Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von tesla3.de » 30. Aug 2019, 14:04

Aus meiner Sicht wäre ein Tempolimit für SUV ein gutes Mittel um den Einsatz zu regulieren. Wenn die Dinger nur noch 80/100 kmh fahren dürften, würde die Attraktivität sinken ohne dass es ein SUV Verbot benötigen würde.


Das ist ein sehr guter Vorschlag und würde niemanden treffen, der das SUV auch artgerecht nutzen möchte. Es würde die ganzen Poser verhindern, denn so ist es kein Statussymbol mehr. Es müssen nichtmal 100 km/h sein, besser 130, damit es europaweit überall sinnvoll gefahren werden kann.
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von goetzingert » 30. Aug 2019, 14:05

Vergisst die Kreuzfahrten und privaten Flugzeuge nicht. Das ist auch unnötig.
 
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von cer » 30. Aug 2019, 14:07

moddi hat geschrieben:Quatsch. Die fahren ein größeres Auto als du. Nicht mehr und nicht weniger. Du redest dir nur gern ein, dass die Grenze zwischen Platz wegnehmen und Platz opfern müssen (zufällig) ganz genau jenseits des Autos verläuft, für das du dich aus welchen Gründen auch immer entschieden hast.
Nein, DAS ist Quatsch. Ich habe kein Problem mit größeren Autos. Ich sehe, ganz konkret, ein allgemeines Problem mit Autos die hoch sind, und unterhalb der Sichtlinie der meisten Verkehrsteilnehmer praktisch undurchsichtig sind.

Was mir entgeht, ist der Unterschied zwischen Platz wegnehmen lassen und Platz opfern. In Städten und Bauwerken ist der zu Verfügung stehende Raum nun mal limitiert. Mutwillig öffentlichen Platz zu beanspruchen, den man nicht braucht, ist prinzipiell antisoziales Verhalten – Dauer-Ladesäulenblockierer.

Es kann Gründe geben, ein Fahrzeug zu haben, das diesen Platz benötigt. Dann gibt es halt einen Kompromiss, mit dem die Welt leben kann (ich auch).

Aber niemand wird mir wegargumentieren, dass ich das statistische Größenwachstum von Alltagsfahrzeugen schädlich und falsch finde, weil es die Lebensqualität aller Menschen in Summe eindeutig senkt.


Und apropos Rückenleiden:
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von goetzingert » 30. Aug 2019, 14:14

AU muss ich aber noch Erwerbstätig sein.
 
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von tesla3.de » 30. Aug 2019, 14:20

Ich hoffe man findet zukünftig noch andere Möglichkeiten rückenkranken Menschen zu helfen, als panzerähnliche Fahrzeuge zu bauen, die einem auf der Straße unnötig die Sicht versperren.
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Yellow » 30. Aug 2019, 14:25

cer hat geschrieben:Verständlich ja. Aber absolut nicht ernst zu nehmen, bedaure (und ich denke, dass dir das auch bewusst ist).
[…] Mag sein, dass es ein paar Leute gibt, die sich wirklich mit diesem Argument ein SUV anschaffen (und es nicht nur vorschieben). Sind es 10% der SUV-Käufer? Sind es 20%?

Du magst es lächerlich finden, ich nicht! Ich stehe dazu, dass das der Hauptgrund für den SUV-Boom ist!
Es ist zwar auch nur Anecdotal evidence, aber in meinem gesamten Bekanntenkreis gibt es nur 2 SUVs. Beide werden von Menschen gefahren, die Rückenprobleme haben (eine ist 75, eine 46). Darüber hinaus gibt es Freunde, die darüber nachdenken, aus eben diesem Grund beim nächsten Fahrzeug auf ein SUV zu wechseln.
Und aus den ersten Reaktionen nach meinen Beitrag merkst Du vielleicht, dass ich damit nicht ganz so falsch liege?

cer hat geschrieben:Muss ich davon ausgehen, dass die Fitnesskanonen im X4 und GLE Coupé ihre Autos gar nicht aus Eitelkeit fahren, sondern weil sie alle vom Bandscheibenvorfall bedroht sind? Haha.

Merkst Du nicht, was Du hier machst? Einzelfälle von "Hass-Modellen" herausgreifen, dich darüber lustig machen und damit eine ganze Fahrzeugkategorie diffamieren!

cer hat geschrieben:Und noch mal (zum dritten Mal jetzt): Ich bin nicht pauschal gegen SUVs. Ich finde sie nur all Massenphänomen schädlich und begrüße es, wenn es – auch kräftigen – gesellschaftlichen Gegenwind gibt.

