Kretschmann und die eMobilität

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 3. Jul 2017, 11:29

Es gibt Themen die man mit der Krankenschwester bespricht, bit der Oberschwester, mit dem Arzt und bei manchen Themen sind halt doch Oberärzte und Chefärzte die besseren Ansprechpartner...

Ich denke schon, dass eine ungeregelte Menge an E-Autos lokal nicht so einfach zu handeln ist und das nächste Problem... das ganze Thema kostet viel und niemand ist bereit dafür zu bezahlen!

Wenn Strom 40Ct/kWh kostet flippen viele aus (siehe TNM Thread) und dazu kommt noch dass dann die E-Mobilität wieder in Frage steht!
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von harlem24 » 3. Jul 2017, 12:35

Grandios ist auch die Aussage mit der Auslegung der Hausanschlüsse.
Danach könnte man wenn man kocht die Waschmaschine oder den Trockner nicht anmachen.
Und gleichzeitig Herd und Backofen nutzen geht schon mal gar nicht. Von Durchlauferhitzern ganz zu schweigen.
Sorry, aber wer das glaubt, glaubt auch an den Osterhasen oder den Weihnachtsmann...
3,7kW sollten eigentlich in jedem Einfamilienhaus zusätzlich gehen.
Gruß

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von harlem24 » 3. Jul 2017, 12:39

Mal ganz ehrlich, wer braucht mehr als die 37kW, die in 10h in einen Akku gehen?
Wenn man dringend mehr braucht, dann kann man ja vorher anschließen, aber mit den 180km Reichweite komme ich nicht nur fast ne Woche zur Arbeit und zurück, sondern auch zu jedem SuC in meiner Nähe.
Also alles kein Problem.
Gruß

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 3. Jul 2017, 12:48

Leute Leute... ihr glaubt wohl dass jeder so Bescheid weiß wie ihr... die meisten werden mit den einfachsten Themen überfordert sein und nein 3.7kW reichen zuhause meistens nicht
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von harlem24 » 3. Jul 2017, 13:35

Wie viel fährt noch mal der Bundesbürger im Schnitt am Tag?
Weniger als 50km, bei mir sind es knapp über 40.
Jeden Tag 37kWh laden zu können, reicht den meisten Leuten aus, um nicht nur über den Tag, sondern meist die halbe Woche zu kommen.
Es ist ja nicht so, dass man für diese 37kWh 10 Stunden an einer öffentlichen Säule stehen müßte und die Wahrscheinlichkeit, dass man bei einem großen Akku, den mittlerweile auch schon Kleinwagen haben, nach einer Stunde wieder den gesamten Akku braucht, ist ziemlich gering.
Wir reden ja nicht über Akkus, die nach 100km schon wieder leer sind und dann 8h dafür laden müssen.
Gruß

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 3. Jul 2017, 13:43

OMG... jetzt kommt wieder die "IM SCHNITT" Geschichte... Wann hört denn das endlich auf? Im Schnitt fährt ein Auto in Deutschland 13.000km da lohnt sich also ein EV gar nicht!!! Und jetzt... Jetzt hat man mal vergessen einzustecken und merkt das am Morgen und dann? Nö sowas passiert nicht... Ach was... das denke ich mir alles aus... Oder wie bei mir zuletzt war noch der Timer von der Abfahrt drin (habe ich vergessen) und Tesla hat sich das gleich gemerkt...
Wenn man nur 40km im Schnitt am Tag fährt warum braucht man dann größere Akkus? Warum gehen dann die E-Autos nicht wie geschnitten Brot?
Ich habe manchmal den Eindruck machen leben in einer komplett anderen Welt wie ich...
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Bones » 3. Jul 2017, 13:59

-Also ich fahre morgens 22 km zur Arbeit (ca. 30 Minuten)
-Dann steht mein Auto 9 Stunden rum
-Dann fahre ich die 22 km wieder nach Hause
-Dann steht mein Auto wieder 12 Stunden rum

Montag - Freitag

Ggf fährt man nochmal maximal 20 km einkaufen (10hin, 10 zurück)

Ich könnte wohl mit einer Ladung 1 Woche auskommen, wenn nicht sogar 2 Wochen.
Und `so wie man die Tankanzeige im Auge hat, so hat man auch den Akkustand im Auge - Ausreden zählen nicht.

Der Rest ist einfach Angst und Unwissenheit.
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von harlem24 » 3. Jul 2017, 14:03

@OS
Deswegen habe ich ja geschrieben, dass es bei mir ähnlich ist.
Wenn ich mich hier bei uns im Büro umschaue, kommen die Meisten aus dem Einzugskreis, d.h. max. 30-50km ein Weg.
Wirkliche Weitpendler gibt es bei uns kaum und wir sind eigentlich ein recht durchschnittliches Büro...;)
Und natürlich braucht man eigentlich für das tägliche Fahren keine großen Akkus.
Die Leute bekommen aber überall erzählt, dass sie mindestens Energie für 300, lieber 500km zu bunkern haben, ob sie es nu wirklich brauchen oder nicht.
Ich käme ganz entspannt mit den 100-120km Akkus aus, weswegen sich in nächster Zeit auch ein Drilling oder eine ältere Zoe zu mir gesellen wird...
Gruß

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Re: Kretschmann und die eMobilität

von OS Electric Drive » 3. Jul 2017, 14:12

Und weil das ALLE so sehen GEHEN EVs auch AB durch die DECKE.. richtig? Die kommen nicht mehr hinterher die Dinger in Deutschland zuzulassen... Und nein, keiner von Euch macht einen Ausflug, niemals!!! Auf solche dummen Ideen kommt doch keiner...

Und der ZOE hat jetzt 41kWh weil die 22kWh schon viel zu groß waren...
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Re: Kretschmann und die eMobilität

von Bones » 3. Jul 2017, 14:21

Warum diese Schärfe? Sachlichkeit kann dieser Diskussion nur gut tun.
Es gibt nunmal verschiedene Anforderungen und verschiedene Lebensweisen.

Aber wenn man immer das Maximum für alle annimmt geht das an der Mehrheit vorbei.
Das ist weder zielführend noch hilfreich.

Warum die Zulassungszahlen für BEV`s nicht durch die Decke gehen, weißt Du doch selbst.
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