Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von jonn68 » 20. Dez 2016, 20:35

teslacharger hat geschrieben:
KrassesPferd hat geschrieben:Wenn ich das Schreiben des Herrn Feicks richtig verstehe, bekommen ALLE Kunden eine Beitragserhöhung. Mein Vertrag datiert auf den 24.11.2016. Dort ist ein Jahresbeitrag von 946,05 Euro ausgewiesen. Ich glaube nicht dass es haltbar wäre, dann knapp 3 Wochen später eine erhöhte Beitragsrechnung zu verschicken, vor allem ohne jegliche Information.

Ich habe den Thread jetzt mal nur überflogen. Hast du in der Zwischenzeit auch eine Erhöhung mitgeteilt bekommen? Bei uns liegt der Fall nämlich ähnlich, der Vertrag ist nur etwa einen Monat vorher datiert - angekommen ist meines Wissens bis jetzt noch nichts. Gibt es hier so etwas wie eine Mindestlaufzeit, in der der Vertrag nach Abschluss nicht erhöht werden darf? Bei Versicherungen bin ich leider nicht so bewandert. Evtl. weiß das auch jemand anderes hier?


Mein Rechnung ist vom 28.11.2016 und vom 16.12.2016 jeweils mit einem Beitrag von 946€, also wenn da eine Änderung noch kommt, ist das ein Fall für den Rechtsanwalt, also an Verträge hat man sich zu halten, wenn ich solche Formfehler bei der Versicherung begannen hätte, würde diese im Schadensfall auch nicht zahlen. Daß die DGVO v.a. dafür nichts kann, tun mir diese ehrlich leid, daß sie diese S.... ausbaden müssen.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Mathie » 20. Dez 2016, 20:44

jonn68 hat geschrieben: Daß die DGVO v.a. dafür nichts kann, tun mir diese ehrlich leid, daß sie diese S.... ausbaden müssen.

Ich weiss nicht, ob die DGVO wirklich keine Schuld an dem Chaos trifft. Ich hatte die DGVO so verstanden, dass sie sich für bevollmächtigt hält im Namen der Versicherungen Erklärungen der Basler anzunehmen und dass die DGVO auch rechtzeitig von der Basler über die geplante Beitragserhöhung informiert wurde. Basler und DGVO haben dann wohl verhandelt, aber niemand hat die Versicherungsnehmer darüber informiert, dass eine Prämienerhöhung ansteht.

Also hat die DGVO es versäumt sich ordentlich bevollmächtigen zu lassen und die Basler hat die Bevollmächtigung nicht geprüft. Their bad! Diejenigen von uns, die die DGVO nicht bevollmächtigt haben, dürften jedenfalls für 2017 keine Prämienerhöhung erhalten, egal was in den Rechnungen steht. Deswegen haben ja wohl auch die meisten, die eine unerwartete Rechnung erhalten haben, dieser widersprochen.

Gruß Mathie
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Volker.Berlin » 20. Dez 2016, 20:50

Mathie hat geschrieben:Ich weiss nicht, ob die DGVO wirklich keine Schuld an dem Chaos trifft.

Das werden wir auch nie im Detail erfahren. Die spielen jetzt halt Schwarzer Peter.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Niev » 20. Dez 2016, 21:10

Sehr geehrter Herr Feicks,
ich find es sehr gut, dass Sie sich hier der Sache stellen. Dennoch möchte ich noch einige Dinge in Ihrer Stellungnahme klarstellen: Es geht hier - wie auch mehrfach von zahlreichen Nutzern betont wurde - nicht um die Frage der Angemessenheit oder Unangemessenheit der (neuen) Prämie. Sondern schlicht und ergreifend darum, dass die notwendigen Fristen zur Beitragsanpassung verpennt wurden. Dies erwähnen Sie zwar, allerdings mehr am Rande. Die Folgen sind eindeutig: der Beitrag bleibt derjenige des Versicherungsjahres 2016. Das sollte man eindeutig so herausstellen.

Auch die Argumentation zu den vermeintlichen Folgen des Bestehens auf den Altbeitrag ist - vorsichtig gesagt - fragwürdig. Denn die von Ihnen genannten Folgen des Bestehens auf den Altbeitrag, können exakt auch beim Akzeptieren des neuen geforderten Beitrags auftreten. Es kann genau so eine Kündigung Ende nächsten Jahres erfolgen, wie auch eine Beitragserhöhung.

