Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von Leto » 9. Okt 2016, 14:10

tvdonop hat geschrieben:Nach (fast) 3 Jahren Model S und 100.000 km rein elektrisch kann ich dir versichern: wenn du zu Hause laden kannst ist das alles kein Problem! Einzig die 800km mit Anhänger stell ich mir ggf. als problematisch vor. Hab aber keine Erfahrung mit dem X und Anhänger :-)


VW hat einen Rangierassistenten, das könnte helfen denn am SuC müsste der jedesmal abgehängt werden. Wenn das ein häufiger Einsatz ist: lass es. Kommt es im Jahr 2x vor: Verbrenner mieten ;)
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, Lenkassistent aka AP1, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von acpacpacp » 9. Okt 2016, 14:13

Ich glaube Du machst Dir da zuviele Gedanken, nach ein paar Monaten hat man das Lade- und Reichweitenthema verinnerlicht und dann macht sich da keinen Kopf mehr darüber.

Aber vielleicht wartest Du noch ein wenig auf den 100kWh Akku. Meine Glaskugel sieht den sehr, sehr bald im Konfigurator auftauchen...
Zuletzt geändert von acpacpacp am 9. Okt 2016, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von egn » 9. Okt 2016, 14:13

Egal wo die Reichweite liegt, man wird immer einen Fall konstruieren können wo dann die Reichweite nicht ausreicht. Und auf Langstrecke hat man einen Durchschnitt von 90-100 km/h, während man mit einem Verbrenner im günstigsten Fall auch einen Schnitt deutlich über 130 km/h erzielen kann.

Hier muss sich jeder die Frage stellen was man eigentlich will. Will man weiter mit hoher Geschwindigkeit, dazu mit der Familie an Bord, immer auf der linken Spur durch die Gegend rasen. Oder gönnt man sich eine Entschleunigung in dem man besser vor plant und dann auch nötigenfalls auch mal zu spät kommt, dann vielleicht so souverän ist und dies damit begründet, dass man auch aus Verantwortung für die Kinder nicht mehr so schnell fährt, nur um ein paar Minuten einzusparen, und auch die Umwelt nicht unnötig mit Schadstoffen belastet. Und zur Not war es halt irgend ein Stau oder einfach dass man zu spät weggekommen ist. Man sollte lernen dass wegen einer ungeplanten Verspätung die Welt auch nicht unter geht.

Natürlich kann man auch viel tun damit solche Situationen gar nicht auftreten:
- Ladestationen überall dort installieren wo das Auto häufig steht (Zuhause/Büro)
- Lademöglichkeiten nutzen wo sie sich bieten
- Einfach mal vor einem Termin früher los fahren und vor dem Ziel übrige Zeit nutzen um zu laden
- Entweder mit der Frau absprechen oder Immer dafür sorgen dass die Restladung bei Ankunft Zuhause noch zu allen SuC in allen Himmelsrichtungen reicht.

Damit es der Frau und den Kindern unterwegs und am SuC nicht langweilig wird:
- Pausen immer für die Toilette und für gemütliches Essen und Trinken nutzen
- Einen WLAN Hotspot für Handys und Tablets bereitstellen

Das allerwichtigste ist natürlich dass der Partner auch mitspielt, und akzeptiert dass manche Reisen einfach etwas länger dauern als früher. Anstatt dass man auf dem letzten Drücker los fährt und auf der Autobahn bei längerer Strecke von SuC zu SuC hetzt, kann man auch mal gemütlich den direkten Weg über Bundesstraßen fahren. Die Reichweite erhöht sich dann deutlich, und es entschleunigt alles.

Da sagt dann wie bei mir die Frau kürzlich auf einer gemütlichen 2-Tagestour nach Salzburg:
"Auf dieser Strecke sind wir ja noch nie gefahren. Da gibt es aber viele interessante Dinge zu sehen. Das sollten wir öfter machen."

Da steht man dann etwas früher auf und bummelt mal gemütlich im Landstraßentempo dahin. Und mit der Beschleunigung des Tesla ist auch das gelegentliche Überholen problemlos möglich.

Also denke einfach mal mit Deiner Frau zusammen darüber nach. Wenn diese Art des Reisen und des Leben "noch" nichts für euch ist, dann auch gut. Dann wartet einfach noch. Ich kann euch aber als Tesla-Neuling sagen dass wenn ihr mal einen Tesla habt, die Entschleunigung automatisch kommt. Man setzt einfach ganz andere Prioritäten.

Ich bin mir sicher dass ihr bei etwas intensiverem gemeinsamen Nachdenken die richtige Entscheidung trefft. ;)
Tesla Model S85, 2/2014 (VIN 19XXX), weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach, LTE, Chademo, Allianz Anschlussgarantie 4J/80.000km, Firmware 2018.21.9 75bdbc11, ca. 97.000 km
 
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von digitalghj » 9. Okt 2016, 14:24

Ich kann mich nur den Vorrednern anschließen. Ich selbst hatte immer ähnliche Zugänge zum "mit Rasen die Verspätung aufholen". Man kommt darüber hinweg, und der Zeitunterschied ist in echt ziemlich egal.

Nach bescheidenen 2.500 km und 2 Wochen als Tesla-Neuling haben sich meine ähnlich gelagerten Befürchtungen jedenfalls nicht bestätigt, abgesehen davon, dass ich die Vorteile der Entschleunigung echt zu schätzen gelernt habe – denn der Zeitvorteil schnellen Fahrens ist eigentlich eh kaum vorhanden.

