Autopilot ja oder nein?

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Re: Autopilot ja oder nein?

von Gatanis » 11. Okt 2018, 08:09

DerJo hat geschrieben:
Gatanis hat geschrieben:Wie sehr mir der AP fehlen würde, habe ich heute morgen gemerkt, als beim Einsteigen das Zentraldisplay schwarz blieb und ich trotzdem losgefahren bin (war spät dran). Ich hab es während der Fahrt resetet aund dann ging das Display auch wieder. Allerdings ging der Autopilot nicht und das blieb so bis ich geparkt habe.
Ich habe morgen eine längere Fahrt vor mir und da schon die Fahrt zur Arbeit ohne AP ungewohnt unentspannt war graut es mir bei dem Gedanken, dieser Fehler könnte bestehen bleiben.
So viel zum Thema, wie sehr ich mich an den AP gewöhnt habe. :/


Was aber auch sicherlich an mangelnder Alternative in Form von einem Tempomat an dieser Stelle war, oder?

Ist der normale Tempomat eigentlich in 1km/h Schritten einstellbar?


Sorry für die späte Antwort.
Nein, eigentlich nicht wegen mangelnden Tempomat.
Im Gegenteil: manchmal möchte ich nur den Lenkassistenten, um für einen Moment beide Hände vom Lenkrad zu nehmen (z.B. um Wasserflasche zu öffnen), während ich eigentlich die Geschwindigkeit weiter selber regeln möchte, was leider nicht geht. Aber hauptsache das Auto lenkt selber, während man entspannt den Verkehr beobachtet und bei bedarf beide Hände frei hat.
Die Gründe bezüglich generell entspannterem Fahren, etc, wurde ja von anderen bereits beschrieben.
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Re: Autopilot ja oder nein?

von J.R. » 11. Okt 2018, 13:11

Gibt es da irgendwelche Unterschiede?

Ich habe extremst selten Phantombremsungen trotz täglicher auch teilweise innerörtlicher Nutzung des AP. In der Anfangszeit hat der AP ein paar hundert Kilometer gebraucht, um sich zu kalibrieren. Darauf wurde ich damals auch von Tesla hingewiesen. Er funktionierte zwar schon grundsätzlich nach ca. 50 km, allerdings noch wackelig und längst nicht so stabil wie heute. Dazu haben natürlich auch die Software-Updates beigetragen. Außerdem kann es anscheinend passieren, dass das Radar nicht korrekt eingestellt ist und im Servicecenter nochmals händisch eingestellt werden muss. Auch darauf wurde ich seinerzeit hingewiesen, das war aber bei mir nicht nötig.

Ich halte eine Testzeit von zwei Wochen für deutlich zu kurz. Alles unter zwei bis drei Monaten ist Quatsch, weil man in nur zwei Wochen die Einschätzung, was er kann und was er nicht kann, nicht lernt. Man fährt anfangs mit einer gewissen Furcht und der Entspannungseffekt setzt in den zwei Wochen noch nicht ein. Mit der zweiwöchigen Testzeit hat sich Tesla mE selbst keinen Gefallen getan, weil es negative Einschätzungen zum AP rieselt.

Ich möchte jedenfalls den AP nicht mehr missen, auch wenn natürlich noch eine ganze Reihe von Verbesserungen wünschenswert sind. Aber die kommen ja auch hin und wieder mit den kostenlosen Updates over the air.
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Re: Autopilot ja oder nein?

von ChrEgger » 11. Okt 2018, 14:49

mhund hat geschrieben:Es wurde zwar schon alles einmal gesagt, aber noch nicht von jedem. Deshalb auch meine Meinung zum Thema Autopilot.

Mein Auto: Model S aus dem Jahr 2018; AP 2.5 mit aktiviertem Feature "Volles Potenzial für autonomes Fahren".

...

Herbeiruf:
Habe ich spaßeshalber mal getestet und funktionierte bis auf die Tatsache, dass die Verbindung oft abbricht obwohl ich in unmittelbarer Nähe stehe und die Internet-Verbindung offensichtlich ausreichend ist. Hier wünschte ich mir eine deutliche Steigerung der Flexibilität: Nicht nur vorwärts/rückwärts, sondern abseits öffentlicher Strassen auch um Ecken oder entlang von erkennbaren Wegen solange keine Hindernisse auftauchen.


