Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von Mathie » 25. Dez 2016, 01:10

Leto hat geschrieben:
blumewirt hat geschrieben:SRAM hat den Thread schon aufgegriffen:

http://teslamotorsunzensiert.blogspot.de/

Ich frage mich echt was mit dem passiert ist. Der Hass sitzt tief...


Naja, ich hoffe er wohnt weniger als 75 M. über dem heutigen Meeresspiegel, dann ist wenn er Unrecht hat ja automatisch nach letztem Blubbern Ruhe.


SRAM hat mal behauptet bei der BASF zu arbeiten. Ludwigshafen liegt wenn ich mich recht erinnere 90m ü NHN..

Gruß Mathie
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von wolfirr » 25. Dez 2016, 04:31

Hallo teslafahrerin,

ich verstehe vollends deine Entrüstung und Klage, dass die Übergabe nicht der Firma und dem Preis würdig war.
Dazu muss ich sagen, dass ich letzte Woche auch mein erstes Service-Erlebnis in Feldkirchen hatte und absolut unzufrieden war. Es ging eigentlich alles schief, was schief gehen konnte. Das auch noch die Kommunikation sehr dürftig war und vorher gesetzte Erwartungen überhaupt nicht erfüllt und zurechtgerückt wurden. Da müssen sie wirklich noch einiges dazulernen, damit man als Kunde sich gut aufgehoben fühlt.
So bleibt bei mir ein schaler Nachgeschmack und die Preise erscheinen eben dann als unangemessen hoch.
Entsprechend fiel aber auch meine Bewertung aus. Mal sehen, ob sich über die Zeit was verbessert.

Andererseits ist es auch absolut übel, die Mitarbeiter sind durch die Bank zu niedrig bezahlt, man erwartet von ihnen extremen Einsatz, auch an Zeit, nur damit man die 'Investoren' mit hingebogenen Quartalsergebnissen befriedet. Das geht eine Zeit gut, aber nach dem dritten Quartal wirkt die Waffe nicht mehr und die Leute werden frustriert. Das bekommen halt dann die Kunden direkt zu spüren.

Schade!

Ansonsten ist der Wagen, egal welcher Version, ein Traum und ich wünsche dir immer das freche Lächeln und ein paar kWh im Akku!
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von FrankfurterBub » 25. Dez 2016, 08:43

OS Electric Drive hat geschrieben:Also ehrlich gesagt, klingt das für mich alles sehr überzogen. Wenn ich den ersten Satz wegen 1,5h hin oder her schon lese kann ich mir den Rest eigentlich schon denken.


Dann denke dir doch deinen Teil und schweige. Ich habe es gerade schon in einem anderen Thread geschrieben, aber auch hier findet man das Argumentationsmuster:

A) Ich hatte das Problem nicht
B) Für mich wäre das kein Problem
C) Andere Hersteller haben größere Probleme

Also, wenn ich mir das ansehen, was zb andere Hersteller zum Teil für nen Aufwand bei der Übergabe betreibt (für den man selbstverständlich bezahlt), dann ist der hiesige (Einzel)Fall für die Höhe des Kaufpreises einfach nicht hinnehmbar. Und das wäre er auch bei keinem anderen Hersteller. Punkt.

Lief doof, Tesla sollte sich überlegen, wie man die Dame wieder einfängt und gleichzeitig daran arbeiten, dass so etwas in Zukunft nicht mehr passieren kann.
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von Leto » 25. Dez 2016, 09:30

FrankfurterBub hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Also ehrlich gesagt, klingt das für mich alles sehr überzogen. Wenn ich den ersten Satz wegen 1,5h hin oder her schon lese kann ich mir den Rest eigentlich schon denken.


