Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Thorsten » 31. Dez 2016, 19:36

joergen hat geschrieben:...
- A.8.7.2 der AKB deckelt die Kaskoleistungen auf 50.000 € (war das so bekannt? Ist ja echt ein Knaller; Wortwitz passend zu Silvester).
- Änderungen des laufenden Vertrags scheinen erlaubt zu sein, jedoch darf man nach N.3 durch Änderungen der AKB durch die Versicherung nicht schlechter stehen als bei Vertragsschluss.

Vielleicht ist es ja auch (erneut) ein Fehler, dass sie eigentlich 50.000 € meinten; ist ja eventuell erst vor Kurzem eingeführt worden (sind Stand 01.10.2015).


Es geht in dem betreffenden Absatz A.8.7.2 der Versicherungsbedingungen nach meinem Verständnis um die Kfz-Betriebsschadenversicherung von Nutzfahrzeugen, d.h. bspw. um betrieblich genutzte Lieferwagen. Dort gilt eine Obergrenze von 50.000 € pro Schadenfall, aber nicht generell in der VK/TK.

Ich bin daher bei JeanSho. Eine nachträgliche Reduzierung der VK/TK-Deckung auf 5.000 € ist mit deutschem Recht meiner Ansicht nach nicht vereinbar und damit nichtig. Das weiß auch die Basler und damit ist ein (erneuter) EDV-technischer Fehler die wahrscheinlichste Erklärung. Daher macht es Sinn, dieser Änderung zu widersprechen und um eine korrigierte Abrechnung zu bitten.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von KrassesPferd » 31. Dez 2016, 19:39

sita hat geschrieben:Dann braucht bei Dir wahrscheinlich die Post länger - wir hatten die andere Rechnung alle heute im Briefkasten.


Also ich habe keine Post von der Basler. Ich habe bis jetzt nur eine Beitragsrechnung aus diesem Monat, mit dem "richtigen" Betrag (946,05 Euro). Seit der Rechnung habe ich nichts mehr gehört. Sind wirklich ALLE betroffen?
Gruß Hendrik

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von joergen » 31. Dez 2016, 19:46

Thorsten hat geschrieben:
joergen hat geschrieben:...
- A.8.7.2 der AKB deckelt die Kaskoleistungen auf 50.000 € (war das so bekannt? Ist ja echt ein Knaller; Wortwitz passend zu Silvester).
- Änderungen des laufenden Vertrags scheinen erlaubt zu sein, jedoch darf man nach N.3 durch Änderungen der AKB durch die Versicherung nicht schlechter stehen als bei Vertragsschluss.

Vielleicht ist es ja auch (erneut) ein Fehler, dass sie eigentlich 50.000 € meinten; ist ja eventuell erst vor Kurzem eingeführt worden (sind Stand 01.10.2015).


Es geht in dem betreffenden Absatz A.8.7.2 der Versicherungsbedingungen nach meinem Verständnis um die Kfz-Betriebsschadenversicherung von Nutzfahrzeugen, d.h. bspw. um betrieblich genutzte Lieferwagen. Dort gilt eine Obergrenze von 50.000 € pro Schadenfall, aber nicht generell in der VK/TK.

Stimmt, hatte ich übersehen.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von BurgerMario » 31. Dez 2016, 21:13

Hallo!

Ich selbst bin zum Glück nicht betroffen ( Gothaer).
Finde aber diesen Thread im öffentlichen Bereich etwas deplatziert..
Egal wer was schreibt, die Basler/DVGO liest bestimmt mit und könnte jede Aussage, wer was wann macht, machen will, gegen Euch verwenden :(

Auf mich will die Basler KEINEN Tesla mehr versichern wollen und alle mit irgendwelchen Schreiben zum Kündigen bewegen zu wollen !
Schlimmes Gebahren einer Versicherung :(

Grüße und einen guten Rutsch ins 2017

Mario
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von fabbec » 31. Dez 2016, 22:04

guten Rutsch ins 2017 und lasst es nächstes Jahr nicht so krachen!

lasst den Thread im öffentlichen Bereich! 2013 wurde auch nicht alles in die Owners Area verbannt und haben die DGVO so gefunden
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Volker.Berlin » 31. Dez 2016, 22:16

Deswegen gibt es ja auch noch einen Thread im geschlossenen Bereich.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Maddin0r » 1. Jan 2017, 10:50

Mazn hat geschrieben:
von Maddin0r » 31. Dez 2016, 19:14 Was hat sich denn eigentlich geändert außer die Höhe der Prämie? Du redest ja von Betrug!