Ja was denn nun? Ja? Nein? Aber nicht jeder, der will, darf einen kaufen? Nur auf Krankenschein?
Und meine 75-jährige Schwiegermutter soll schön Gegenwind bekommen und in dem Medien angefeindet werden, weil ihr neues Auto ihr mehr Lebensqualität bietet?


cer hat geschrieben:Freiheit endet da, wo die Freiheit des nächsten anfängt.
Und viele SUV verletzen auf verschiedene Weise meine persönlichen Grenzen, täglich. Sie nehmen mir Platz weg auf den ich Anrecht habe, sie zwingen mich, mich durchzuschlängeln, sie verdecken Dinge, die ich aus Gründen der Verkehrssicherheit gern sehen würde, sie bedrohen mich mit ihrer enormen kinetische Energie, und so weiter und so fort…

Zusammenfassung des o.g. Textes: Meine Bedürfnisse sind wichtiger als die der anderen!
Oder: Omma soll sich mal schön aus ihrem Model 3 zwängen, denn ein Model Y würde mir die Sicht versperren.
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von goetzingert » 30. Aug 2019, 14:30

Ich glaube generell ist eine "UMWELTSAU" nicht an einem Auto direkt zu messen.

Nehmen wir an meine Frau fährt 3 KM mit dem dicken X6 jeden Tag auf die Arbeit. Ich fahre mit dem Polo 100 KM OneWay jeden Tag?

Oder ich fahre mit dem X6 in der Woche genauso viel wie mein Nachbar mit dem Polo. Aber er geht am WE mit seinem Privatflugzeug immer runden drehen.

Oder ich hab en X6 aber ne WP mit PV und mein Nachbar fährt Polo feuert mit ner alten Ölheizung.

Ich denke ohne die individuelle Umweltbilanz zu machen, ist da schwer eine Unterscheidung zu treffen.

BTW. Wir haben hier einen der hat ein EDEKA Laden. Fährt SUV, pflanzt aber für jeden Kunden der sein Tupper mitbringt für die Wurst reinzumachen einen Baum im Wald.
 
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Mr.Darcy » 30. Aug 2019, 14:36

goetzingert hat geschrieben:Nehmen wir an meine Frau fährt 3 KM mit dem dicken X6 jeden Tag auf die Arbeit. Ich fahre mit dem Polo 100 KM OneWay jeden Tag?


Ist der Thread schon so am Ende, dass man die "Argumente" von Hr. Lindner (FDP) rauskramen muss? Natürlich ist ein SUFF, der nur steht, umweltfreundlicher als ein Kleinwagen, der gefahren wird. Wenn deine Frau aber nur 3 km zur Arbeit hat soll sie doch bitteschön das Fahrrad nehmen.
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von cer » 30. Aug 2019, 14:42

@yellow, ich finde es schade, dass du einen so krassen Mangel an differenziertem Denken an diesem Freitagnachmittag zur Schau stellst.
Wenn du deinen Text später noch mal liest, wirst du evtl. feststellen, dass du genau das tust, was du mir vorwirfst, mit umgekehrten Vorzeichen:
Anhang von Einzelanekdoten den Quatsch einer ganzen Fahrzeuggattung/Fehlentwickung im Konsumverhalten pauschal entschuldigen.

Schau dich um, achte darauf, wer in diesen Autos sitzt, wieviele Personen, was sie damit tun, wie sie »parken«, Spuren wechseln, Fußgänger und Radfahrer »berücksichtigen« – am besten in Städten, denn darum geht es mir erklärtermaßen. Vielleicht verstehst du mich dann besser.

Den Teil mit: »Ich kritisiere es, akzeptiere aber, dass ich damit leben muss.« scheine ich ja nicht recht verständlich machen zu können.

Ich höre jetzt in diesem Thread mal auf, weil ich keinen Streit will. Mein Standpunkt solle eigentlich deutlich sein.
Wer mir Egoismus vorwirft, hat leider nichts verstanden. Ich kann nämlich mit der Anwesenheit von SUV auf den Straßen leben. Ich schon. Aber ich bin halt nicht allein…

(Den Text nach »Freiheit endet da, wo die Freiheit das anderen anfängt« habe ich zwar aus der Ichperspektive geschrieben. Aber es sollte eigentlich jedem klar sein, dass da auch »man« stehen könnte – es geht um die Perspektive der Geschädigten, in deren Schuhe ich mich hier rhetorisch stelle. Tragisch, dass man sowas erklären muss.)
Zuletzt geändert von cer am 30. Aug 2019, 14:47, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Studie: SUV-Fahrer fühlen sich diskriminiert

von Kumasasa » 30. Aug 2019, 14:42

Yellow hat geschrieben:
Kumasasa hat geschrieben:Aus dem selben Konzern: Verbrauch Porsche Cayenne, Vollgas: 67 l/100km.

Anecdotal evidence.

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AutoBlöd hat geschrieben:Schluckspecht Nummer eins: der Cayenne Turbo S. Bis zu 66,7 Liter saufen die 521 Pferde auf 100 Kilometer weg, wenn man richtig aufs Pedal drückt. Der Bordcomputer verrät das nicht, er stoppt schamhaft bei "29,9". AUTO BILD hat den Verbrauch per Nachtanken ermittelt. Immer mit der Höchstgeschwindigkeit 270 km/h gefahren, würde der Cayenne auf 100 Kilometer locker 94 Euro versenken.
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