TSLA (Aktie Tesla Inc.)

Informationen zum Unternehmen...

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von Modulor » 9. Mai 2015, 22:59

fgordon hat geschrieben:Musk hat doch schon glaub selber gesagt dass er nicht mehr sooooo lange bei Tesla bleiben wird - bis die Gigafactory läuft denke ich schon aber danach eher nicht mehr. Glaube persönlich ist er schon in Gedanken mehr bei Space-X hinterm Schreibtisch....


Stimmt,er muß sich ranhalten. Hat ja nur noch geschätzte 30-40 Jahre um einen geeigneten Platz für seine letzte Ruhestätte auf dem Mars zu finden... :o
Mercedes Benz B 250e
Benutzeravatar
 
Beiträge: 103
Registriert: 22. Jun 2014, 11:40
Land: Deutschland
Fahrzeug: anderes E-Auto

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von fgordon » 10. Mai 2015, 01:46

Na für ein Raumfahrtprogramm in dem Ausmaß sind 30 Jahre wirklich nichts, da muss man schon einen Gang zulegen.
 
Beiträge: 700
Registriert: 10. Mär 2014, 18:14
Land: Deutschland

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von Niubie » 10. Mai 2015, 10:54

Ich halte es für ausgeschlossen, dass TSLA in den nächsten 10 Jahren ein penny stock wird. Und für stark unwahrscheinlich, dass TSLA überhaupt jemals ein penny stock wird. Allein der Gedanke ist für mich aberwitzig. Da könnte man auch spekulieren, dass Apple ein penny stock wird. Es wäre genauso irrational. Wenn Tesla penny stock werden soll, muss es zu einem krassen Börsencrash kommen, der so ziemlich alle Aktien mitreißt. Aber selbst beim Börsencrash sehe ich TSLA nicht als penny stock...

Da ich ca. 60% des Portfolios mit TSLA gepflastert habe, hier meine ausführliche Argumentation für ein solides (gewagtes?) Investment:

1. Tesla hat mindestens für die nächsten 2 Jahre volle Auftragsbücher. Wer heute ein Model X bestellt, erhält es Mitte 2016. Die Tesla Powerwall und das Powerpack sind ebenfalls bis Mitte 2016 ausverkauft. Powerpack: Amazon will ab Herbst größere Bestellungen für seine Datenzentren machen, Kraftwerksbetreiber wie OnCor haben schon bestellt oder werden noch bestellen. Es ist fast sicher, dass die Model X Bestellungen explodieren werden, wenn man im Juli die finale Version zu sehen bekommt und konfigurieren kann. Allein schon der Bestelleingang für Powerwalls in den ersten 7 Tagen nach Vorstellung war so verrückt, dass man davon ausgehen kann, dass sich das beim Model X und Model 3 fortsetzen wird. Ab März 2016 kann man das Model 3 reservieren und im Mai 2016 wird der Q1 Conference Call stattfinden, in dem Elon Musk die Flut an Reservierungen bestätigen wird - viele von uns werden dazugehören.

2. Tesla ist inzwischen ein Markenname wie Apple, Sony, Samsung oder Bentley, Maserati, Aston Martin und Jaguar.
So eine Marke an sich ist schon Milliarden wert - wie jemand hier schon angedeutet hat, ist es allein schon wegen dem Markenimage eher wahrscheinlich, dass Tesla übernommen wird als dass der Tesla-Aktienpreis jemals in den penny-stock-Bereich absinkt.
-> Man muss sich nur vorstellen, wie viel Marktkapitalisierung bliebe, wenn Tesla auf €1 pro Aktie fiele: €130 Milliönchen für das gesamte Unternehmen (von heute €26 Milliarden Marktwert). Um allein schon mit dem Umsatz diese Marktkapitalisierung zu übertreffen, dürfte Tesla nur noch 100 Model S pro Monat verkaufen (aktuell verkaufen sie ca. ~4.000 pro Monat)

3. Thema Elon Musk: Ja, er wird nicht ewig CEO bleiben und hat schon offiziell angekündigt sich 2018-2020 als CEO zurückzuziehen. Gleichzeitig hat er aber immer wieder beteuert, dass er "die letzte Person" sei, die Tesla-Aktien verkaufen wird. Dazu gibt es sogar einen Tweet von ihm: "Neither I nor the company are selling shares. Even if we [Tesla] were, I wouldn't do this. It would be wrong. Our long term results are what matter." An anderer Stelle hat er bestätigt, dass er immer in einer Position bei Tesla engagiert bleiben wird, z.B. als Chef-Designer oder so etwas.