Habe die gleiche Problematik, dass Herbeirufen nicht immer zuverlässig funktioniert. Spannenderweise funktioniert das Herbeirufen auf dem iPhone besser als auf Android.
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Re: Autopilot ja oder nein?

von borkner » 23. Okt 2018, 08:41

J.R. hat geschrieben:Gibt es da irgendwelche Unterschiede?

Ich habe extremst selten Phantombremsungen trotz täglicher auch teilweise innerörtlicher Nutzung des AP. In der Anfangszeit hat der AP ein paar hundert Kilometer gebraucht, um sich zu kalibrieren. Darauf wurde ich damals auch von Tesla hingewiesen. Er funktionierte zwar schon grundsätzlich nach ca. 50 km, allerdings noch wackelig und längst nicht so stabil wie heute. Dazu haben natürlich auch die Software-Updates beigetragen. Außerdem kann es anscheinend passieren, dass das Radar nicht korrekt eingestellt ist und im Servicecenter nochmals händisch eingestellt werden muss. Auch darauf wurde ich seinerzeit hingewiesen, das war aber bei mir nicht nötig.

Ich halte eine Testzeit von zwei Wochen für deutlich zu kurz. Alles unter zwei bis drei Monaten ist Quatsch, weil man in nur zwei Wochen die Einschätzung, was er kann und was er nicht kann, nicht lernt. Man fährt anfangs mit einer gewissen Furcht und der Entspannungseffekt setzt in den zwei Wochen noch nicht ein. Mit der zweiwöchigen Testzeit hat sich Tesla mE selbst keinen Gefallen getan, weil es negative Einschätzungen zum AP rieselt.

Ich möchte jedenfalls den AP nicht mehr missen, auch wenn natürlich noch eine ganze Reihe von Verbesserungen wünschenswert sind. Aber die kommen ja auch hin und wieder mit den kostenlosen Updates over the air.


Also, ich habe da wohl ein etwas "ängstliches" Exemplar erwischt. Manchmal legt mein Tesla Model X eine Notbremsung hin, die sich gewaschen hat, obwohl der Gegenverkehr völlig moderat ist. Das geht bis zum Stillstand. Wenn hinter mir niemand ist, dann lasse ich den Wagen wieder anfahren, aber manchmal muss man schon eigenständig beschleunigen, um nicht den Unmut der hinter einem fahrenden zu erregen. :)
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Re: Autopilot ja oder nein?

von tmodelforever » 23. Okt 2018, 13:01

Die Beobachtungen von @mhund kann ich unterschreiben. Komme direkt von der aktuellen Mercedes E-Klasse und hatte dort das komplette Paket des "DrivePilot", entsprechend dem Autopiloten von Tesla.

Die Möglichkeiten und Grenzen der Technik werden in beiden Fahrzeugen deutlich, auch der offenbar noch lange Weg zum reinen autonomen Fahren! In manchen Dingen hat Mercedes die Nase vorn (Lenkassistent!), andere Sachen kann der Tesla besser (Staufahren: Fährt auch nach längerem Stehen alleine wieder an). Insgesamt erscheint mir das System von Mercedes etwas ausgereifter, runder, während der Tesla noch ruckeliger fährt. Allerdings habe ich ihn auch erst 1000 km, vielleicht lernt er noch meine Fahrweise.

Die Verkehrszeichenerkennung funktionierte beim Mercedes leidlich, auch konkurrieren die im Navigationssystem abgespeicherten Geschwindigkeitsbegrenzungen immer wieder mit der Kameraerkennung. Oder die Zusatzzeichen bei tageszeit- und wochentagsabhängigen Begrenzungen (z.B. vor Schulen) wurden nicht erkannt. Dann bremst der Mercedes auch am Sonntag auf 30 runter. Nervt! Aber immerhin funktionierte es so ein bisschen, während der Tesla munter 50 anzeigt und fährt und ich mich nicht im Display noch einmal vergewissern kann, welche Geschwindigkeit gefordert wird. Da hatte ich auf die V9 gehofft...

