TSLA (Aktie Tesla Inc.)

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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von T-Fan » 7. Apr 2019, 16:51

Glückspilz hat geschrieben:
T-Fan hat geschrieben:
Die Einnahmen dürfen nur dann nicht auf den Gewinn angerechnet werden, wenn diese eine Art Zertifikathandel bedeuten.
Wenn jedoch das Einnahmen aus einer neu eingegangenen Kooperation sind, dürfen die sehr wohl bereits jetzt als solche verbucht werden.

Es kommt also darauf an, wie der Vertrag mit Fiat Chrysler gestaltet wird. Niemand kann Tesla oder Fiat Chrysler verbieten Zahlungen aus anderen Gründen bereits jetzt zu vereinbaren und dann auch als Gewinn bei Tesla oder als Aufwand bei Fiat Chrysler zu verbuchen.
UND hier gilt: Es handelt sich offensichtlich nicht um den üblichen Zertifikathandel. Es gilt nicht nur in der EU die Vertragsfreiheit, die besagt, dass Tesla und Fiat Chrysler unabhängig von Sinn und Zweck der Zahlungen ebensolche für sonstwas vereinbaren dürfen.

Darum meine Einlassungen: Wenn Tesla von Fiat Chrysler ein Vertragswerk verlangt, wo eine Zahlung für was auch immer jetzt schon vereinbart wird, hat das mit den CO2 Zertifikaten rein formal erst einmal nichts zu tun. Darum ist auch eine Verbuchung als Gewinn zum Q1 2019 denkbar. Wie gesagt, es handelt sich hier NICHT um den Zertifikat-Handel sondern eher um das Eingehen einer strategischen Partnerschaft, wo Tesla für die Nutzung des Marken-Namens Gebühren verlangen kann beispielsweise. Diese Gebühren können jederzeit als Gewinn verbucht werden.


Kennst du dich mit Bilanzrecht aus? Scheinbar nicht. Ich erkläre es dir gern Off-Topic, falls du Interesse hast.


Das soll wohl sein. Darum hängt auch alles davon ab, wie der Vertrag aussieht, den Tesla mit Fiat Chrysler geschlossen hat.
Ist das nur ein "Zertifikathandel" darf Tesla selbstverständlich nicht jetzt eine Einnahme verbuchen.

Ist das aber ein Vertrag bei dem eine Vergütung für eine Dienstleistung wie auch immer erfolgt, darf Tesla selbstverständlich die Einnahme aus diesem wie auch immer gearteten Dienstleistunsvertrag bereits jetzt erfolgswirksam verbuchen. Den Rest habe ich Dir ja oben schon beispielhaft erläutert.
Ist doch nicht schwer, oder? Eigentlich Basiswissen BWL.

Fazit: Ohne Kenntnis des genauen Vertrages zwischen Tesla und Fiat Chrysler können wir hier nur herrlich spekulieren. Denkbar ist aber eine erfolgswirksame Einnahme dennoch.

Also warten wir doch mal ganz entspannt ab, was Tesla bei den Quartalszahlen präsentiert.
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von T-Fan » 7. Apr 2019, 16:56

Beat.8000 hat geschrieben:Nach meiner Ansicht wäre es zudem nicht besonders sinnvoll, die Summe bereits für 2019 zu bezahlen, falls der Grenzwert gemäss dem Spiegel-Artikel erst 2020 obligatorisch ist.



Das ist sicher aus Sicht von Fiat Chrysler richtig.
NUR: Wenn Tesla sagt: So liebe Fiat Chrysler Leute, Ihr bekommt Euren Ablass Handel nur, wenn Ihr uns bereits jetzt 300 Mio für sonstwas bezahlt, oder der Deal platzt, dann bleibt Fiat Chrysler nicht viel übrig. Genau DANN kann Tesla bereits jetzt die Einnahmen aus diesem "Dienstleistungsvertrag" (nur als Beispiel) erfolgswirksam verbuchen.
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von Glückspilz » 7. Apr 2019, 17:02

T-Fan hat geschrieben:
Glückspilz hat geschrieben:
T-Fan hat geschrieben:
Die Einnahmen dürfen nur dann nicht auf den Gewinn angerechnet werden, wenn diese eine Art Zertifikathandel bedeuten.
Wenn jedoch das Einnahmen aus einer neu eingegangenen Kooperation sind, dürfen die sehr wohl bereits jetzt als solche verbucht werden.