Dann denke dir doch deinen Teil und schweige. Ich habe es gerade schon in einem anderen Thread geschrieben, aber auch hier findet man das Argumentationsmuster:

A) Ich hatte das Problem nicht
B) Für mich wäre das kein Problem
C) Andere Hersteller haben größere Probleme

Also, wenn ich mir das ansehen, was zb andere Hersteller zum Teil für nen Aufwand bei der Übergabe betreibt (für den man selbstverständlich bezahlt), dann ist der hiesige (Einzel)Fall für die Höhe des Kaufpreises einfach nicht hinnehmbar. Und das wäre er auch bei keinem anderen Hersteller. Punkt.

Lief doof, Tesla sollte sich überlegen, wie man die Dame wieder einfängt und gleichzeitig daran arbeiten, dass so etwas in Zukunft nicht mehr passieren kann.


So ist es. Natürlich kann das auch anderswo passieren. Meine Frau hat mal bei Audi einen A4 gekauft. Ein paar Tage vor der Übergabe waren wir zufällig beim Authaus und haben den Wagen schon mal anschauen wollen. Dabei ist und aufgefallen das die Frontscheibe gerissen ist. Die wurde getauscht aber der Wagen hatte dann Teilausfälle des Displays, etwas klapperte (Keramikkörper im Kat gerissen), etc. Nach einigen Versuchen der Nachbesserung hat Audi das Fahrzeug zurückgenommen, er war ihnen wohl mal irgendwo runtergekracht beim Transport. Das kommt vor. Aber Audi hat dann sehr schnell ein neues Fahrzeug beschafft mit zusätzlicher Ausstattung ohne Aufpreis und bis dahin ein Ersatzfahrzeug gestellt.

Überlastung von Mitarbeitern ist bei Tesla systematisch. Bei allen Unternehmungen von Musk. Er hat bei SpaceX Akronyme verboten weil diese den Einstieg für neue Mitarbeiter schwierig machen. Er stellt bewusst junge Leute billig ein und wenn die genug haben von unterbezahlten 60 Stundenwochen dann gehen sie und von seiner Mission überzeugte junge neue Mitarbeiter kommen nach. Das ist in der von ihm sanktionierten Biographie nachzulesen. Es gibt eine Kehrseite der Konsequenz mit der Musk seine Visionen verfolgt. Er hat seine langjährige Assistentin gefeuert nachdem sie eine adequate Entlohnung angesprochen hat, mit den Worten "ich mache Deinen Job neben CEO für zwei Firmen noch mit und schaue wie schwer er wirklich ist". Nach den 2 Wochen hat er sie gefeuert nachdem sie Jahre lang sein Arbeitspensum unterbezahlt mitgegangen ist.

Das geht alles bei kleinen Startups wo quasi jeder reich wird wenn es klappt und alle bewusst dieses Leben und die Gesundheitsrisiken eingehen. Aber es skaliert nicht, eine Firma wir Tesla ist zu groß um nur brillante, selbstausbeutende, junge top performer zu haben und bietet nicht allen Mitarbeitern die Perspektive reich zu werden. Darum habe ich ja schon mehrfach gesagt, es gibt mit Musk als CEO erhebliche Risiken für jedes Unternehmen zu wachsen über die Startupphase hinaus, die werden bei Tesla sichtbar. Unhaltbare Verprechen (bei SpaceX kommerzielle Start Jahre vor der realen Fähigkeit, bei Tesla Jahre verzögerte Roadster und ohne Glück Freemont geschenkt zu bekommen hätte es nie ein MS gegeben, etc.), AP 2.0 autonomie wird das nächste meiner Meinung nach. All das ist leider auch Teil der Musk Methode, die keinerlei Verständnis aufbringt das sich nicht auch alle Kunden seiner Mission unterordnen, egal welche Konsequenzen.

Ohne diese Ansatz gäbe es Tesla und SpaceX nicht, aber man darf die Augen vor der Kehrseite der Medaille nicht verschließen.
Zuletzt geändert von Leto am 25. Dez 2016, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von Elektrinfizierter » 25. Dez 2016, 10:37

Den Beitrag über die "schief gelaufene" Übergabe halte ich für wichtig. Auch und gerade in diesem Forum.

