Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Modellbau-Borchert » 3. Jan 2017, 01:51

Hallo Herr Feicks,

Ihre Firma hat mir ein Angebot der Basler über 9xx,- Euro und eine bis Mai 2017 gültige Deckungskarte zugeschickt, die ich eigentlich zum erwarteten Liefertermin meines Model X Ende Februar aktivieren wollte, bin aber durch die Diskussionen hier ziemlich verunsichert.
Schon vor der Diskussion hier im Forum hat mich an dieser Versicherung gestört, daß meine 40 unfallfreien Jahre (davon 16 Jahre Taxiunternehmer) einfach für die Katz sein sollen und ich mit meinem Beitrag die "weniger defensiv fahrenden Mitbürger" mitfinanzieren muß. Meiner Meinung nach war das ein aggressiver Versuch, in den Markt zu drängen, der jetzt nach hinten losgegangen ist. Vor diesem Hintergrund habe ich sogar ein beträchtliches Verständnis für die Praktik, nach einem Schadensfall sofort zu kündigen - aber da fühlen sich die in unserer Zeit extrem unter Schutz gestellten "Verbraucher" natürlich auf dem Schlips getreten, womit die Basler nicht gerechnet hat.
Warum kehrt die Basler nicht einfach zum bewährten SFR-Klassen System zurück und fordert bei 100 % z.B. 2000,- Euro Beitrag. Dann haben die "ewig unfallfreien Looser" ihren Beitrag weit unter 1000,- Euro und die anderen eben einen angemessen höheren.
Mir liegt ein schriftliches Angebot der Itzehoer Versicherung vor, die von mir bei SFR 38 einen Beitragssatz von 25% zum Ansatz bringt und dafür 1550,- Euro haben möchte. Wie Sie leicht erkennen, wären das bei 100% immerhin 6200,- Euro Prämie; bei 175%, wie sie meinem Sohn als Fahranfänger untergejubelt würden, wäre hier eine 5-stellige Jahres-Prämie erreicht. (Meine 25.000 Euro preiswertere E-Klasse als der Tesla haben die noch für unter 400,- Euro versichert, meinen die ich ändere jetzt plötzlich meinen Fahrstil ??? )
Von dem 1550 Euro-Angebot der Itzehoer fühle ich mich genauso verar... wie ich mich von einem Angebot der Basler über 950,- Euro fühlen würde, aus dem zum Versicherungsbeginn dann plötzlich 1200,- Euro werden sollten - unvorstellbar.
Mir als geschütztem Endverbraucher erschließt sich nicht, wie sog. Versicherungsprofis Ihre Risiken ermitteln - es geht offensichtlich nur um das Herausbrüllen von immer noch billigeren Preisen, um andere aus dem Markt zu drängen, einfach z.K. !
Ich würde mich freuen, wenn sich die ganze Diskussion hier als heiße Luft erweist und Sie mir bis Ende Februar einfach noch einmal kurz Ihr schriftliches Angebot über 9xx,- Euro bestätigen oder es revidieren - aber eben bitte nicht im Raum stehen lassen, bis die Deckungskarte Ihren Zeitablauf erreicht hat.

Gruß

T.Borchert
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von dago » 3. Jan 2017, 02:23

so wie es sich momentan herauskristallisiert werden es bei der basler mit an sicherheit grenzenden wahrscheinlichkeit 1199,- vk jahresgebühr
desweiteren ist anzunehmen, dass der betrag 2018 noch einmal angehoben wird

bei einer sfk von 38 erst garnicht herumdiskutieren und gleich eine andere versicherung wählen - spart zeit und nerven
mein neuer ms 90d wird ab februar 2017 z.b. bei der huk24 für 794,- vk versichert (sfk30)
das theater um eine versicherung tu ich mir nicht an, dafür ist mir meine zeit zu schade
8-)
das Leben ist zu kurz, um sich lange zu ärgern - Tesla seit 2013, aktuell MS 90D blau (151Wh/km) Roadster 2 auf der Wunschliste, E-Smart, Mopped Zero S (50-60Wh/km) - reserviert: Sion - PV 18kWp + 40kWh 3xPW2 - DSK + Typ2 bis 22kW in Mannheim-Süd
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von w_m0zart » 3. Jan 2017, 02:28

Ich freue mich das von Seiten der DGVO mitgelesen wird und auch angeboten wird auf Fragen einzugehen. Vielleicht kann jemanden bei DGVO folgende Fragen beantworten (Hierunter steht zwar DGVO erwähnt, dies könnte aber auch als Basler gelesen werden.)

