Kretschmann und die eMobilität

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 23. Jul 2017, 14:54

Wieso das stimmt doch... weil ST gerade um Winter nicht taugt
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Re: Photovoltaik und Wärmepumpe besser als Solarthermie

von founder » 23. Jul 2017, 15:55

Cupra hat geschrieben:
founder hat geschrieben:Schon 1992 schrieb ich in meinem ersten Buch "Aufsteig zum Solarzeitalter",
dass die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe den Sonnenkollektor im Winter immer überlegen ist.


Dann war das damals schon ne falsche Pauschalaussage.. Je nach Standort ist ne PV-Anlage im Winter nämlich für den Popo, ode auch 50 % des Jahres über nicht brauchbar...Aber warum sollte es bei den "grünen" Alternativen auch anders sein als beim Auto. Auch da wird gelogen was geht damit man verkaufen kann.


Wenn eine PV Anlage fast nichts liefert, dann bringt die Solarthermie schon lange vorher überhaupt nichts.

PV hat einen Temperaturkoefizienten. Je kälter, desto besser.
Bei Solarthermie ist es genau umgekehrt. Da nehmen die Verluste gegen geringe Außentemperatur zu.

Ich sitze gerade mit Notebook und Photovoltaik auf einer Wiese unter stark bewölktem Himmel.
Da liefert die PV noch 11 Watt von 30 Watt Peak.
Rate mal was bei den Bedingungen ein Sonnenkollektor macht.
Auf keinen Fall mehr 36% der Nennleistung.

Ich habe auf der Intersolar auch schon mehrfach Firmen angetroffen, die früher Sonnenkollektoren verkauft haben
und jetzt auf die Kombination Photovoltaik und Wärmepumpe umgestiegen sind.

Eine andere Firma mit Kälteanwendung, Absorbtionskältemaschine mit Röhrenkollektor mußte im Interview zugeben,
dass bei den Photovoltaikpreisen von 2012 diese Kombination gegen Photovoltaik und Kühlkompressor unwirtschaftlich ist.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 23. Jul 2017, 16:49

Eigentlich ist das alles nebensächlich denn PV arbeitet in der Regel netz parallel. EIGENVERBRAUCH ist so oder so nur eine finanzielle Geschichte
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Cupra » 23. Jul 2017, 18:11

Aber Eigenverbrauch is finanziell interessant :D Ich zahl fast nur noch den Nachtstrom zum Auto laden. Der Strom zum heizen im Winter wird von dem Ertrag im Sommer gezahlt und tagsüber brauche ich quasi nichts aus dem Netz. Stromkosten bis jetzt daher wenn man das Auto raus nimmt sind grösser gleich 0 :D Das eine Auto das derzeit lädt haut aber nett rein, mit 2 bald wird's schlimmer. Dann kann die 2000W Gesellschaft einpacken :D Der Opel von Frauchen braucht pro Jahr rund 4.800kWh. Grossteils davon Netzstrom, da er tagsüber nedd da is und abends keine Sonne scheint. Und der kleine Akku ist am WE auch schnell voll...

Geil wäre es wenn der PV Anlage im Sommer nicht zu warm wäre (Leistung weg), in der Übergangszeit kein Nebel wäre (Leistung weg), und im Winter die Sonne nicht so tief stehen würde und weniger Schnee wäre (Leistung auch weg). Von den theoretisch möglichen 10.000kWh im Jahr die man errechnet hat schauen leider nur rund 6.000 raus in der Praxis :(
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 23. Jul 2017, 19:12

Mag sein, für den einen so, für den anderen so...

Mir ging es ja nur um das Thema, dass hier sehr viele sehr schnell schießen dabei aber selbst noch viele Baustellen haben...

Auch ich habe diese noch und muss noch weiter verbessern und optimieren!
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Passivhaus ist nicht genug

von founder » 23. Jul 2017, 19:29

Cupra hat geschrieben:Aber Eigenverbrauch is finanziell interessant :D Ich zahl fast nur noch den Nachtstrom zum Auto laden. Der Strom zum heizen im Winter wird von dem Ertrag im Sommer gezahlt und tagsüber brauche ich quasi nichts aus dem Netz. Stromkosten bis jetzt daher wenn man das Auto raus nimmt sind grösser gleich 0 :D Das eine Auto das derzeit lädt haut aber nett rein, mit 2 bald wird's schlimmer. Dann kann die 2000W Gesellschaft einpacken :D


2000 W Gesellschaft bedeutet 17.520 kWh Strom pro Jahr und Person, das ist doch gar nicht so wenig

Cupra hat geschrieben:Der Opel von Frauchen braucht pro Jahr rund 4.800kWh. Grossteils davon Netzstrom,
da er tagsüber nedd da is und abends keine Sonne scheint. Und der kleine Akku ist am WE auch schnell voll...