Es kommt also darauf an, wie der Vertrag mit Fiat Chrysler gestaltet wird. Niemand kann Tesla oder Fiat Chrysler verbieten Zahlungen aus anderen Gründen bereits jetzt zu vereinbaren und dann auch als Gewinn bei Tesla oder als Aufwand bei Fiat Chrysler zu verbuchen.
UND hier gilt: Es handelt sich offensichtlich nicht um den üblichen Zertifikathandel. Es gilt nicht nur in der EU die Vertragsfreiheit, die besagt, dass Tesla und Fiat Chrysler unabhängig von Sinn und Zweck der Zahlungen ebensolche für sonstwas vereinbaren dürfen.

Darum meine Einlassungen: Wenn Tesla von Fiat Chrysler ein Vertragswerk verlangt, wo eine Zahlung für was auch immer jetzt schon vereinbart wird, hat das mit den CO2 Zertifikaten rein formal erst einmal nichts zu tun. Darum ist auch eine Verbuchung als Gewinn zum Q1 2019 denkbar. Wie gesagt, es handelt sich hier NICHT um den Zertifikat-Handel sondern eher um das Eingehen einer strategischen Partnerschaft, wo Tesla für die Nutzung des Marken-Namens Gebühren verlangen kann beispielsweise. Diese Gebühren können jederzeit als Gewinn verbucht werden.


Kennst du dich mit Bilanzrecht aus? Scheinbar nicht. Ich erkläre es dir gern Off-Topic, falls du Interesse hast.


Das soll wohl sein. Darum hängt auch alles davon ab, wie der Vertrag aussieht, den Tesla mit Fiat Chrysler geschlossen hat.
Ist das nur ein "Zertifikathandel" darf Tesla selbstverständlich nicht jetzt eine Einnahme verbuchen.

Ist das aber ein Vertrag bei dem eine Vergütung für eine Dienstleistung wie auch immer erfolgt, darf Tesla selbstverständlich die Einnahme aus diesem wie auch immer gearteten Dienstleistunsvertrag bereits jetzt erfolgswirksam verbuchen. Den Rest habe ich Dir ja oben schon beispielhaft erläutert.
Ist doch nicht schwer, oder? Eigentlich Basiswissen BWL.

Fazit: Ohne Kenntnis des genauen Vertrages zwischen Tesla und Fiat Chrysler können wir hier nur herrlich spekulieren. Denkbar ist aber eine erfolgswirksame Einnahme dennoch.

Also warten wir doch mal ganz entspannt ab, was Tesla bei den Quartalszahlen präsentiert.


Die Dienstleistung wird aber erst im Jahr 2021 erbracht. Wenn du heute (als Kapitalgesellschaft) für dein Auto einen Versicherungsvertrag für 2021 abschließt und bezahlst, fallen die Kosten trotzdem erst 2021 an, weil du als Unternehmer verpflichtet bist, Kosten und Erträge dem richtigen Geschäftsjahr zuzuordnen.
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von T-Fan » 7. Apr 2019, 17:08

Glückspilz hat geschrieben:
T-Fan hat geschrieben:
Glückspilz hat geschrieben:
Kennst du dich mit Bilanzrecht aus? Scheinbar nicht. Ich erkläre es dir gern Off-Topic, falls du Interesse hast.


Das soll wohl sein. Darum hängt auch alles davon ab, wie der Vertrag aussieht, den Tesla mit Fiat Chrysler geschlossen hat.
Ist das nur ein "Zertifikathandel" darf Tesla selbstverständlich nicht jetzt eine Einnahme verbuchen.

Ist das aber ein Vertrag bei dem eine Vergütung für eine Dienstleistung wie auch immer erfolgt, darf Tesla selbstverständlich die Einnahme aus diesem wie auch immer gearteten Dienstleistunsvertrag bereits jetzt erfolgswirksam verbuchen. Den Rest habe ich Dir ja oben schon beispielhaft erläutert.
Ist doch nicht schwer, oder? Eigentlich Basiswissen BWL.

Fazit: Ohne Kenntnis des genauen Vertrages zwischen Tesla und Fiat Chrysler können wir hier nur herrlich spekulieren. Denkbar ist aber eine erfolgswirksame Einnahme dennoch.

Also warten wir doch mal ganz entspannt ab, was Tesla bei den Quartalszahlen präsentiert.


Die Dienstleistung wird aber erst im Jahr 2021 erbracht. Wenn du heute (als Kapitalgesellschaft) für dein Auto einen Versicherungsvertrag für 2021 abschließt und bezahlst, fallen die Kosten trotzdem erst 2021 an, weil du als Unternehmer verpflichtet bist, Kosten und Erträge dem richtigen Geschäftsjahr zuzuordnen.