1) Was hat die DGVO daran gehindert den Weg zu bewandern, die Versicherungsnehmer vor Ablauf der Frist ein regulären Schreiben per Post zukommen zu lassen mit einem Hinweis auf Preiserhöhung und dazu die rechtliche Möglichkeiten (Z.B. das Kündigungsrecht) und Konsequenzen aufzuführen?

2) Weitere Frage zu (1) zu der nicht-fristgerechten Mitteilung(en) am Versicherungsnehmer und die ungewöhnliche Weise den Preis versuchen zu erhöhen: Spielten hier gewisse gesetzliche Komponente oder jegliche andere Gründe eine Rolle, die die von der DGVO benötigte Preiserhöhung im Weg gestanden haben, wodurch letztendlich das einzig verbleibende Mittel übrig war, uns ein Schreiben mit dem Appel an unsere soziale Gefühle/Kündigungsdrohung zu senden? Wenn ja, welche waren das?

3a) An welchem Tag genau war die DGVO sich zum ersten Mal davon bewusst, dass die Prämie für 2016 für den Versicherungsnehmer nicht mehr ausreichen wurde für 2017 und dass eine Änderung unausweichlich sein wurde?
3b) Hat die Basler auf irgendwelche Weise an die DGVO, oder andersrum, bekannt gemacht, dass die bisherige Versicherungen als problematisch sind? Wenn ja, wurde von der andere Seite beauftragt eine passende Lösung zu finden?

4) Wurde dieses Deckungsproblem bei dem Behörden die Aufsicht über Versicherungsunternehmen haben, gemeldet? Wenn ja, wann wurde dies gemeldet? Wenn nein, warum nicht?

Beantwortung dieser Fragen wurden behilflich sein das Appel an unseren sozialen Gefühle von der DGVO/Basler zu verstärken.
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Zero Emissions » 3. Jan 2017, 11:18

Habe kein neues Schreiben der Basler oder DGVO für 2017 erhalten.
Und der alte Beitrag in Höhe von €946,05 ist abgebucht worden für 2017.

@ T.Borchert
Sich darüber aufzuregen, dass man seine Schadenfreiheitsjahre nicht angerechnet bekommt, ist wohl eher müßig, denn das es sich bei der Basler um einen "Einheitstarif" für alle handelt, war ja wohl bekannt. Und wer das nicht möchte, kann ja bei HUK24 und Co. versichern.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von roban83 » 3. Jan 2017, 15:53

Bei mir wurde am 1.1.17 der Betrag von 986,88€ der auf der ersten Rechnung angegeben wurde, abgebucht.
Ich hatte vorsorglich auch Widerspruch eingelegt und darauf eine E-mail mit folgendem Inhalt von Herrn Jagenlauf erhalten:
Basler 2.png
Basler 2.png (71.57 KiB) 469-mal betrachtet

Fall diese bereits bekannt ist, bitte ich das zu entschuldigen, ich hatte nicht den gesamten Thread gelesen :)
Für mich ist das jetzt für 2017 erst mal erledigt.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Feicks » 3. Jan 2017, 19:01

Sehr geehrter „w_m0zart“,

vielen Dank für Ihre Fragen, zum besseren Verständnis geben wir die Antworten direkt unterhalb Ihrer Fragen.

