Das Öl wird doch nicht knapp

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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von OS Electric Drive » 22. Jul 2017, 09:28

Es macht bei manchen einfach keinen Sinn weiter zu diskutieren. Nicht Wind und Sonne sind für negative Strompreise verantwortlich sondern dumme 24/7 Kraftwerke.
Manche glauben an den Weihnachtsmann... selbst die Netzbetreiber sagen dass man locker 80% EE integrieren kann ohne Speicher.
Viele sind faulnubd bequem und gerade bei der Generation signifikant die uns den Schlamassel eingebracht hat. Ja Kohle zu verbrennen ist einfach genauso einfach wie Diesel in 5 Minuten für 1000km zu tanken . Und jetzt ? Das war gestern wo man ignorant war gegenüber Klima und Umwelt heute geht das in unserer Volkswirtschaft nicht mehr
Zuletzt geändert von OS Electric Drive am 22. Jul 2017, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von tripleP » 22. Jul 2017, 10:05

Die Technik schreitet voran, sah man in den letzten 10 Jahren wunderbar in der PV Branche.

Durch den Preiszerfall und Technikfortschritt wird das Modell PV Strom immer häufiger "anwendbar".
Dasselbe passiert nun mit den stationären chemischen Speichern, ab 2025 sind die sicher um Faktoren günstiger und technisch besser.

Ich plane nun einen Neubau für meine Firma. PV und chemischer Speicher sind Bestandteil davon. Zudem auch den Direktverkauf meines Stromes an meine eigenen Mieter im Gebäude.

Bei Gewerbe/Büro/Industrie-Bauten funktioniert dieses Konzept heute bereits wunderbar im Schweizer Markt.
Bei EFH ist es noch etwas schwieriger da eine richtige Rendite zu holen, mit meinem Haus habe ich aber nun bewiesen, dass es mindestens 8 volle Monate "Grundlastfähig" ist wie Reinileini zu pflegen sagt --> darfst übrigens gerne schauen kommen wie der Zappelstrom 100% Energie meines Haushaltes abgibt (inkl. 2 Elektrofahrzeugen!!). Und das mit einem Haus Baujahr 1978 und 6 Personen und 200m2!

Welcher Idiot würde also ein AKW aufstellen wollen?
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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von Reinileini1959 » 22. Jul 2017, 23:13

KaJu74 hat geschrieben:
Reinileini1959 hat geschrieben:Zu Deiner letzten Frage, ja ich sehe eine weit bessere Möglichkeit der Stromversorgung, Ausbau von Wind und Sonne bis auf weiteres stoppen, indem die Einspeisevergütungen gestrichen werden. Bis das wieder auf einen vernünftigen Anteil im Strommix geschrumpft ist und bezahlbar bleibt, Planungssicherheit für die Energieerzeuger herstellen und die freie Wirtschaft wirken lassen.
Was du hier fordest, ist eine Abkehr von der Energiewende und Planungssicherheit für die Energieversorger, nicht den Kunden.
Für eine freie Wirtschaft, müsste aber auch jegliche Subvention der Kohle gestrichen werden.
Dabei auch Abkehr vom Ausstieg aus der Kernenergie, die immer noch die sauberste Energieerzeugung pro kWh ist und bleibt, neue Reaktortypen der Gen 4 werden auch die inhärente Sicherheit bringen.
Wenn das (deiner Meinung nach) die sauberste Energieerzeugung ist, darf man dann die alten Brennstäbe oder den Bauschutt bei dir lagern?
http://hessenschau.de/politik/rueckbau- ... s-100.html
Oder schaust du nicht so weit und betrachtest nur die Stromerzeugung?


Gegen die Streichung der Kohlesubvention habe ich gar nichts, die behindert die Marktwirtschaft, da bin ich ganz einverstanden.

Die Endlagerung ist technisch kein Problem, die ist nur ein politisches Problem. Die Abfälle (übrigens nicht nur aus der Stromerzeugung) sind nun einmal da und das Problem wird gelöst werden. Die Angst vor der Strahlung ist sowieso irreal, die realen Zahlen widersprechen allen angstmachenden Studien, die auf der Basis der LNT Theorie gemacht wurden. In der Schweiz findet gerade der Prozess der Standortauswahl statt. Ich habe gar nichts dagegen, wenn das Endlager in meiner Gemeinde gebaut würde (Arbeitsplätze, Steuern etc.) nur Vorteile.

Du siehst also, ich schaue nicht nur sehr weit, sondern ich verstehe die Dinge auch, über die Du und andere nur in Allgemeinplätzchen und Panikmacherei schreiben.

