Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von teslacharger » 3. Feb 2017, 18:03

Yellow hat geschrieben:Elon Musk hat sich heute Nacht zu dem Thema per Twitter geäußert: [...]

Und damit ist für mich alles Wichtige gesagt. Ich denke an dieser Stelle genau wie er. Es bringt nichts, aus Protest ein Beratergremium zu verlassen, wenn man dadurch die Möglichkeit verliert, direkt seine Bedenken zum Ausdruck zu bringen und sich für seine Ziele einzusetzen. Ein Musk im Gremium mit offiziell verhaltener Kritik und evtl. klareren Worten unter vier Augen und mehr Gestaltungsmöglichkeiten für den Technologiewandel ist mir lieber als ein Musk außerhalb des Gremiums, der im besten Fall einen populistischen Zweizeiler von Trump per Twitter kassiert.
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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von Jan » 3. Feb 2017, 20:36

teslacharger hat geschrieben:
Yellow hat geschrieben:Elon Musk hat sich heute Nacht zu dem Thema per Twitter geäußert: [...]

Und damit ist für mich alles Wichtige gesagt. Ich denke an dieser Stelle genau wie er. Es bringt nichts, aus Protest ein Beratergremium zu verlassen, wenn man dadurch die Möglichkeit verliert, direkt seine Bedenken zum Ausdruck zu bringen und sich für seine Ziele einzusetzen. Ein Musk im Gremium mit offiziell verhaltener Kritik und evtl. klareren Worten unter vier Augen und mehr Gestaltungsmöglichkeiten für den Technologiewandel ist mir lieber als ein Musk außerhalb des Gremiums, der im besten Fall einen populistischen Zweizeiler von Trump per Twitter kassiert.


Auf den Punkt, genau so ist es........
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von Yellow » 6. Feb 2017, 13:57

Was haltet ihr denn von der heutigen Stellungnahme vieler US-Tech-Firmen und davon, dass weder Tesla noch SpaceX zu den Unterzeichnern gehören?

In einer ungewöhnlichen Aktion haben sich einige der bekanntesten Namen der amerikanischen Technologiebranche gegen die Einreiseverbote von US-Präsident Donald Trump positioniert. Apple, Googl, Facebook, Microsoft sowie 93 weitere Unternehmen reichten eine ausführliche Stellungnahme im Verfahren bei einem Berufungsgericht in San Francisco ein.
Unter den Konzernen sind auch Ebay, Intel , Netflix, Twitter, der Snapchat-Betreiber Snap, der Firefox-Entwickler Mozilla, der Kamera-Spezialist GoPro , der Wohnungsvermittler Airbnb sowie die Fahrdienste Uber und Lyft
[...]
Zugleich fehlen einige prominente Namen aus der Tech-Branche wie Amazon , IBM , Oracle , Yahoo oder Elon Musks Firmen Tesla und SpaceX.
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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von Snuups » 6. Feb 2017, 14:02

ihaire hat geschrieben:Elon sehe ich als sehr guten Problemlöser bei technischen Herausforderungen. Das habe ich auch schon oft gelobt. Nur wie er das aktuelle Trump-Problem lösen möchte verursacht Bauchschmerzen. Vielleicht ist Politik bzw. eher "politische Zusammenarbeit" einfach nicht so seins. Ist ja okay. Elon als Alleinherrscher wäre hingegen ein interessantes Experiment, das ich jedoch auch lieber erstmal nicht ausprobieren möchte. Wenn der Kampf gegen den Klimawandel weiterhin nicht ernstgenommen wird aber vielleicht schon. ;)


Da die Lösung recht einfach ist sollte das auch kein Problem darstellen. Das dumme daran ist, das Bevölkerungsreduktion im direkten Gegensatz zur immer währenden Expansion steht. Diese aber macht nur reiche reicher. Bevölkerungsreduktion würde jedem zugute kommen. Insbesondere in der 3. Welt. Aber die Politik und Industrie interessiert sich nicht für diese Leute.
Liebe Grüsse
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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von Snuups » 6. Feb 2017, 14:05

teslacharger hat geschrieben:
Yellow hat geschrieben:Elon Musk hat sich heute Nacht zu dem Thema per Twitter geäußert: [...]

Und damit ist für mich alles Wichtige gesagt. Ich denke an dieser Stelle genau wie er. Es bringt nichts, aus Protest ein Beratergremium zu verlassen, wenn man dadurch die Möglichkeit verliert, direkt seine Bedenken zum Ausdruck zu bringen und sich für seine Ziele einzusetzen. Ein Musk im Gremium mit offiziell verhaltener Kritik und evtl. klareren Worten unter vier Augen und mehr Gestaltungsmöglichkeiten für den Technologiewandel ist mir lieber als ein Musk außerhalb des Gremiums, der im besten Fall einen populistischen Zweizeiler von Trump per Twitter kassiert.