Abschließend möchte ich auch noch Ihren Hinweis, die neue Rechnung als neues Angebot zu verstehen, oder ein Sonderkündigungsrecht im Falle der Nichtakzeptanz zu nutzen, nicht unkommentiert lassen.
Klar kann man, um hier dem Versicherer entgegen zu kommen, den neuen Beitrag hinnehmen.
Allerdings braucht es nicht viel Phantasie sich als Gegenbeispiel die Antwort des Versicherers auszumalen, wenn ich als Versicherungsnehmer im laufenden Beitragsjahr den Wunsch an die Versicherung herantrage, meine Beiträge ab sofort um 30% senken zu wollen und alternativ die vorzeitige Vertragsbeendigung anbiete.
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von juljak » 20. Dez 2016, 21:19

Ich hatte mir schon eine EVB Nummer von der Basler Versicherung geholt. Mein Model X wird in der nächsten Woche zugelassen. Nachdem ich von den Beitragserhöhungen gehört hatte, habe ich heute dort angerufen. Die freundliche Dame am Telefon teilte mir mit, dass ab Januar 2017 1199 € Prämie fällig werden würde. Auf eine eventuelle Prämienerhöhung hätte man mich im Angebot im November 2016 bereits hingewiesen. Ich hätte es für selbstverständlich gehalten, über diese doch ganz erhebliche Erhöhung vorab informiert zu werden. Ich werde das Fahrzeug jetzt bei der R+V 24, meinem bisherigen Versicherer versichern. Die Jahresprämie beläuft sich auf 943 € bei 500 € Selbstbeteiligung bei Vollkasko und 150 € Selbstbeteiligung bei Teilkasko. Ohne die Diskussion in diesem Thread wäre ich darauf reingefallen. Vielen Dank, dass ihr mir den Ärger erspart habt!
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von dixi » 20. Dez 2016, 21:32

juljak hat geschrieben:Ich werde das Fahrzeug jetzt bei der R+V 24, meinem bisherigen Versicherer versichern. Die Jahresprämie beläuft sich auf 943 € bei 500 € Selbstbeteiligung bei Vollkasko und 150 € Selbstbeteiligung bei Teilkasko.

Habe gerade mal auf deren Seite kalkulieren lassen und bekomme bei gleicher VK/TK einen Beitrag von 3.244,97 € für mein MS angeboten... :roll:
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Modellbau-Borchert » 20. Dez 2016, 21:36

juljak hat geschrieben:Ich hatte mir schon eine EVB Nummer von der Basler Versicherung geholt. Mein Model X wird in der nächsten Woche zugelassen. Nachdem ich von den Beitragserhöhungen gehört hatte, habe ich heute dort angerufen. Die freundliche Dame am Telefon teilte mir mit, dass ab Januar 2017 1199 € Prämie fällig werden würde. Auf eine eventuelle Prämienerhöhung hätte man mich im Angebot im November 2016 bereits hingewiesen. Ich hätte es für selbstverständlich gehalten, über diese doch ganz erhebliche Erhöhung vorab informiert zu werden. Ich werde das Fahrzeug jetzt bei der R+V 24, meinem bisherigen Versicherer versichern. Die Jahresprämie beläuft sich auf 943 € bei 500 € Selbstbeteiligung bei Vollkasko und 150 € Selbstbeteiligung bei Teilkasko. Ohne die Diskussion in diesem Thread wäre ich darauf reingefallen. Vielen Dank, dass ihr mir den Ärger erspart habt!

Ich habe eben ein ähnliches +-20,- Euro Angebot von der Generali-Versicherung erhalten bei SF37. Darf ich nach Deinem SFR bei der R+V fragen ? Mein MX soll nun endlich Ende Februar kommen.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Volker.Berlin » 20. Dez 2016, 21:50

Bitte diskutiert andere Versicherungen in separaten Threads. Dies ist der DGVO/Basler-Thread, und der ist nun wahrlich schon lebhaft genug.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von KrassesPferd » 20. Dez 2016, 21:55

teslacharger hat geschrieben:
KrassesPferd hat geschrieben:Wenn ich das Schreiben des Herrn Feicks richtig verstehe, bekommen ALLE Kunden eine Beitragserhöhung. Mein Vertrag datiert auf den 24.11.2016. Dort ist ein Jahresbeitrag von 946,05 Euro ausgewiesen. Ich glaube nicht dass es haltbar wäre, dann knapp 3 Wochen später eine erhöhte Beitragsrechnung zu verschicken, vor allem ohne jegliche Information.