Gruss Reinileini
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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von KaJu74 » 23. Jul 2017, 00:22

Reinileini1959 hat geschrieben:Die Angst vor der Strahlung ist sowieso irreal, die realen Zahlen widersprechen allen angstmachenden Studien, die auf der Basis der LNT Theorie gemacht wurden.
Dann kannst du den radioaktiven Müll bei dir lagern. Verdienst damit bestimmt Unsummen.
In der Schweiz findet gerade der Prozess der Standortauswahl statt. Ich habe gar nichts dagegen, wenn das Endlager in meiner Gemeinde gebaut würde (Arbeitsplätze, Steuern etc.) nur Vorteile.
Ich frage mich gerade, denkst du wirklich so? :shock:
Gruß Karsten

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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von OS Electric Drive » 23. Jul 2017, 04:36

Reinileini1959 hat geschrieben:
Gegen die Streichung der Kohlesubvention habe ich gar nichts, die behindert die Marktwirtschaft, da bin ich ganz einverstanden.

Die Endlagerung ist technisch kein Problem, die ist nur ein politisches Problem. Die Abfälle (übrigens nicht nur aus der Stromerzeugung) sind nun einmal da und das Problem wird gelöst werden. Die Angst vor der Strahlung ist sowieso irreal, die realen Zahlen widersprechen allen angstmachenden Studien, die auf der Basis der LNT Theorie gemacht wurden. In der Schweiz findet gerade der Prozess der Standortauswahl statt. Ich habe gar nichts dagegen, wenn das Endlager in meiner Gemeinde gebaut würde (Arbeitsplätze, Steuern etc.) nur Vorteile.

Du siehst also, ich schaue nicht nur sehr weit, sondern ich verstehe die Dinge auch, über die Du und andere nur in Allgemeinplätzchen und Panikmacherei schreiben.

Gruss Reinileini


Ich finde es immer so lächerlich wenn Leute sowas behaupten. Schau Dir mal die Asse an, damals hat sich auch einer hingestellt und das behauptet. Wer sich anmaßt über Generationen hinweg zu urteilen ist einfach etwas seltsam unterwegs. Klar, sobald man die Augen zumacht juckt das Zeugs nicht mehr... Da müssen sich dann andere darum kümmern!
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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von plock » 23. Jul 2017, 07:31

Reinileini1959 hat geschrieben:
Dr. Schiwago hat geschrieben:
CO2 ist übrigens die Nahrung der Pflanzen


Ja genau - so einfach ist die Welt :? :?


Kleiner Denkanstoss "Photosynthese":

https://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese

http://www.ofnds.de/Orchideenkultur/Photosynthese.pdf

....

Gruss Reinileini

Dass jemand wie du mit solchen Aussagen "Denkanstöße" verteilen will, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Fass dir doch mal an die eigene Nase und erweitere DEINEN Horizont: https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-co2-ist-ein-pflanzenduenger-und-kein-schadstoff
 
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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von OS Electric Drive » 23. Jul 2017, 07:39

Natürlich "brauchen" Pflanzen CO2... Das Problem ist aber, dass wir die Flächen sehr stark verkleinert haben und die meisten Pflanzen in einem Kreislauf sind. Weiteres gespeichertes CO2 kann daher nicht mehr aufgenommen werden.

Eine Möglichkeit dem Klimawandel entgegen zu wirken wäre eine massive Aufforstung (Plant for the plant)
Eine nächste ist z.B. die Verbrennung von gespeichertem CO2 extrem einzuschränken und nur in Notfällen vorzunehmen.
Atomenergie trägt keine 4% der weltweiten Energieversorgung und ist daher eine lächerliche Nummer mit großem Risiko!

Es ist daher EXTREM wichtig auch kein Holz zu verbrennen denn auch hier wird CO2 frei gesetzt. Und aus dem Holz kann man viele andere Dinge herstellen die eine Speicherung von langer Zeit mit sich bringt!

Unser Haus wurde aus Holz, Abfallholz und Altpapier errichtet. Es ist ein Passivhaus und braucht im Jahr ca. 400kWh HEIZENERGIE ohne Solarstrom EV Berücksichtig zu haben. Es stößt kein CO2 ebensowenig wie unsere Autos.
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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von Reinileini1959 » 23. Jul 2017, 11:05

OS Electric Drive hat geschrieben:
Reinileini1959 hat geschrieben:
Gegen die Streichung der Kohlesubvention habe ich gar nichts, die behindert die Marktwirtschaft, da bin ich ganz einverstanden.

