Kretschmann und die eMobilität

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Dringi » 24. Jun 2017, 22:47

OS Electric Drive hat geschrieben:Also jetzt bin ich aber überrascht... DU kennst doch Tiguan und Golf Plus und BMW 2er und B-Klasse von BMW... Das sind doch Senioren Autos.. Ebenso wie der Q2..


Ich gebe ja zu, dass es in den letzten Jahren bei den Autos eine Nummer größer geworden ist. Aber Tiguan und Q2 sind für mich schon mittlere Schachtschiffe. Gibt es nicht unterhalb von ca. 120PS. Über den 2er können wir mit 102 PS reden. Die B-Klasse kenne ich nicht. Der Golf Plus wird aber nicht mehr gebaut.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 24. Jun 2017, 22:59

teslacharger hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Ich war in Italien und das war in jedem Hotel eine Aktion bis man endlich Strom hat...

Wir waren auch in Italien. Vorher mit dem Hotel abgeklärt ob sie eine Steckdose für's Auto haben. Hingefahren, eingesteckt. Es kann auch anders laufen...vor allem wenn man einfach ein Hotel auswählt, dass diesen Service anbietet und somit auch gleich mit einer Buchung belohnt wird. (Ja ich weiß, die Auswahl sinkt dadurch, aber da muss man evtl. durch). ;)
Und die Leute wollen in den Urlaub... die Fahren in den Urlaub... Dann tun die Karten nicht an der Lade Säule, da steht man am Bodensee und bekommt keinen Strom, oder aber in Stuttgart an den EnBW Säule... Darauf haben einfach die aller wenigsten BOCK und das seiht man auch an den Zulassungszahlen. Nichtmal die 4000€ haben da viel bewirkt...

Ich sehe da weniger einen Zusammenhang. Die Hauptgründe, warum viele noch kein E-Auto haben, sind mangelndes Angebot bzgl. Fahrzeugen und der Preis. Ferner kommen dann noch so Dinge wie (oft unbegründete) Reichweitenangst und Markenbewusstsein dazu. Alle Punkte werden in naher Zukunft allerdings deutlich in ihrer Relevanz abnehmen.

Aber wir entfernen uns ziemlich vom Thema...


Ich habe das auch schon so erlebt... in diesem Fall war es halt leider nicht so... Ich suche mir die Hotels nicht mehr nach Kabeln aus... darauf habe ich nach 6 Jahren keinen Bock mehr :-) Klar geht es immer irgendwie aber es ist halt doch immer wieder spannend. Zumal plötzlich das Netz auf 210V runter geht und dann nicht mehr ordentlich geladen wird...

Und die Reichweitenangst ist mehr als begründet unser i3 ist gerade im Winter eine Katastrophe und da wird der 33kWh Akku auch nichts besonderes daraus machen...

Ich halte überhaupt nichts von den Rechenmodellen die irgendwas mit durchschnittlicher Reichweite etc aussagen, dann würde mir ein Einsitzer reichen..
Leider ist es aber so, dass man sich ein Auto kauft um mobil zu sein und nicht um eine EXCEL Tabelle zu befriedigen.

Deutschland hat ein Straßennetz von 431.000km und ca. 40Mio Autos . Bei rund 15.000km sind die im Schnitt 800h unterwegs, also ca. 10%. Bei 50m Abstand wären die Straßen niemals voll, also gibt es keinen Stau!!!
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 24. Jun 2017, 23:02

Dornfelder10 hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Siehst Du, Du kennst die TCO Deines Autos nicht... Und Dir traue ich locker zu das grob einschätzen zu können. Ich kenne kaum jemand der weiß was sein Auto kostet... Er kennt die Anschaffung aber nicht die Kosten je km oder im Monat und schon gar keine TCO...


Dann erklär mir doch mal den "Siegeszug" des Dieselmotors in Europa. Als der eingeführt worden ist war der träge, lärmend, vibrierend und teuerer in der Anschaffung als ein Benziner. Der Diesel konnte nichts besser als der Benziner - außer TCO. Den Leuten wurde eingeredet dass sie mit jedem Kilometer "sparen" weil die Treibstoffkosten billiger sind. Und alle Dieselkäufer haben das auch gefressen. Der Mehrpreis von 1000 oder 2000 EUR wurde bereitwillig gezahlt weil man ja soooooo ein Vielfahrer ist mit 20000km/Jahr.
Die Leute haben zwar nicht gewusst das sie eine TCO-Rechnung machen oder was das überhaupt ist aber der Diesel wurde genau deswegen bereitwillig gekauft.
Mit den selben Argumenten lassen sich auch EVs verkaufen: kein Ölwechsel, kein Bremsenverschleiß, niedrige Stromkosten, keine Wartung, kein Zündkerzenwechsel, kein durchgerosteter Auspuff, keine kaputte Kupplung, kein.......