Wie nennt man den Vorgang sich als Vertragspartner nicht an seine Vereinbarung bzw an die ABG zu halten? Und dann noch beim 2. Rechnungsversuch teilweise denjenigen die sich fügen eine Schadensdeckelung mit ein zu bauen?
Mehrfacher EDV Fehler?
Meinem Persönlichem Empfinden nach sehe ich das als Versuch an. Hinzu dann noch das Mail der DGVO was leicht einer Drohung nahekommt.
Und um das noch mal hervorzuheben: Den Preis erachte ich auch als ok. Aber nicht die Art und Weise


Ich kann aus meinem Standpunkt nur berichten: ja man hat mir eine Erhöhung aufgebrummt. So what.

Alles andere ist doch gleich geblieben, so mein Verständnis?
Habe keine Deckelung.

Ich bin da nicht so emotional und was geht mich der Umgang mit anderen Leuten aus dem Forum an, mich betrifft es doch nicht.

Eine Versicherung ist für mich persönlich eine sachliche Geschichte und ich habe keine Muße mich damit zu beschäftigen, wenn es keine deutlich (!) besseren Angebote gibt.

Ob ich nun in anderer Augen der Verarschte schlechthin bin - damit komme ich klar.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Mazn » 1. Jan 2017, 11:15

Maddin0r hat geschrieben:
Mazn hat geschrieben:
von Maddin0r » 31. Dez 2016, 19:14 Was hat sich denn eigentlich geändert außer die Höhe der Prämie? Du redest ja von Betrug!


Wie nennt man den Vorgang sich als Vertragspartner nicht an seine Vereinbarung bzw an die ABG zu halten? Und dann noch beim 2. Rechnungsversuch teilweise denjenigen die sich fügen eine Schadensdeckelung mit ein zu bauen?
Mehrfacher EDV Fehler?
Meinem Persönlichem Empfinden nach sehe ich das als Versuch an. Hinzu dann noch das Mail der DGVO was leicht einer Drohung nahekommt.
Und um das noch mal hervorzuheben: Den Preis erachte ich auch als ok. Aber nicht die Art und Weise


Ich kann aus meinem Standpunkt nur berichten: ja man hat mir eine Erhöhung aufgebrummt. So what.

Alles andere ist doch gleich geblieben, so mein Verständnis?
Habe keine Deckelung.

Ich bin da nicht so emotional und was geht mich der Umgang mit anderen Leuten aus dem Forum an, mich betrifft es doch nicht.

Eine Versicherung ist für mich persönlich eine sachliche Geschichte und ich habe keine Muße mich damit zu beschäftigen, wenn es keine deutlich (!) besseren Angebote gibt.

Also gutes Neues

Ob ich nun in anderer Augen der Verarschte schlechthin bin - damit komme ich klar.


Morgen MaddinOr
Also falls du dich hier Persönlich von mir angegriffen fühlst.... bitte ich das zu Entschuldigen ...das war sicher nicht von mir beabsichtigt .
Weiter möchte ich hier noch folgendes Klarstellen: Ich habe hier keinem vorgeworfen oder unterstellt zu betrügen! Ich habe eine Frage gestellt. Eine Verknüpfung habe ich nicht erstellt.

Meinem Persönlichem Empfinden nach sehe ich das als Versuch an. Hinzu dann noch das Mail der DGVO was leicht einer Drohung nahekommt.
Und um das noch mal hervorzuheben: Den Preis erachte ich auch als ok. Aber nicht die Art und Weise


Und um hier Missverständnisse aus dem Weg zu räumen..... sehe ich das als Versuch an... ohne Einhaltung der Fristen und ohne ausreichende Komunikation eine Beitragserhöhung durch zu bringen. Eben ein Versuch.
Also gutes Neues
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Maddin0r » 1. Jan 2017, 11:50

Hallo Mazn,

alles gut und dir auch ein frohes Neues.

Mazn hat geschrieben:
Ich denke ich bleibe bei der Basler.

