Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von ALBA » 23. Okt 2016, 19:03

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BananenBrot hat geschrieben:Natürlich schreibt das KBA keinen Brief, wenn sich die Hersteller schon um das Problem kümmern

Na Du bist ja vielleicht 'ne Maus ... :D

Entweder vertraust Du Deiner eigenen Argumentation wirklich (= naiv) oder Du hältst uns hier für naiv, was wohl noch naiver von Dir wäre.
Tesla hat das, worauf das KBA verwies, bereits in sein Handbuch geschrieben. Und Tesla schreibt es nicht nur ins Handbuch, sondern macht gleich noch ganz auf Erzieher, denn auch ich musste bis vor die Tore der Stadt, um mir - trotz langer, aber erfolgloser Proteste meinerseits - noch einmal die Einweisung zu holen, welche ich anlässlich meines 3-Tages-Test-Trips (der sich für Tesla auch voll gelohnt hat) schon bekommen hatte. Das KBA hat in seinem Brief also nur die Richtigkeit des Vorgehens von Tesla bestätigt. Nicht mehr und nicht weniger. Das KBA hat also einen Brief geschrieben, mit dem Hinweis auf das schon erfolgte "Problemkümmern" von Tesla (wahrscheinlich wolltest Du mit "um das Problem kümmern" genau das ausdrücken, nämlich dass Informationen/Hinweise gegenüber dem Halter gemacht werden, denn irgendwelche Interna bei den Autobauern helfen dem Fahrer nicht).

Wann also hat andererseits das KBA jemals geschrieben, dass die Fahrzeughalter den Rückrufaktionen Folge leisten sollen?
Und das, obwohl Rückrufaktionen auch in Deinen Augen ganz sicher etwas Schwerwiegenderes als eine Bedienungsanleitung bzw. die darin enthaltenen Sicherheitshinweise sind. Demzufolge geht Deine Argumentation nicht nur ins Leere, sondern Du beweist - wahrscheinlich ohne es selbst zu merken - damit das Gegenteil.

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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von Niev » 23. Okt 2016, 19:19

Nur so am Rande sei angemerkt, dass gerade betroffene vw kunden von dem tollen Brief betroffen zu sein nix hatten, solange es keine Lösung des Problems gibt.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von BananenBrot » 25. Okt 2016, 11:31

ALBA hat geschrieben:Na Du bist ja vielleicht 'ne Maus ... :D

Entweder vertraust Du Deiner eigenen Argumentation wirklich (= naiv) oder Du hältst uns hier für naiv, was wohl noch naiver von Dir wäre.
Tesla hat das, worauf das KBA verwies, bereits in sein Handbuch geschrieben. Und Tesla schreibt es nicht nur ins Handbuch, sondern macht gleich noch ganz auf Erzieher, denn auch ich musste bis vor die Tore der Stadt, um mir - trotz langer, aber erfolgloser Proteste meinerseits - noch einmal die Einweisung zu holen, welche ich anlässlich meines 3-Tages-Test-Trips (der sich für Tesla auch voll gelohnt hat) schon bekommen hatte. Das KBA hat in seinem Brief also nur die Richtigkeit des Vorgehens von Tesla bestätigt. Nicht mehr und nicht weniger. Das KBA hat also einen Brief geschrieben, mit dem Hinweis auf das schon erfolgte "Problemkümmern" von Tesla (wahrscheinlich wolltest Du mit "um das Problem kümmern" genau das ausdrücken, nämlich dass Informationen/Hinweise gegenüber dem Halter gemacht werden, denn irgendwelche Interna bei den Autobauern helfen dem Fahrer nicht).

Wann also hat andererseits das KBA jemals geschrieben, dass die Fahrzeughalter den Rückrufaktionen Folge leisten sollen?
Und das, obwohl Rückrufaktionen auch in Deinen Augen ganz sicher etwas Schwerwiegenderes als eine Bedienungsanleitung bzw. die darin enthaltenen Sicherheitshinweise sind. Demzufolge geht Deine Argumentation nicht nur ins Leere, sondern Du beweist - wahrscheinlich ohne es selbst zu merken - damit das Gegenteil.

Ach, ick freu mir :P


Trotz des Handbuches und der Hinweise gab es nunmal MIssbrauch auf Videos, Unfälle und Tote und daraus folgt der Hinweis in dieser Form(!) reicht nicht damit sich ausreichend viele über die Tragweite, dass sie ihr und das Leben anderer bei einer Fehlnutzung gefährden ausreichend bewusst sind.

