Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Mathie » 15. Jan 2017, 21:55

Stormwind hat geschrieben: Zurückbuchen werden ich erstmal nicht, da ich sonst um das fortbestehen meines Versicherungsschutzes fürchte und ich die nächsten Tage auf mein Auto angewiesen bin.

Wenn Du dann den korrekten Betrag überweist, dann ist Dein Versicherungsschutz trotz Rückbuchung der Lastschrift gesichert.

Da man die Lastschrift aber recht lange zurückbuchen lassen kann, werde ich, wenn bei uns trotz Widerspruch der falsche Betrag abgebucht werden sollte, der Basler schriftlich und vorab per Fax eine Frist von zwei Wochen stellen, den zuviel abgebuchten Betrag zurückzuerstatten und gleichzeitig darauf hinweisen, dass ich bei Rückzahlung innerhalb von zwei Wochen auf aus Kulanz auf Verzugszinsen verzichten werde.

Wenn das Geld nach zwei Wochen nicht da ist, werde ich zurückbuchen und den korrekten Betrag abzüglich der Verzugszinsen an die Basler überweisen.

Gruß Mathie
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von frank.pigge » 15. Jan 2017, 21:57

Aber erst überweisen, dann zurückbuchen lassen! Verzugszinsen würde ich nicht abziehen. Da habe ich keine Ahnung, in wieweit das juristisch korrekt ist. Der Versicherungsschutz wäre mir lieber als ein paar Cent Verzugszinsen zu erzwingen.

Liebe Grüße,

Frank


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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Volker.Berlin » 15. Jan 2017, 23:07

Stormwind hat geschrieben:Habe beiden Rechnungen (zuerst der über 1238€ und anschliessend der korrigierten Rechnung über 1199,01€) widersprochen, jedoch beide Male keinerlei Reaktion erhalten.

Ich habe, wie oben erwähnt, eine Reaktion erhalten (Telefonat und nachfolgende Email, Widerspruch wurde akzeptiert). Dennoch ist es bei mir genauso:
Stormwind hat geschrieben:Gerade beim einloggen in mein Onlinebanking gesehen, dass für Dienstag von der Basler 1199,01€ zur Abbuchung vorgemerkt sind.

Ich bin noch nicht schlüssig, wie ich damit umgehe. Der Aufwand in Form von Energie, Aufmerksamkeit und Zeit, die wir Kunden in dieses Thema bereits versenkt haben, stand schon zwei Eskalationsstufen früher in keinem Verhältnis mehr.

Mein ceterum censeo: Ich habe bis heute keine irgendwie geartete Entschuldigung erhalten.

Wenn mir dieses "Missgeschick" passiert wäre (in der Annahme, dass meine Spekulationen zutreffend sind), dann hätte ich als allererstes allen betroffenen Kunden eine gute Flasche Wein geschickt und mich in aller Form dafür entschuldigt, dass ich ihnen in der Weihnachtszeit mit meinen selbstverschuldeten Problemen auf die Nerven fallen muss.

Ich hätte dann (natürlich schriftlich, in einem Begleitschreiben zu dem Wein) die Situation erklärt, und zwar ohne EDV-Fehler und Fingerpointing auf die Basler, sondern schlicht und ergreifend in Form von "Wir haben Bockmist gebaut und ich in meiner Rolle als Geschäftsführer übernehme dafür die volle Verantwortung". Dann hätte ich klar gestellt, dass die Kunden selbstverständlich das Recht haben, auf den alten Betrag zu bestehen oder zu kündigen (was bis heute, außer am Telefon, nie explizit gemacht wurde). Schließlich hätte ich freundlich gebeten, die Beitragserhöhung dennoch zu akzeptieren, da ja außer der verspäteten Information nichts Ungewöhnliches daran ist. Abschließend hätte ich frohe und besinnliche Festtage gewünscht und ganz sicher nicht versucht, bei der Gelegenheit noch Neugeschäft zu akquirieren... :roll:

Ferner hätte ich ein vorausgefülltes Formular und einen vorfrankierten Umschlag beigelegt, mit drei Optionen zum Ankreuzen: Ich akzeptieren den neuen Beitrag, ich bestehe auf den alten Beitrag, ich kündige.

Was hätte es mich gekostet? 20 Euro pro Kunde für den Wein und den Brief, inklusive Porto und Verpackung. Zur Not hätte es sich auch für wenig mehr als 10 Euro realisieren lassen. Für's Sahnehäubchen hätte ich mir noch die Mühe machen können, persönlich händisch zu unterschreiben. Das hätte immer noch weniger Zeit gekostet, als mich hier im Forum zu engagieren!

Was hätte ich gespart? Stinkwütende Kunden; ein öffentliches Forum, welches meine Kommunikationslegasthenie aus allen Blickwinkeln beleuchtet und für die Nachwelt konserviert; viele, viele, viele Stunden Telefonate von teuren Mitarbeitern, die eigentlich andere Aufgaben haben; einen ruinierten Ruf. Nicht ganz auszuschließen, dass sogar eine weitere Zusammenarbeit mit der Basler möglich gewesen wäre...