Alter Opel Ampera oder der Neue?

Cupra hat geschrieben:Geil wäre es wenn der PV Anlage im Sommer nicht zu warm wäre (Leistung weg), in der Übergangszeit kein Nebel wäre (Leistung weg), und im Winter die Sonne nicht so tief stehen würde und weniger Schnee wäre (Leistung auch weg). Von den theoretisch möglichen 10.000kWh im Jahr die man errechnet hat schauen leider nur rund 6.000 raus in der Praxis :(


Wie viel kW Peak sind denn installiert?

Konventionelle Architektur ist nicht für das Solarzeitalter geeignet.
Es fehlt die Optimierung möglichst viel Photovoltaik zu tragen.
Das stellte ich schon Herbst 1991 beim Projekt GEMINI bewohnbares Sonnenkraftwerk.fest.

Das hat in Österreich sogar schon das Finanzamt kapiert.
Es folgte meiner Argumentation den Freibetrag für selbst erzeugten Strom auf 25.000 kWh pro Jahr zu erhöhen.

Aber schauen wir mal auf die meisten Passivhäuser, wo ist da Dachfläche für 25 kW Peak?
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Re: Passivhaus ist nicht genug

von volker » 24. Jul 2017, 09:40

founder hat geschrieben:Aber schauen wir mal auf die meisten Passivhäuser, wo ist da Dachfläche für 25 kW Peak?


Das Passivhaus wird auch durch die Bewohner geheizt und durch die elektrischen Verbraucher, die sie benutzen. Daher kann man ein PH nicht mit beliebig großer Wohnfläche aber wenig Bewohnern ansetzen. Und irgendwo ist auch die Grundstücksfläche begrenzt, besonders im Ballungsraum. Auf dem flachen Land gibt es Platz, sicher, aber wo sind dort die Jobs, mit denen man so einen Neubau finanzieren kann?

Und wir reden hier über Einfamilienhäuser oder Reihenhäuser. Passivhaus geht noch als Mehrparteienhaus in Etagenbauweise - die Tiefgarage thermisch zu entkoppeln wird aber schon schwierig. Und dann noch als Plusenergiehaus - geht das noch? Ich kenn kein solches Projekt, würde gerne mehr dazu wissen.

Wir haben PH (14,5kWh/m²a nach PH-Berechnung) mit Wärmepumpe und PV 10kW peak. Heute würde ich den Giebel um 90° drehen (Ost-West-Dach) statt nur die Südhälfte zu belegen. Aber dann sind auch keine 25kW peak drin.
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Healey » 24. Jul 2017, 09:56

@founder
Du hast oft die Tendenz, die Überschriften in den Threads zu ändern, ich möchte Dich bitten dies in Hinkunft nicht mehr zu machen. Auch wenn Volker selbst darauf "reingefallen" ist.

Das hier schön längst am ursprünglichen Thema vorbeidiskutiert wird ist ein anderes Kapitel.
LGH
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Re: Passivhaus ist nicht genug

von sunnehus » 24. Jul 2017, 10:01

volker hat geschrieben:
Und wir reden hier über Einfamilienhäuser oder Reihenhäuser. Passivhaus geht noch als Mehrparteienhaus in Etagenbauweise - die Tiefgarage thermisch zu entkoppeln wird aber schon schwierig. Und dann noch als Plusenergiehaus - geht das noch? Ich kenn kein solches Projekt, würde gerne mehr dazu wissen.


Ein paar Beispiele aus der Schweiz:
http://jenni.ch/solar-mfh-2_3.html
http://www.umweltarena.ch/uber-uns/energieautarkes-mfh-brutten/
DRIVING THE REVOLUTION ¦ Classic Model S 85 midnight silver ¦ Stromladen an eigener 10 kWp-PV ¦ The future is now: building and car without fossil energy
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Bones » 24. Jul 2017, 10:12

BTT: Geduld mit Autokonzernen geht zu Ende

(Berlin) Der Diesel-Skandal wird zum Wahlkampfthema. Die Grünen fordern nach Enthüllungen über Absprachen eine Sondersitzung.


Und @edit schiebe ich das nochmal hinterher: Kretschmann - welche Rolle spielt der Grüne?

Drohende Fahrverbote und Abgasskandale verunsichern den deutschen Autofahrer. Im Zentrum der Krise: Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Es geht um Geld, Arbeitsplätze - und Wahlkampf.
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