Erneuerbare Energien allgemein

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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von akoehler » 16. Dez 2017, 14:30

KaJu74 hat geschrieben:
akoehler hat geschrieben:-.-

LOL

Beitrag gelöscht und auch nicht wieder übersetzt und schnell das Thema gewechselt.

:lol:


Thema ist doch nicht Diksussion ueber meinen zerwuerfelten Beitrag sondern erneuerbare Energien allgemein

Ein Beitrag von mir kam extrem zerwuerfelt an und ich habe den anschliessend neu abgeschickt? was ist denn daran "Thema wechseln"?
 
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von cko » 16. Dez 2017, 14:42

Ich erkenne weder im ursprünglichen noch im geänderten Beitrag von akoehler einen großen qualitativen Unterschied zu seinen sonstigen Beiträgen. Daher verstehe auch ich nicht, worüber sich Leute jetzt aufregen.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von egn » 16. Dez 2017, 15:01

akoehler hat geschrieben:Wie schon gesagt der Stromkunde zahlt neben EEX und EEG auch noch die Folgekosten die EE mit sich bringt, weil es "wild" einspeist im Bereich Netzstabilisierung die ich nun oft genug aufgezaehlt und belegt habe (Prod_min, Redispatch etc) habe - also die Kosten die bei Dir unter die Rubrik fallen sind mir doch egal muss doch eh nur der Stromkunde zahlen.


Das Netz ist mit den EE viel stabiler als es vor den EE war. Der SAIDI Wert ist heute nur noch etwa halb so hoch wie 2006.

Wenn was einen hohen Einfluss auf die Netzstabilität hat dann ist das das strommarktgetriebene An- und Abfahren von konventionellen Kraftwerken im Stundenraster.

Bild

Quelle

Zudem zeigt sich auch das Problem des Stundenhandels unvermindert. Interessant ist auch, dass tagsüber deutlich weniger Frequenzabweichungen zu sehen sind als abends. Daraus kann man schießen, dass die tägliche PV-Einspeisung keine Probleme im Netz generiert.


Redispath hat mit Netzstabilisierung überhaupt nichts zu tun sondern ist ein Prozess der immer dann stattfindet wenn ein Netzengpass droht. Deswegen bleibt das Netz aber stabil. Ausgelöst werden Redispatchmaßnahmen im wesentlichen wegen hohem Stromexport der Braunkohlekraftwerke und hoher EE Produktion. Würde man den Export einschränken oder die Braunkohlekraftwerke gleich abschalten, wäre dies überhaupt nicht nötig.

In 2015 betrugen die Redispatch-Kosten 1,13 Milliarden Euro. Umgelegt auf den Nettostromverbrauch von 500 TWh sind das dann 0,2 ct/kWh. Das sind wahrlich sehr hohe Kosten. :roll:

100% Mehrkosten fuer den Stromkunden fuehrten nunmal zu 0% Verminderung des Gesamt CO2 Ausstosses - so eine extreme teuere Massnahme die offensichtlich keinen ausreichenden Effekt hat das gewuenschte auch nur ansatzweise zu erreichen.


Wo sollen 100 % Mehrkosten für den Kunden verursacht durch EE herkommen, wenn der Anteil der EEG-Umlage nur etwa 25 % des Gesamtpreises ist? :roll:

Wie OSE schon schrieb ist die Summe aus Strompreis an der Börse und EEG-Umlage nahezu gleich den Kosten an der Strombörse vor EEG.

Wenn die Endkundenpreise anstiegen ist das im wesentlichen dadurch geschehen dass es immer mehr privilegierte Verbraucher gibt, die auf Kosten der nicht-privilegierten Verbraucher von Teilen der Abgaben entlastet wurden. Gleichzeitig subventionieren die großen Stromkonzerne mit überhöhten Preis für Privatkunden die Industriekunden quer, da dort der Wettbewerb wesentlich intensiver ist.

Wem es wirklich um Umweltschutz geht der muss sich doch fragen gibt es nicht sinnvolleres mit dem Geld des Buergers anzufangen - also andere Bereiche die dann tatsaechlich so viel Effekt haben, dass die der CO2 Ausstsoss wenigstens minimal verbessert.


Die 0 % Verminderung des CO2 Ausstoßes bei Betrachtung der gesamten Stromerzeugung wird alleine dadurch verursacht dass 10 % Strom ins Ausland exportiert wird, und dieser fast ausschließlich aus den Braunkohlekraftwerken kommt.

Betrachtet man dagegen die CO2 Emission bezogen auf den Inlandsverbrauch so gibt es schon sein 1990 einen eindeutigen Trend nach unten.