Welche Quote von Beitragsakzeptierern+Kündigungen zu Erhöhungsverweigerern hätte ich erzielt? Wie weiter oben dargelegt, ist diese Quote für die DGVO in ihrer aktuellen Situation vermutlich von sehr großer, wenn nicht existentieller Bedeutung. Nun ja, hätte hätte Fahrradkette... Wir werden es nie erfahren. Ich kann nur für mich sprechen: Ich hätte mich über die nette Festtagspost gefreut, die Erhöhung akzeptiert, und das Thema wäre vom Tisch und vergessen gewesen! Es ist ganz einfach: Wenn jemand transparent, offen und verantwortungsvoll mit mir spricht, bin ich immer bereit, Fehler zu verzeihen. Aber wenn ich das Gefühl bekomme, dass man versucht, mich mit manipulativen Informationen über den Tisch zu ziehen, dann greife ich nach jedem Hebel, um meinen Schaden zu minimieren.

Warum schreibe ich das so ausführlich? Weil ich jeglichem Eindruck, dass hier irgendjemand unverschuldet in eine Misere geraten ist, energisch widersprechen möchte. Die Suppe, an der wir alle jetzt würgen, hat sich und uns die DGVO mit ihrem Krisenmanagement "missing in action" systematisch eingebrockt... und brockt bis zum heutigen Tage weiter! Ein solch eklatanter Mangel an Professionalität und Verantwortungsbewusstsein lässt mich ein ums andere Mal fassungslos zurück.

Für die Statistik: Stand heute gibt es in diesem Thread 495 Beiträge, und er wurde 18288 Mal aufgerufen. Nicht eingerechnet sind zwei weitere Threads in diesem Forum zum gleichen Thema, davon einer im geschützten "Owners"-Bereich.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von frank.pigge » 15. Jan 2017, 23:11

Das sind perfekte Worte...


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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Niev » 15. Jan 2017, 23:27

Perfekt auf den Punkt gebracht Volker. Im übrigen ist bei mir auch seit Freitag auf dem Konto der falsche (zu hohe) Beitrag zur Abbuchung vorgemerkt. So langsam geht mir das echt auf den Sack. Zumal mir damals bei dem Telefonat mit der dgvo definitiv gesagt wurde, es werde - trotz der falschen Rechnungen - nichts abgebucht. Man man man. Das ist schon alles total stümperhaft was da läuft.
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Oberfranke » 16. Jan 2017, 09:35

Jetzt nur nicht lockerlassen. Weiter auf dem alten Beitrag bestehen. Sonst bekommen die genau das was sie wollen. Man kann eine Lastschrift bis zu 8 Wochen nach Eingang zurückholen, wir haben also noch Zeit für die Klärung der Lage.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Oberfranke » 16. Jan 2017, 16:13

Es bewegt sich etwas!
Habe gerade nochmal auf meinem Konto nachgeschaut und festgestellt, dass der LS-Einzug der Basler wohl zurückgezogen wurde. Zumindest ist der Betrag weder abgebucht worden, noch in den vorgemerkten Umsätzen enthalten. Schaut mal nach ob das bei euch auch so ist.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von iDrops » 16. Jan 2017, 18:04

Volker.Berlin hat geschrieben:Welche Quote von Beitragsakzeptierern+Kündigungen zu Erhöhungsverweigerern hätte ich erzielt?

Ich zumindest habe - und zwar ausschließlich wegen der grauenhaften Kommunikation zur maximal unpassenden Zeit - bei der DGVO (Basler) gekündigt und einen neuen Vertrag bei emover24 (Itzehoer) abgeschlossen. Die neue Versicherungsprämie beläuft sich mit EUR 1.199,- auf exakt den Betrag, den die Basler mit vernünftiger Kommunikation von mir auch hätte haben können.

Jetzt sollte man vielleicht (m)einen Einzelfall nicht einfach auf die Masse hochrechnen, aber ich habe schon den Eindruck, dass sich die Angelegenheit bei vernünftiger Kommunikation für die DGVO wesentlich positiver entwickelt hätte.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Stormwind » 16. Jan 2017, 18:32

Oberfranke hat geschrieben:Es bewegt sich etwas!
Habe gerade nochmal auf meinem Konto nachgeschaut und festgestellt, dass der LS-Einzug der Basler wohl zurückgezogen wurde. Zumindest ist der Betrag weder abgebucht worden, noch in den vorgemerkten Umsätzen enthalten. Schaut mal nach ob das bei euch auch so ist.


Das ist interessant.
Bei mir ist die Abbuchung nach wie vor für morgen vorgemerkt. Ich werde mein Konto morgen mal besonders im Auge behalten. ;)
Leider konnte (oder wollte) man mir heute am Telefon nicht genau sagen, ob die Buchung morgen so vorgenommen wird oder nicht.
Weitere Schritte werde ich mir dann ggf. morgen abend überlegen. :roll:

Ist sonst bei jemandem hier, der zwar widersprochen aber nicht gekündigt hat, bisher eine Abbuchung erfolgt?
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Mathie » 16. Jan 2017, 19:07

Stormwind hat geschrieben:Ist sonst bei jemandem hier, der zwar widersprochen aber nicht gekündigt hat, bisher eine Abbuchung erfolgt?

Hier noch nichts.

Zwei falschen Rechnungen bei der Basler direkt widersprochen. Von der DGVO telefonisch die Bestätigung erhalten, dass der Beitrag damit unverändert bleibt und bis heute keine Abbuchung erfolgt, weder überhöht noch korrekt. Korrekte Rechnung habe ich auch noch nicht erhalten.

Gruß Mathie
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