Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von Disty » 16. Okt 2016, 14:38

Teki hat geschrieben:Dass ein System in Deutschland eventuell ein von hinten kommendes Fahrzeug nicht erkennen kann, ist aber auch ein Problem Eurer fehlenden Tempolimits. Wäre es wie im Rest der Welt bei 120 bis 140 km/h wäre das wohl kein Thema. Ein Auto zu erkennen, das möglicherweise mit 280 km/h daherkommt, das kann ja nicht einmal ein Mensch richtig, geschweige denn es ist eine Kurve.
40 Meter Erkennung ist eigentlich sehr weit, immerhin 8 Autolängen.

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Hallo? Auch auf den Lahmbahnen in der Schweiz (120km/h) ist es Pflicht mindestens einmal in die Rückspiegel zu schauen und sich vor dem Spurwechsel umzudrehen wegem Toten Winkel. Der Wagen macht den Spurwechsel doch erst, nach Befehl vom Fahrer ( Blinker/Lenkradbewegung) und seinen Sensorigcheck. Und bevor ich den Spurwechsel starte, mit AP oder ohne, muss ich mich über den Nachfolgenden Verkehr informieren, die Linke Spur hat Vorfahrt.
Das Menschliche Gehirn und Auge kann innerhalb von Sekundenbruchteilen im Rückspiegel erkennen/berechnen ob da jemand sehr schnell, oder nur etwas schneller als man selbst, herankommt.
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von plock » 16. Okt 2016, 14:48

Disty hat geschrieben:Das Menschliche Gehirn und Auge kann innerhalb von Sekundenbruchteilen im Rückspiegel erkennen/berechnen ob da jemand sehr schnell, oder nur etwas schneller als man selbst, herankommt.

Kann es erwiesenermaßen eben nicht immer. Hängt auch sehr viel von der Erfahrung des Fahrers und der Fähigkeit des Erfassens von Bewegungen im dreidimensionalen Raum zusammen. Technische Systeme sind bei soetwas einfach schneller, zuverlässiger und genauer.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von BananenBrot » 16. Okt 2016, 17:23

KaJu74 hat geschrieben:
BananenBrot hat geschrieben:Musk kann leider 10x sagen das steht so im Handbuch aber nicht - wenn gleichzeitig 5 Videos auftauschen die von Millionen geschaut werden die was anderes zeigen.

Also ist der Mercedes DrivePilot sicherer, weil Mercedesfahrer keine Videos machen und ins Internet stellen? :roll:


Das Minsterium macht doch keine Systemvergleiche, was hast Du denn immer mit dem Drivepiloten, der ist doch überhaupt nicht relevant, ob das Ministerium meint Tesla Kunden könnten den Tesla Autopiloten überschätzen und damit sich und andere gefährden.

Wenn der Eindruck sich verfestigt, dass der Mercedes-Drivepilot ähnlich überschätzt und missbraucht wird, wird man sicher dann auch davor warnen das nur innerhalb der Systemgrenzen verantwortungsvoll einzusetzen - aber das hat dann auch nichts mit Tesla zu tun.

Das Ministerium bewertet absolute auf faktischem basiernde Gefahrenmöglichkeiten und macht keine relativen Systemvergleiche wie Autobild.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von Disty » 16. Okt 2016, 17:49

plock hat geschrieben:
Disty hat geschrieben:Das Menschliche Gehirn und Auge kann innerhalb von Sekundenbruchteilen im Rückspiegel erkennen/berechnen ob da jemand sehr schnell, oder nur etwas schneller als man selbst, herankommt.

Kann es erwiesenermaßen eben nicht immer. Hängt auch sehr viel von der Erfahrung des Fahrers und der Fähigkeit des Erfassens von Bewegungen im dreidimensionalen Raum zusammen. Technische Systeme sind bei soetwas einfach schneller, zuverlässiger und genauer.

Okay. Zweimal in den Rückspiegel schauen, was ja auch so gelernt wurde und die meisten Menschen wissen dann ob es noch sinnvoll ist rauszuziehen oder nicht. Wenn das System diese Verantwortung übernehmen soll muss hier sicher für mindestens Deutschland nachgebessert werden.
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von Avendo » 16. Okt 2016, 21:07

Teki hat geschrieben:Dass ein System in Deutschland eventuell ein von hinten kommendes Fahrzeug nicht erkennen kann, ist aber auch ein Problem Eurer fehlenden Tempolimits. Wäre es wie im Rest der Welt bei 120 bis 140 km/h wäre das wohl kein Thema. Ein Auto zu erkennen, das möglicherweise mit 280 km/h daherkommt, das kann ja nicht einmal ein Mensch richtig, geschweige denn es ist eine Kurve.
40 Meter Erkennung ist eigentlich sehr weit, immerhin 8 Autolängen.