Ich suche gerade nach dem Fachbegriff, wenn man es liebt verarscht, belogen und betrogen zu werden :D


Darum ging es mir eigentlich nur. Du sagst, ich bzw. alle die bei der Basler bleiben seien die belogenen und betrogenen.
Und ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich mich nicht betrogen fühle - auch wenn ich es formal-juristisch vielleicht könnte.

Das Angebot war meines Erachtens damals richtig gut und ist weiterhin gut - daher für mich persönlich kein weiterer Beweggrund für einen Wechsel - völlig emotionsfrei ;)
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Feicks » 2. Jan 2017, 19:20

Weitere Informationen der Deutschen Gesellschaft für Versicherungsoptimierung mbH & Co. KG (DGVO)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unseren Beiträgen im Forum verfolgen wir das Ziel der Aufklärung rund um Ihre KFZ-Versicherung bei der Basler, die Sie über uns bezogen haben.

Seit unserer letzten Veröffentlichung (Hinweis auf neue Beitragsrechnungen und Möglichkeit zum Widerruf) kommen neue Themen hinzu die wir bisher nur mittelbar über das Forum mitbekommen. Wir wissen, dass es den Bloggern grundsätzlich nur um die Beantwortung offener Fragen geht. Leider ist nicht jeder Kommentar (und sei er noch so gut gemeint) fachlich/sachlich richtig und schürt so eher Unsicherheit, wie wir dem Forumsverlauf entnehmen.
Deshalb bieten ich Ihnen an, diese Fragen künftig in Kopie direkt an mich per Email zu senden (rf@dgvo.de) oder sich telefonisch bei mir unter 069/7561485816 zu melden. Sie erhalten dann unmittelbar eine Antwort, die entweder Sie oder wir gerne auch für alle ins Forum stellen können. Damit ist Allen in der Sache gedient.

Zur Zeit haben wir wahrgenommen, dass es Unklarheiten zu möglichen Entschädigungsgrenzen gibt. Laut den Bedingungen gibt es nur marktübliche Begrenzungen wie z.B. zur GAP-Deckung (Differenzbetrag am Schadentag zwischen Buchwert und Wiederbeschaffungspreis z.B. bei Leasingfahrzeugen) auf 30.000 €.
Wenn der Versicherer in der Police eine generelle Begrenzung auf 5.000 € für Kaskoschäden andruckt, ist dies schlicht falsch. Wir haben den Versicherer aufgefordert, sich hierzu zu erklären und warten auf seine Rückmeldung, wie es zu diesem Andruck kommen konnte. Rechtlich bindend ist dieser Wert für Sie jedenfalls nicht und Sie erhalten ohne Anwendung dieser angedruckten „ Begrenzung“ im Schadenfall Ihre Entschädigung. Auch die geübte Praxis belegt dies, da auch Totalschäden bzw. Diebstähle vollwertig entschädigt wurden.

Sobald uns die Stellungnahme des Versicherers hierzu vorliegt, stellen wir diese gerne ins Forum ein.
Zum besseren Verständnis für Alle möchten wir Ihren Blick noch einmal darauf lenken, dass wir als Versicherungsmakler nach § 34 d) Gewerbeordnung tätig sind. Wir gehören zu keinem Versicherer und sind auch nicht dessen Erfüllungsgehilfe. Vielmehr sind wir Ihr Interessenvertreter (Sachwalter gemäß BGH-Entscheidung BGH AZ IVa ZR 190/83). Das heißt wir sind nur Ihnen und Ihren Interessen verpflichtet. Insoweit stehen wir für Ihre Interessendurchsetzung beim Versicherer ein. Dies beinhaltet auch einen perspektivischen Blick hinsichtlich unserer Empfehlung.

