Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Kumasasa » 31. Aug 2019, 10:20

LUCKY hat geschrieben:Nachdem ich dieses Diagramm gesehen habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als zuzugeben, dass zwischem dem zunehmenden Markterfolg der SUV und der Zunahme psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft eine Korrelation besteht. ;)

Vielleicht werden von den Krankenkassen bereits SUV auf Rezept verordnet, wenn dies bei psychischen Erkrankungen und Rückenleiden medizinisch indiziert ist...
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von BalticTesla » 31. Aug 2019, 10:23

stelen hat geschrieben:Der Mehrverbrauch beim XC vs. V entsteht aber überwiegend auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten. Ich verbrauche mit meinem XC90 weniger als viele V90 Fahrer schlicht weil ich nicht mehr so schnell fahre wie früher.

So einfach kanns manchmal sein.


Nein :!:
Wir sind immer piano gefahren und auf der AB selten über 130.
Der Unterschied von 50% war einfach da bei gleicher Motoriesierung und ähnlichen Platzverhältnissen.
Wollte ich als Erfahrungsschatz nur weitergeben...
Viele Grüße von der Ostsee!

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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Oli_gibt_Gas » 31. Aug 2019, 10:40

Also ich kann nur den Kopf schütteln über die Denkweise mancher hier die meinen, sie müssten ihre Denkweisen anderen aufzwingen.

SUV nimmt mir Lebensraum: lach mich tot, ein Hyundai Tucson ist kleiner in der Fläche als viele PKW

Model X ist ja eigentlich ein Van: na klar und darum wird er nur wegen der Bezeichnung ein anerkanteres und vielleicht umweltfreundlicheres Auto

Man soll was gegen sein Rückenleiden tun: Genau das tue ich! Ein Auto kaufen, was meinen Rücken nicht zusätzlich belastet + regelmäßiges Rückentraining + eine gute Matratze, die Alternative lt. Arzt wäre eine nicht risikolos Operation, ohne Gewähr auf Besserung... seit 12 Jahren Bandscheibenopfer TROTZ ASTREINEM TRAININGSZUSTAND.

Diese Liste ließe sich noch verlängern, hier geht es aber um was ganz anderes, ein großer Teil der SUV Gegner haben was gegen diese Fahrzeuge nicht wegen der Fahrzeuggattung, sondern wegen den Menschen darin, im Pedelecforum nach vielen 100 Posts wurden die Feindbilder plötzlich erweitert auf S Klasse, A8 und Chefs die ihre Autos während der Arbeitszeit waschen ließen... Deutschland ist die schlimmste Neidgesellschaft der Welt und SUV werden nur unter dem Deckmantel des Umweltgedanken verteufelt... Für meinen kleinen Jimny musste ich mich noch nie rechtfertigen, dabei ist der gemessen am Einsatzzweck deutlich umweltschädlicher als mein Ram.... Evtl. sogar insgesamt schädlicher... Obwohl der Saugmotor hebt auch ewig?!
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Uzeltoff » 31. Aug 2019, 11:03

Das denke ich nicht, dass das Neid ist - schliesslich kann sich doch jeder ein SUV heutzutage leisten, der das will, das sind doch keine unerschwingliche Luxusgüter - ein SUV kostet doch nur marginal mehr als z.B. ein Kombi.

Eher sind die Besitzer/Fahrer das Problem - ein SUV ist nunmal im Bereich der Mobilität das Sinnbild der auf die Spitze getriebenen unnützen Verschwendung im Fahrzeugbereich - zumindest bei den Massenfahrzeugen ist das so.

Ja das find ich auch krank die Aussage ein Model X sei kein SUV sondern ein Van - das ist auf Selbstbelügungsniveau von ein Schummeldiesel ist eigentlich nicht umweltschädlich sondern doch voll sauber....
 
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Adastramos » 31. Aug 2019, 11:07

Najaaa, ganz so stereotyp sollte weder das eine Lager, noch das andere mit Argumenten ins Feld ziehen.

Ich bin zwar auch kein Freund von SUV, weil mir das Fahren der Dinger zu schwerfällig ist und lieber Kleinwagen bewege und gerade bei den großen SUV, wie X7, GLS usw. ist der Platzbedarf schon massiv.
Bei uns im Ort gibts ein-zwei Dodge RAM 1500 (ansich kein SUV aber ein Pick-Up), was wirklich eine riesen Kiste ist. Neulich wollte ich an der Bank zum Geldabheben parken, passte aber mit meinem Auto (Clio 3) auf keinen der beiden normaldimensionierten Parkplätze mehr, da der RAM dort stand und weit darüber hinausragte.