Die Endlagerung ist technisch kein Problem, die ist nur ein politisches Problem. Die Abfälle (übrigens nicht nur aus der Stromerzeugung) sind nun einmal da und das Problem wird gelöst werden. Die Angst vor der Strahlung ist sowieso irreal, die realen Zahlen widersprechen allen angstmachenden Studien, die auf der Basis der LNT Theorie gemacht wurden. In der Schweiz findet gerade der Prozess der Standortauswahl statt. Ich habe gar nichts dagegen, wenn das Endlager in meiner Gemeinde gebaut würde (Arbeitsplätze, Steuern etc.) nur Vorteile.

Du siehst also, ich schaue nicht nur sehr weit, sondern ich verstehe die Dinge auch, über die Du und andere nur in Allgemeinplätzchen und Panikmacherei schreiben.

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Naja die Asse war technisch auch nie als Endlager für hochaktives Material vorgesehen, daher ist Dein Einwand irrelevant. DAS wurde von den Kernenergiegegnern so provoziert, dass es letztlich so kam. Für künftige Reaktorgenerationen werden die heutigen "Abfälle" ausserdem wieder zu hochwertigen Energieträgern.

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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von Reinileini1959 » 23. Jul 2017, 11:20

OS Electric Drive hat geschrieben:Natürlich "brauchen" Pflanzen CO2... Das Problem ist aber, dass wir die Flächen sehr stark verkleinert haben und die meisten Pflanzen in einem Kreislauf sind. Weiteres gespeichertes CO2 kann daher nicht mehr aufgenommen werden.

Eine Möglichkeit dem Klimawandel entgegen zu wirken wäre eine massive Aufforstung (Plant for the plant)
Eine nächste ist z.B. die Verbrennung von gespeichertem CO2 extrem einzuschränken und nur in Notfällen vorzunehmen.
Atomenergie trägt keine 4% der weltweiten Energieversorgung und ist daher eine lächerliche Nummer mit großem Risiko!

Es ist daher EXTREM wichtig auch kein Holz zu verbrennen denn auch hier wird CO2 frei gesetzt. Und aus dem Holz kann man viele andere Dinge herstellen die eine Speicherung von langer Zeit mit sich bringt!

Unser Haus wurde aus Holz, Abfallholz und Altpapier errichtet. Es ist ein Passivhaus und braucht im Jahr ca. 400kWh HEIZENERGIE ohne Solarstrom EV Berücksichtig zu haben. Es stößt kein CO2 ebensowenig wie unsere Autos.


Mehr Bäume pflanzen halte ich auch für einen vernünftigen Vorschlag, keine Frage. Sieht gut aus, kostet wenig. Holz verbrennen macht schon einen gewissen Sinn, allerdings nur zur Wärmegewinnung (Brandrodung zur Platzgewinnung ist allerdings definitiv Müll). Aber auch zum Thema Natur und was passiert bei steigendem CO2 folgender Link (nicht vom Focus, den mag ja scheinbar nicht jeder):

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

Noch ein kleiner Nachtreter meinerseits, dann bist Du hoffentlich auch ein strikter Gegner der Abholzung für Windräder.

Das Risiko der Kernenergie ist verglichen mit allen anderen industriellen Risiken sehr gering. Man darf aber nicht Risiko mit Konsequenz verwechseln (Risiko ist das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Konsequenz). Die meisten Gegner verwechseln das (respektive machen das vorsätzlich, um die gewünschte Beeinflussung der breiten nicht zur Differenzierung fähigen Massen zu erlangen - nannt man auch Angstmache).

Gruss Reinileini
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Re: Das Öl wird doch nicht knapp

von Reinileini1959 » 23. Jul 2017, 12:12

OS Electric Drive hat geschrieben:Es macht bei manchen einfach keinen Sinn weiter zu diskutieren. Nicht Wind und Sonne sind für negative Strompreise verantwortlich sondern dumme 24/7 Kraftwerke.
Manche glauben an den Weihnachtsmann... selbst die Netzbetreiber sagen dass man locker 80% EE integrieren kann ohne Speicher.
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Wenn man keine Argumente mehr hat, stellt man gerne die Frage nach der Sinnhaftigkeit und bricht dann gerne mit einem Hinweis auf die eigene moralische Überlegenheit und bessere Gesinnung ab. Das sei Dir unbenommen.

Ich frage mich allerdings schon, was an 24/7 Kraftwerken, wie Du sie nennst, die man von 0 - 100% regeln kann (innerhalb gewisser Grenzen natürlich), so dumm sein soll, während Erzeugungsanlagen, die dann produzieren, wenn die Umstände es erlauben, die überhaupt nicht beeinflussbar sind (bestenfalls vorhersagbar), so intelligent sein sollen. Das kannst Du aus Deiner moralischen Erhabenheit sicher ganz schlüssig erklären, schade eigentlich, dass es keinen Sinn macht....

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