Entweder bist du dabei und kannst etwas verändern, oder du bist nicht dabei und kannst nur noch Motzen und nichts bewirken. Elon ist schlau genug etwas erreichen zu wollen und nicht wie ein Idiot draussen vor der Tür mit einen doofen Plakat zu stehen und belächelt werden.
Liebe Grüsse
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Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von Earlian » 6. Feb 2017, 15:08

Wer nicht aktiv die Welt besser macht, kann nur protestieren.

Elon singt dem Trompeter das Lied von den Arbeitsplätzen und sichert seinen Unternehmen, die Zukunft. Dabei macht er still und heimlich genau eine andere Politik, als man aus seiner Nähe zum Präs. vermuten könnte, indem er das fossile Zeitalter fast im Alleingang beendet. Sowas ist Politik an den Politikern vorbei und überdauert Regierungen.*

Kurzfristige Proteste würden die Mission von Tesla torpedieren, da der Trompeter in Zukunft noch ganz andere Kaliber auffahren wird: Wer nicht mitmacht, der fliegt raus oder wird bekämpft. So tickt der nun mal. Das kann auch ein EM nicht ändern.

Die Bevölkerung aber, die muss demnächst Präsenz zeigen und alle Unternehmen und öffentlichen Personen, die nicht auf Regierungsaufträge angewiesen sind!

Mir gefällt die Zurückhaltung bei dem Thema seitens EM auch gar nicht! Das scheint aber bei der aktuellen politischen Lage und zum jetzigen Zeitpunkt im Masterplan, für seine Unternehmen, der richtige Weg zu sein. Das Timing ist dieses Jahr kritisch: EM hat zu lange gekämpft, um jetzt kurz vor Model3 Start alles zu verschenken.

Davon mal ab: Wer ist Haupt-Auftraggeber von SpaceX?

*Das ist übrigens das schöne an der eigenen Energiewende: Man macht Politik an den Politikern vorbei! Also Leute verbaut mehr Photovoltaik, kauft Elektroautos, Speicher, etc. Das ist die Macht des einzelnen! [emoji2]
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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von probefahrer » 6. Feb 2017, 15:59

Yellow hat geschrieben:Was haltet ihr denn von der heutigen Stellungnahme vieler US-Tech-Firmen und davon, dass weder Tesla noch SpaceX zu den Unterzeichnern gehören?

Ich finde den Weg, den Elon geht, immer noch goldrichtig :!:

Ich habe am vergangenen, regnerischen Wochenende (nach langer Zeit) wieder mal ein paar Tesla-Videos auf Youtube angeschaut. Da sind mir einige Tesla-Fans aufgefallen, die sinngemäss gesagt haben: "Tesla bringt Amerika voran. Und mit Trump wird es jetzt (wirtschaftlich) noch besser."
Nicht dass das zwingend so sein wird - aber man vergisst eben schnell, dass es auch viele Trump-Wähler unter US-Teslabesitzern und -fans gibt. Auch aus diesem Grund ist die Position von EM cleverer, als sich einfach den lautstarken Kunden aus seiner Kundschaft zu beugen (siehe Uber-CEO) und aus dem Council auszutreten.

Zudem: Wie Horst Lüning schon gezeigt hat, gäbe es z.B. ohne deutsche Zulieferer kein Model S. Die Acquisition von Grohmann Engineering und die Anstellung von Ex-Audi-Manager Hochholdinger beweisen, dass es auch bei der Serienproduktion von Model 3 nicht ohne "german engineering" gehen wird. Wenn Elon also im Zusammenhang mit Präsid. Trump's Ansichten z.B. postet...
https://twitter.com/elonmusk/status/826125419527016448
...dann könnte man ihm hier genauso Ab-/Wegfall von dieser formulierten Maxime vorwerfen wie ihm das nun bei der Einwanderungsdebatte ständig vorgehalten wird. Aber auch hier handelt er ja bloss pragmatisch, indem er den "Dialog" fürs bestmögliche Ergebnis für Tesla sucht. Einen anderen Auftrag hat er meines Erachtens als CEO von Tesla auch nicht.