OS Electric Drive hat geschrieben:Nichtmal die 4000€ haben da viel bewirkt...

Wer bekommt denn die 4000 EUR? Z.B. bei BMW gab es vor der Förderung eine Innovationsprämie von BMW für den I3 die augenblicklich um 2000 EUR reduziert wurde :evil: Für den Kunden bleiben also die 2000 EUR vom Staat - beim i3 sind das dann satte 5%.
Trotzdem sind die Elektroautozulassungen in den letzten Monaten stark gestiegen.

Gruß

Bernhard


Das ist ein sehr guter Punkt... Da hast Du absolut Recht! Der Diesel ist wirklich über die TCO rein gekommen ABER auch mit einem extremen Vorteil... Eine MEGA Reichweite... Kann mich noch an die Fahrt eines Audi nach Barcelona mit einer Tankfüllung erinnern...

Ich glaube aber dass der Diesel erst richtig durchgebrochen ist, als der Fahrspaß größer war als beim Benziner... Genau weiß ich es nicht...

Zudem konnte man den Diesel auch in einen Corsa einbauen... Werde nie vergessen wie wir als Studenten einfach mal nach Paris zum Frühstücken gefahren sind... mit einem Corsa Diesel... Das ist Freiheit... So ist der Tesla auch... Daher muss der Tesla das Maß der Dinge sein.. Ich würde mal sagen dass der 100er die Benchmark setzt...
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 24. Jun 2017, 23:07

Ich denke wir wollen ja alle das gleiche... Mir geht es aber in erster Linie darum wie die Grünen viele Stimmen bekommen können, und da könnte man mal bei einer Umfrage von 8% einem Herrn Kretschmann und Palmer etwas zuhören...
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Adastramos » 25. Jun 2017, 00:06

@OS Electric Drive

Machen wir nun mal die Kopfstand-Methode, worin hat denn Windfried Kretschmann deiner Meinung nach Recht und womit würden sich denn weit weit mehr Wählerstimmen mit machen? Was würde denn die Mittelklasse mehr ansprechen, bzw. was würde sie denn überhaupt ansprechen?
Wenn man sich ansieht, wie die durchschnittliche Wählerschaft der CDU zusammensetzt, so ergibt sich ein großer Anteil aus den Bevölkerungsschichten 60+ Jahren*, wie sollten hier denn Wählerstimmen gewonnen werden?

*Quelle: http://www.bpb.de/politik/grundfragen/p ... utschland/
Die Zeit lässt sich nicht aufhalten.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 25. Jun 2017, 09:13

@Bernhard... mit dem Diesel Argument hast Du mich erwischt... heute Morgen bin ich mit dem Roadster an einer Tankstelle vorbei gekommen die LPG anbietet. Nun stellte sich für mich die Frage... sind diese Autos nicht auch viel wirtschaftlicher in Sachen TCO? Warum haben sich diese Autos nicht durchgesetzt? Sauberer, weniger CO2, günstiger...dennoch keine nennenswerte Verbreitung...

Der Diesel hat den Menschen noch mehr Freiheit gebracht und nicht nur wirtschaftliche Aspekte befriedigt.

Daher bleibe ich auch dabei dass ein Verbot von Verbenner absolut dumm ist, wahltaktisch noch viel dümmer. Wir müssen an maximale Verbräuche ran im echten Leben und eine soldie Förderung der EVs.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Dornfelder10 » 25. Jun 2017, 10:10

Moin OSE,

OS Electric Drive hat geschrieben:heute Morgen bin ich mit dem Roadster an einer Tankstelle vorbei gekommen die LPG anbietet. Nun stellte sich für mich die Frage... sind diese Autos nicht auch viel wirtschaftlicher in Sachen TCO? Warum haben sich diese Autos nicht durchgesetzt? Sauberer, weniger CO2, günstiger...dennoch keine nennenswerte Verbreitung...