4. Technologievorsprung/Batterie: Tesla hat momentan die günstigsten Batterien für den breiten Einsatz als Stromspeicher (Industrie, Gewerbe, Privatleute) und für Elektroautos. Panasonic allein ist nicht das Entscheidende. Tesla bestellt bei Panasonic übrigens eine bestimmte Batteriechemie und keine "von der Stange". Es ist zudem die Gesamteffizienz der battery packs, die ausschlaggebend ist und hier hat Tesla einen krassen Vorsprung. Kostenmäßig ist Tesla irgendwo bei $200/kwh auf pack-Ebene - die Konkurrenz eher bei $300-500/kwh. Das sind Welten. LG Chem hat für 2017 angekündigt, die $200/kwh zu erreichen (bspw. für den nächsten Nissan Leaf) - das sind zwei Jahre Vorsprung für Tesla.
Wer behauptet, dass eine neue Zellchemie oder eine komplett neue Technologie der Energiespeicherung Tesla das Geschäft verderben könnte, der versteht zwei Dinge nicht. a) Tesla hat ein sehr fokussiertes Auge auf allen wichtigen Entwicklungen in Forschung und Entwicklung zu Batterien und JB Straubel hat öfter bestätigt, dass es für sie ein Leichtes ist, auch kurzfristig auf andere Zellchemien umzustellen, zumal sie ab Frühjahr 2016 eine eigene Gigafactory haben, die sie auch kurzfristig an eine neue Zellchemie anpassen können. b) Selbst wenn ein anderer Hersteller eine Wunderbatterie aus dem Hut zaubert, muss man sich mal vorstellen, wie kapital- und zeitintensiv die Skalierung bis zur Massenproduktion der Zellen ist. Man rechnet hier mit mindestens 3 Jahren bis eine komplett neue Batteriechemie auf die Produktionsmengen kommt, die aktuell für das Model S produziert werden - ganz zu schweigen von den 10-fachen Mengen, die für das Model 3 benötigt werden. Die Gigafactory in Nevada, die schon im Frühjahr 2016 mit der Produktion beginnen soll, wird nach und nach zur größten Batteriefabrik der Welt heranwachsen und die Kapazität aller heutigen Batteriefabriken der Welt gemeinsam übertreffen. Dazu kommt auch, dass die aktuellen Tesla-Batterien auch laufend in Sachen Sicherheit erprobt werden. Das Vertrauen in eine neue Batteriechemie oder Speichertechnologie ist beim Konsumenten in der Regel erst einmal gering. Je mehr Teslas auf den Straßen herumfahren und nicht ohne Außeneinwirkung in Flammen aufgehen, desto mehr Vertrauen baut Tesla für seine Produkte auf.

5. Zukünftige Potenziale: Tesla Energy, also Powerwall und Powerpack, hat ein Potenzial die Auftragsbücher für Tesla in den nächsten 10 Jahren voll zu halten. Durch die Gigafactory werden die Kosten für die Batterien allein schon wegen Skaleneffekten nochmals um mindestens 30% sinken. Die Aufträge für Powepacks von den Kraftwerksbetreibern mal außen vor gelassen: Denkt doch mal an die Nachfrage für Powerpacks als Ersatz für Dieselgeneratoren in Datenzentren, Krankenhäusern, anderen sensiblen Bereichen, und zwar rund um den Globus. Tesla hat die strategisch richtige Entscheidung getroffen, auf Kosten des Gewinns in Dutzenden Ländern der Welt Präsenzen aufzubauen, d.h. die Vertriebswege für alle Tesla-Produkte der Zukunft sind bereits da. Der Markenname erlangt mehr und mehr an Bedeutung, von Australien, Japan über China, Europa bis nach Kanada. Tesla könnte bald überteuerte Bio-Kaugummis verkaufen und sie hätten sehr viele Abnehmer.
Aber konkret in die Glaskugel geblickt: Im Automobilbereich ist nach dem Model 3 mindestens ein Pick-Up fällig und ein exotischer 2-Türer mit Supersportwagen-Werten ist auch angedeutet worden. Ich könnte mir vorstellen, dass Tesla auch in den Bereich Busse vordringt, evtl. durch den Kauf von Proterra oder einer anderen interessanten Firma in dem Bereich. Elon hat darüber hinaus Pläne für ein elektrisch angetriebenes Überschall-Passagierflugzeug (http://www.bloomberg.com/news/articles/ ... rsonic-jet). Was braucht man dafür? Richtig, ultragünstige und leichte Batterien, die Tesla produziert und in den nächsten 10 Jahren sicherlich weiter produzieren wird.