1) Was hat die DGVO daran gehindert den Weg zu bewandern, die Versicherungsnehmer vor Ablauf der Frist ein regulären Schreiben per Post zukommen zu lassen mit einem Hinweis auf Preiserhöhung und dazu die rechtliche Möglichkeiten (Z.B. das Kündigungsrecht) und Konsequenzen aufzuführen?

Die Informationspflicht über eine Prämienerhöhung (oder Leistungskürzung) nach § 40 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) hat der Gesetzgeber dem Versicherer auferlegt. Wir sind Ihr Interessenvertreter (siehe unsere vorherige Ausführung):
Zum besseren Verständnis für Alle möchten wir Ihren Blick noch einmal darauf lenken, dass wir als Versicherungsmakler nach § 34 d) Gewerbeordnung tätig sind. Wir gehören zu keinem Versicherer und sind auch nicht dessen Erfüllungsgehilfe. Vielmehr sind wir Ihr Interessenvertreter (Sachwalter gemäß BGH-Entscheidung BGH AZ IVa ZR 190/83). Das heißt wir sind nur Ihnen und Ihren Interessen verpflichtet. Insoweit stehen wir für Ihre Interessendurchsetzung beim Versicherer ein.)

Grundsätzlich informiert der Versicherer über eine Prämienerhöhung in der Regel sinngemäß wie folgt: „Der Beitrag erhöht sich von bisher x€ auf € ab dem 01.01.XX“.

Für den Versicherungsnehmer ist diese Erhöhung nicht transparent und nachvollziehbar. Unsere Aufgabe sehen wir darin, dem Versicherer hierbei in die Bücher zu schauen, was wir durch die Betrachtung jedes einzelnen Schadens tun. Hierbei gilt es Fahrzeug-typische Schäden zw. Schäden mit normalen Geschehensabläufen von subjektiv auffälligen Schäden zu unterscheiden. Wir sind der Meinung, dass die Versichertengemeinschaft (ca. 2.000 Einzelverträge) nicht für eine Minderheit von ca. 30 Kunden mit einer Schadenlast von ca. 60% (subjektiv auffälligen Schäden) überproportional einstehen soll. Als subjektiv auffällig sind beispielsweise zu bezeichnen, wenn entgegen der tariflichen Vereinbarung Fahrer unter 24 das Fahrzeug bewegen und eine Gruppe von vier Abiturienten neben dem Fahrzeugtotalschaden einen Personenschaden erleiden (Fahrzeug hat sich überschlagen) oder bei uneinsichtigen Straßenverhältnissen bei Überhol-/Beschleunigungsvorgängen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren wird etc.

Des Weiteren gab es eine Abstimmung mit dem Versicherer, dass er uns mitteilt, wann er die Prämienrechnung versendet (unabhängig von der Erhöhungsankündigung) und wird vor Versendung Sie in einem engen zeitlichen Zusammenhang vorab über die Notwendigkeit der Anpassung informieren. Die Beitragsrechnungen waren angekündigt mit Versandbeginn ab dem 16.12.2016, so dass wir mit dem Versand ab dem 14.12.2016 beginnen wollten. Dazu kam es dann widererwartend nicht, weil sich die Ereignisse überschlugen und nicht klar war, an wen was in welcher Form mit welchem Inhalt von der Basler versendet wurde. Wir haben dann unser Augenmerk darauf gelegt, den Umfang der unterschiedlichen Informationen zu erfassen und die Ursachen mit dem Versicherer zu klären und keine „täglichen Wasserstandmeldungen“ heraus zugeben, die zum Zeitpunkt der Verkündung dann ggf. schon wieder überholt gewesen wären. Als Fehlerursache stellte sich ein EDV-Fehler heraus. Die Begründung, wie es zu diesem Fehler kommen konnte, ist für uns nachvollziehbar. Entgegen allen Standard-KFZ-Kunden der Basler, wurden die „Tesla-Kunden“ aus der üblichen Routine heraus genommen. Wir meinen kleine Ursache mit großer Wirkung.



