Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von ft90d » 19. Dez 2016, 00:33

Guillaume hat geschrieben:So sieht es aus. Der Fahrzeugpreis bei MX und MS ist teuer, wird durchschnittlich immer teurer, die Reparaturpreise und Karosseriearbeiten sind verdammt teuer, und ihr wundert euch dass die Versicherungen nach und nach neu kalkulieren? Die Prämien sind darauf bezogen immer noch sehr günstig.
Wenn die Versicherungen/Basler die Kunden loswerden wollten könnten sie doch einfach kündigen oder Abwehrkonditionen schnüren. Das sehe ich bei 1199 aber nicht gegeben.

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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von volleymac » 19. Dez 2016, 00:40

Guillaume hat geschrieben:So sieht es aus. Der Fahrzeugpreis bei MX und MS ist teuer, wird durchschnittlich immer teurer, die Reparaturpreise und Karosseriearbeiten sind verdammt teuer, und ihr wundert euch dass die Versicherungen nach und nach neu kalkulieren? Die Prämien sind darauf bezogen immer noch sehr günstig.
Wenn die Versicherungen/Basler die Kunden loswerden wollten könnten sie doch einfach kündigen oder Abwehrkonditionen schnüren. Das sehe ich bei 1199 aber nicht gegeben.


So sieht es aus. Und 1200 EUR sind im Vergleich mit anderen Fahrzeugen in dieser Preisklasse nicht abgehoben. Bei den TCO ist der Tesla in dieser Klasse immer noch unschlagbar.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Mathie » 19. Dez 2016, 01:01

mp37c4 hat geschrieben:@Mathie keine Ahnung was man für einen 120k€ Panamera bezahlt, steht für mich nicht zur Diskussion. Ich würde ja auch keinen Tesla für den Preis kaufen.

Dann frage ich mich, wieso Du eine Verschwörung vermutest, wenn Du weder weißt, was Versicherungen für ähnliche Autos kosten, noch zu Verschwärungstheorien neigst.

Meine Krämerseele sagt mir, dass 1.200€ eigentlich ein günstiger Preis sind, den ich, wenn die Preiserhöhung rechtzeitig gekommen wäre, bestimmt auch gezahlt hätte. Jetzt muss die Basler halt noch ein Jahr mit dem geringeren Preis zurechtkommen.

Gruß Mathie
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Guillaume » 19. Dez 2016, 01:06

Ich möchte noch einen nachlegen.
Die Art und Weise wie die Beitragserhöhung hier gelaufen ist (Versäumnis von Fristen etc.) will ich nicht schönreden und nicht weiter thematisieren.

Eine Erhöhung von 300 EUR p.a. bei der Basler finde ich allerdings im Rahmen und passt zu den Konkurrenzprodukten.
Ich zahle bei der Gothaer zwar noch 860 EUR p.a. weil ich noch keinen Schaden gemeldet habe, aber habe dafür auch 500 EUR SB bei Voll- und Teilkasko! Auch bei den neuen Tarifen, die 1200 p.a. kosten, ist das so.
Die Basler bietet hier imho die bessere Variante mit 500 EUR bei Vollkasko und 150 EUR bei Teilkasko.
Ebenfalls wollte die Gothaer eine ScheibenREPARATUR (kleiner Steinschlag) nicht ohne Inanspruchnahme der Selbstbeteiligung regulieren. D.h. einen Windschutzscheiben-Schaden oder sonstigen Glas-/Scheinwerfer/Marderschaden im Jahr und die Gothaer ist bereits teurer.
Ich denke man sollte ganz allgemein DGVO/Basler, Gothaer & Co. durchaus für ihr Engagement bei Tesla loben, denn ohne die Rahmenverträge wäre es in der Vergangenheit schwer gewesen, das Model S auch nur annähernd so günstig zu versichern (Ausnahmen mit SF99 bestätigen die Regel ;-)).
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Volker.Berlin » 19. Dez 2016, 08:13

Mathie hat geschrieben:Meine Krämerseele sagt mir, dass 1.200€ eigentlich ein günstiger Preis sind, den ich, wenn die Preiserhöhung rechtzeitig gekommen wäre, bestimmt auch gezahlt hätte. Jetzt muss die Basler halt noch ein Jahr mit dem geringeren Preis zurechtkommen.

Geht mir genau so! Wir haben bislang einfach unfassbar Glück gehabt mit dem Tarif. Trotzdem müssen sich alle an die Regeln halten.

