der mücke aus der ddr sacht tach

User des TFF Forums können sich hier vorstellen...

Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von Sebastian B. » 14. Jun 2018, 15:19

Herr Mücke wird es hinbekommen, die diverenzierten Meinungen für sich anzupassen. Nach gefühlt 1.500 Ladungen ist zumindest für mich eines klar, lieber steh ich etwas länger am sicheren SuC, als mir die action mit den Ladesäulen zu geben. Anders siehts aus, wenn das Ziel destination Hotel ist, bei Freunden oder bei Kunden mit so lustig roten Steckdosen. Da kannste gerne mit leerem Akku ankommen. Aber sonst? better not. Und so hibbelig wie Mücke ist... :mrgreen:

by the way, warum gibts Thread wo meine Beiträge sofort erscheinen und die anderen nicht? :oops:
Kann man Euch die viele Arbeit mit dem kontroll lesen nicht vereinfachen?!
Wir haben zuviele Experten. Was es wirklich braucht sind paar Leute mit Ahnung vom Thema.
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von cko » 14. Jun 2018, 15:30

Für mich steht an erster Stelle, möglichst nie aufs Laden zu warten.
Insofern kann ich voll unterschreiben, was Volker sagt: Das Auto soll laden, wenn es sowieso parkt.
An zweiter Stelle steht, den Akku zu schonen.
Eine schonende Ladung mit 10 kW ist also besser als eine Schnellladung mit 100 kW.
Auch aus diesem Gesichtspunkt bevorzuge ich Laden am Zielort.
Erst die dritte Wahl ist für mich das Laden am Supercharger. Allemal besser, als an irgendeiner öffentlichen Säule zu stranden, weil sie zugeparkt ist oder meine Karte nicht akzeptiert. Und auf Langstrecke ohnehin die einzig sinnvolle Option.
Tesla fahren ist wie schweben auf einem Sonnenstrahl.
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von Volker.Berlin » 14. Jun 2018, 15:43

Beiträge entsorgt, die sich nur um die Identität von "Sebastian B." drehen.
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von Need » 14. Jun 2018, 21:54

cko hat geschrieben:Eine schonende Ladung mit 10 kW ist also besser als eine Schnellladung mit 100 kW.


Wer hat dir denn sowas erzählt?
im Gegenteil!
die Autos, die täglich und ausschließlich am SuC laden haben die beste Dauerhaltbarkeit in allen Studien die ich hier gesehen habe.
... einen Tesla bestellt man hier: http://ts.la/martin34097 und bekommt 6 Monate Free Supercharging
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von muecke » 15. Jun 2018, 06:15

Moin.
Driften wir wieder vom Thema ab? Das mit dem ganzen Korrektur-Lesen und Löschen ist schon befremdlich, gehört hier aber wohl zur Normalität.
Zurück zum Wesentlichen: ich war noch nie wo anders, außer an meinen Home-Bases mit den roten 16/32-A-Drehstrohm-Steckdosen oder den SuC. Die anderen Lademöglichkeiten müssen ja bezahlt werden, was eine vorherige Registrierung erforderlich macht. Oder?
Und noch ein Problem: ich wollte mir eine oder 3 Heimladestationen für die Wand zuhause kaufen. Von Tesla gab es nur die Information, dass die nicht separat von Tesla verkauft werden, sondern nur über Elektriker. Ich will mir die selber montieren...
Grusz.
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von Volker.Berlin » 15. Jun 2018, 06:24

Need hat geschrieben:die Autos, die täglich und ausschließlich am SuC laden haben die beste Dauerhaltbarkeit in allen Studien die ich hier gesehen habe.

Was ist das denn jetzt wieder für ein Gerücht? Mein Kenntnisstand ist der von cko: Langsames Laden ist für den Akku schonender. Dafür gibt es mehrere Gründe, einer ist die Zelldrift: Die Zellen sind alle leicht unterschiedlich, und je schneller man lädt, desto stärker wirken sich die Unterschiede aus und desto unbalancierter wird der Akkupack. Langsames laden trägt dazu bei, die Unterschiede zwischen den Zellen gering zu halten.

Studien sind spannend, können aber auch in die Irre leiten. Wir haben nicht die Möglichkeiten, den Akkupack wirklich zu messen, sondern wir können nur die Daten in die Studie geben, die der Bordcomputer uns anzeigt. Es ist bekannt, dass für Akkus, die besonders schonend behandelt werden (z.B. immer nur zwischen 30% und 60%) die Anzeige des Bordcomputers mit der Zeit immer pessimistischer wird. Das ist aber ein Problem der Elektronik und nicht der Chemie und hat mit einer Degradation des Akkus nichts zu tun. Es scheint mir naheliegend, dass Fahrzeuge, die öfter superchargen, auch öfter (fast) leer gefahren und auf 100% geladen werden. Das ist eben der Unterschied zwischen Pendelstrecken und Fernstrecken. Bei letzteren ist dann die Anzeige genauer, so dass sie in den Studien möglicherweise schon deshalb "besser" abschneiden...?

