SOx, der Abgasskandal der eMobilität

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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von plock » 2. Mär 2017, 11:38

snooper77 hat geschrieben:Warum hackst du also weiterhin auf Schwefeldioxid rum?

Das nennt sich Strohhalm. Daran hält man fest wenn man merkt, dass man sonst keine schlagenden Argumente mehr hat. ;)
 
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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von cer » 2. Mär 2017, 11:41

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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von volker » 2. Mär 2017, 12:10

Der Bezug von Ökostrom ändert nichts an den momentanen Emissionen im Strommix, richtig. Genauso richtig ist, dass ich mit einem Ökostrom-Liefervertrag bei einem der "echten" Ökostromanbieter den Ausbau der erneuerbaren Stromquellen fördere. Stichwort "follow the money." Und da der Rest unserer Wirtschaft ebenfalls auf den Heller schaut, bewirkt mein Ökostrombezug sehr wohl etwas.
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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von BerlinTesla » 2. Mär 2017, 12:34

CheapAndClean hat geschrieben:
BerlinTesla hat geschrieben:Laut Aral (bestimmt Fake News) verballert eine Tankstelle in D per anno ca 200.000 kWh Strom aus dem Strommix.

Und davon darf ich raten, sind 99,9% für die energieintensiven Krafstoffpumpen nebst Kassensystemen? :D

Im Ernst: Das sind Wirtschaftsunternehmen, die durch den Verkauf von aufgebackenen Brötchen, Tabakwaren, Bier nach 22 Uhr und inzwischen auch der Notdurft :( mehr Gewinn machen als durch den Verkauf von Kraftstoffen! Und das 24/7. Eine Kraftstoffpumpe verbraucht nur ca. 75 Wh für eine durchschnittliche Tankfüllung, so what?


Ach Cheapi, worauf wollen wir uns einigen, auf den eigentlichen Tankvorgang und dessen verbrauchter Energiemenge? oder auf...

CheapAndClean hat geschrieben:Ein SuC mit 8 stalls hat übrigens Leerlaufverluste im niedrigen zweistelligen MWh/a Bereich... Für die paar dort abgefertigten Fahrzeuge ist der Verlust pro Fzg. also deutlich höher als bei einem Verbrenner!


die Gesamtbetrachtung der Vorhaltung der Tankmöglichkeit? Du musst schon wissen womit du argumentierst und nicht immer nur die für dich genehmen Aspekte in Felde führen - das ist nicht redlich.

CheapAndClean hat geschrieben:Von den Lastverlusten wollen wir gar nicht reden, das Thema wird ja eh gerne unter den Tisch gekehrt....


Ladeverluste bei der Bereitstellung von Strom für Ladesäulen, keine Frage.
Ladeverluste an der Tankstelle sind auch abgesoffene Tankschiffe, brennende Ölförderanlagen in Libyen und Syrien, auslaufende Pipelines in Afrika, Schmuggel von Treibstoff und Finanzierung des Daesh, Wanderungsbewegungen nach Europa etc. und zu guter Letzt auch die Finanzierung der "Heim ins Reich" Okkupation der Halbinsel Krim ins demokratische Russland.

CheapAndClean hat geschrieben:Speziell Tesla Fahrer dürften dort überdurchschittlich viel Umsatz generieren, schliesslich verweilt man dort ja überdurschnittlich lange?

Darüber habe ich mich in der Tat wirklich amüsiert, du gehst echt davon aus, dass Tesla Fahrer an Tankstellen fahren und dort lange verweilen und viel Umsatz generieren?
Das meinst du echt ernst? Vermutlich meinst du aber, dass Tesla Fahrer ja an SuC's eine Stunde laden, warten und dann in ein Cafe/Restaurant gehen und man den Stromverbrauch des Restaurants für Speis und Trank ja dem Tesla Fahrer auch mit in die Ökobilanz geschrieben werden muss - Respekt Cheapi, Respekt!

