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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 21. Dez 2016, 21:52
von HyperMiler
Gibt es hier eventuell einfach eine Wechselkursproblematik?

Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 21. Dez 2016, 21:54
von Mathie
ft90d hat geschrieben:Die dgvo ist der, der bei der Basler den günstigen flottenvertrag ausgehandelt und in meinem (und wohl auch anderer) auftrag den vertrag abgeschlossen hat.

Richtig und genau dazu war sie bei mir auch bevollmächtigt, nämlich zum Abschluss des Vertrags für unsere Firma.

Die DGVO hat keinerlei Bevollmächtigung zur Entgegennahme von Erklärungen des Versicherers. Die Beitragsrechnnungen gingen alle direkt an die Firma, ebenso der Versicherungsschein. Unsere Firma arbeitet auch bei einigen Spezialversicherungen mit einem umfassend bevollmächtigten Maklerunternehmen zusammen. Da laufen sogar die Zahlungen der Rechnungen über den Makler. Kenne den Unterschied zwischen direkter Abwicklung und Abwicklung über einen bevollmächtigten Makler also durchaus.

Was ich nicht kenne, ist ein nicht bevollmächtigter Makler, der trotzdem wirksam Ankündigungen für Beitragserhöhungen entgegen nimmt.

Gruß Mathie

Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 21. Dez 2016, 22:08
von Niev
Nur mal so zur Info bzgl der Angst der unterjährigen Kündigung im Schadensfalle: Dieses Risiko besteht bei jeder Versicherung und vollkommen unabhängig davon, ob man den neuen Beitrag akzeptiert oder nicht. Oder gibt es irgendeine offizielle Aussage der Basler zur jedenfalls erfolgenden Kündigung, oder gibt es eine Zusage, dies bei Akzeptanz des neuen Beitrags nicht zu tun?
Will sagen. Es ist schlicht ganz schlechter Stil zu versuchen, die Versäumnisse auf Seiten der DGVO u/o Basler mit derartigen Ankündigungen auf den Kunden abzuwälzen.
Ich lasse das nicht mit mir machen und bleibe zum Altbeitrag für das Jahr 2017 dabei. Ich glaube es hakt. Glaubt hier irgendwer tatsächlich, dass man als Kunde im Falle einer rechtzeitigen Beitragserhöhung durch den Versicherer hätte verhandeln können, wie es jetzt der Versicherer tut?
Sorry, aber ich lasse mich ungern verarschen und diese mail schlägt dem Fass echt den Boden aus. Nicht mit mir. Beitrag bleibt wie er ist. Das ist keine Rechthaberei, sondern das erwarte ich einfach. Genau so wie die Versicherung zurecht die Zahlung meines Beitrages erwartet. Wenn ich außerhalb der vorgesehen Fristen Preise nachträglich verhandeln kann, dann brauche ich auch überhaupt keine vertragliche Regelung mehr.

Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 21. Dez 2016, 22:25
von elrond
Eine Sache interessiert mich noch:

DGVO hat geschrieben:Wir sehen uns alle Schäden im Detail an, um festzustellen, ob es ein Tesla-spezifischer oder ein Fahrer-bedingter Schaden ist.
98% der Schäden zeigen keine Fahrer-bedingten Auffälligkeiten; die verbleibenden 2 % stehen für einen Anteil von ca. 60 % des Gesamtschadenaufkommens in dieser Fahrzeuggruppe. Diesen Kunden stehen künftig die Konditionen Ihres Rahmenvertrages nicht mehr zur Verfügung und erhalten von uns individuelle Angebote. Hierdurch verfolgen wir für den großen Anteil der Tesla-Fahrer das Ziel, die Höhe der Versicherungsprämie dauerhaft zu schützen.


Was sind bitte "fahrer-bedingte" Schäden? Kann mich da mal jemand aufklären?

Und wieso scheint es so selbstverständlich zu sein, dass man dann von der Versicherung aussortiert wird?

Ciao,
Gerhard

Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 21. Dez 2016, 23:12
von nikwest
Ich denke Tesla bedingte Schäden sind alle Schäden bei aktivierten Autopilot also 98% und die anderen 2% sind die, bei denen der Fahrer die Verantwortung trägt...
;) ;) ;)

Habe ich nur geschrieben damit Leto hier auch mal was zur Diskussion beiträgt...

Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 21. Dez 2016, 23:56
von KrassesPferd
Ich habe bis heute ausser einer Rechnung für 2017 mit dem "richtigen" Betrag nichts gehört oder bekommen, weder von der Basler, noch von der DGVO.

Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 21. Dez 2016, 23:59
von ChrisKing
Vielleicht meinen die damit alle die Schäden die man bei einer "normalen" Versicherung eh selber zahlt, da man sonst hochgestuft wird. Aber auch das sind sie mit ihrer Vertragsgestaltung selber Schuld. Verstanden hab ich das Konstrukt nie. Was spricht gegen SF Klassen wie bei allen anderen auch. Dann zahlt der Kunde kleines auch selber und benötigt die Versicherung nur, wenn es wirklich gescheppert hat.

Ich zahle meinen Anwalt doch auch privat, wenn es nur um ein Schreiben geht. Deswegen gibt es geringe Selbstbeteiligung.

Ich verstehe es nicht.

Habe in den 17 Jahren meiner Autofahrerkarriere noch keine Versicherung in Anspruch genommen. Wenn ich mal einen Kratzer hatte oder ne Felge verschrammt habe dann zahle ich dies als Strafe für meine eigene Dummheit brav selber.

Bei größeren Fuhrparks - wie bei uns in der Firma - rechnet es sich sogar die Fahrzeuge nur Haftpflicht zu versichern und alles andere selbst zu zahlen von den gesparten Versicherungsbeiträgen.

Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 23. Dez 2016, 03:16
von frank.pigge
Wie einige wissen, bin ich ja selber in keinem Fall bei irgendeiner Versicherung, außer bei den von mir selbst ermittelten, versichert.

Aber den Spendenaufruf der DGVO finde ich wirklich den absoluten Knaller...!

Ich würde niemals auf die Idee kommen, dass ich selbst oder ein Kunde von mir, einfach mal so erwartet, das fernab von Fristen Beiträge reduziert werden indem ich begründe, dass ich jetzt eine kleine Finanzspritze bräuchte, da mein Finanzhaushalt sonst in den nächsten Monaten in Schieflage geraten würde und andere Verträge kündigen müsste…[emoji23][emoji23][emoji23]

Sowas habe ich in 29 Jahren meiner Berufstätigkeit nicht erlebt.

Die DGVO ist in einer Art mutig, die schon wirklich peinlich ist...

Meine Empfehlung: Fordert weiterhin Euer Recht auf Beitragsstabilität 2017.

Liebe Grüße,

Frank Pigge




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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 23. Dez 2016, 08:38
von GalileoHH
frank.pigge hat geschrieben:Aber den Spendenaufruf der DGVO finde ich wirklich den absoluten Knaller...!


Das habe ich auch gedacht. Aber in der Weihnachtszeit ist offensichtlich so einiges möglich.

Die Basler ist vom Umsatzvolumen dreimal so groß wie die mit ähnlichen Tesla-Prämien am Markt agierende Itzehoer, vermittelt aber im Gegensatz zu den Kollegen aus dem Norden den Eindruck, als wäre es das Ende der Welt, wenn die Prämien weitere 12 Monate auf Vorjahresniveau bliebe.

Ich glaube nicht, dass die DGVO der Basler mit solchen Bettel-Aktionen einen Gefallen tut.

Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

BeitragVerfasst: 23. Dez 2016, 09:08
von Mazn
frank.pigge hat geschrieben:Aber den Spendenaufruf der DGVO finde ich wirklich den absoluten Knaller...!

Ich würde niemals auf die Idee kommen, dass ich selbst oder ein Kunde von mir, einfach mal so erwartet, das fernab von Fristen Beiträge reduziert werden indem ich begründe, dass ich jetzt eine kleine Finanzspritze bräuchte, da mein Finanzhaushalt sonst in den nächsten Monaten in Schieflage geraten würde und andere Verträge kündigen müsste…[emoji23][emoji23][emoji23]

Sowas habe ich in 29 Jahren meiner Berufstätigkeit nicht erlebt.

Die DGVO ist in einer Art mutig, die schon wirklich peinlich ist.


Die sagen sich halt wer bereit ist zwei Jahre vor Auslieferung ein Auto zu Bestellen, über das fast nichts Bekannt ist und auch noch eine Anzahlung leistet.........

Meine Empfehlung: Fordert weiterhin Euer Recht auf Beitragsstabilität 2017.


Der Grund zum Wechseln solte nicht die Beitragshöhe sein sondern das Verhalten der DGVO und damit das fehlende Vertrauen

Gruß Mazn