6. Worst-case Szenario: Für das Investment ist auch ein worst-case-Szenario zu zeichnen, das bei mir folgendermaßen aussieht. Ich glaube nicht, dass Elon Musk jemals Tesla den Rücken kehren wird - an der Firma hängt sehr viel seines persönlichen Rufs. Er wird 2018-2020 als CEO zurücktreten, was für die Aktie einen Einbruch generieren wird, wonach sie sich aber wieder erholen wird. Die größte Gefahr, die ich für TSLA sehe, sind gesamtwirtschaftliche Faktoren. Es könnte sein, dass in den nächsten Jahren irgendwann eine Blase platzt, z.B. die Kohlenstoffblase, was den gesamten Markt erst einmal hart treffen würde. Panik könnte auch ausbrechen, wenn die Zinsen wieder anziehen und Kapital von Aktien abgezogen wird. Darunter würden vor allem Unternehmen wie Amazon und Tesla leiden, die wegen ihres starken Wachstums und nicht wegen des aktuellen Umsatzes und Gewinns hoch bewertet werden, sondern eben wegen des potenziellen/zukünftigen Gewinns. Ich denke, dass es im worst-case möglich ist, dass TSLA etwa 50-75% des Wertes verlieren könnte, also bei ca. $60 pro Aktie ein absolutes Minimum liegen könnte, wenn es zum Börsencrash kommt (aber dann verlieren auch alle andere Aktien 25-50%). Unternehmensseitige Risiken gibt es m.E. nur bei einem Ausscheiden von Elon Musk und JB Straubel oder einem großen internen Krach, der Elon Musk veranlasst, seine Tesla-Anteile komplett zu veräußern. Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit dafür recht niedrig ist. Zudem wären die Anzeichen für solche Entwicklungen früh bemerkbar, wonach man als Anleger reagieren und verkaufen könnte.

Okay, das Ganze ist ein bisschen länger geworden, aber wenn man viel Geld investiert, muss das gut überlegt sein. Vielleicht sind da ja interessante Punkte dabei, die dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung pro/contra TSLA-Investment helfen können.
 
Beiträge: 385
Registriert: 7. Mai 2014, 18:41
Land: Deutschland

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von EV-1 » 10. Mai 2015, 11:17

Danke Niubie für die tolle Zusammenstellung!
Model S85D/AP1/V10 2019.40.1 /Tech/Luft/19"/Pano/Rot/ 22.5.2015
Warum sind alle Parabolspiegel, die nach intelligenten Leben suchen,
von der Erde weggerichtet?
Benutzeravatar
Trusted User
Trusted User
 
Beiträge: 533
Registriert: 29. Aug 2014, 17:52
Land: Oesterreich
Fahrzeug: Tesla Model S

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von nikwest » 10. Mai 2015, 11:50

Ich habe zwar auch einige Tesla Aktien und habe letztendlich auch mein Model S damit finanziert, aber die obige Darstellung ist schon sehr auf Rosen gebettet. Man könnte bei vielen Argumenten auch andersrum argumentieren.
Ich beispielsweise fand es gar nicht gut, dass Tesla nicht mal in der Lage ist ein paar tausend Powerwalls mittelfristig zu liefern. Ein Schalk wer Böses denkt, aber warum kündige ich so ein System zum Kampfpreis an und kann es dann nicht liefern? Vor allem, wenn man in Präsentation dann noch ausrechnet wieviele System im Millionen / Milliarden Bereich für USA / weltweit benötigt würden. Und dann geht mir schon bei ein paar tausend Systemen die Puste aus. Irgendwer muss sich ja vorher mal hingesetzt haben und den Bedarf geschätzt haben.
Etwas günstig ankündigen kann jeder, aber es dann auch zu liefern ist letztendlich das was auch die Börse honoriert.
 