Du willst das nicht sehen, oder? Wenn Tesla ganz klar formuliert: Die Nutzung der Markenrechte oder Namensrecht oder was auch immer, gibt es nur, wenn Ihr, liebe Fiat Chrysler Leute uns heute schon 300 Mio zahlt für was auch immer, dann kannst DU lange argumentieren, dass der eigentliche Zweck der Partnerschaft erst 2021 zum Tragen kommt. Tesla und Fiat Chrysler sind da völlig frei unabhängig von Deinem moralischen Kompass.

DAS nennt sich Vertragsfreiheit.
Sicher gilt sonst die periodengerechte Abrechnung. ABER: Wir wissen nicht, wie die Vereinbarung aussieht. Man darf auch vertraglich vereinbaren, dass eine Nutzung der Markenrechte "Tesla" für Fiat Chrysler im Jahre 2021 nur wirksam wird, wenn man diese bereits mindestens 2 Jahre vorher - also heute - schon eingekauft hat. Damit ist klar: Heute (2019) mussten die Namensrechte schon gekauft werden, also Verbuchung auch im 2019, damit man überhaupt 2020 und 2021 weiter geschäftlich darauf zurückgreifen darf.
Damit ist der "Kauf" der Markenrechte bereits 2019 rechtswirksam. Die Einnahmen daraus ebenso.
Es ist auch ein Vertrag denkbar, wo Tesla sagt: So liebe Fiat Chrysler, Ihr könnte gerne vor der EU Kommission den Pool mit uns erklären. Dafür möchten wir aber den Kauf der Namens-/Markenrechte im Abo für 10 Jahre zu je 300 Mio US$ haben ab 2019.
Auch DAMIT wird bereits heute eine Verbuchung zum 2019 wirksam.
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von Glückspilz » 7. Apr 2019, 17:24

T-Fan hat geschrieben:
Du willst das nicht sehen, oder? Wenn Tesla ganz klar formuliert: Die Nutzung der Markenrechte oder Namensrecht oder was auch immer, gibt es nur, wenn Ihr, liebe Fiat Chrysler Leute uns heute schon 300 Mio zahlt für was auch immer, dann kannst DU lange argumentieren, dass der eigentliche Zweck der Partnerschaft erst 2021 zum Tragen kommt. Tesla und Fiat Chrysler sind da völlig frei unabhängig von Deinem moralischen Kompass.

DAS nennt sich Vertragsfreiheit.
Sicher gilt sonst die periodengerechte Abrechnung. ABER: Wir wissen nicht, wie die Vereinbarung aussieht. Man darf auch vertraglich vereinbaren, dass eine Nutzung der Markenrechte "Tesla" für Fiat Chrysler im Jahre 2021 nur wirksam wird, wenn man diese bereits mindestens 2 Jahre vorher - also heute - schon eingekauft hat. Damit ist klar: Heute (2019) mussten die Namensrechte schon gekauft werden, also Verbuchung auch im 2019, damit man überhaupt 2020 und 2021 weiter geschäftlich darauf zurückgreifen darf.
Damit ist der "Kauf" der Markenrechte bereits 2019 rechtswirksam. Die Einnahmen daraus ebenso.


Du kennst offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Einnahmen und Erträgen.

Wenn du Namensrechte für 2019, 2020 und 2021 verkaufst, werden die Erträge auf drei Jahre aufgeteilt, auch wenn du die gesamte Kohle bereits 2019 erhälst. Natürlich kann Fiat auch die Anrechnung der Flotte auch für 2019 kaufen. Als Aktionär würde ich den Vorstand allerdings rauswerfen, weil Fiat damit nichts anfangen kann, weil die EU-Regelung 2019 noch nicht in Kraft ist.
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von Helmut1 » 7. Apr 2019, 17:25

Hallo T-Fan
Der Sinn einer ordentlichen Finanzbuchhaltung ist ja gerade eben genau so etwas zu verhindern was du als "Vertragsfreiheit" ansiehst.
Natuerlich koennen die solche Vertraege machen und Geld wird im voraus gezahlt. Aber dann wird das halt entsprechend verbucht. Also entweder in der GuV ueber dem Zeitraum der Leistungserbringung verteilt oder einmalig aber dann mit Rueckstellung.
Gruss Helmut
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Mein Referallink (Weiterempfehlungslink): https://ts.la/helmut82876
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von Glückspilz » 7. Apr 2019, 17:35

In diesem Artikel werden die Strafzahlungen von FCA auf 700 Mio. Euro geschätzt. Da sollte mindestens die Hälfte für Tesla drin sein:

https://www.kfz-betrieb.vogel.de/co2-gr ... -a-783428/
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von T-Fan » 7. Apr 2019, 17:48

Glückspilz hat geschrieben:
T-Fan hat geschrieben:
Du willst das nicht sehen, oder? Wenn Tesla ganz klar formuliert: Die Nutzung der Markenrechte oder Namensrecht oder was auch immer, gibt es nur, wenn Ihr, liebe Fiat Chrysler Leute uns heute schon 300 Mio zahlt für was auch immer, dann kannst DU lange argumentieren, dass der eigentliche Zweck der Partnerschaft erst 2021 zum Tragen kommt. Tesla und Fiat Chrysler sind da völlig frei unabhängig von Deinem moralischen Kompass.