Und wenn sich Leute damit zur Unterstützung ihrer putzigen Auseinandersetzung mit TESLA berufen fühlen, auch mal ihr Bein heben zu dürfen und dagegen zu pinkeln...Ist doch nett => in der Zeit, wo er sich so bemüht, in dem Blog irgendwas Neues oder Interessantes abzusondern, ist er von der Strasse und kann keinen Unfug anstellen. Von mir aus 7/24 unzensiert wiederkäuen. Lesen sicherlich einige, so richtig interessieren werden schlecht recherchierte Beiträge eher keinen.

Die Einschätzung von leto teile ich nicht. Natürlich zentriert sich alles auf EM. Seine Twitterei ist ja fast schon vergleichbar mit den Tafeln, die mal vom Berg mitgebracht wurden. Aber zumindest mir stellt sich die Frage, ob nicht auf einer tieferen Ebene dieses eine interessante neue Art der PR ist. Was immer galt: "Im Gespräch bleiben". Dafür kann man viel Geld in die Hand nehmen und eine wie auch immer geartete Werbung machen (sieht man mal von dem niedlichen überfahrenen Insekt ab, welches von einem Elektroauto dem Fahrbahnbelag angepasst wurde), oder in regelmäßigen Abständen gibt es eine anscheinend geleakte Information oder etwas in der Art.

Erinnern wir uns noch an das Stopschild per Twitter bzgl. der Rabatte in Q 3/16? Glaubt das einer, daß es wirklich so war? Daß EM nix wußte davon am Anfang? Ich jedenfalls glaube es nicht und ich fand es trotzdem ausgezeichnet gemacht (habe ich doch selber davon profitieren können).

Kunden ordnen sich nicht unter. Sie kaufen, oder sie kaufen nicht. Sie bemängeln oder lassen es sein. Aber wenn es auch nur einen bestimmten Anteil an Unzufriedenen gäbe, der dieses nach draußen multipliziert, dann wären wir als Werbeträger nicht mehr geeignet. Wie bei Allem, würden die Enttäuschten ihre laute Stimme erheben und die Zufriedenen eher schweigen. Das wäre in Bezug auf Werbung ein Super-GAU.

Ich halte die Art und Weise, wie EM das von Beginn an aufgezogen hat, für nachhaltig und überzeugend. Kaum einer würde eine Vision von vor einigen jahren in dem Bereich Elektroauto so konsequent durchdacht und verfolgt haben können. Aus der Biographie von Ashlee Vance über Elon Musk geht für mich dieses stringente Handeln klar hervor und ich kann daraus nicht erkennen, daß Elon Musk keinerlei Verständnis dafür aufbringt, daß sich nicht alle Kunden seiner Mission unterordnen.

Sonst stünde er noch immer mit seinem Prototypen unter einem Lotus Elise Chassis und ein paar Begeisterten Mitstreitern in einer kleinen Halle in Kalifornien.
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von founder » 25. Dez 2016, 11:00

Leto hat geschrieben:
FrankfurterBub hat geschrieben:Das geht alles bei kleinen Startups wo quasi jeder reich wird wenn es klappt und alle bewusst dieses Leben und die Gesundheitsrisiken eingehen. Aber es skaliert nicht, eine Firma wir Tesla ist zu groß um nur brillante, selbstausbeutende, junge top performer zu haben und bietet nicht allen Mitarbeitern die Perspektive reich zu werden. Darum habe ich ja schon mehrfach gesagt, es gibt mit Musk als CEO erhebliche Risiken für jedes Unternehmen zu wachsen über die Startupphase hinaus, die werden bei Tesla sichtbar. Unhaltbare Verprechen (bei SpaceX kommerzielle Start Jahre vor der realen Fähigkeit, bei Tesla Jahre verzögerte Roadster und ohne Glück Freemont geschenkt zu bekommen hätte es nie ein MS gegeben, AP 2.0 autonomie wird das nächste meiner Meinung nach. All das ist leider auch Teil der Musk Methode der keinerlei Verständnis aufbringt das sich nicht auch alle Kunden seiner Mission unterordnen, egal welche Konsequenzen.