2) Weitere Frage zu (1) zu der nicht-fristgerechten Mitteilung(en) am Versicherungsnehmer und die ungewöhnliche Weise den Preis versuchen zu erhöhen: Spielten hier gewisse gesetzliche Komponente oder jegliche andere Gründe eine Rolle, die die von der DGVO benötigte Preiserhöhung im Weg gestanden haben, wodurch letztendlich das einzig verbleibende Mittel übrig war, uns ein Schreiben mit dem Appel an unsere soziale Gefühle/Kündigungsdrohung zu senden? Wenn ja, welche waren das?

Wir verstehen Versicherer nicht als Gegner sondern als Partner, um für unsere Mandanten unter bestimmten Voraussetzungen verbesserten Versicherungsschutz zu optimierten Konditionen anbieten zu können. Eine win/win-Situation für alle Beteiligten. Hierbei sind wir Entwickler/Gestalter von individualisiertem Versicherungsschutz, der über die standardisierten Deckungen am Markt hinausgeht. Hierbei optimieren wir den Umfang als auch das Kleingedruckte in Form eines Rahmenvertrages, der für alle Mandanten zur Anwendung kommt. Gleichzeitig poolen wir Marktmacht gegenüber dem Risikoträger, um mit entsprechendem Gegengewicht Ihre Interessen um-/durchzusetzen.
Im konkreten Fall gibt es unserer Ansicht nach keine rechtliche Möglichkeit die Prämien-Anpassung durchzusetzen, weil (durch einen kleinen Fehler) eine rechtlich notwendige Information Sie nicht termingerecht erreicht hat. Darüber sind sich alle Parteien einig. Unabhängig von der rechtlichen Fragestellung ist der Erhöhungswunsch der Basler Versicherung legitim (genauso wie der Ausschluss der besagten ca. 30 Kunden aus den Sonderkonditionen. Jedem wurde eine der eigenen normalen Risikosituation angemessene Fortführung seines Vertrages zu marktüblichen Konditionen angeboten). Es geht um den Erhalt eines marktüberdurchschnittlichen Versicherungsschutzes zu marktunterdurchschnittlichen Prämien. Insoweit muss sich grundsätzlich auch keiner sorgen, dass er beim ersten Schaden generell gekündigt wird. Versicherung ohne Schäden wäre ein Absurdum in sich. Wir wollten nur darauf hinweisen, dass der Versicherer die Möglichkeit hätte, seinen Fehler im Schadenfall durch Änderungskündigung zu beheben. Dieser Hinweis gehört nach unserer Einschätzung zu einer ganzheitlichen Beratung.


3a) An welchem Tag genau war die DGVO sich zum ersten Mal davon bewusst, dass die Prämie für 2016 für den Versicherungsnehmer nicht mehr ausreichen wurde für 2017 und dass eine Änderung unausweichlich sein wurde?

Grundsätzlich überwachen wir den Verlauf über alles quartalsmäßig in einem Screening. Hier sprechen wir z.B. Tesla auch auf fahrzeugspezifische Schadenhäufungen an, um z.B. durch Software-Updates die Anzahl und die Höhe zu reduzieren. Das Ziel hierbei ist die Schadenlast über alles und damit auch den Prämienbedarf für alle niedrig zu halten. Vielleicht mögen Sie aus diesem Bespiel erkennen, dass wir mehr als nur ein „Versicherungsvermittler“ sind.

Am 11.10.2016 war ich persönlich in Bad Homburg im Hause der Basler, um eine deckungsrechtliche Weiterentwicklung und den Umgang mit schadenauffälligen Risiken zu besprechen (hier war uns der Versicherer in der Vergangenheit zu träge und schwerfällig). In diesem Zusammenhang wurde ich mit neuen Zahlen über die gestiegen Schadenlast informiert. Die Basler hat Handlungsbedarf signalisiert und wir haben detaillierte Informationen angefordert, um die wechselseitigen Datenbasen abzugleichen. Es ist müßig zu erwähnen, dass die Basler eine höhere Anpassung anstrebte, als Sie sie jetzt vor sich finden. Final haben wir bis zum 21.11.2016 auf die Prämienerhöhung der Basler eingewirkt und letztendlich eine Begrenzung auf 1.199 € brutto p.a. erreicht. Vom Deckungsinhalt wollte sie keine Erweiterungen vornehmen.

