ÖL-Sucht

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ÖL-Sucht

von maxbafh » 23. Mai 2014, 10:06

Jetzt soll auch noch ein neues Naturresavat für die ÖL-Sucht der Weltbevölkerung geopfert werden.

http://www.20min.ch/panorama/news/story ... t-21955403

:x
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Re: ÖL-Sucht

von Klaus B » 23. Mai 2014, 10:36

Die Abwägung mehrere Stämme von Ureinwohnern in einem Amazonas Nationalpark gegen 19 Milliarden Dollar plus zerstörte Natur und Verlust des Lebensraums der Ureinwohner musste selbstverständlich zugungsten der 19 Millarden Dollar ausgehen. Es war schließlich eine Entscheidung von Menschen und der Mensch lernt es einfach nicht. Als "Krone der Schöpfung" muss er das auch nicht! Wachstum, Wachstum, Wachstum um Alles und jeden Preis, um die Folgen können sich dann die nachfolgenden Generationen kümmern. Nach uns die Sintflut! Solange der freundliche Onkel im Fernsehen steigende Börsenkurse und Dividenden verkünden kann, ist doch alles in bester Ordnung. Die Welt ist so groß, da gibt es bestimmt noch ein paar Flecken unberührter Natur, das muss reichen. Wenn ich nicht 1000 km am Stück mit durchschnittlich 200 km/h zum nächsten Business-Termin rasen kann, beschränkt mich das unzulässig in meiner freien Entfaltung von Persönlichkeit und Portemonnaie. Die Wirtschaft braucht das und was die Wirtschaft braucht, ist richtig. Was bilden sich diese grünen Ökoterroristen eigentlich ein mit ihren Pseudoschutzgebieten. In Zukunft sollten vor der Einrichtung eines Schutzgebietes genaue Untersuchungen stattfinden, ob da nicht Öl und andere Bodenschätze lagern, dann kann man sich die Diskussionen später direkt schenken und das Schutzgebiet frühzeitig woanders einrichten. Flexibilität auch von Ureinwohnern sollte die neue Lösung sein, der Mensch ist ja schließlich anpassungsfähig! Ich werde gleich an der nächsten roten Ampel in Erinnerung an die Ureinwohner den Verbrenner extra laut aufheulen lassen.
 
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Gedanken zur Energie

von volker » 24. Mai 2014, 10:45

Wenn ich mir vorstelle, wie eine fortgeschrittene Zivilisation (beispiel Startrek TNG) unsere Zeit beobachtet, werden sie ziemlich ernüchternde Schlüsse ziehen.
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Energiemäßig stehen wir auf einer Stufe mit Jäger und Sammler. Was da ist wird verfuttert, wer Hunger verspürt, zieht los um sich Nachschub zu holen. Die Vorratswirtschaft ist einfach noch nicht erfunden.

Der Bericht des Wissenschafts-Offiziers wird auf den Knackpunkt hinweisen: Es fehlt an Speichermöglichkeiten für Energie. Diese sind aktuell zu teuer und haben zu wenig Kapazität. Dadurch wird auch nicht erneuerbare Energie in großem Umfang geerntet und gespeichert (so wie es jeder Bauer mit Getreide und Heu macht), sondern es werden Ressourcen von fossiler Energie auf Nimmerwiedersehen verheizt.
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Meiner Meinung nach hängt es mit dem Durchbruch tatsächlich an diesen primitiven elektrochemischen Energiespeichern. Tesla kann gar nicht schnell genug machen mit der GigaFactory, korrigiere mit den Gigafactories. Aber dann wird diese Zukunft hoffentlich rasch Gestalt annehmen.
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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