Ohne diese Ansatz gäbe es Tesla und SpaceX nicht, aber man darf die Augen vor der Kehrseite der Medaille nicht verschließen.


Ich war 1982 selbst in so einem StartUp.
Mit einer ungeheuren Kraftanstrengung - 100 Stunden Wochen, Sonntag 3 Uhr morgens Firmenparkplatz voll - gelang es das Produkt rechtzeitig auszuliefern.
An der rechtzeitigen Auslieferung war auch der späte erste Schneefall Mitte Dezember ein Glück, sonst hätten einige Kunden storniert und auf nächstes Jahr verschoben, das sichere Ende der Firma. Das Produkt: Kassen und Zugangskontrollsysteme für Skigebiete.

Wir hofften Herbst 1983 würde es viel weniger Stress geben, Irrtum, nur geringfügig weniger.
Wir hofften Herbst 1984 würde es viel weniger Stress geben, Irrtum, nur geringfügig weniger.

Ich plauderte gerade mal mit einem langjährigen Mitarbeiter dieser Firma.
Immer noch viel Stress, viele Überstunden.
Er meinte, ich hätte nichts versäumt, weil ich 1985 weg ging.
1/3 Jahrhundert und mehrere Besitzerwechsel haben noch immer nicht dazu geführt daraus eine normale Firma mit normalen Arbeitszeiten zu machen.
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von Leto » 25. Dez 2016, 13:20

Elektrinfizierter hat geschrieben:Die Einschätzung von leto teile ich nicht.

Sonst stünde er noch immer mit seinem Prototypen unter einem Lotus Elise Chassis und ein paar Begeisterten Mitstreitern in einer kleinen Halle in Kalifornien.


Welche Einschätzung? Das waren ja nur Zitate aus der Biographie. Ich sehe das wie Du, exakt die gleiche Schlussfolgerung. Aber es kommt der Punkt wo man mit B und C Mitarbeitern die nur um zu Leben und Geld zu verdienen arbeiten so viel wie nötig auch noch Qualität und Versprechen einhalten muß. Das ist die wahre Skalierungshürde. Denn die Anzahl der A Mitarbeiter, selbst motiviert und unbegrenzt leidenschaftlich für ein Ziel, ist endlich.
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von OS-Electric-Drive » 25. Dez 2016, 13:32

wolfirr hat geschrieben:Hallo teslafahrerin,

ich verstehe vollends deine Entrüstung und Klage, dass die Übergabe nicht der Firma und dem Preis würdig war.
Dazu muss ich sagen, dass ich letzte Woche auch mein erstes Service-Erlebnis in Feldkirchen hatte und absolut unzufrieden war. Es ging eigentlich alles schief, was schief gehen konnte. Das auch noch die Kommunikation sehr dürftig war und vorher gesetzte Erwartungen überhaupt nicht erfüllt und zurechtgerückt wurden. Da müssen sie wirklich noch einiges dazulernen, damit man als Kunde sich gut aufgehoben fühlt.
So bleibt bei mir ein schaler Nachgeschmack und die Preise erscheinen eben dann als unangemessen hoch.
Entsprechend fiel aber auch meine Bewertung aus. Mal sehen, ob sich über die Zeit was verbessert.

Andererseits ist es auch absolut übel, die Mitarbeiter sind durch die Bank zu niedrig bezahlt, man erwartet von ihnen extremen Einsatz, auch an Zeit, nur damit man die 'Investoren' mit hingebogenen Quartalsergebnissen befriedet. Das geht eine Zeit gut, aber nach dem dritten Quartal wirkt die Waffe nicht mehr und die Leute werden frustriert. Das bekommen halt dann die Kunden direkt zu spüren.

Schade!