3b) Hat die Basler auf irgendwelche Weise an die DGVO, oder andersrum, bekannt gemacht, dass die bisherige Versicherungen als problematisch sind? Wenn ja, wurde von der andere Seite beauftragt eine passende Lösung zu finden?

Bis zum 21.11.2016 war die Reaktion der Basler hinsichtlich Umfang und Wirkungsweise offen. Es gab demnach noch nichts final zu kommunizieren, die Basler nahm rahmenvertragsgemäß das Neugeschäft zu den bisherigen Konditionen an. Wir haben bereits vor diesem Zeitpunkt alle neuen Interessentin mit der Übersendung des Angebotes informiert, dass eine Prämienerhöhung für 2017 in Aussicht steht, die in der Höhe aber noch nicht bekannt ist.
Unabhängig von den Vorstellungen der Basler sehen wir den Bedarf für die konzeptionelle Weiterentwicklung des generellen Produktes und haben mit weiteren Risikoträgern Gespräche geführt, um für den Fall eines Ausstiegs der Basler eine mindestens gleichwertige Alternative bieten zu können. Der Ausstieg der Basler ist ausgeblieben, jedoch strebt die Basler im Neugeschäft (davon sind die meisten hier gar nicht betroffen) eine deutlich höhere Prämie bei schlechteren Selbstbeteiligungen an. Dem folgen wir fachlich/sachlich nicht und haben einen neuen Versicherer exklusiv an uns gebunden, der die Entwicklung der Tesla-Versicherung ab 2017 mittel-/langfristig (bisher nur bei Neuzulassungen) begleiten will. Wir gehen davon aus, dass spätestens ab dem 01.01.2018 der Versicherer auch Altverträge jeglicher Anbieter übernehmen würde.

Hiermit geht einher, dass wir planen noch im Februar eine 24 Std.-Hotline an 7 Tagen in der Woche sowohl für Antrags- und Vertragsfragen als auch im Schadenfall zur Verfügung zu stellen.

Des Weiteren finden Sie alle Angebote/Serviceleistungen auf der Homepage: www. tesla-versicherung.de oder n unserer Tesla-APP, die Sie in den App-Stores unter dem Suchbegriff „DGVO“ finden.

Es werden künftig zwei Deckungsvarianten angeboten, schauen Sie doch einfach mal rein.


4) Wurde dieses Deckungsproblem bei dem Behörden die Aufsicht über Versicherungsunternehmen haben, gemeldet? Wenn ja, wann wurde dies gemeldet? Wenn nein, warum nicht?

Ein Deckungsproblem sehen wir derzeit nicht. Deckung besteht uneingeschränkt. Worüber hätte die Aufsichtsbehörde informiert werden sollen? Und wozu? Der Versicherer erfüllt alle seine vertraglichen Pflichten und das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistung überwacht alle Versicherer laufend eigenständig.

Einzelvertragliche Differenzen können über die Schlichtungsstellen - außergerichtliche Streitbeilegung - gem. § 42 k des Gesetzes über den Versicherungsvertrag bei:

- Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 08 06 32, 10006 Berlin, www.versicherungsombudsmann.de

eingereicht werden. Uns ist dazu bisher kein einziger Fall bekannt.

