Wie heikel ist helles Leder wirklich?

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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von Maddin0r » 23. Sep 2016, 08:59

Kein Probleme kann ich nicht bestätigen.

Ich habe mit einer ganz normalen "Chino" Stoff-Hose / keine Jeans! folgende Spuren gemacht:

Bild

Bekommt man bestimmt mit Leder-Reinigungsmitteln weg.
Bin da noch nicht aktiv geworden.
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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von TeslaHH » 23. Sep 2016, 09:51

21.000 überwiegende Stadkilometer in 1 Jahr:
Minimale verfärbung erkennbar, noch nicht behandelt.
Jeansträger zu 50%
2015 Model S P85D dunkelblau/beige (-03/2019)
2019 Model X P100D white/white (2019-
Renault ZOE (-2018)
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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von Break » 23. Sep 2016, 12:31

43'000km, 2,5 Jahre, alte Sitze mit hellbeigem Leder. Absolut problemlos, tragen allerdings keine Jeans, und unser Sohn, der Jeans trägt, fährt nur ab und zu.
Gruss
Christoph
 
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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von AQQU » 23. Sep 2016, 20:02

Ich war just heute bei einem Autopfleger wegen Problemen mit meinen beigen (nicht NG) Sitzen. Ich war wegen zwei Dingen dort, und fuhr mit drei von dannen.

Hauptgrund waren zwei kleine Löcher/Risse am Rücksitz, neben den ISOFIX Aufnahmen. Ich hatte meinen S85 (gebaut Q4/2014) vor einem Jahr gebraucht von Privat gekauft, und diese Schäden übersehen (gut, ich hätte den Wagen trotzdem genommen...). Diese sind durch den damals montiert gewesenen Kindersitz entstanden. Empfehlung des Lederdocs: die ISOFIX Schienen quasi mit einer Socke versehen. Bei mir ist nix zu machen. Der Bereich zwischen Rücklehne und SItzfläche ist kein Leder, sondern Kunstleder. Das ist laut ihm an manchen Bereichen, auch dort, üblich. Das der Bereich dort auch auch noch stark wellig ist, kann man das "Leder" nicht reparieren wie Leder.

Dann hatte ich mir kürzlich eine Abfärbung am Fahrersitz eingefangen. Der Ledergürtel meiner damals getragenen Trekkinghose zeigte sich auf Hosenbundhöhe an der Rücklehne wieder. Diese Verfärbung wollte ich entfernt habe, wo ich ja schon beim Ledermeister war. Aussagen: seiner Meinung nach ist das Leder der Sitzwangen ein anderes, bzw. anders eingefärbt, als das bei Lehne und Sitzfläche verwendete. Hat mit dem Problem nichts zu tun, wollte es nur erwähnen. Die meinige Verfärbung konnte er nicht entfernen! Ich soll erst bei Tesla vorsprechen, und mir nicht die Garantie zu verbauen. Es ist nämlich keine normale Verfärbung, nein, das Leder ist durchgerieben! 35kkm auf der Uhr, 1 3/4 Jahre alt :-0 Richten kann man das schon etwas, schleifen und neu einfärben/lackieren (so man den Farbcode kennt), aber das ändert nichts daran das das verwendete Leder wohl zu dünn ist. Wäre Symptom statt Ursache beheben. Sehr sehr unbefriedigend.

Weiterhin machte er mich auf eine weitere Auffälligkeit aufmerksam: an einigen Sitzflächen sind Mückenstichpusteln zu sehen. Sprich die Kuh wurde gestochen, nicht der Sitz im Auto... Ein normaler Autohersteller (Sitzhersteller) hat A, B & C Lederqualitätsgrade. Bei Mückenstichen oder Ratzern wird mit einem Laser die schadhafte Stelle aus dem grossen Lederstück entfernt, das gute drumherum für Schaltknauf etc. verwendet - aber auf keinen Fall im sichtbaren flächigen Bereich oder Cockpit.

Ich bin ja mal gespannt was Tesla dazu sagt...

Leder-2.jpg
Verfärbung
Leder-2.jpg (54.29 KiB) 249-mal betrachtet

Leder-1.jpg
Mückenstiche
Leder-1.jpg (121.33 KiB) 249-mal betrachtet
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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von Melanippion » 23. Sep 2016, 20:19

Hell innen ist für mich immer erste Wahl. Leider sind die Teppiche beim Tesla nicht auch in beige zu haben. Da konnte ich früher immer so schön den Schmutz erkennen und heruntergefallende Krümel weiteressen :roll:

Die Nähte der Sitze sehen mir nicht sehr vertrauensvoll aus. Halten die eine Weile oder reißt das im Bereich Kniegelenk ein (neues Modell, beim alten gibt es die Nähte dort nicht)? Wieso läßt sich die Sitzfläche in der Länge nicht verstellen?
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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von Melanippion » 23. Sep 2016, 20:32

AQQU hat geschrieben:...an einigen Sitzflächen sind Mückenstichpusteln zu sehen. Sprich die Kuh wurde gestochen, nicht der Sitz im Auto...



Sieht aus wie perforiert! Das geht ja überhaupt nicht! Es gibt Hersteller, bei denen gibt es überhaupt keine Mückenstiche im Leder weil die Kühe dort sind, wo es keine Mücken gibt. Ich hatte diese Feinheiten immer für einen Witz Japanischer Detailliebe gehalten. Nun, die Sitze müssen ja nicht länger als die Batterien halten oder wie beim Säufer, wo die Leber ja auch nicht älter wird als er :oops:
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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von Cupra » 23. Sep 2016, 21:36

Da ich viel mit Jeans unterwegs bin bin ich jetzt etwas skeptisch. Mal sehen, vielleicht melden sich noch einige Jeansfahrer. :D

Zu den Mückenstichen sag ich jetzt mal nichts, wenn das in nem Golf vorkommt könnte man damit Leben, wenn jemand in Richtung Oberklasse will liegt da mindstens ein neuer Sitzbezug ohne Mückenstiche drin....
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Re: Wie heikel ist helles Leder wirklich?

von Ralf W » 23. Sep 2016, 22:43

Ich fahre meistens in Jeans, blue, black und es gibt einen minimalen Schleier gegenüber dem Beifahrersitz der selten belegt ist. Ich gehe ab und zu mit Staubsauger durch die Sitzritzen und einem feuchten Tuch übers Leder. Mit dem leicht feuchten Tuch gehen die meisten Spuren weg. Auch Lederpflege verwende ich ab und zu, habe jetzt mal einen Leiderreiniger besorgt aber noch nicht ausprobiert.

Ich finde die hellen Sitze sehen edel und angenehm aus, schwarz kann jeder....Ich würde die wieder nehmen. Aktuell 95.000 km.
seit 1990 mit eigenem Elektroauto | Tesla S85 schwarz 03/2015 220 Tkm | http://www.elweb.info, Das Informationsnetzwerk für Elektrofahrzeugfahrer
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