Ich habe mich noch nie für LPG interessiert und weiß also auch nicht viel drüber. Nachdem ich jetzt eine viertel Stunde gegoogelt habe scheint es immer noch so zu sein dass die überwiegende Mehrzahl der OEMs LPG nicht ab Werk anbieten. Lt. dem folgenden Artikel nur 7 von 38 Herstelern.
http://autogas-journal.de/cms2/archiv/n ... rk-an.html
Nach meinem persönlichen Empfinden wurde weder Autogas noch Erdgas in der Vergangenheit wirklich gepusht. Der Fokus der deutschen und europäischen Hersteller lag eindeutig auf dem Diesel - das Marketing und die Werbung ebenfalls. Die Verfügbarkeit an der Tankstelle war in der Vergangenheit auch deutlich besser als von LPG/CNG.

OS Electric Drive hat geschrieben:Daher bleibe ich auch dabei dass ein Verbot von Verbenner absolut dumm ist, wahltaktisch noch viel dümmer. Wir müssen an maximale Verbräuche ran im echten Leben und eine soldie Förderung der EVs.

Die Diskussion über ein Verbot ist wichtig um ein Signal an die Hersteller zu geben. Da muss mehr Engagement im Elektrobereich her.

Gruß

Bernhard
 
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Cupra » 25. Jun 2017, 10:46

OS Electric Drive hat geschrieben:heute Morgen bin ich mit dem Roadster an einer Tankstelle vorbei gekommen die LPG anbietet. Nun stellte sich für mich die Frage... sind diese Autos nicht auch viel wirtschaftlicher in Sachen TCO? Warum haben sich diese Autos nicht durchgesetzt? Sauberer, weniger CO2, günstiger...dennoch keine nennenswerte Verbreitung...


Da kann ich aus eigener Erfahrung was dazu sagen :D Früher hatte ich mal einen Seat Leon mit dem 2,8 VR6 drin (davor wars das gleiche Auto mit dem 150 PS TDI, geiles Wägelchen) und mit dem war halt der Spritverbrauch schon etwas höher als beim Diesel. 8 - 9 Liter Super wollte der schon haben, dafür konnte man ihn treten wie blöde und mehr als 14 gingen dann nicht mehr durch im Schnitt. Irgendwann kam dann mal das Thema auf den eventuell auf LPG umzubauen. Gesagt und getan. 3.000€ hat der Spass gekostet und im Nachhinein betrachtet muss ich sagen.. ne danke. Das war Lehrgeld zum Thema alternative Antriebe die ich nicht mehr brauche. Da ich dann das Glück hatte jedes Wochenende zu meiner Freundin in die CH zu pendeln kamen da natürlich schnell mal 1.200km zusammen und die Strecke hatte zum Glück Tankstellen dafür. Der Gastank war gross genug um es von Lindau nach Solothurn und zurück nach Lindau zu schaffen (in der CH gab es damals keine LPG Tankstellen...) und da konnte ich zumindest finanziell etwas sparen da die Kosten für Sprit etwas weniger waren, wenngleich es nicht so extrem viel war. Aber die grössten Kritikpunkte waren:
- umständliches Tanken mit Adaptern etc.
- Tankstellennetz nicht gut genug ausgebaut
- je nach Tankstelle musste man Kundenkarten haben
- weniger Kofferraumvolum
- geringere Fahrleistungen

Als ich etwa 1 Jahr in der CH dann war hab ich die Anlage wieder raus gerissen. Es war einfach zu mühsam. Und die Wirtschaftlichkeit.. naja, es brauchte noch ein Zusatzöl zur Motorenpflege, dazu weitere Prüfungen für den Tank etc.. Was die Argumente Sauberer, weniger CO2 etc. betrifft. Ganz ehrlich? War mir egal. Ob da hinten mehr oder weniger raus kommt ist auch nach wie vor beim Autokauf irgendwo gaaaanz weit hinten. Da bin ich sonst im Leben mit sehr kleinem ökologischem Fussabdruck unterwegs dass ich damit mehr erreiche als beim Auto. Wenn ich mir ansehe was hier rundum an Moppeds rumdüst welche über 100m lang Abgasfahnen hinterherziehen oder man 5 Minuten später noch sehen kann wo der Traktor abgebogen ist weil die Dieselwolken noch immer in der Luft hängen.. da kommst auf die 2 % die ein anderer Sprit bei mir raus haut auch nimmer drauf an ;) Aber das ist jetzt zu sehr OT:

Beim LPG sind die Bedingungen ähnlich beim e-Auto. Es ist einfach zu kompliziert und umständlich. Autos mit guter Reichweite wie das MS100 sind quasi unbezahlbares Luxusgut für die meisten, und ein Auto bei dem ich nach 150km im Winter irgendwo anfangen muss Strom zu suchen will ich nicht. Ich hab bei vielen in meinem Umfeld rum gefragt, aber bei allen scheitert es an Tankmöglichkeiten, Preis und Reichweite. Sobald jemand ein gut ausgestattetes E-Auto mit 350 - 400km Reichweite (auch im Winter) das unter 35.000€ kostet auf den Markt bringt und es barrierefreies Laden genauso oft wie normale Tankstellen gibt wird das was.. vorher kann man Prämien versenken bis zum Umfallen, das Geld wäre besser in Infrastruktur gelegt.
Wie viele Autos können in 1h an 4 Triplelader wieder auftanken? Das sind 8 Anschlüsse.. 8 Zapfsäulen bekommen in der gleichen Zeit wie viele Autos wider fit?
Darum geht's bei alternativen Treibstoffen.. es darf nicht komplizierter und umständlicher werden. Das war auch bei LPF das Problem hier in unseren Regionen. Nach 3 Jahren e-Auto fahren mit kleinem Akku hab ich davon auch die Nase voll. Wenn Tesla bis Ende Jahr nichts mehr am MS verschlechtert für mich wird's ein E-Auto, ansonsten wird wieder ein Verbrenner.
Model S100D "Edelweiss" :D
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Papaschlumpf » 25. Jun 2017, 11:34

Immerhin will Baden-Württemberg als erstes Bundesland alle 10 km eine Ladestation garantieren :o

http://www.trendsderzukunft.de/baden-wu ... 017/06/21/

https://ecomento.tv/2017/06/20/baden-wu ... litaet-bw/

Das hört sich doch eigentlich gut an


Grüssle Papaschlumpf ;)
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Wassermann » 25. Jun 2017, 13:06

Adastramos hat geschrieben:… worin hat denn Windfried Kretschmann deiner Meinung nach Recht und womit würden sich denn weit weit mehr Wählerstimmen mit machen? Was würde denn die Mittelklasse mehr ansprechen, bzw. was würde sie denn überhaupt ansprechen?

Als fallweiser Themenstarter kann ich mitfühlen, wie gut das immer kommt, wenn die Meute hier ausser Kontrolle gerät und sich seitenlang in Nebenkriegs-Schauplätzen verliert.

Ich rechne dir hoch an, dass du die Fahne für die Grünen hoch hältst. Das ist bei deren aktueller Politik nicht so einfach (dazu zähle ich auch den aktuellen Ausritt, eventuell erzielte Einkünfte bei Fahrgemeinschaften steuerfrei zu stellen). Und da du gefragt hast, womit die Wählerstimmen machen können, hier ein paar Vorschläge:

1. Fahrer eines E-Mobils sollten den geldwerten Vorteil (1-Prozent-Regel) auf den gezahlten Kaufpreis und nicht auf den Neuwagenlistenpreis entrichten.
2. Für Privatleute: Anhebung der Kilometerpauschale (derzeit 30 Cent) auf 60 Cent, wenn ein Fahrtenbuch geführt wird, an das jedoch nicht die aktuell immer abartiger werdenden Regeln der Finanzbehörden geknüpft sind.
3. E-Mobile als Firmenwagen sollten sich beschleunigt absetzen lassen können. Ich denke da an maximal 36 Monate im Gegensatz zu den 72 Monaten beim Verbrenner.

Das sind Vorteile bei
(zu 1) Arbeitnehmern in leitender Position, die sich auch ein gebrauchtes E-Mobil auf dem Gehaltszettel leisten können, wenn sie weiter als 25 km vom Arbeitgeber entfernt wohnen,
(zu 2) bei Arbeitnehmern in normalen Beschäftigungsverhältnissen, für die sich betrieblich veranlasste Fahrten anfangen "zu lohnen" und
(zu 3) bei Unternehmen, die über eine entsprechende Fluktuation im Fahrzeugpark einen Steuervorteil haben

Ist somit alles gesellschaftlich "gerecht" verteilt. Und es schafft überall dort Anreize, wo die Mobilität aus beruflichen Gründen im Vordergrund steht. Ich nenne so eine Politik "Ermöglichungspolitik" und sie steht im krassen Gegensatz zu dem, was sich die Grünen ansonsten so einfallen lassen.

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Grüße vom Chris

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