Auch eine rechtliche Auseinandersetzung hinsichtlich einer Entschädigungsleistung für einen Mandanten ist mir zu Stunde nicht bekannt. Die Basler ist und war stets ein verlässlicher Partner. Deshalb haben wir Ihnen auch empfohlen der Prämienerhöhung zuzustimmen; sie ist für das Portfolio notwendig. Dies ist auch der Grund dafür, warum die Basler sich von allen Risiken schnellstmöglich trennen möchte, die der Erhöhung nicht zustimmen. Dies ist in der Regel der Ablauf des Vertrages zum 01.01.2018 bzw. unterjährig der Schadenfall.
Mit freundlichen Grüßen

Rene Feicks

Deutsche Gesellschaft für
Versicherungsoptimierung mbH & Co. KG
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von GeeFive » 3. Jan 2017, 19:03

Klar, immer wenn die Abteilung X in einem Unternehmen Mist baut, weil sie vorher nicht mit den Juristen gesprochen haben, dann war es hinterher ein IT-Problem.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von feif » 3. Jan 2017, 19:33

Feicks hat geschrieben: Als subjektiv auffällig sind beispielsweise zu bezeichnen, wenn entgegen der tariflichen Vereinbarung Fahrer unter 24 das Fahrzeug bewegen und eine Gruppe von vier Abiturienten neben dem Fahrzeugtotalschaden einen Personenschaden erleiden (Fahrzeug hat sich überschlagen) oder bei uneinsichtigen Straßenverhältnissen bei Überhol-/Beschleunigungsvorgängen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren wird etc.

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von JeanSho » 3. Jan 2017, 19:45

Bleibe bei meinen 946,05 jährlich für 2017 wie 2016, da die Erhöhung nicht rechtzeitig kommuniziert wurde.

Schlampige Verwaltung, die den selbst-gesetzten Termin (30.11.2016) nicht einhalten kann. Kein Verständnis - gerade weil Basler diverse Gruppenverträge verwaltet und das Geschäft kennen sollte. Die eine Gruppe Tesla-Versicherungen gibt es nicht, wie wir an den unterschiedlichen Rechnungen erhalten haben. Da sind Schäden dabei oder nicht. Alles geht durcheinander.

Der Sachwalter DGVO muss (!) die Versicherungskunden darauf hinweisen, und zwar deutlich, dass die gewünschte Prämienerhöhung durch Basler nichtig ist zum 01.01.2017, wenn nicht spätestens am 30.11.2016 eingehend beim Kunden kommuniziert. Und in meiner Rechnung, wo im Dezember 2016 (also zu spät) bei mir ankommend die Prämie erhöht werden sollte und der zweiten, wo das wieder zum Teil zurück genommen wurde auf 1.199,01 Euro jährlich, finden sich in beiden keine Hinweise auf mein Sonderkündigungsrecht.

Der Versicherer verstößt in diesem Rahmenvertrag laufend gegen seine eigenen Versicherungsbedingungen und Sachwalter DGVO gegen seine Aufklärungspflichten.

Sorry - kein Verständnis. Der Versicherer versucht das ungeliebte Risiko loszuwerden. Hat schon jemand eine Kündigungsbestätigung bekommen?
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von sita » 3. Jan 2017, 21:40

Einerseits finde ich es gut, dass von Herrn Feicks hier Fragen der Nutzer beantwortet werden. Andererseits sind meine Fragen nie dabei - kein Wunder, ich habe sie ja auch noch nie gestellt. Deshalb hole ich das hier einmal nach:

  • Weshalb wurde bisher noch keine Email oder kein Brief an DGVO oder Basler in dieser Sache schriftlich beantwortet?
  • Obwohl viele hier schriftlich Widerspruch gegen die erste Rechnung eingelegt haben, wurde trotzdem an viele (alle?), welche eine falsche erste Rechnung erhalten haben, eine zweite falsche Rechnung in Höhe von 1199 gestellt. Völlig kommentarlos. Wieso das?
  • Bekommen diejenigen, welche Widerspruch eingelegt haben, irgendwann eine korrekte Rechnung? Falls ja: Wann? Falls nein: Weshalb nicht?
  • Weshalb wurden bei einigen zusätzlich noch die Versicherungsbedingungen mit der zweiten Rechnung geändert?
  • Müssen wir mit einer Abbuchung eines falschen Betrags trotz eingelegten Widerspruchs rechnen?
  • Welche Schritte genau sollten wir sinnvollerweise unternehmen, um eine korrekte Rechnung mit dem Betrag und den Bedingungen von 2016 zu erhalten?
 
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