Neuster Elon-Tweet:
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/ ... raten.html

EDIT: Zum Nachdenken: Die derzeitige, mediale Hybris auf den Punkt gebracht: http://www.informationliberation.com/?id=56195
"Ere many generations pass, our machinery will be driven by a power obtainable at any point of the universe." - Nikola Tesla
 
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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von probefahrer » 6. Feb 2017, 22:31

Eine weitere Möglichkeit, weshalb Elon Trump berät... ;)
Mars Second | Mars welcomes Trump in his own words
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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von past_petrol » 6. Feb 2017, 23:01

Mmm...

Also ich bin hier auch schon lange am Überlegen, was da richtig sein kann und was nicht. Gibt es da ein richtig oder ein falsch ? Ist das wirklich so einfach ? Neu überlegt habe ich das heute, als ich lesen mußte, dass meine eigene Fa. nicht unterschrieben hat und in einem Atemzug mit Tesla genannt wurde.

Tja - meine Einschätzung der Lage. Im Fall meiner eigenen Fa. sehe ich es grundsätzlich anders, als unserer Führungsetage. Da muß ich mir mal überlegen, was das für mich bedeutet.

Im Falle von Tesla und Elon:

Ich denke Elon ist locker der Frosch, der dem Storch den Hals zudrückt, obwohl er schon mit dem Kopf im Schlund steckt, die Arme aber noch frei hat. Aufgegeben wird zum Schluss. Wie er heute schrieb', hat er es für das nächste meeting geschafft, das Thema Einreisebeschränkungen auf die Tagesordnung zu bekommen - vorher war es nicht drauf oder vorgesehen.

Er wartet das clever ab und schaut sich an, was er gestalterisch machen kann. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Elon Musk Donald J. Trump total bekloppt findet und sich ihm der Magen herumdreht, wenn er sich mit ihm "abgeben" muss - aber es ist eine gewaltige Herausforderung, die Elon Musk zunächst annimmt. Er hat noch Möglichkeiten der Gestaltung - jedenfalls sieht er diese. Wenn er jetzt nur einfach protestieren würde, wäre er weg vom Fenster. Offensichtlich schätzt Elon die Lage so gefährlich ein, dass er lieber am Tische sitzen will - gehört werden will. Wenn ich offiziell aussteige - sitze ich draussen und kann nur noch brüllen oder schweigen - bei DJT bringt das rein gar nichts.

Tesla hat etwas mit dem US-Image zu tun - Elon Musk - das ist meine Ansicht - scheint darum zu wissen, dass er hier einen gewissen Hebel beim Präsidenten hat. Er muss auch für Tesla und Space X sehen, dass er das richtige für beide Unternehmen macht. Gerade SpaceX ist sehr vom Verhalten der Regierung und damit auch der NASA abhängig. Ggf. sieht er es aktuell so, dass das Richtige ist, weiter mitzureden. Ich persönlich verstehe das und bin zu dem Schluss gelangt, Elon Musk hier nicht vorschnell Vorwürfe zu machen.

Ich bin mir auch sicher, dass er ab einem bestimmten Punkt die Reißleine ziehen wird - nur ist dieser Punkt bei weitem noch nicht erreicht.

Ich denke, die Herausforderung, Menschen zum Mars zu bringen, ist größer, als mit DJT klarzukommen - das wird er wissen. Und - naja - wie schon geschrieben wurde. Mars und DJT - da geht doch was...

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Re: Musk und Trump (Tesla und US-Regierung)

von AxelM » 7. Feb 2017, 00:55

Schwieriges Thema. Bin auch hin- und hergerissen, und definitiv kein Trump-Fan, aber sehr beeindruckt von Tesla und Elon Musk.

Generell bedarf es genaueren Hinsehens und einer differenzierten Betrachtung, und hier wurde schon viel und auch meistens differenziert und sachlich diskutiert, insofern bin ich froh, in einem solch' guten Forum gelandet zu sein.

Folgende Punkte möchte ich gerne in die Diskussion einbringen:

1. Trump schmückt sich mit Unternehmenslenkern

Im Gegensatz zu vielen anderen Gründern, Unternehmern und Top-Managern ist DT selbst nicht primär durch eigene Genialität, Kreativität, Fleiß oder sonstige Schaffenskraft zu Geld und Einfluss gekommen, sondern eher durch Erben und skrupelloses Handeln (wobei man Ihm eine gewisse Bauernschläue nicht absprechen kann). Am besten kann man das in seinen eigenen Büchern nachlesen, ich sage nur "Halsschlagader" (gut zusammengefasst z.B. auf http://www.deutschlandradiokultur.de/be ... _id=377032).