Auch die Möglichkeit bei der E-Klasse, das Steuer für zig Autobahnkilometer völlig los zu lassen und als Bestätigung der körperlichen und geistigen Anwesenheit nur mal über das TouchControl-Feld auf dem Lenkrad zu streiche(l)n, wirkte ausgereifter, als das "Wackeln" am Lenkrad des Tesla.

Ein wesentlicher Unterschied: Bei Mercedes kauft man die aktuelle Version des DrivePilot und damit hat es sich. Alle weiteren Verbesserungen erfordern immer wieder den Kauf eines neuen Fahrzeuges. Da geht es uns mit den Updates von Tesla doch besser - auch wenn sie bisweilen lange auf sich warten lassen und von der Ankündigung bis zur Realisierung u.U. noch abgespeckt werden...
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Re: Autopilot ja oder nein?

von ChrEgger » 23. Okt 2018, 21:36

Entwickelt Mercedes das System selber oder wird wie bei BMW eingekauft?
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Re: Autopilot ja oder nein?

von mhund » 23. Okt 2018, 22:32

tmodelforever hat geschrieben:Ein wesentlicher Unterschied: Bei Mercedes kauft man die aktuelle Version des DrivePilot und damit hat es sich. Alle weiteren Verbesserungen erfordern immer wieder den Kauf eines neuen Fahrzeuges. Da geht es uns mit den Updates von Tesla doch besser - auch wenn sie bisweilen lange auf sich warten lassen und von der Ankündigung bis zur Realisierung u.U. noch abgespeckt werden...


Genau das ist der Unterschied, der es für mich ausmacht. Der Tesla wird langsam besser, solange ich ihn habe. Der Mercedes (oder vergleichbare) bleibt auf seinem Stand stehen. Updates während Inspektionen bieten in der Regel wenig Neues. Ich weiss von keinem anderen Autohersteller, dass er an einem OTA Update arbeitet und dabei eine so hohe Update-Frequenz aufrecht erhalten will.
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Re: Autopilot ja oder nein?

von JunkerS » 24. Okt 2018, 09:07

Mir ging es so, dass ich beim Ausprobieren des AP1 feststellen musste : Der Tesla fährt besser als ich !
Er bleibt exakt in der Spur, hält immer ausreichend Abstand, drängelt nicht, usw. Also, mit AP1 bin ich ein besserer Autofahrer geworden, ich geb den AP nicht mehr her.....
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Re: Autopilot ja oder nein?

von mrburns » 24. Okt 2018, 10:56

Also ich hatte während der Testphase eine Phantombremsung die mir einen ordentlichen Schrecken eingejagt hat. Hab wirklich Glück gehabt das mir keiner draufgefahren ist.

Trotzdem habe ich danach zugeschlagen und den AP gekauft. Ich bin extrem vorsichtig und schalte AP nur dann ein, wenn genügend Abstand zum Auto hinter mir ist oder im Stau. Funktioniert perfekt und die tägliche Fahrt zur Arbeit ist weitaus entspannter als ohne AP.

Die letzten 2000km hatte ich eine Phantombremsung ohne ersichtlichen Grund aber es war genügend Abstand um wieder aufs Strompedal zu treten. Diesmal war die Bremsung vor einer Brücke.

Von den unerwarteten Bremsungen hat mir bei Tesla niemand was gesagt und das finde ich nicht in Ordnung. Eigentlich sollten die ihre Kunden schon auch darauf aufmerksam machen.

Der AP ist wirklich genial, wenn man auch die Schwächen kennt.
 
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Re: Autopilot ja oder nein?

von nosch » 24. Okt 2018, 11:40

Hi,
ich war nach den zwei Wochen Testen (knapp 2000km) froh, dass ich ihn wieder los war.
Meines Erachtens liegen die unterschiedlichen Beurteilung primär am Einsatzszenario.
Wer viel bei dichtem Verkehr mit viel Kolonnenfahren unterwegs ist, wird begeistert sein.
Ich empfand den Autopiloten in solchen Situationen tatsächlich als angenehm und entspannend.
Allerdings bin ich glücklicherweise nur sehr selten unter solchen Umständen unterwegs und auf Strecken mit wenig Verkehr hat er mich schon sehr genervt.

Viele Grüße
Norbert
Meine Erfahrungen mit dem Model-S:
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