DAS nennt sich Vertragsfreiheit.
Sicher gilt sonst die periodengerechte Abrechnung. ABER: Wir wissen nicht, wie die Vereinbarung aussieht. Man darf auch vertraglich vereinbaren, dass eine Nutzung der Markenrechte "Tesla" für Fiat Chrysler im Jahre 2021 nur wirksam wird, wenn man diese bereits mindestens 2 Jahre vorher - also heute - schon eingekauft hat. Damit ist klar: Heute (2019) mussten die Namensrechte schon gekauft werden, also Verbuchung auch im 2019, damit man überhaupt 2020 und 2021 weiter geschäftlich darauf zurückgreifen darf.
Damit ist der "Kauf" der Markenrechte bereits 2019 rechtswirksam. Die Einnahmen daraus ebenso.


Du kennst offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Einnahmen und Erträgen.

Wenn du Namensrechte für 2019, 2020 und 2021 verkaufst, werden die Erträge auf drei Jahre aufgeteilt, auch wenn du die gesamte Kohle bereits 2019 erhälst. Natürlich kann Fiat auch die Anrechnung der Flotte auch für 2019 kaufen. Als Aktionär würde ich den Vorstand allerdings rauswerfen, weil Fiat damit nichts anfangen kann, weil die EU-Regelung 2019 noch nicht in Kraft ist.


Ich kenne die Unterschiede sehr genau. Mit einem Diplom in BWL sollte das auch so sein; sorry es ist sonst nicht meiner Art aber mit Deinen etwas rudimentären Kenntnissen in Vertragswesen bleibt einem wohl nichts anderes bei Deinen ständigen, persönlichen Angriffen...

Ich versuche hier nur DIR klar zu machen, dass aufgrund der Vertragsfreiheit es überhaupt keinen Grund gibt, hier auf periodengerechte Verbuchung zu pochen.
Du WILLST offensichtlich nicht verstehen, was ich ausdrücken will und wohl nur Recht behalten.

Also nochmal gerne für Dich:
WIR wissen doch gar nicht, was Tesla und Fiat Chrysler vereinbart haben. Die können ausgehandelt haben, dass 2019 die Summe von 300 Mio fällig wird, 2020 die Summe von 400 Mio und 2021 die Summe von 500 Mio oder was auch immer. DAS ist Vertragsfreiheit.
Die können auch vereinbart haben, dass ab 2019 jährliche Zahlungen von 300 Mio oder X hundert Mio US$ für 10 Jahre jedes Jahr fällig sind.
Auch DAS ist Vertragsfreiheit.

DU bestehst auf periodengerechter Verbuchung, was an sich richtig ist. NUR: Ohne Kenntnis des Vertrages zwischen Tesla und Fiat Chrysler ist so etwas eher nicht von Bedeutung.
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von T-Fan » 7. Apr 2019, 17:53

Helmut1 hat geschrieben:Hallo T-Fan
Der Sinn einer ordentlichen Finanzbuchhaltung ist ja gerade eben genau so etwas zu verhindern was du als "Vertragsfreiheit" ansiehst.
Natuerlich koennen die solche Vertraege machen und Geld wird im voraus gezahlt. Aber dann wird das halt entsprechend verbucht. Also entweder in der GuV ueber dem Zeitraum der Leistungserbringung verteilt oder einmalig aber dann mit Rueckstellung.
Gruss Helmut


Die Regeln der ordentlichen Finanzbuchhaltung schließen keineswegs aus, dass man vertraglich vereinbaren darf, was ich bereits beschrieben habe.
Es kann jederzeit vereinbart werden, dass die Verwendung von XY im Jahr 2021 an den Kauf von Z bereits im Jahr 2019 gebunden ist UND einen 2. Kauf im Jahr 2021 mit einschließt.

Nach deutschem Recht könnte einem höchstens Verstoß gegen die guten Sitten vorgeworfen werden, wenn man die Anwendung von Namensrechten in 2021 an den Kauf von Z bereits in 2019 knüpft. Das US Recht aber kennt diese Einschränkung nicht.
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Re: TSLA (Aktie Tesla Inc.)

von Teslagünth » 7. Apr 2019, 18:04

T-Fan. Ich verstehe was du meinst und stimme dir vollkommen zu ;)
 
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