Es geht nicht um den Inhalt des Hinweises, sondern darum, dass dieser Inhalt über den AP auch tatsächlich in der Tragweite erfasst wird - das wird er offensichtlich in der aktuellen Form nicht ausreichend, denn es gibt nunmal dokumentierten Missbrauch, Unfälle und Tote.

Es ist halt wie mit den Schockbildern auf den Zigaretten, manchmal reicht halt der Form (wie da z.B. Text) nicht um alle ausreichend zu erreichen.

Dass man bei Tesla offensichtlich den Eindruck hatte, sich bei Dir extra viel Mühe mit Erklärungen geben zu müssen, ist doch nicht unbedingt relevant, vielleicht hast da ja auch irgendwelche wildfremden mit Tiernamen angesprochen und das war dann die Folge?
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von BananenBrot » 25. Okt 2016, 11:43

Niev hat geschrieben:Nur so am Rande sei angemerkt, dass gerade betroffene vw kunden von dem tollen Brief betroffen zu sein nix hatten, solange es keine Lösung des Problems gibt.


VW hat sie zumindest selber darüber informiert als der Betrug aufgeflogen ist, statt einfach gar nichts zu tun - die Kunden haben nun die Möglichkeit zu entscheiden, wie wichtg ist das Ihnen, wenn es ihnen extrem wichtig ist können sie das Auto einfach freiwillig stilllegen oder die Nutzung auf das allernotwendigste einschränken - bis eine Lösung gefunden ist.

Informiert zu werden über die tatsächliche Lage, so dass man dann für sich sinnvolle Entscheidungen treffen kann, ist doch nicht "nichts haben"?
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von Niev » 25. Okt 2016, 13:24

Der Unterschied ist, es liegt kein technischer Defekt beim tesla System vor. Das ist der gravierende Unterschied. Bzgl vw OT. Klar, der Kunde legt sein erworbenes Auto still, das ist wohl der absolute Witz. Außerdem hat da jmd vorsätzlich den Mist eingebaut, der Vergleich der Aktionen hinkt nicht nur, man kann hier schlichtweg nicht ernsthaft vergleichen. Zumal vw nicht freiwillig tätig wurde, sondern erst, als die - mal positiv ausgedrückt - schummelei aufgeflogen ist.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von plock » 25. Okt 2016, 14:02

Niev hat geschrieben:Der Unterschied ist, es liegt kein technischer Defekt beim tesla System vor.

Bei VW auch nicht. Der Betrug war ja im System vorgesehen. Das macht es allerdings noch verwerflicher, als wenn es ein einfacher technischer Fehler wäre. ;)
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von BananenBrot » 25. Okt 2016, 14:05

Ja klar den VW Vergleich habe ich ja auch nicht gebracht ich finde den natürlich auch eher sinnfrei in dem Zusammenhang.

Ich habe nur gesagt VW hat zumindest dann selber reagiert und dann Verantwortung gezeigt und dann seine Kunden selber informiert, statt zu warten bis das KBA tätig wird und das übernimmt.

Die fast wöchentich auftreteten youtube videos, Unfälle und sogar Tote zeigen halt nunmal dass nicht alle Tesla Fahrer offensichtlich begreifen was da im Handbuch und an Hinweisen zum AP Einsatz steht.

Wer selber keine Verantwortung übernimmt für den wird halt entschieden - vor allem wenn das auch andere betrifft.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von plock » 25. Okt 2016, 15:06

BananenBrot hat geschrieben:Ja klar den VW Vergleich habe ich ja auch nicht gebracht ich finde den natürlich auch eher sinnfrei in dem Zusammenhang.

Ich habe nur gesagt VW hat zumindest dann selber reagiert und dann Verantwortung gezeigt und dann seine Kunden selber informiert, statt zu warten bis das KBA tätig wird und das übernimmt.

Die fast wöchentich auftreteten youtube videos, Unfälle und sogar Tote zeigen halt nunmal dass nicht alle Tesla Fahrer offensichtlich begreifen was da im Handbuch und an Hinweisen zum AP Einsatz steht.

Wer selber keine Verantwortung übernimmt für den wird halt entschieden - vor allem wenn das auch andere betrifft.

