Kretschmann und die eMobilität

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von founder » 25. Jul 2017, 07:07

M3-75 hat geschrieben:Aka: Batterien billiger als Energie um den Globus - dann aber eher keine Lithium Akkus, denn da Zeigen die Rohstoffpreise eher nach oben, der winter-Speicher für ein EFH (4-6000kwh) dürfte kaum günstiger als 0.5mio Euro werden, illusorisch.
Funktioniert die "Salzwasser" Batterie und wäre das eine Option?


"Geld muss arbeiten"

Ein Akku für den Tag/Nacht Ausgleich arbeitet 365 mal pro Jahr.
Ein Akku für den Saisonausgleich aber nur einmal pro Jahr

Deswegen sind hier 2 Speicherebenen nötig.

1.) Hocheffizient aber teuer - der Lithiumakku
2.) geringe Effizienz, dafür sehr billig - Umwandeln Strom nach Methan, unterirdische Großspeicher, GuD Kraftwerk

Der Rentabilitätsübergang liegt etwa bei einer Woche, darunter ist der Akku günstiger, darüber die Methanumwandung.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von M3-75 » 25. Jul 2017, 07:19

Bei den hiesigen Strompreisen kann man sich den Strom im Winter einmal pro Woche per Lithium Akku im LKW liefern lassen :-(
Der Methan Strom ist dann hoffentlich günstiger als ein globales verbundnetz pro kwh kostet.
 
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von tripleP » 25. Jul 2017, 07:20

M3-75 hat geschrieben:Aka: Batterien billiger als Energie um den Globus - dann aber eher keine Lithium Akkus, denn da Zeigen die Rohstoffpreise eher nach oben, der winter-Speicher für ein EFH (4-6000kwh) dürfte kaum günstiger als 0.5mio Euro werden, illusorisch.
Funktioniert die "Salzwasser" Batterie und wäre das eine Option?


Nicht sehr schlau.

Besser Passivhaus und somit den Verbrauch mal drastisch senken, somit bleiben plötzlich "nur" noch 1000 bis 3000kWh, je nach Anwendungsfall und Elektromobilität.

Dann richtige PV Anlagen 20-30kWp, winteroptimiert in Fassade und Dach. Damit sollte bereits die Hälfte gedeckt werden können.

Bleibt noch 500 bis 2000kWh, das soll das Netz mit Wind, PV, Geothermie, etc liefern können.

Also es muss ein Wandel kommen, Effizienz steigern:
- Bei Immobilien Passivhaus, Aktive Komponenten dazu
- Bei Mobilität umstieg auf Elektromobilität.

Dazu gibt es viele weitere Möglichkeiten. In der Schweiz haben wir noch Wasserkraft und Pumpspeicher, ist alles locker machbar.
Model S P85D 04/15. Model X90D 12/16.
PV 23kWp, 12kWh Batterie (bald 18kWh), Intelligente Steuerung PV/Haus/Heizung/Ladestationen
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Wim » 25. Jul 2017, 07:36

ach, immer diese passivhäuser mit pv-außenhaut ...

wie groß ist der bevölkerungsanteil (= energieverbraucher), der in alleinstehenden einfamilienhäusern wohnt, deren oberfläche ausreichend pv-geeignet ist?

und wohin geht die entwicklung? eher verdichtung der ballungsgebiete und damit wohnen in mehrfamilienhäusern plus speckgürtel mit handtuchgroßen grundstücken für mehretagen-reihenhäuser? oder gehts zurück in die fläche und die kommunen schreiben unendlich neubauland aus?
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von founder » 25. Jul 2017, 07:42

Wim hat geschrieben:ach, immer diese passivhäuser mit pv-außenhaut ...

wie groß ist der bevölkerungsanteil (= energieverbraucher), der in alleinstehenden einfamilienhäusern wohnt, deren oberfläche ausreichend pv-geeignet ist?

und wohin geht die entwicklung? eher verdichtung der ballungsgebiete und damit wohnen in mehrfamilienhäusern plus speckgürtel mit handtuchgroßen grundstücken für mehretagen-reihenhäuser? oder gehts zurück in die fläche und die kommunen schreiben unendlich neubauland aus?


Genau deswegen wurde das solare Bauland entwickelt.
Hohe Bevölkerungsdichte, hoher Solarertrag.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Wim » 25. Jul 2017, 07:47

"solares bauland": ist das schon mehrmals realisiert worden?
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von M3-75 » 25. Jul 2017, 07:55

40 Millionen Häuser abreißen und neu bauen ist aber auch schlecht für co2.
Und meins ist nur 10 Jahre alt und verbraucht schon 50% zu viel. Und 2000kwh brauch ich im Winter schon für das EV, 800 für Haushaltsstrom, und wenn die Frau arbeiten geht, 3000kwh langt nie und nimmer mit heizen.
Und im Passivhaus erfrieren möchte man ja auch nicht, wenn mal länger als 3 Wochen keine Sonne scheint
:-)
 
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Kalocube » 25. Jul 2017, 08:09

M3-75 hat geschrieben:Und meins ist nur 10 Jahre alt und verbraucht schon 50% zu viel.


Egal ob nun Haus oder Auto, man sollte immer mit den ältesten Stinkern anfangen, dann erzielt man am schnellsten den größtmöglichen Effekt... ;)
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Meine Frau - BMW i3 (94Ah), Protonic Blue, Suite, 07/16 Bild
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von M3-75 » 25. Jul 2017, 08:40

Da ist was dran :-)
Wobei ein Aspekt auch der Arbeitgeber ist:

Je nach Branche werden hier durch Büro und sonstige Energieverbraucher Woche Tonnen co2 pro Mitarbeiter freigesetzt - das Kann man sich aus den Daten von destasis ausrechnen.
Von den 4 Tonnen co2 für den staatlichen Anteil laut co2 Rechner des uba pro kopf mal ganz zu schweigen!
Letztere beide machen bei mir dass gro aus, da demnächst privat alles mit EE läuft (mit dem Tesla).
 
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von founder » 25. Jul 2017, 08:58

Wim hat geschrieben:"solares bauland": ist das schon mehrmals realisiert worden?


Bisher kenne ich nur 2 Quellen, die an einer ernsthaften Energiewende arbeiten:

Roland Mösl
Professor Volker Quaschning

Alles andere ist Vortäuschung, eine PR-Aktion namens Energiewende.
Echte Ansätze sind da extrem unerwünscht.

Mein größter Versuch war 2013 das Thema über das Team Stronach in den Salzburger Landtagswahlkampf einzubringen.
Dieser war nach einer katastrophalen Finanzaffäre, mehrere 100 Millionen EUR Spekulationsverluste, überraschend ausgebrochen.

2 km² Solares Bauland
Wohnraum für 20.000 Menschen
Stromerzeugung wie 2 Salzachkraftwerke

Die gesamte Parteispitze verweigerte jedes Gespräch darüber.

Darauf kam ich am 5. Mai 2013 zur Wahlpaty, um meinen Wahlplakatentwurf zu präsentieren,
gerade als der Spitzenkandidat die erste Hochrechnung verkündete.

Jetzt sind die Grünen in Salzburg in einer Koalitionsregierung, die für drastische Verknappung von Bauland und möglichst hohe Preise kämpfen.
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