Direkt nach Amtsantritt (und das spricht für den hohen Stellenwert auf seiner sonst eher dünnen Agenda) versucht er nun, Unternehmenslenker um sich zu scharen, denen er generös anbietet, "auf Augenhöhe" mit ihnen zu sprechen. Dies hat zwei Seiten: Für die einen ist "Augenhöhe" eine Beleidigung, für manche eine Ehre. Einerseits ist allen klar (ihm auch), dass er intellektuell, kulturell und charismatisch unterlegen ist. Andererseits ist er der POTUS. Den Effekt sieht man besonders gut in dem "Trump CEO Meeting"-Video (https://www.youtube.com/watch?v=xeAStOhS_vE) deutlich in den Gesichtern mancher Anwesenden: Professionelles, z.T. gequältes Lächeln, und insgesamt eine angespannte Situation.

Der zu beobachtende Effekt ist, dass sich einige klar von ihm distanzieren und aus dem Berater-Gremien austreten (Disney, Uber, ...), oder andere bleiben, weil sie Trumps politische Agenda unterstützen oder sich zumindest Vorteile erhoffen, wenn sie nicht offen opponieren.

2. Elon Musk's spezielle Situation

EM passt nun überhaupt nicht in dieses Raster. Natürlich ist er persönlich Trump in Sachen Weltanschauung, Weitblick und Kenntnis der realen Zusammenhänge weit überlegen, und er teilt auch überhaupt nicht dessen Meinung, hat sich vor der Wahl schon deutlich gegen DT ausgesprochen. Und eigentlich sind sowohl Tesla als auch SpaceX zu klein und unbedeutend, um EM einen direkten Platz am Tisch von DT zu sichern.

Auf der anderen Seite ist Tesla eine der sichtbarsten US-Marken im traditionell konservativen Automotive-Bereich. Zudem bringt SpaceX bei den 60-75jährigen Saiten zum Schwingen (Raumfahrt, Mars, ...), die seit dem Verlust der Vorherrschaft der USA in der Raumfahrt (Einstellung Space Shuttle-Programm etc.) längst verstummt schienen.

Kurzum: EM hat im Gegensatz zu vielen anderen einen relativ großen Einfluss auf DT und dessen Umfeld, und das weiß er auch. Es ist eine ganz spezielle Konstellation, deren Dynamik von sich ändernden anziehenden und abstoßenden Kräften geprägt wird.

3. Peter Thiel

Eine große Rolle spielt - wenn er nicht sogar der eigentliche Grund für EMs Nähe zu DT ist - Peter Thiel. PT ist Mitgründer von PayPal, irgendwie Freund von EM, offen schwul, geboren in Frankfurt a.M., Eltern in USA ausgewandert, als er 1 J. alt war, drei Staatsangehörigkeiten, zuletzt in den Schlagzeilen, weil er sich in Neuseeland Häuser kaufte, Mitglied der "PayPal-Mafia" (https://en.wikipedia.org/wiki/PayPal_Mafia).

Wenn man EMs Rolle in dem ganzen "Spiel" verstehen will (was ich persönlich noch nicht tue), muss man sich auch PT genau ansehen. PT hat voll auf DT gesetzt, sich allerdings auch verrechnet, denn er hat nicht geglaubt, dass DT Ernst macht (u.a. hier zu lesen: http://www.recode.net/2016/10/31/134784 ... ker-quotes).



Das alles macht einen nicht direkt schlauer, denn einfache Antworten gibt es im Moment nicht, dafür ist es noch zu früh. Wie alles zusammenhängt, wird - wie immer in solchen Situationen - erst die Geschichte zeigen.

Persönlich glaube ich, dass sich EM es nicht leicht macht, sondern sehr viel Energie zum Wohl der Menschheit einsetzt, denn persönlich nötig hätte er es nicht mehr.

Möglicherweise weiß er auch viel mehr als wir und hat tatsächlich Einfluss auf die Entscheider im Weißen Haus (nicht nur DT). Möglicherweise ist es auch EMs sehr unemotionale, manchmal unemphatische Art, z.T. mit autistischen Zügen, die es einem schwer macht, seine Handlungsweisen nachzuvollziehen.

Allerdings habe ich auch starke Zweifel an seinem Vorgehen, und ob nicht "klare Kante" hier besser angebracht wäre. Denn bisher ist jede Art von Appeasement-Politik gegenüber Diktatoren, Tyrannen und Faschisten gescheitert.

Elon Musk als weltoffener Unternehmer mit klarem Bekenntnis zur Wissenschaft würde der #Resist-Seite auch sehr helfen.
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