CO2-Strom.JPG


Quelle

Du solltest langsam aufhören hier Fake News zu verbreiten, sondern stattdessen Deine Behauptungen mit Quellen belegen. :roll:
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 16. Dez 2017, 16:35

Auch eine interessante Grafik
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 21. Dez 2017, 10:09

Gute Konjunktur erhöht Energieverbrauch

In den Jahren seit 2006 war der deutsche Energieverbrauch unter Schwankungen eher rückläufig, weil die Energie immer effizienter erzeugt und eingesetzt wurde. Doch der Trend ist nicht stabil. Der aktuelle Energieverbrauch bewegt sich in einer ganz ähnlichen Größenordnung wie in den Jahren 2009 und 2012. Der Verbrauch vor allem fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas ist eine Schlüsselgröße für die Klimapolitik, weil diese Energieträger einen Großteil der CO2-Emissionen erzeugen. In diesem Jahr blieben die energiebedingten CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr unverändert.


Die Anteile am nationalen Energiemix haben sich nach den Daten der AGEB verschoben. Auf der Gewinnerseite ganz vorn waren die erneuerbaren Energien, die sechs Prozent mehr zur deutschen Energieversorgung beisteuerten und damit ihren Anteil von 12,5 auf 13,1 Prozent steigerten. Das lag im wesentlichen an einer kräftig gestiegenen Stromeinspeisung aus Windkraftanlagen um 34 Prozent - viel Wind und neue Anlagen auf See und an Land brachten eine reiche Stromausbeute. Strom ist aber nur ein kleinerer Teil der gesamten Energiepalette. Verkehr, Wärme und Produktion sind weitere wichtige Energieverbraucher.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 31. Dez 2017, 04:34

energy-charts.de sagt 38,5 % aktuell :)

Ökostromanteil am Stromverbrauch ist in den letzten fünf jahren um fast 13% gewachsen

Agora Studie besagt(e):

[......]durch eine eigentlich fundierte Analyse der „Agora Energiewende“ vom 10. November befeuert, die anhand belastbarer Zahlen darlegte, dass Deutschland problemlos 8,4 Gigawatt (GW) an Kraftwerksleistung bei Kohlekraftwerken stilllegen könnte und nach 2020 dennoch jederzeit die Energieversorgung sichern könnte. Auch bei Dunkelflaute[...]
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von OS Electric Drive » 31. Dez 2017, 08:29

das Fraunhofer zeigt den Anteil an der Erzeugung nicht am Verbrauch.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von KaJu74 » 31. Dez 2017, 09:51

OS Electric Drive hat geschrieben:das Fraunhofer zeigt den Anteil an der Erzeugung nicht am Verbrauch.

Also wäre die Quote noch höher, wenn nicht sinnlos konventionelle Kraftwerke durchlaufen würden. :mrgreen:
Gruß Karsten

Im Genuss meines Tesla S85 vom 08.02.2014 bis 20.09.2016
Model S75D seit dem 29.09.2016
S85:Bild
70D:Bild
http://ts.la/karsten8538
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von SLAM » 31. Dez 2017, 11:58

@egn: mal aus der Sicht eines Großkunden -->

Der SAIDI Wert ist wenig aussagekräftig, wenn es um die Netzqualität an sich geht, denn er betrachtet nur Ausfälle >3 Minuten.

(Siehe auch: https://www.vde.com/resource/blob/824912/2a9a511f3dd6da0e5c00dab2d4db4398/fnn-fakten-versorgungsqualitaet-2013-03-11--1--data.pdf )

Die kurzzeitigen Ausreißer, die jemand mit einem Kühlschrank garnicht merkt und die der Kunde bei Allgemeinbeleuchtung vielleicht grad noch als kurzes Flackern wahrnimmt, schmeißt mir aber jeden großtechnischen Prozess raus, weil viele der Sicherheitsschaltungen für Großmotoren schon nach zwei bis zehn Halbwellen regieren (ich rede von 5 bis 45 MW in dem speziellen Fall). Reagieren müssen, denn in dem Leistungsbereich kann man sich keine Fehler leisten. Und ist der Prozess erstmal draußen, kostet mich das Dutzende Tonnen an Einsatzstoffen, die abgefackelt werden, mindestens einen halben Tag zum wiederanfahren, protestierende Anwohner, die das Fackeln stört und zwischen 100.000 und 500.000 Euro........

Die kurzzeitigen haben aber zugenommen. Inzwischen mehrere hundert pro Jahr an unserem 110kV Anschluss (=Übergabepunkt) gemessen. Davon im Mittel zwei die zu Abschaltungen führen. Tendenz: zunehmend.

Zehn Ausfälle mit kleiner 1 Sekunde sind wirtschaftlich viel schmerzhafter, als einer mit 15 Minuten.

Gruß SLAM
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