ;)
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von teslacharger » 11. Mär 2017, 22:03

@mbrandhu:
Zu den wegstehenden und ungenauen Spaltmaßen an der Türrahmenverkleidung: Das dürfte so nicht sein, ist bei unserem FL von 10/16 auch nicht der Fall. Das würde ich beheben lassen. Die Ursache hast du ja mit den teilweise fehlenden Halterungen schon selbst bemerkt, evtl. kannst du ja selbst Hand anlegen, scheinst du ja gern zu machen. ;)

mbrandhu hat geschrieben:Bei der Ladekantenabdeckung in der Heckklappe ist bei der Demontage direkt mal eine Metallklammer (!) gebrochen.

Muss man die denn bei einem Neuwagen gleich demontieren? Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass je mehr man an Verkleidungen bei verschiedenen Fahrzeugen rumbaut, es am Ende zu Geräuschen kommt, die man nur schwer wieder wegbekommt. Zum konkreten Fall: Bei aktuellen Fahrzeugen geht sehr viel nur noch über Klipse und Klammern, wenig über Schrauben. Dass da was beim Entfernen abbricht ist leider nicht ungewöhnlich...das kenne ich auch von diversen Fahrzeugen aus dem Hause Mercedes oder VW.
Und nach gerade mal zwei Wochen und 800km war ich entsetzt wie die Fahrer-Fußmatte schon mitgenommen aussieht, das hat mein Prius nach 128.000km nicht geschafft.

Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Matten sind bei uns nun über den Winter drin gewesen und ich reinige die öfter mal in der "Mattenreinigungsmaschine" von Mr. Wash (rotierende Bürsten + Wasser) oder sauge sie selbst ab. Sehen aus wie neu.

@topic allgemein:
Da man ja von der "amerikanischen" Verarbeitungsqualität viel Berüchtigtes liest - nicht nur speziell Tesla - habe ich mich vor der Übergabe bei uns schon hier und anderswo quasi "wund gelesen" und hatte alle möglichen Horrorszenarien im Kopf. Bei der Übergabe bin ich dann immer wieder ums Auto geschlichen und habe alles Mögliche untersucht.
Bis auf einen falsch sitzenden Beifahrer-Türgriff außen der deshalb immer wieder hängen blieb, der ein paar Wochen später dann eingestellt wurde, konnte ich nichts Gravierendes entdecken. Sicher, manche Verkleidungsteile sitzen bei einem deutschen "Premiumprodukt" fester, manche Gummidichtungen sind akkurater verlegt (wobei die Dichtung bei dir glaube ich da am Fenster kein Mangel ist...das ist, meine ich, bei jedem Model S so!?), allerdings waren meine Befürchtungen viel zu hoch angesetzt - ich bin an sich wirklich pingelig, war aber eher positiv überrascht, nachdem ich mich einmal von vorne bis hinten am Auto durchgearbeitet hatte.

Abschließend: Die Verarbeitung hat Luft nach oben und ist nicht auf dem Spaltmaß- und Verarbeitungsniveau einer S-Klasse, das war uns aber schon vor dem Kauf bewusst und dessen sollte man sich auch unbedingt bewusst sein. Der Tesla wurde nicht wegen der Verarbeitung gekauft, sondern wegen des Gesamtkonzepts. Seit dem Facelift ist zudem sowohl Dämmung als auch restliche Verarbeitung nochmal deutlich besser geworden. Die Spaltmaße wie oben gezeigt am Türrahmen würde ich allerdings auch reklamieren...da scheint wohl tatsächlich die Qualitätssicherung gerade auf dem Klo gewesen zu sein. ;)

@trayloader:
Die Chaostheorie kann ich ebensowenig nachvollziehen, wie auch dass sich das Model X (in Anbetracht des Preises) schlecht verkauft. Auch hat das FL wie gesagt die Qualität verbessert statt verschlechtert.
Zuletzt geändert von teslacharger am 11. Mär 2017, 23:34, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Fertigungsqualität und Materialqualität für 100.000€

von wp-qwertz » 11. Mär 2017, 22:03

FrankfurterBub hat geschrieben:Alles nachvollziehbar, und im Grunde auch richtig. Aber dass sich etwas tun muss bzgl Qualitätssicherung, das sollte unstrittig sein. Sonst wird es schwierig, wenn man auf "normale" Kunden trifft..


ja, keine frage.
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