BGH, 4a. Zivilsenat
Entscheidungsdatum: 22.05.1985
Aktenzeichen: IVa ZR 190/83

Leitsatz

Der Versicherungsmakler ist für den Bereich der Versicherungsverhältnisse des von ihm betreuten Versicherungsnehmers dessen Sachwalter; deshalb trifft ihn die Beweislast dafür, dass der Schaden auch bei vertragsgerechter Erfüllung seiner Aufklärungspflichten und Beratungspflichten eingetreten wäre.
Orientierungssatz
(Versicherungsmakler: Leistungspflicht; hypothetischer Kausalverlauf – Beweislast)
1. Der Versicherungsmakler ist anders als sonst der Handelsmakler oder Zivilmakler dem Versicherungsnehmer gegenüber üblicherweise zum Tätigwerden, meist sogar zum Abschluss des gewünschten Versicherungsvertrags verpflichtet.
2. Verletzt der Versicherungsmakler seine Aufklärungspflichten und Beratungspflichten, so muss er beweisen, dass der Schaden trotz Pflichterfüllung eingetreten wäre, weil der Geschädigte sich über seinen Rat hinweggesetzt haben würde (Vergleiche BGH, 1973-07-05, VII ZR 12/73, BGHZ 61, 118, 121ff; Vergleiche BGH, 1975-02-19, VIII ZR 144/73, BGHZ 64, 46, 51; Vergleiche BGH, 1978-06-08, III ZR 136/76, BGHZ 72, 92, 106; Vergleiche BGH, 1984-11-28, IVa ZR 224/82, VersR 1985, 265).

Darüber hinaus leistet der Versicherungsmakler seinem Kunden gegenüber Dienste höherer Art im Sinn des § 627 BGB und steht damit in wesentlichen Bereichen auf einer Stufe mit Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern.

Stellen wir Rechtsmängel oder inhaltliche Fehler fest, wie z.B. die fehlerhafte Policierung hier im Forum abgebildet, reagieren wir nach Kenntnis sofort darauf. Unabhängig von der inhaltlichen Richtigstellung stellt sich die Frage hinsichtlich einer rechtlichen Wirkung. Einseitige Änderungen am Versicherungsvertrag sind seitens des Versicherers nicht möglich. Hierzu hatten wir bereits in einem anderen Zusammenhnag auf § 40 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) verwiesen.

§ 40 Kündigung bei Prämienerhöhung
(1) Erhöht der Versicherer auf Grund einer Anpassungsklausel die Prämie, ohne dass sich der Umfang des Versicherungsschutzes entsprechend ändert, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers mit sofortiger Wirkung, frühestens jedoch zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung, kündigen. Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer in der Mitteilung auf das Kündigungsrecht hinzuweisen. Die Mitteilung muss dem Versicherungsnehmer spätestens einen Monat vor dem Wirksamwerden der Erhöhung der Prämie zugehen.
(2) Absatz 1 gilt entsprechend, wenn der Versicherer auf Grund einer Anpassungsklausel den Umfang des Versicherungsschutzes vermindert, ohne die Prämie entsprechend herabzusetzen.
Auch hieran würde es fehlen, weil der Versicherer nicht darauf hingewiesen hat. Wir werden es aber für alle gleichermaßen klar stellen lassen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf § 5 VVG

§ 5Abweichender Versicherungsschein
(1) Weicht der Inhalt des Versicherungsscheins von dem Antrag des Versicherungsnehmers oder den getroffenen Vereinbarungen ab, gilt die Abweichung als genehmigt, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 2 erfüllt sind und der Versicherungsnehmer nicht innerhalb eines Monats nach Zugang des Versicherungsscheins in Textform widerspricht.
(2) Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer bei Übermittlung des Versicherungsscheins darauf hinzuweisen, dass Abweichungen als genehmigt gelten, wenn der Versicherungsnehmer nicht innerhalb eines Monats nach Zugang des Versicherungsscheins in Textform widerspricht. Auf jede Abweichung und die hiermit verbundenen Rechtsfolgen ist der Versicherungsnehmer durch einen auffälligen Hinweis im Versicherungsschein aufmerksam zu machen.
(3) Hat der Versicherer die Verpflichtungen nach Absatz 2 nicht erfüllt, gilt der Vertrag als mit dem Inhalt des Antrags des Versicherungsnehmers geschlossen.
(4) Eine Vereinbarung, durch die der Versicherungsnehmer darauf verzichtet, den Vertrag wegen Irrtums anzufechten, ist unwirksam.

Da auch bei der Antragstellung kein anderer Inhalt beantragt wurde, gilt der bisherige/beantragte Umfang.

Für die Beantwortung weiterer Fragen stehen wir Ihnen gerne auch hier zur Verfügung. Ich freue mich auf unseren Dialog.

Ihr

René Feicks

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