Beiträge: 1765
Registriert: 13. Aug 2012, 09:08
Land: Deutschland

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von SRAM » 10. Mai 2015, 13:02

@Niubie:

Dein Punkt 4 ist in jeder Hinsicht weit überzogen.


Gruß SRAM
C5 Exclusive / Alfa Romeo Montreal / SLK 230 Kompressor

https://www.youtube.com/watch?v=neNfmYN6N08
Benutzeravatar
 
Beiträge: 1519
Registriert: 28. Dez 2013, 12:41
Land: Deutschland

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von Niubie » 10. Mai 2015, 15:24

@nikwest: Auf dem Markt des größten Solarstromproduzenten der Welt, nämlich Deutschland, wurden insgesamt bis heute ca. 15.000 Batteriespeicher installiert. In den USA und anderen Ländern der Welt nur ein Bruchteil davon. Wie kann nun Tesla damit rechnen, dass nach der ersten Ankündigung der Tesla Powerwall - die bis zum 30. April noch in der Entwicklung war - über 50.000 Powerwall bestellt werden (die 38.000 Reservierungen beinhalteten im Schnitt 1,5 Powerwalls pro Reservierung), und das in einer Woche? Zudem gab es 2.500 Bestellungen von im Schnitt 10 100kwh Powerpacks. Das ist ein Äquivalent von über 29.000 Model S 85kwh Batterien. Musk hat skizziert, was es bräuchte, um die ganze USA oder die ganze Welt auf erneuerbare Vollversorgung (Solar+Wasser+Wind) umzustellen. Dafür braucht es noch sehr viele Gigafactories und nicht nur eine. Irgendwann präsentiert man eine neue Produktlinie und schaut, wie die tatsächliche Nachfrage ist. Die Gigafactory, die ab Frühjahr 2016 startet, sollte 30% ihrer Produktion für solche Tesla Energy-Produkte verwenden. Momentan sieht es so aus, als wenn die gesamte Gigafactory notwendig wäre, um die Nachfrage nach Tesla Energy zu stillen. Jetzt überlegt Tesla die Fabrik 50% größer zu bauen als ursprünglich geplant.

@SRAM:
Begründung? Belege? Was genau ist überzogen?

Hier ein paar Belege für die ungefähren Kostenangaben auf Pack-Level:
http://www.autonews.com/article/2014091 ... n-buy-from (Nissan Leaf bei $300/kwh)
http://www.teslamotorsclub.com/showthre ... to-LG-Chem

http://www.opptrends.com/2014/08/tesla- ... t-upgrade/ (Tesla war Mitte 2014 bei $250/kwh pack-level; heute entsprechend sehr wahrscheinlich bei $200/kwh)

http://www.nature.com/nclimate/journal/ ... e2564.html
http://www.nature.com/nclimate/journal/ ... 64_F1.html (wissenschaftliche Studie von Frühjahr/Mitte 2014 bzgl. Technologie-/Preisvorsprung sowie Entwicklung der Batteriepreise; danach Tesla <$280/kwh; Nissan Leaf ~$300/kwh; andere ~$500-700/kwh)
http://techxplore.com/news/2015-04-fall ... ctric.html
)
http://cleantechnica.com/2014/09/05/tes ... -predicts/
http://www.rtcc.org/2015/03/23/falling- ... -vehicles/

Im Übrigen ist der Verkaufspreis für das 100kwh Powerpack bei $250/kwh ($25.000) - die Kosten werden entsprechend 20-30% drunter liegen.