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Basiert das nicht auf Ultraschallsensoren? Mir wäre kein System bekannt, das a) bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig funktioniert und b) 40 Meter weit reicht, die Ultraschallsensoren schaffen mit Mühe 5 Meter. Das ist der Grund dafür, warum andere Hersteller hierbei auf Shortrangeradare setzen mit rund 70-80 Metern Reichweite.
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von 46&2 » 17. Okt 2016, 06:44

BananenBrot hat geschrieben:Wenn der Eindruck sich verfestigt, dass der Mercedes-Drivepilot ähnlich überschätzt und missbraucht wird, wird man sicher dann auch davor warnen das nur innerhalb der Systemgrenzen verantwortungsvoll einzusetzen.

Das glaubst du doch selbst nicht! Die Herkunft des Systems ist hier absolut entscheidend.
Model S 85D <== schwarz!
| VIN: ...FFP726xx|
| Panorama | Carbon | Doppellader | Tech-Paket | Winter-Paket | Luftfederung |
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von 46&2 » 17. Okt 2016, 06:45

Avendo hat geschrieben:
Teki hat geschrieben:Dass ein System in Deutschland eventuell ein von hinten kommendes Fahrzeug nicht erkennen kann, ist aber auch ein Problem Eurer fehlenden Tempolimits. Wäre es wie im Rest der Welt bei 120 bis 140 km/h wäre das wohl kein Thema. Ein Auto zu erkennen, das möglicherweise mit 280 km/h daherkommt, das kann ja nicht einmal ein Mensch richtig, geschweige denn es ist eine Kurve.
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Basiert das nicht auf Ultraschallsensoren? Mir wäre kein System bekannt, das a) bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig funktioniert und b) 40 Meter weit reicht, die Ultraschallsensoren schaffen mit Mühe 5 Meter. Das ist der Grund dafür, warum andere Hersteller hierbei auf Shortrangeradare setzen mit rund 70-80 Metern Reichweite.

Und genau darum muss der Fahrer den Spurwechsel einleiten.
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von BananenBrot » 17. Okt 2016, 12:25

46&2 hat geschrieben:Das glaubst du doch selbst nicht! Die Herkunft des Systems ist hier absolut entscheidend.



Es gab bei SIcherheitsbedenken schon genug Rückrüfe auch gegen dt. Hersteller?

Daher ich halte das für unwahrscheinlich, dass man bei konkreten Sicherheitsbedenken nun da dann ein Auge zudrücken würde - oder kennst Du denn tatsächlich Vorfälle, dass das Ministerium hier je nach Herkunftsland unerschiedlich bei vergleichbarer Ausgangslage agiert hätte?
 
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von 46&2 » 17. Okt 2016, 13:09

Such nach BMW und Isofix. Da bekam niemand vom KBA einen Brief. Und in der Presse aufgebauscht wurde es auch nicht.

Geschweige denn die auto-deutsche Behandlung der Erkenntnisse aus Diesel-Gate/VW-Skandal/wasweissichwiemansnennenwill, wo solange "langsam wenig" unternommen wird, dass sich netto "nichts tun" ergibt...
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Re: Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr?

von BananenBrot » 23. Okt 2016, 15:39

BMW hat seine Kunden über die Gefahren selber informiert bevor es Tote und Verletzte gab und jeden selbst angeschrieben und um Werkstattbesuch gebeten, das sind doch 2 völlig unrerschiedliche Ausgangssituationen. VW genauso die haben zwar betroegen aber dann als das rauskam glaub alle betroffenenen Fahrzeughalter angeschrieben - von sich aus.

Natürlich schreibt das KBA keinen Brief, wenn sich die Hersteller schon um das Problem kümmern - z.B. einen Rückruf über das KBA startet und damit alle Halter informiert.

Das machen die nur, wenn der Hersteller sagt och es gab zwar Missbrauch, Verletzte und Tote, aber wir meinen das sind noch nicht genug damit wir da selber aktiv werden.
 
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