Fuel Cell on demand - just add water

Sonstige Beiträge...

Fuel Cell on demand - just add water

von MichaMeier » 9. Aug 2017, 12:44

https://www.newscientist.com/article/21 ... add-water/

The discovery came in January, when researchers at the US Army Research Laboratory at Aberdeen Proving Ground, Maryland, were working on a new, high-strength alloy, says physicist Anit Giri. When they poured water on it during routine testing, it started bubbling as it gave off hydrogen.

The army team has used the material to power a small, radio-controlled tank. Grendahl doesn’t see any practical issues with scaling up production to produce hundreds of tonnes of the stuff as it can be made from scrap aluminium, which is relatively cheap. The new material could power everything from laptops to buses and cars.
bestellt/bestätigt am 3.4.2014; abgeholt am 26.7.2014
 
Beiträge: 744
Registriert: 4. Apr 2014, 07:34

Re: Fuel Cell on demand - just add water

von ThomasZH » 9. Aug 2017, 14:47

Kurze Zusammenfassung: Es soll hier eine Aluminium-Legierung erzeugt worden sein, im Kontakt mit Wasser grosse Mengen Aluminiumoxid und Wasserstoff erzeugen kann. Bisher hat dieser Prozess nicht nur eine Weile gedauert, sondern war wohl auch relativ schnell zu Ende, da kein Aluminium mehr für die Reaktion vorhanden war.

Vorteile dieser Methode sollen sein, dass für das gleiche Gewicht einer Li-Ionen-Batterie etwa Wasserstoff mit etwa 10 mal mehr Energiegehalt erzeugt werden kann. Man müsste dann nur diese Alu-Blöcke und Wasser transportieren, und wurde den Wasserstoff On-Demand erzeugen. Es entfällt der Hochdrucktank im Auto.

Nachteile: Man muss nicht nur Wasser nachfüllen, sondern auch die Alublöcke austauschen, sobald diese verbraucht sind. Ausserdem braucht man dann die Reaktionskammer für die Wasserstofferzeugung und noch eine Brennstoffzelle im Auto.

Selbst wenn das so funktioniert, müsste ich ja trotzdem dauernd Betriebsmittel nachfüllen. Da ist mir mein Ladekabel an der Wand doch definitiv sehr viel lieber. Aber für irgendwelche militärischen Zwecke oder für Expeditionen in entlegene Gebiete hat es sicherlich einen Nutzen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass der Prozess sonderlich effizient ist, wenn man danach die Aluteile immer wieder aufbereiten muss (einschmelzen).
 
Beiträge: 221
Registriert: 19. Mär 2014, 11:29
Wohnort: Pfäffikon ZH

Re: Fuel Cell on demand - just add water

von CLG » 9. Aug 2017, 14:50

Soviel BS in so wenigen Worten (in der Originalmeldung). Im Zweifelsfall erstmal ein Elektrolyseur und keine Brennstoffzelle, also das Gegenteil. Wenn überhaut, dann ggf ein neuer Katalysator für den Elektrolyseur.
S85D seit 08/15 | Freie Supercharger-Nutzung: http://ts.la/christian2164
 
Beiträge: 666
Registriert: 10. Mär 2015, 12:10
Wohnort: Kaiserslautern

Re: Fuel Cell on demand - just add water

von ThomasZH » 9. Aug 2017, 15:04

Ich glaube, es soll nur ein Verfahren gefunden worden sein, um die sofortige Passivierung des Aluminiums zu unterdrücken. Aber selbst wenn das stimmt, ist es nicht so, dass man einfach Wasser ins Auto kippt und dann fleissig rumfährt. Die Energie wurde dann ja einfach vorher in die Erstellung des Aluteils gesteckt. Es ist eben kein Katalysator, weil der Stoff ja verbraucht wird.

Vielleicht könnte man sowas auch in der Luftfahrt nehmen (wegen des Gewichts), keine Ahnung. Es ist aber sicher nicht der Stein der Weisen für die Autoindustrie :)
 
Beiträge: 221
Registriert: 19. Mär 2014, 11:29
Wohnort: Pfäffikon ZH

Re: Fuel Cell on demand - just add water

von MichaMeier » 9. Aug 2017, 15:07

Ihr lasst euch aber nicht so leicht aufs Glatteis führen.

Naja, einen Versuch war es wert.


Thema kann geschlossen werden, denn es ist alles wesentliche gesagt.
bestellt/bestätigt am 3.4.2014; abgeholt am 26.7.2014
 
Beiträge: 744
Registriert: 4. Apr 2014, 07:34


Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: E-BOB, J.R., pii, siggy und 3 Gäste