zur Gigafactory und anderen Datenpunkten zu Tesla:
http://www.teslamotors.com/sites/defaul ... actory.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=zWSox7mLbyE
(sehr sehenswert; auch die Q&A am Schluss mit Bezug zu dem Punkt "was ist mit Konkurrenz-Wunderbatterien"?)
Bevor eine neu erfundene Batteriechemie überhaupt in die Massenproduktion darf, muss sie umfangreichen Test in allen möglichen Umwelten (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Fahrtdauer, Belastung, Dauertests) unterzogen werden. Dann muss sichergestellt sein, dass sie crashsicher ist. Danach muss die Produktion aufgelegt werden und die Qualität der Prototyp-Batterien muss in der Massenproduktion bestätigt werden. Bis man eine entsprechend große Batteriefabrik hat, die Batterien in der Größenordnung 10-40 Gwh pro Jahr produziert, muss man erst einmal so etwas wie eine Gigafactory bauen. Tesla hat auf Jahre gesehen keine Konkurrenz zu befürchten. (auch leider! Ich wünschte Daimler, BMW & Co. würden endlich in Batteriefabriken investieren!)

was genau war überzogen und wo sind Deine konkreten Argumente/Belege? Kann etwas nicht sein, was aus deutscher Automobilindustrieperspektive nicht sein darf?
 
Beiträge: 385
Registriert: 7. Mai 2014, 18:41
Land: Deutschland

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von nikwest » 10. Mai 2015, 16:41

Es ist IMHO trotzdem so, dass der Preis der Powerwall erst mit der Gigafactory realistisch ist, davor wird es weder wegen des Preises und auch der Produktionskapazitäten größere Mengen geben. Bis vor wenigen Monaten wurde auch die Knappheit der Zellen als Limit für die Model S Produktion angegeben. Da könnte man auch schlussfolgern, dass die Model S Nachfrage nachlässt (was ich aber nicht denke).
 
Beiträge: 1765
Registriert: 13. Aug 2012, 09:08
Land: Deutschland

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von Niubie » 10. Mai 2015, 16:50

nikwest hat geschrieben:Es ist IMHO trotzdem so, dass der Preis der Powerwall erst mit der Gigafactory realistisch ist, davor wird es weder wegen des Preises und auch der Produktionskapazitäten größere Mengen geben.


Ja, das denke ich auch. Zumal momentan nur Produktionskapazität in Fremont bestehen, wo die Auto-Akkus hergestellt werden. Das Gros der Produktion wird wohl tatsächlich erst mit der Gigafactory bewerkstelligt. Aber ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass die Gigafactory schon jetzt als ziemlich ausgelastet angesehen werden kann - so ist der Anreiz noch größer, die ersten Fabrikteile so schnell wie möglich fertig zu bauen.

Die Beschränkung der Model S - Produktion wird seit ca. 6-9 Monaten vornehmlich mit den Produktionskapazitäten in Fremont argumentiert. Momentan konzentriert man sich auf die verbesserte Effizienz (also immer mehr Autos pro Mann-Arbeitsstunde), nachdem der Sprung von ca. 400 Autos pro Woche Frühjahr 2014 auf 1.000-1.200 Autos pro Woche heute schon zu Umstellungsproblemen geführt hat. Tesla ist weiterhin produktionsseitig beschränkt. Autos in der Größenordnung und einer gleichbleibenden Qualität zu bauen, während man weiter wächst und Woche für Woche an der Effizienz schraubt, ist kein Kinderspiel.
 
Beiträge: 385
Registriert: 7. Mai 2014, 18:41
Land: Deutschland

Re: TSLA (Aktie Tesla Motors)

von fgordon » 10. Mai 2015, 17:56

Die Powerwalls nutzen ja auch andere Kathoden (Nickel+Cobalt+Magnesium ...+Aluminium) zumindest die daily-use Varianten. Denke die laufen nicht vom gleichen Band, wobei natürlich trotzdem vermutlich trotzdem Ressourcen bei der Fertigung geteilt werden.

Aber dass Tesla eben nicht einfach die Zellen aus den Autos nimmt sondern je nach Nutzungszweck optimierte ist en gutes Zeichen, man nimmt nicht billigste der Lösungen sondern eine dem Einsatzzweck angepasste - diese Grundeinstellung spricht für Tesla, dass man da nicht den einfachen billigen Weg geht.
 
Beiträge: 700
Registriert: 10. Mär 2014, 18:14
Land: Deutschland

VorherigeNächste

Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Epikur, gulli, J.R., Johnson, Kellergeist2, nullnullsieben, TArZahn, Tesla3forMe, TommyP, tuxandi und 22 Gäste