Jetzt stellt sich die Frage, wie sympathisch dies auf die andern Verkehrsteilnehmer wirkt. Ich denke, dass das Verständnis hier doch leicht nachvollziehbar ist und das gegenseitige Rücksichtnahme wichtig ist.

Verbrauchstechnisch kann ein SUV der Physik wegen auch niemals sparsamer sein, als ein Fahrzeug geringerer Bauhöhe, bei gleicher Fahrweise und Motorisierung (Passat-Tiguan; 5l zu 6,1l).

Ist das Gefallen an den Autos gerechtfertigt, wenn es global Konsens sein sollte, Energie und Ressourcen zu sparen? Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten aber "ein Geschmäckle" haben die Autos natürlich schon, weil es meist viel Auto für wenig Zweck ist. Soviele Jäger, Landwirte, Bootsfahrer, Wohnwagenhängerbesitzer, Waldstück-Nutzer kann es ansich nicht geben, womit die Zulassungsraten erklärbar wären - d.h. es gibt klar einen Mode-Trend zu diesen Autos.
Ist dies verwerflich? Vielleicht ja, vielleicht nein - aber in Anbetracht einer CO2 Diskussion, wäre es sicher hilfreich, Autos an einen bestimmten Zweck zu binden, bzw. die freiwillige Nutzung dessen, ohne Grund, entsprechend finanziell zu belasten. Unfair finde ich das nicht, weils Anreize in die richtige Richtung setzt (Vgl. Norwegen) und Fahrzeuge mit erhöhtem Ausstoß unattraktiver macht.

Interessant fände ich da auch die Idee, ein Großfahrzeug freizustellen, wenn man entsprechenden Zweck anmelden kann, d.h. gerade Waldgrundbesitz, Landwirtschaft o.ä. ... ansonsten einen Aufschlag zu zahlen, der auf jeden Fall monetär bedeutsam ist. Wer ein solches Auto braucht, darf auch gern, wer's zum Spaß fährt, darf auch für den Spaß zahlen.

Alles Gute!
Auf die bestmögliche Zukunft!

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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Oli_gibt_Gas » 31. Aug 2019, 11:12

Uzeltoff hat geschrieben:Das ist doch kein Neid - schliesslich kann sich doch jeder ein SUV heutzutage leisten, der das will, das sind doch keine unerschwingliche Luxusgüter.



Doch ein SUV ist ein Luxusgut, wenn man den reinen Transportgedanken nimmt, ist ein SUV immer teurer als der PKW Pendant...

Vieles rund um SUV ist schlicht falsch, ich hatte z. B. Einen Peugeot 3008 Hybrid 4WD, der gilt als Crossover und war eigentlich das gleiche Fahrzeug wie unser Tiguan zuvor, mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,0 l!!! Hätte der ziehen dürfen, wäre der nicht durch ein Hyundai Tucson ersetzt worden.

@Adastramos
Leider gibt es viele A.....l..... die RAM oder ähnliches fahren, wenn ich mit dem RAM fahre, nehme ich bewusst in Kauf weiter laufen zu müssen. Wenn ich bei Lidl Parke, können alle Parkplätze drum rum normal genutzt werden, mein Heck hängt halt im Grünstreifen. Solche A..... gibt es aber bei allen Autonutzern, der Smartfahrer der neulich direkt vor den Lidleingang auf den Behindertenparkplatz parkte ist einer, genau wie der männliche Golffahrer alleine auf dem Mutterkindparkplatz... Das an der Fahrzeuggattung fest machen ist ein Vorurteil...
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von goetzingert » 31. Aug 2019, 11:34

Ich hoffe die Kleinwagenverfechter hier haben keine Hobbys die unnötig Energie verschwenden.

Oder fahren hoffentlich auch nie mit ihrem Auto zu einer Freizeitaktivität. Denn das ist ja noch unnötiger
 
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von krouebi » 31. Aug 2019, 12:00

Lieber ex-Healeyfahrer Herrmann,

GENAU diese Frage:
Healey hat geschrieben:Ich denke auch man sollte eher etwas gegen das Rückenleiden unternehmen als sich einen SUV zu kaufen. ;)
Das hätte nur Vorteile....
LGH
haben wir uns im Herbst 2016 stellen müssen, als unsere Rücken ihre tiefste Unzufriedenheit mit unser Fahrzeugwahl ausgedrückt haben.