Um es noch deutlicher zu sagen: Eine Versicherung, die sich im Zweifelsfall über ihre eigenen Vertragsbedingungen hinweg setzt, kann ich nicht gebrauchen, egal wie "günstig".
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von AT-Zimmermann » 19. Dez 2016, 09:15

Also ich habe vor 2 Jahren für meinen Audi S6 Baujahr 2006 (mit 435ps absolut vergleichbar) bei der Allianz mit Kleinflottenrabatt, d.h. Km frei, Fahrer egal, 1650 gezahlt bei 45% Prämie...
Deshalb finde ich die 1200 nicht teuer... Trotzdem hatte ich das Glück, nicht von der Preiserhöhung bei der Basler betroffen gewesen zu sein. Hab jetzt mein MS85D sei Juli 2015.
Man sollte allerdings auch die Regionalklasse nicht vernachlässigen...In LL zahle ich mit einer Standard Versicherung halb soviel wie im Nachbarlandkreis KF. Klar wirbt die Basler damit, dass ihnen die regioklasse egal sei, aber vielleicht ist das der Grund, warum manche von uns die Erhöhung erhalten haben und manche nicht...Wäre mal interessant, wenn alle Mal schreiben könnten, was denn in ihrem Gebiet die regioklasse ist.
Hier kann man nachsehen
http://www.gdv.de/regionalklassen-abfra ... eme=active
Ich mach Mal den Anfang:
Haftpflicht Klasse 9
Teilkasko Klasse 10
Vollkasko Klasse 7

Wenn Jetzt bei jemandem die Klassen sich stark verändert (erhöht) haben könnte ja das der Grund sein...

Dass der Zeitpunkt zur Erhöhung zu spät ist, ist ein anderes Thema.
 
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Mathie » 19. Dez 2016, 09:57

Volker.Berlin hat geschrieben:Um es noch deutlicher zu sagen: Eine Versicherung, die sich im Zweifelsfall über ihre eigenen Vertragsbedingungen hinweg setzt, kann ich nicht gebrauchen, egal wie "günstig".

Da gebe ich Dir recht! Ich glaube aber nicht, dass die Basler sich absichtlich über die Versicherungsbedingungen hinweg gesetzt hat, sondern nur schlampig geprüft hat, ob die DGVO bevollmächtigt war, für uns die Erklärung der Preiserhöhung entgegen zu nehmen.

Deshalb habe ich kein Problem bei der Basler zu bleiben, wenn der Fehler zumindest bei denen, die keine Vollmacht unterzeichnet haben, korrigiert wird. Diejenigen, die eine umfassende Vollmacht für die DGVO unterzeichnet haben, müssen das Thema meiner Meinung nach mit der DGVO diskutieren, wobei ich den zwischen Basler und DGVO ausgehandelten Preis von 1200€ nicht schlecht finde.

Dias Chaos bei der Rechnungsstellung ist in meinen Augen zwar peinlich, aber wenn ich mit jedem, der mir schon eine falsche Rechnung gestellt hat die Geschäftsbeziehung beenden würde, könnte ich unsere Firma schließen und würde auch kein Telefon mehr haben. Lebensmittel Einkaufen würde auch schwierig werden, ich glaube schon bei jeder Supremarktkette ist mir schon passiert, dass Waren mit einem falschen Preis im Kassensystem hinterlegt waren o.ä. Entscheidend ist für mich, wie mit den Fehlern umgegangen wird.

Bei mir landen nur die Firmen auf der schwarzen Liste, die trotz begründetem Widerspruch gegen eine Rechnung mir einen Anwalt oder ein Inkassounternehmen auf den Hals geschickt haben.

Also wenn die Basler rechtzeitig einsieht, dass sie zumindest bei denjenigen, die die DGVO nicht bevollmächtigt haben, Erklärungen zum laufenden Vertragsverhältnis anzunehmen, keinen Anspruch auf eine Preiserhöhung für 2017 hat, habe ich keine Probleme bei der Basler zu bleiben.

Gruß Mathie
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von volker » 19. Dez 2016, 10:14

Guillaume hat geschrieben:Ich zahle bei der Gothaer zwar noch 860 EUR p.a. weil ich noch keinen Schaden gemeldet habe, aber habe dafür auch 500 EUR SB bei Voll- und Teilkasko!

Ebenfalls wollte die Gothaer eine ScheibenREPARATUR (kleiner Steinschlag) nicht ohne Inanspruchnahme der Selbstbeteiligung regulieren. D.h. einen Windschutzscheiben-Schaden oder sonstigen Glas-/Scheinwerfer/Marderschaden im Jahr und die Gothaer ist bereits teurer.


So ein Schaden bringt einen wirtschaftlich nicht um. Ich verstehe nicht, wieso man sich mit so was an die Versicherung wendet und hinterher beklagt, dass die Prämien steigen!

Wenn die Prämien nicht kostendeckend kalkuliert sind, sollte die Basler mal über eine Erhöhung der Selbstbeteiligungen nachdenken. Die vielen Kleinschäden addieren sich auch mit der Zeit.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von Oberfranke » 19. Dez 2016, 10:15

Mathie hat geschrieben:
Volker.Berlin hat geschrieben:Um es noch deutlicher zu sagen: Eine Versicherung, die sich im Zweifelsfall über ihre eigenen Vertragsbedingungen hinweg setzt, kann ich nicht gebrauchen, egal wie "günstig".

