ZEIT ONLINE: Wir schweigen uns zu Tode (Klimawandel)

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ZEIT ONLINE: Wir schweigen uns zu Tode (Klimawandel)

von MichaEL » 20. Sep 2017, 17:07

Ein lesenswerter, leidenschaftlicher Zwischenruf der ZEIT:
Klimawandel: Wir schweigen uns zu Tode
Ein wenig "Preaching to the choir" hier aber die klare Stellungnahme und der TESLA-Adel hat mich doch überrascht, da in der ZEIT auch gern relativiert wird.
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Re: ZEIT ONLINE: Wir schweigen uns zu Tode (Klimawandel)

von Leto » 20. Sep 2017, 19:06

Nur würde ich ein anderes Fazit ziehen. Ob mit oder ohne noch mehr menschliche Hilfe, der Klimawandel ist da. Die Frage ist wir schnell steigt die Energie und das Wasser in der Atmosphäre (Stürme, Flutschäden) sowie der Meeresspiegel und wie gehen wir mit den Konsequenzen, darunter Milliarden Flüchtlinge und Verschiebung der landwirtschaftlichen Zonen um.
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, Lenkassistent aka AP1, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: ZEIT ONLINE: Wir schweigen uns zu Tode (Klimawandel)

von Disty » 20. Sep 2017, 19:35

MichaEL hat geschrieben:Ein lesenswerter, leidenschaftlicher Zwischenruf der ZEIT:
Klimawandel: Wir schweigen uns zu Tode
Ein wenig "Preaching to the choir" hier aber die klare Stellungnahme und der TESLA-Adel hat mich doch überrascht, da in der ZEIT auch gern relativiert wird.

So ein Quatsch. Ich glaub lieber was der Herr Hück sagt http://www.businessinsider.de/wirtschaft?IR=T
Tesla ist unwichtig
Waren das nicht auch so in etwa die Worte des Herrn Balmer über das iPhone ?
;)
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Re: ZEIT ONLINE: Wir schweigen uns zu Tode (Klimawandel)

von past_petrol » 20. Sep 2017, 19:47

Das ist ohne Zweifel ein sehr guter Artikel - endlich mal auch in der Zeit.

Ich teile @Leto s Meinung, dass der Klimawandel da ist und dass man sich sehr genau überlegen muss, wie man damit umgeht. Mein Fazit ist aber dennoch nicht, dass es jetzt nur noch um den Umgang mit der Realität geht.

Es war nie falsch, sich nachhaltig zu verhalten. es war auch nie falsch, an andere zu denken - an die Schwächeren. Es war auch noch nie falsch, der puren Gier den Rücken zu kehren. Rücksicht und Umsicht sind aus meiner Sicht grundsätzlich gute Begleiter.

In der breiten masse haben wir das verlernt. Wir haben es verlernt, weil die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre in Mitteleuropa im Grundsatz dies zuließ. Wir haben die aktuell längste Periode eines dauerhaften Friedens in Mitteleuropa. Der Wirtschaft geht es gut. Konsum und körperlich Unversehrtheit sind für viele gesichert und werden als gegeben und normal angesehen. Mangel, Not oder gar die Furcht um das eigene Leben sind den allermeisten fremd - sie mußten es nie erleben. Die wenigen, denen das ein Begriff ist, sterben in den nächste Jahren oder sind es schon.

Also geht man davon aus, dass es immer so weiterlaufen kann. Kann es aber nicht und das macht es auch jetzt schon nicht.

Kann man etwas ändern ? Am Klimawandel ?

In einigen Bereichen ist es tatsächlich schon zu spät - das ist @Leto s Argument - da geht es nur noch um das Management !

In anderen Bereichen ist tatsächlich noch etwas zu schaffen - und das sollten wir auch einfach malt tun.

Warum ? WEIL ES GEHT !

In beiden Bereichen - denen, wo wir die Veränderungen nur noch "verwalten" können und denen, wo noch Gestaltungsspielraum besteht, hat man aber immer die Wahl nach dem WIE.

Sich nachhaltig gegenüber der Umwelt zu verhalten - Rücksicht und Achtsamkeit gegenüber den Schwächeren walten zu lassen - das ist wahre Menschlichkeit und hat noch niemandem geschadet.

Meine Meinung:

Wer das Klima retten will, der tut Gutes - er hilft anderen und denkt dabei über sein Handeln nach. Wenn das jeder einfach nur machen würde - dort wo er steht - mit seinen eigenen Bordmitteln, dann wäre der Welt schon ein wenig mehr geholfen.

Es ist nie falsch, Nachhaltigkeit anzustreben. Auch wenn wir damit nicht alles zurückdrehen können, so ist dieser Weg der deutlich richtigere !

;)
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