"Frecciarossa", unser bildschönes rotes MS 60D behalten, und jede Woche einen Termin beim Osteopathen buchen, oder auf ein SUV (in den vorliegenden Fall unser heutiges, auch nettes, blaues MX 90D namens "The Blue Whale") umsteigen??

Umsteigen hat uns 44.000 EUR gekostet. 2 Mal Osteopathen-Behandlung kosten brutto 152 EUR - das hätte also theoretisch für 5 Jahre 7 Monate 1 Woche Behandlungen reichen können, sogar ohne unsere Krankenversicherung in die Sache reinzumischen (was ja wohl, mit den ganzen "sozialen" Aussagen die in dieses Thema aufkommen, auch nicht akzeptabel wäre) - aber auch mit wöchentlichen Osteopathen-Behandlungen waren die letzten Monaten mit "Frecciarossa" nun wahrhaftig keinen Genuß - mit "The Blue Whale" hingegen sind auch ein 350-km-hin-und-350-km-zurück-Ausflug um mit befreundeten Teslaris essen zu gehen kein Problem.

Aber ahoi! - ohje, da haben wir ein anderes Tabu berührt, denn SOWAS geht ja für die anti-[beliebiges NETTE Begriff hier einsetzen]-Fraktion nicht, die unbedingt die Erde "schützen" möchten.

Beim Lesen einiger Themen hier und anderswo fragt man sich langsam, ob ein Weiterführen des "Lebens" unter diesen Formen und Bedingungen eigentlich die Mühe wert ist.......
MfG,
Krouebi

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Mini Van~ML320CDI|Prius II>Lexus RX400h>Prius III>Peugeot 3008 HYbrid4|Outlander PHEV|MS 60D;
BEV: MX 90D (04/17-) (in EU)
ICE: '02 Chevy Tahoe LS V8 (01/18-) (in PH)

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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von 1234567890 » 31. Aug 2019, 12:24

Healey hat geschrieben:Ich denke auch man sollte eher etwas gegen das Rückenleiden unternehmen als sich einen SUV zu kaufen. ;)
Das hätte nur Vorteile....
Das kann nur jemand sagen, der noch nie länger Rückenprobleme hatte. Diese Art gesundheitlicher Probleme sind langwierig, gerade beim Rücken, weil man in der Regel den Auslöser nicht schnell findet. Menschen mit Rückenproblemen leiden meist mehrere Jahre, bis die wirkliche Ursache gefunden wurde. Das kann alles sein, von falscher Fußstellung bis Fehlstellung des Kiefers. Ich bin heute Beschwerdefrei, dauerte "nur" ca. 5 Jahre, bis der Auslöser gefunden wurde.

Sicherlich gibt es Maßnahmen, die vorübergehend Besserung bringen, aber bis der Auslöser gefunden wird nur vorübergehend und ab einem gewissen Alter macht sich auch der körperliche Verschleiß bemerkbar. Spätestens wenn sich die Wirbel setzen und die Bandscheiben auflösen, bist Du im chronischen Bereich. Da helfen dann max. noch Schmerzmittel oder Operationen mit Versteifungen und dann will auch der größte SUV-Kritiker plötzlich ein Fahrzeug in das er max. bequem einsteigen kann, weil einfach die Beweglichkeit eingeschränkt ist.
 
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Oli_gibt_Gas » 31. Aug 2019, 13:02

Also bei mir ist das seit ich in der Röhre lag sehr klar... Operieren oder damit leben... Damit leben bedeutet richtig sitzen, ob das unbedingt ein SUV sein muss, weiß ich nicht, aber aufrecht sitzen und Lordosestütze sind bei mir wichtig, Touareg und Tiguansitze waren Mist, RAM und Model X sind super.

Mein Problem ist, dass ich einen trainierten Rücken brauche, 4 einarmige und 20 normale Liegestütze alle 4 Tage oder schwimmen reichen neben meinen normalen Tätigkeiten, bin ich krank und muss 4 Tage liegen, bekomme ich Probleme, Golf fahren oder andere niedrige Autos länger als 30 Minuten auch...

Für mich ist das alles kein Problem mehr, da ich nur zum Arzt gehe, wenn es sein muss, habe ich danach auch seit 12 Jahren nicht mehr schauen lassen.

Ich bin mittlerweile froh, dass es viele SUV zur Auswahl gibt.
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