Da gebe ich Dir recht! Ich glaube aber nicht, dass die Basler sich absichtlich über die Versicherungsbedingungen hinweg gesetzt hat, sondern nur schlampig geprüft hat, ob die DGVO bevollmächtigt war, für uns die Erklärung der Preiserhöhung entgegen zu nehmen.

Deshalb habe ich kein Problem bei der Basler zu bleiben, wenn der Fehler zumindest bei denen, die keine Vollmacht unterzeichnet haben, korrigiert wird. Diejenigen, die eine umfassende Vollmacht für die DGVO unterzeichnet haben, müssen das Thema meiner Meinung nach mit der DGVO diskutieren, wobei ich den zwischen Basler und DGVO ausgehandelten Preis von 1200€ nicht schlecht finde.

Dias Chaos bei der Rechnungsstellung ist in meinen Augen zwar peinlich, aber wenn ich mit jedem, der mir schon eine falsche Rechnung gestellt hat die Geschäftsbeziehung beenden würde, könnte ich unsere Firma schließen und würde auch kein Telefon mehr haben. Lebensmittel Einkaufen würde auch schwierig werden, ich glaube schon bei jeder Supremarktkette ist mir schon passiert, dass Waren mit einem falschen Preis im Kassensystem hinterlegt waren o.ä. Entscheidend ist für mich, wie mit den Fehlern umgegangen wird.

Bei mir landen nur die Firmen auf der schwarzen Liste, die trotz begründetem Widerspruch gegen eine Rechnung mir einen Anwalt oder ein Inkassounternehmen auf den Hals geschickt haben.

Also wenn die Basler rechtzeitig einsieht, dass sie zumindest bei denjenigen, die die DGVO nicht bevollmächtigt haben, Erklärungen zum laufenden Vertragsverhältnis anzunehmen, keinen Anspruch auf eine Preiserhöhung für 2017 hat, habe ich keine Probleme bei der Basler zu bleiben.

Gruß Mathie

Genau so sehe ich das. Die müssen jetzt halt mal über ihren Schatten springen und zu ihrem Fehler stehen. Dann bleibe ich gerne Kunde.
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Re: Basler Versicherung: Kündigungen/Prämienerhöhung

von past_petrol » 19. Dez 2016, 10:17

So !

Nach dem WE sitze ich wieder im Büro und muss jetzt entscheiden, was ich mache. Ich denke nicht, dass ich unter 1199,- Euro etwas am Markt finde - emover24 & co. .

Wenn ich nichts mache, dann stehen aktuell amtliche 1.238.- Euro im Raum. ja - es ist von 1199,- Euro die Rede - schriftlich habe ich das nicht !

Wenn ich der Rechnung widerspreche, riskiere ich genau was ?

Im Grundsatz halte ich die 1199,- Euro für angemessen - nervt mich, ist aber so.

Was ich nicht akzeptieren kann, ist der rechtsunwirksame Verlauf der Beitragserhöhung. Streng genommen habe ich auch kein Sonderkündigungsrecht. Die ausgesprochene Beitragserhöhung - die dies rechtfertigen würde, ist rechtsunwirksam und hat somit nicht stattgefunden.

Ich würde gern bei der Basler bleiben - aber ein Vertrag ist ein Vertrag ! Ich komme auch nicht am 15.01.2017 um die Ecke und will zum 01.02.2017 aus dem Vertrag raus. Warum ? Weil es vertraglich nicht geht !

Der Rechnung zu widersprechen sollte zunächst keine vertraglichen Probleme hervorrufen, oder ?

Ich benötige den Wagen ja auch dienstlich. Was ich nicht gebrauchen kann, ist ein nicht benutzbarer Wagen ab dem 01.01., weil die Versicherung geplatzt ist.

Ich habe persönlich keine Vollmacht unterschrieben. Ich habe ein einseitiges Beratungsformular bekommen, welches ich aber nie unterschrieben oder zurückgesandt habe.

Ich hätte erwartet, dass mich die Basler direkt informiert.

Ich arbeite grundsätzlich über Makler bei Versicherungen. Noch nie bin ich nicht von einer Versicherung rechtzeitig über eine Beitragserhöhung hingewiesen worden. IMMER kamen diese Benachrichtigungen selbstredend von den Versicherungen - auch wenn eine Makler sie vermittelt hat.

Ich sehe das Versäumnis bei der Basler direkt. 2017 müßte nach meinem Rechtsverständnis die alte Vertragssumme für mich in meinem Fall gelten.

Also was tun ?

Erstmal widersprechen ?

Boa ich habe echt null Zeit für diesen Kinderkram aktuell !!!

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