Ich wollte dir mitnichten Recht geben
Woher willst du denn wissen ob die Personen, auf die du dich mit "fast wöchentich auftreteten youtube videos, Unfälle und sogar Tote" beziehst, die Hinweise im Tesla Handbuch nicht sogar gelesen und sich dann einfach darüber hinweg gesetzt haben? Das passiert bei allen möglichen Vorschriften und Gesetzen täglich (siehe u. A. VW :P ). Es brauchte einfach kein Schreiben vom KBA, denn es gab keine zusätzliche Verantwortung zu übernehmen in diesem Sachverhalt. Tesla kommt seiner Verantwortung mit den Ausführungen im Handbuch ausreichend nach.

Dass du im gleiche Atemzug VW als gutes Beispiel für "Verantwortung" (wem gegenüber eigentlich) darstellst ist lächerlich. Deren Verhalten in Bezug auf den Dieselskandal sollte auch nicht als verantwortungsvoll angesehen werden. Es fahren noch immer VW-Dieselfahrzeuge durch die Gegend die, mit (vorsätzlicher?!) Hilfe ihrer Fahrer, unsere Umwelt und Gesundheit schädigen.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von BananenBrot » 25. Okt 2016, 16:23

Was hat denn der vorher stattgefundene VW Betrug damit zu tun dass VW seine Kunden selber angeschrieben hat und damit in dem Punkt Verantwortung gezeigt hat und Tesla halt nach Ansicht des KBAs nicht?

Natürlich nenne ich VW als gutes Beispiel in dem speziellen Punkt, weil die die Briefe selber geschrieben haben statt zu warten bis das anderen machen - ein Verbrecher kann genauso was Gutes machen genauso wie ein Gutmensch mal was schlechtes - wir sind doch nicht mehr im Sippenhaftzeitalter sondern im 21. Jhdt?

Das KBA setzt eben generell eine mindestens mittlere Intellgenz bei allen voraus, so dass sich da eine Erinnerung lohnt, bei einer Sache die Gefahr für Leib und Leben ist und auch schon zu Todesopfern geführt hat.

Dass alle Tesla Fahrer, die den AP falsch oder grenzwertig fahrlässig nutzen sowieso zu dumm seien, so dass sich da eine Erinnerung und Verdeutlichmachung natürlich sowieso nicht lohne, finde ich aber eine etwas gewagte Aussage.

Dass das KBA angesichts der Vorfälle an die Intelligenz der Halter appelliert und das nicht generell verbietet finde ich einen gute Lösung.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von plock » 25. Okt 2016, 16:56

BananenBrot hat geschrieben:Was hat denn der vorher stattgefundene VW Betrug damit zu tun dass VW seine Kunden selber angeschrieben hat und damit in dem Punkt Verantwortung gezeigt hat und Tesla halt nach Ansicht des KBAs nicht?

Natürlich nenne ich VW als gutes Beispiel in dem speziellen Punkt, weil die die Briefe selber geschrieben haben statt zu warten bis das anderen machen - ein Verbrecher kann genauso was Gutes machen genauso wie ein Gutmensch mal was schlechtes - wir sind doch nicht mehr im Sippenhaftzeitalter sondern im 21. Jhdt?

Das KBA setzt eben generell eine mindestens mittlere Intellgenz bei allen voraus, so dass sich da eine Erinnerung lohnt, bei einer Sache die Gefahr für Leib und Leben ist und auch schon zu Todesopfern geführt hat.

Dass alle Tesla Fahrer, die den AP falsch oder grenzwertig fahrlässig nutzen sowieso zu dumm seien, so dass sich da eine Erinnerung und Verdeutlichmachung natürlich sowieso nicht lohne, finde ich aber eine etwas gewagte Aussage.

Dass das KBA angesichts der Vorfälle an die Intelligenz der Halter appelliert und das nicht generell verbietet finde ich einen gute Lösung.

Kannst du das bitte noch einmal so formulieren, dass verständlich wird was genau du nun eigentlich sagen willst?
Es liest sich bisher ungefähr so: "VW ist toll, denn die haben Briefe geschrieben um das tatsächliche Abgasproblem ihrer Dieselfahrzeuge zu "lösen". Tesla ist doof, denn die haben keine Briefe geschrieben um das vermeintliche Verständnisproblem ihrer Fahrer zu lösen, danke an das KBA, dass die das übernommen haben."
 
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