Ansonsten ist der Wagen, egal welcher Version, ein Traum und ich wünsche dir immer das freche Lächeln und ein paar kWh im Akku!
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So ein Unsinn! Sorry aber ich habe noch nie einen besseren Service als bei Tesla erlebt. Wir haben einen BMW i3 und einen Relault ZOE und haben den direkten Vergleich. Da kann BMW (sowohl früher bei meinem großen) als auch bei diesem überhaupt nicht mithalten. Und dass mal was schief geht okay... das kommt in den besten Familien vor.

BMW hatte unser Auto EINE WOCHE in der WERKSTATT, der Fehler war NICHT behoben, wir wussten überhaupt nicht ob uns wann das Auto fertig sein wurde. Niemand hat uns informiert.

Wie schon gesagt, jeder Mensch macht mal Fehler und im Quartals Ende ist es vielleicht einfach mal zu viel und Mitarbeiter können auch mal krank sein! Aber hier eine grundsätzliche Diskussion aufzumachen halte ich für nicht richtig!
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von FrankfurterBub » 25. Dez 2016, 14:06

OS Electric Drive hat geschrieben:
So ein Unsinn! Sorry aber ich habe noch nie einen besseren Service als bei Tesla erlebt.

Der hier aber offenbar ziemlich besch...eiden war.

Wir haben einen BMW i3 und einen Relault ZOE und haben den direkten Vergleich. Da kann BMW (sowohl früher bei meinem großen) als auch bei diesem überhaupt nicht mithalten.

Nochmal: Das ist ein Scheinargument! Was hat denn BMW überhaupt mit dem Fall hier zu tun?


Und dass mal was schief geht okay... das kommt in den besten Familien vor.

Ja, und niemand hier, nicht einmal die Starterin des Threads, behauptet etwas anders. Dennoch muss, wie auch in den besten Familien, darüber gesprochen werden können: "Hey, dein Produkt war ziemlicher Mist beim ersten Benutzen, und dein Verhalten vielleicht einfach überdenkenswert. Nichts für ungut, schau dir doch bitte deine Produkte immer vorher genau an, damit sowas nicht mehr passiert. Und wenn du schlechte Laune wegen zuviel Arbeit hast, dann lass' das doch bitte nicht an mir aus."

Wenn nicht einmal das erlaubt ist, ist das ne ziemlich schräge Familie.. :?
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Re: Mein persönlicher Albtraum: mein neues Model S 90 D

von elrond » 25. Dez 2016, 14:16

wolfirr hat geschrieben:Andererseits ist es auch absolut übel, die Mitarbeiter sind durch die Bank zu niedrig bezahlt, man erwartet von ihnen extremen Einsatz, auch an Zeit, nur damit man die 'Investoren' mit hingebogenen Quartalsergebnissen befriedet. Das geht eine Zeit gut, aber nach dem dritten Quartal wirkt die Waffe nicht mehr und die Leute werden frustriert. Das bekommen halt dann die Kunden direkt zu spüren.


Die Behauptung, dass die Mitarbeiter durch die Bank zu niedrig bezahlt werden und einen extremen Einsatz leisten müssen, habe ich jetzt schon ab und zu hier gelesen.

Was heißt denn konkret "zu niedrig bezahlt" und extremer Einsatz? Meine Erfahrung ist, dass unter solchen Bedingungen die Fluktuation in einer Firma extrem hoch ist. Aber wenn ich jetzt ins SeC gehe, dann sehe ich da noch eine Reihe von Mitarbeitern, die auch vor zwei Jahren schon da waren.

Ich hatte mal gehört, dass die Sales-Mitarbeiter nicht nach Verkäufen bezahlt werden (was aus meiner Sicht für die Branche sehr ungewöhnlich wäre). Aber wieviel verdient denn so ein SeC-Mitarbeiter im Vergleich zu anderen Verkaufshäusern bzw. Werkstätten? Hat da jemand mal belastbare Zahlen, bevor das immer wiederholt wird, dass Tesla ja so schlecht bezahlt?

Ciao,
Gerhard
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