Tesla - Solaranlage

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Tesla - Solaranlage

von TeslaDo » 5. Jan 2018, 16:41

Liebe Tesla Freunde.

Ich hoffe einen konstruktiven Ratschlag zu bekommen, ob meine Idee sinnvoll ist.

Ich würde gerne bei meinem Zweitwohnsitz in Kevelaer auf einem Bauernhof eine Solaranlage installieren. Genug Platz ist vorhanden.
Ziel ist es meinen Tesla und das zukünftige Elektro Auto meines Mannes bestmöglichst in den Sommermonaten zu versorgen.
Momentan haben mein Partner und ich durch das viele pendeln Kosten von circa 800 € im Monat in (circa 150 € Strom und 550 € Diesel).
Ist es realistisch, dass sich irgendwann die Kosten einer Solaranlage durch die monatlichen Einsparung zu kompensieren?
Gruß
Sven
 
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Re: Tesla - Solaranlage

von Niubie » 5. Jan 2018, 18:20

Die Idee ist vor dem Hintergrund steigender Strom- und Treibstoffpreise grundsätzlich gut, aber die Amortisation einer Investition in eine Solaranlage hängt eben von ein paar Bedingungen ab. Hier mal ein paar sehr grobe Überlegungen:

1. Solaranlage: Nehmen wir mal an, Du kannst eine Solaranlage mit 20 kwp auf das Bauernhaus setze. Bei heutigen Preisen von ca. 1.500 Euro pro kwp (inkl. Installation) kostet Dich die Anlage 30.000 Euro. Dazu kommen ca. 18.000 Euro für z.B. 30 kwh Batterie (damit ihr auch nachts eigenen Sonnenstrom laden könnt), wären wir bei 48.000 Euro Investitionskosten.
2. Ladezeugs für zwei PKW inkl. Installation: ~4.000 Euro.
3. Strecken und Verbrauch der PKW: Von Deinen Angaben lässt sich nur indirekt auf die Fahrstrecken schließen - diese sind aber entscheidend! Auch wichtig, wieviel am Supercharger geladen wird und wieviel und zu welchen Uhrzeiten (hell oder dunkel) zuhause geladen werden kann. Daher hier nur näherungsweise: PKW A fährt pro Monat 2.500 km, pro Tag 80 km, verbraucht pro Tag ca. 18 kwh, lädt 100% zuhause. PKW B (ehemals Dieselfahrer) fährt pro Monat 7.000 km, pro Tag 230 km, verbraucht pro Tag ca. 50 kwh, davon 50% Supercharger.
4. Nehmen wir mal an, dass insgesamt also 43 kwh zuhause komplett geladen werden könnten und diese vom Energieversorger 27 Cent je kwh kosten, wäre das eine "Ersparnis" von ca. 11,50 Euro pro Tag.
5. Die Amortisation der Investition (52.000 Euro) erfolgt also (mit meiner sehr groben Milchmädchenrechnung) nach rund 12 Jahren - wenn man sonstige Ersparnisse (Stromverbrauch Bauernhof) außen vor lässt. Die Lebensdauer der Anlage wird ca. 20-30 Jahre betragen, so dass sich die Investition (unter o.g. Bedingungen) nach meinem Verständnis lohnen würde.

Grundsätzlich musst Du aber für jeden einzelnen Punkt genau überlegen und kalkulieren. Wenn man dann auch noch "Reststrom" einspeist, wird es noch einmal komplexer. Aber entscheidend ist, wann steht der Wagen wie lange an der solarbetriebenen Ladestation zuhause und wieviel kwh zapft er dann im Schnitt.

Das nur aus meiner Laien-Perspektive. Hier gibt's bestimmt jemanden, der eine eigene Solaranlage betreibt und sein Elektroauto damit lädt.
 
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Re: Tesla - Solaranlage

von TArZahn » 7. Jan 2018, 09:48

Ich habe das Thema aus dem Model S Unterforum hierher verschoben, da es sich nicht auf das Model S bezieht, sondern eine allgemeinen Frage beinhaltet
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Re: Tesla - Solaranlage

von Mathie » 7. Jan 2018, 10:13

Schau Dir mal diesen Thread an:

viewtopic.php?p=320896#p320896

Ich würde die Solaranlage mal rechnen, ob sie sich ohne Elektroautos amortisiert. Dann wären alle weiteren Fragen wie Ihr fahrt etc sekundär.

Gruß Mathie
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Re: Tesla - Solaranlage

von mschk » 7. Jan 2018, 10:22

Hab am Thema vorbei geschrieben.
 
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Re: Neuer Minuten Tarif von Maingau Energie

von OS Electric Drive » 23. Jul 2019, 12:22

Die folgenden Beiträge habe ich aus dem Maingau Energie Tread hierher verlagert. Danke an TeslaChris für das Heraussuchen des passenden Themas.
DI77I hat geschrieben:
Hier zu Hause zahle ich bei 6500kw im Jahr 24,87ct. Das geht noch. Leider kann ich meine Holde nicht wegen einer PV-Anlage begeistern. Ist ihr zu teuer :roll:


Tja das ist schade, zeigt aber genau warum ich PV und BEV gerne vergleiche und warum oftmals Entscheidungen aus dem Bauch getroffen werden und nicht rational. Die Gestehungskosten für eine kWh PV Strom liegen Netto unter 10Ct/kWh.
Zuletzt geändert von TArZahn am 23. Jul 2019, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Einfügen von Mod-Note
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Re: Neuer Minuten Tarif von Maingau Energie

von DI77I » 23. Jul 2019, 12:40

Wir haben leider, oder auch ganz gut, alles Geld im Haus im Auto verbraten. Also wir müssten da zu 100% finanzieren. ich habe bis jetzt aber noch kein gutes Angebot gefunden oder bekommen, dass mich und vor allem meine Dame überzeugen würde. Wenn ich für ein Kredit erstmal 10 Jahre fast das doppelte zahlen muss wie für die Stromrechnung, kann ich ihr das auch damit schmackhaft machen, dass dann in 10 Jahren aber nur ein Bruchteil dessen gezahlt werden muss.


Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch einige Bedenken habe. Strompreis in der Zukunft, irgendwelche Umlagen, wird der PV-Strom dann vielleicht anständig versteuert und so weiter? Und vor allem, wohnen wir dann hier noch? Dazu kommt das etwas schattige Plätzchen hier und ob die Winter und Sommer so schön sonnig bleiben wie die letzten 2 Jahre. Wenn das nämlich nicht der Fall ist, macht so eine Anlage hier kein Sinn. Hätte ich das Geld hier, würde ich aber schon eine drauf haben. So muss ich aber genau rechnen was riskieren.


Vielleicht macht eine Anlage mieten Sinn?
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Re: Neuer Minuten Tarif von Maingau Energie

von OS Electric Drive » 23. Jul 2019, 12:49

ACHTUNG OT...

PV Anlage mieten macht im EFH sicher keinen Sinn. Verstehen kann ich das nicht, eine 10kWp Anlage kostet aktuell rund 12.000€. Sie erzeugt rund 10.000kWh damit kann man mit BEV rund 2.000-2.500kWh selber verbrauchen.

=> 2500*0,22Ct /kWh (NETTO) EV = 550€
=> 7.500*0,10Ct /kWh (Netto ) Vergütung = 750€
=> Summe 1.300€ Summe an Einnahmen und gesparten Stromkosten ohne Steigerung der Preise.

Ein Kredit über 12.000€ @12 Jahre und 2,5% kostet im Jahr 1.169€

Jeder hat seine berechtigten Gründe und nicht jeder kann sich in allem super auskennen. Das gilt für Dich mit der PV so wie für andere mit E-Mobilität.
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Re: Neuer Minuten Tarif von Maingau Energie

von DI77I » 23. Jul 2019, 12:59

@OS-OT :mrgreen: : Ich habe hier bis jetzt 3 Angebote liegen wo die ich auf den doppelten Preis komme mit einer 9,9kw-Anlage. Bei einem war eine 10kw Batterie dabei. Das waren dann 28.000€. Hier kam keiner auch nur in die Nähe von 12, 15 oder 18t die mir alle sagen. Aber ich werde weiter suchen.

Macht es denn ein Sinn ein Akku mit rein zu nehmen? Den Tesla damit laden macht eher weniger Sinn, das ist klar. Aber wir kochen immer nur Abends. Das Auto kann ich auch tagsüber laden und der Pelletofen kann auch so eingestellt werden, dass er tagsüber heizt. Da ich zu Hause arbeite, wenn auch mit wenig Energieaufwand, kann ich auch den Strom direkt verbrauchen. Waschmaschine etc. kann ich auch tagsüber an machen. Rasen mähen etc. ja eh :mrgreen:

sorry fürs OT. Falls es hier schon ein Faden damit gibt, kanns auch verschoben werden.
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Re: Neuer Minuten Tarif von Maingau Energie

von goetzingert » 23. Jul 2019, 13:21

DI77I hat geschrieben:@OS-OT :mrgreen: : Ich habe hier bis jetzt 3 Angebote liegen wo die ich auf den doppelten Preis komme mit einer 9,9kw-Anlage. Bei einem war eine 10kw Batterie dabei. Das waren dann 28.000€. Hier kam keiner auch nur in die Nähe von 12, 15 oder 18t die mir alle sagen. Aber ich werde weiter suchen.

Macht es denn ein Sinn ein Akku mit rein zu nehmen? Den Tesla damit laden macht eher weniger Sinn, das ist klar. Aber wir kochen immer nur Abends. Das Auto kann ich auch tagsüber laden und der Pelletofen kann auch so eingestellt werden, dass er tagsüber heizt. Da ich zu Hause arbeite, wenn auch mit wenig Energieaufwand, kann ich auch den Strom direkt verbrauchen. Waschmaschine etc. kann ich auch tagsüber an machen. Rasen mähen etc. ja eh :mrgreen:

sorry fürs OT. Falls es hier schon ein Faden damit gibt, kanns auch verschoben werden.


Also meine Anlage 9.99 Peak hat ohne Speicher auch ca. 12.000 gekostet.
Speicher lohnt sich wirtschaftlich eher noch nicht (bin ich aber nicht zu 100% sicher). Ich habs damals trotzdem gemacht, weil man von der Kfw einen Zuschuss bekommt. Der Zuschuss ist dabei abhängig vom Verhältnis PV Kosten zu Speicherkosten.
Wenn dein Installateur die PV Anlage ein bisschen günstiger macht und die Batterie teurer (mit Nullsummenspiel insgesamt) kannst du so über 30% vom Speicher dir bezahlen lassen von der Kfw. Oder anders rum ein Teil der PV wird über die Batterie mitfinanziert :-).
 
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