Wichtig ist, wenn man flexibel sein möchte, dass man - wie schon geschrieben wurde - einfach nicht nur daheim und via SuC lädt, sondern ohne Druck, aber konsequent wenn es halt geht jede Ladegelegenheit nutzt. So hat man Reserven und es wird praktischer.

Das wichtigste ist zudem generell, multimodal zu denken. Öffentlich, Taxi, Uber, Carsharing / Leihwagen, was auch immer (sofern es halt geht, je nachdem wo man lebt). Wir leben in Baden bei Wien, wo es fast alle Optionen gibt und haben seit Jahren nur mehr 1 Auto (jetzt eben MX). Das geht alles sehr gut, weil wir alle Optionen regelmäßig nutzen. Vor allem wenn man sich ein Auto rund um 100.000 EUR leisten kann, sind wenn es notwendig ist die paar EUR für andere Fortbewegungsmittel nur eine Hürde im Kopf.

Einzig die Anhängersache halte ich für problematisch. Ich hab zwar noch nix vom Verbrauch gelesen, aber kann mir denken, dass man mit einem schweren Anhänger vielleicht sogar Probleme hat, von SuC zu SuC zu kommen. Nur für die wenigen Male kann man sich wohl auch hier behelfen.
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von MichelTesla » 9. Okt 2016, 14:28

Du machst dir definitiv zuviele Gedanken!
In Österreich kann man sowieso nicht so schnell fahren wie in Deutschland.

Die Reichweite entspricht etwa einem Model S 75, und das ist definitiv genug. Für deine angegebenen Strecken zu 95%. Die restlichen 5 löst du mit den Supercharger von Tesla.

Also keine Sorgen! Bestellen und danach geniessen!
 
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von derpanther » 12. Okt 2016, 15:03

Dazu passend eine Frage in die Runde:

Hat schon mal jemand den Akku seines MS / MX (eher unwahrscheinlich) komplett getauscht?
Gibt es da dann die Möglichkeit statt einer 75 kW Batterie eine 85 kW Batterie zu nehmen?
Was kostet der Spass dann?

Ich persönlich glaube ja dass die Batterien nach spätestens 5 - 7 Jahren platt sind und dann wird es nicht anders gehen als sich ein neues Akkupack nachzukaufen. Allerdings gehe ich davon aus, dass auch die "größeren" Akkus dann noch immer in die Standardaufnahme der Akkus passen werden und ich eben doch einen 150 kW Akku in meinen jetzigen 90D reinbekomme.

Wir haben ja alle - nehme ich an - dieses Video gesehen ( https://www.youtube.com/watch?v=H5V0vL3nnHY ) in dem ein Akku innerhalb von 90 sek. getauscht wird.

Wenn das grundsätzlich geht, (Model X und Model S) sind ja von der Bodengruppe her eigentlich ident, dann sollte einem Tausch gegen ein stärkeres Akkupack auch nichts entgegenstehen, oder?
Model X 90D / 6-Sitzer / Weiß / Leder Beige / Vollausstattung - ...und mein Autopilot macht immer einen auf Super Mario ;-)
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von marcibet » 12. Okt 2016, 17:30

Ich hab zwar keine Antwort auf deine Frage, aber ich hab eine andere Info. Ich hab beim SeC mal angefragt was ein Batterietausch kosten würde, also eine nagelneue 90KWH Batterie verbauen.

"Derzeit 21,666.30€ inkl. MwSt. Mat + AZ die Preise können sich jederzeit ändern und sollen noch sinken. "
Model X 90 D, schwarz, 6-Sitzer mit allem
Free SUC und 1000 EUR Rabatt: http://ts.la/marcel8825
 
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von MichelTesla » 12. Okt 2016, 17:35

derpanther hat geschrieben:Dazu passend eine Frage in die Runde:

Hat schon mal jemand den Akku seines MS / MX (eher unwahrscheinlich) komplett getauscht?
Gibt es da dann die Möglichkeit statt einer 75 kW Batterie eine 85 kW Batterie zu nehmen?
Was kostet der Spass dann?

Ich persönlich glaube ja dass die Batterien nach spätestens 5 - 7 Jahren platt sind und dann wird es nicht anders gehen als sich ein neues Akkupack nachzukaufen. Allerdings gehe ich davon aus, dass auch die "größeren" Akkus dann noch immer in die Standardaufnahme der Akkus passen werden und ich eben doch einen 150 kW Akku in meinen jetzigen 90D reinbekomme.

Wir haben ja alle - nehme ich an - dieses Video gesehen ( https://www.youtube.com/watch?v=H5V0vL3nnHY ) in dem ein Akku innerhalb von 90 sek. getauscht wird.

Wenn das grundsätzlich geht, (Model X und Model S) sind ja von der Bodengruppe her eigentlich ident, dann sollte einem Tausch gegen ein stärkeres Akkupack auch nichts entgegenstehen, oder?


Wenn die Batterien nach 7 Jahren platt sind erhält man eine neue und muss keine kaufen. (8 Jahre Garantie)
 
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von r.wagner » 13. Okt 2016, 06:08

Nein. Nur bei einem Defekt. Nicht bei Degradation. Wird also von den Umständen abhängen.
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Re: Akku (Upgrade? Upgrade nach vielen Jahren?)

von Beatbuzzer » 13. Okt 2016, 06:20

marcibet hat geschrieben:Ich hab beim SeC mal angefragt was ein Batterietausch kosten würde, also eine nagelneue 90KWH Batterie verbauen.
"Derzeit 21,666.30€ inkl. MwSt. Mat + AZ die Preise können sich jederzeit ändern und sollen noch sinken. "

Das ist mal nen Wort. Die sollte vor ca einem Jahr noch um die 27.000€ kosten. Soviel zum Preisverfall ;)
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