Ich habe den Thread jetzt mal nur überflogen. Hast du in der Zwischenzeit auch eine Erhöhung mitgeteilt bekommen? Bei uns liegt der Fall nämlich ähnlich, der Vertrag ist nur etwa einen Monat vorher datiert - angekommen ist meines Wissens bis jetzt noch nichts. Gibt es hier so etwas wie eine Mindestlaufzeit, in der der Vertrag nach Abschluss nicht erhöht werden darf? Bei Versicherungen bin ich leider nicht so bewandert. Evtl. weiß das auch jemand anderes hier?


Nein, meine Rechnung lautet auf den betrag von 946,05 Euro. Ich habe auch keine weiteren Nachrichten erhalten. Abgebucht wurde noch nicht.
Gruß Hendrik

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von past_petrol » 20. Dez 2016, 22:01

Niev hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Feicks,
ich find es sehr gut, dass Sie sich hier der Sache stellen. Dennoch möchte ich noch einige Dinge in Ihrer Stellungnahme klarstellen: Es geht hier - wie auch mehrfach von zahlreichen Nutzern betont wurde - nicht um die Frage der Angemessenheit oder Unangemessenheit der (neuen) Prämie. Sondern schlicht und ergreifend darum, dass die notwendigen Fristen zur Beitragsanpassung verpennt wurden. Dies erwähnen Sie zwar, allerdings mehr am Rande. Die Folgen sind eindeutig: der Beitrag bleibt derjenige des Versicherungsjahres 2016. Das sollte man eindeutig so herausstellen.

Auch die Argumentation zu den vermeintlichen Folgen des Bestehens auf den Altbeitrag ist - vorsichtig gesagt - fragwürdig. Denn die von Ihnen genannten Folgen des Bestehens auf den Altbeitrag, können exakt auch beim Akzeptieren des neuen geforderten Beitrags auftreten. Es kann genau so eine Kündigung Ende nächsten Jahres erfolgen, wie auch eine Beitragserhöhung.

Abschließend möchte ich auch noch Ihren Hinweis, die neue Rechnung als neues Angebot zu verstehen, oder ein Sonderkündigungsrecht im Falle der Nichtakzeptanz zu nutzen, nicht unkommentiert lassen.
Klar kann man, um hier dem Versicherer entgegen zu kommen, den neuen Beitrag hinnehmen.
Allerdings braucht es nicht viel Phantasie sich als Gegenbeispiel die Antwort des Versicherers auszumalen, wenn ich als Versicherungsnehmer im laufenden Beitragsjahr den Wunsch an die Versicherung herantrage, meine Beiträge ab sofort um 30% senken zu wollen und alternativ die vorzeitige Vertragsbeendigung anbiete.


Ich teile diese Rechtsauffassung vollumfänglich.

Besonders die Umkehr der Situation am Ende des Beitrages verdeutlicht die Situation sehr gut. Vielen Dank dafür !

Gern bleibe ich bei der Basler - zum alten Beitrag - ich habe widersprochen. Eine Beitragsanpassung zu den avisierten Kosten für 2018 ginge völlig i.O. !

Alles andere - in meinem konkreten Fall - ist ein klarer Rechtsbruch. Damit kommt man erstinstanzlich nach BGB durch. Da bin ich mir sehr sicher !

Jeder kann sich auch vorstellen, was der Versicherer mit einem anstellt, wenn man die Beiträge nicht korrekt bezahlt - und das zu Recht !

Ein Vertrag gilt für beide Seiten.

Kaufmännisch:

Eine Beitragserhöhung per Beitragsrechnung als Angebot in einer Endverbrauchersituation zu verstehen, halte ich persönlich für sehr fragwürdig.

Ich möchte alle Seiten dazu aufrufen, bilateral die vertraglichen Bedingungen einzuhalten. Das schafft langfristig vertrauen und sichert die Pools.

Die größte Kundenbindungsmaßnahme seitens der Basler / DGVO wäre das Eingeständnis des Fehlers und der Fortbestand der Vertragsverhältnisse der Bestandskunden.

Bei 2000 Fahrzeugen kann ich mir nicht vorstellen, dass das betriebswirtschaftliche Ende der Basler aufgrund des aktuellen Fehlers nahe bevor steht. Es geht ggf. um die Marge - nicht aber um den Untergang.

Ggf. sind solche Fehler auch rückversichert. Also - einfach mal mit einem schlechteren Jahresabschluss leben - das hätte Schneid !

Also - quo vadis Basler / DGVO ?
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