Mein persönliches Fazit: Jeder sollte laden, wie es ihm passt. Das Auto schützt sich schon selbst vor komplett falscher Bedienung, der Rest ist Kaffeesatzleserei.
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von cko » 15. Jun 2018, 08:04

muecke hat geschrieben:außer an meinen Home-Bases mit den roten 16/32-A-Drehstrohm-Steckdosen oder den SuC. Die anderen Lademöglichkeiten müssen ja bezahlt werden, was eine vorherige Registrierung erforderlich macht. Oder?


Es gibt tausende von kostenlosen Ladestationen außerhalb der Supercharger.
Zum Beispiel sind die Tesla Destination Charger in Hotels für Hotelgäste normalerweise kostenlos.
Im goingelectric Stromtankstellen Verzeichnis
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen
Kannst du die Optionen so einstellen, dass dir nur kostenlose Ladestationen angezeigt werden.
Du kannst aber auch einen Ökostromvertrag mit Maingau Energie abschließen und dann an über 6000 Ladestationen billiger als zu Hause Strom beziehen.


muecke hat geschrieben:Und noch ein Problem: ich wollte mir eine oder 3 Heimladestationen für die Wand zuhause kaufen. Von Tesla gab es nur die Information, dass die nicht separat von Tesla verkauft werden, sondern nur über Elektriker. Ich will mir die selber montieren.

Das ist in mehrfacher Hinsicht Quatsch.
1. Typ2 Wall Boxes sind frei verkäuflich. Sowohl von Tesla in jedem Service Center als auch von vielen anderen Anbietern. Die Tesla Wall Box hat einige Vorteile. Sie hat ein festes Typ2 Kabel mit charge port opener wie der Supercharger. Sie ist günstiger als die meisten anderen Wall Boxes.
2. Starkstrominstallationen sollten nur von qualifizierten Elektrikern durchgeführt werden. Wenn du dir mehrere teure Sportwagen leisten kannst, müsste das doch drin sein. Es sind mehrere (auch E-Auto-spezifische) sicherheitsrelevante Vorschriften zu beachten.
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von cko » 15. Jun 2018, 08:21

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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von tornado7 » 15. Jun 2018, 12:25

Volker.Berlin hat geschrieben:
Need hat geschrieben:die Autos, die täglich und ausschließlich am SuC laden haben die beste Dauerhaltbarkeit in allen Studien die ich hier gesehen habe.

Was ist das denn jetzt wieder für ein Gerücht?

Nun, dazu gibt es zumindest einen Datensatz, welcher die Aussage von Need stützt:
haeufige-nutzung-supercharger-auswirkung-akkukapazitaet.jpg

Quelle
Hat mich ebenfalls erstaunt, aber da a) Supercharging mit seinen maximal 1.25 C für moderne und temperierte Akkus kaum als "Schnellladung" bezeichnet werden kann (BMW lädt mit 2.5C im i3, Hyundai im IONIQ ebenso) und b) viel Supercharging meist mit hoher Laufleistung einher geht und die kalendarische Alterung somit bei den entsprechenden Fahrzeugen weniger stark ausgeprägt ist, sehe ich dem tatsächlich gelassen entgegen.

Jeff Dahn sagt übrigens in seinem Vortrag, dass die Dauer der Ladung ebenso wichtig sei wie die Leistung. Bei 20h an Schuko wirken parasitäre Prozesse zwar schwächer, aber eben 20 Stunden lang. Am Supercharger sind sie vermutlich stärker, können aber nur 30min lang "Schaden" anrichten. Wurde hier und hier bereits thematisiert.
"The electric light did not come from continous improvement of candles." (Oren Harari)

Mythbuster Elektromobilität: http://www.bit.do/mythbuster-eauto UPDATE AUGUST 2018
CO2-Emissionen mal ganz ehrlich: http://www.bit.do/co2-emissionen
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Re: der mücke aus der ddr sacht tach

von Volker.Berlin » 15. Jun 2018, 12:27

Top, danke für die Mühe, die Quellen rauszusuchen!

Fühle mich bestärkt darin, einfach so zu laden, wie es mir in den Kram passt. ;)
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