Machst du das hier eigentlich im Rahmen einer Masterarbeit in Psychologie oder was ist den Antrieb?
Neuer Tesla mit SuC Free gewünscht? - http://ts.la/sylvia7861 p.s. so ganz Free ist es nicht mehr :)
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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von Elektroniker » 2. Mär 2017, 13:10

volker hat geschrieben:Genauso richtig ist, dass ich mit einem Ökostrom-Liefervertrag bei einem der "echten" Ökostromanbieter den Ausbau der erneuerbaren Stromquellen fördere. Stichwort "follow the money."

Das ist leider nur Wunschdenken.
Das würde erst zutreffen, wenn die Nachfrage nach Ökostrom in die Nähe der Ökostromerzeugung käme. Davon sind wir aber weit entfernt und es ist nicht erkennbar, dass sich das ändert.
Muss es aber auch gar nicht.
Der Ökostrom wird ja sowieso ausgebaut.

Auch wenn der "echte" Ökostromanbieter einen Zusatz-Cent auf den Strompreis aufschlägt, mit dem dann EE-Anlagen gebaut werden sollen, ist das nur an andere verschenktes Geld. Dadurch wird keine einzige Anlage mehr gebaut, denn entwickelbare Projekte werden so oder so gebaut, egal von wem.
Nur schenkst Du dem Ökostromanbieter die Investitinskosten, und er vedient dann mit der Anlage Geld. Eine win-win-Situation - für den Ökostromanbieter, denn der verdient dann gleich zweimal. ;)

Wenn man mit seinem Geld die Energiewende fördern will, sollte man direkt in Ökostromanlagen investieren. Sei es eine eigene PV-Anlage oder auch eine Beteiligung an Windparks etc.
Das hat den Vorteil, dass man meistens auch noch damit verdienen kann. ;)
Und das bewegt wirklich etwas :!:

Aber wir sollten das hier lassen, ist zu sehr off topic, und hatten wir ja schon in einem anderen Thread ausführlich durchgekaut.
 
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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von cko » 2. Mär 2017, 13:17

Liebe Leute, ich find es ja auf eine Art bewundernswert, mit wie viel Akribie ihr die an den Haare herbeigezogenen aberwitzigen Thesen von Leuten wie CheapAndClean widerlegt.
Es ist ja auch super löblich, dass man hier im Tesla Fahrer und Freunde Forum selbst als größter Tesla Feind beliebig widersinnigen Stuß erzählen darf ohne rauszufliegen, während man z.B. bei MobileGeeks bei der ersten umweltfreundlichen Äußerung gesperrt wird.

Auf ne andere Art frage ich mich aber, welchem Zweck es dienen soll, vermutlich bezahlte Trolle der Verbrennerindustrie regelmäßig zu füttern.
Ist das wirklich die beste Strategie, unserer umweltfreundlichen Sache zu dienen?
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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von tvdonop » 2. Mär 2017, 13:21

CheapAndClean sollte sofort seinen Computer abschalten und sein Handy nicht mehr laden da jede kWh Strom aus dem deutschen Strommix bekanntlich nicht gut für die Umwelt ist. Das wäre mal ein Beitrag seinerseits zur Reduzierung von SOx [emoji3]

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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von cer » 2. Mär 2017, 13:22

@cko:Was ich tatsächlich problematisch finde ist, dass er auf diese Weise ja eine ganze Palette qualifizierter Gegenargumente sammeln und Reaktionsstrategien üben kann. Auch deswegen habe ich beschlossen, hier nichts mehr zum Thema selbst zu schreiben (der andere Grund ist, dass mein Wissen und meine Zeit nicht ausreicht, um wirklich unangreifbare Beiträge zu liefern).
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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von SilentBlue » 2. Mär 2017, 15:11

CheapAndClean hat geschrieben:
Healey hat geschrieben:Dazu kann ich nur sagen, es wird immer absurder. Du nervst

330kg Quecksilber in 2013 am Kraftwerk Jänschwalde. Was glaubst Du wieviel waren es in 2014? Ich sage es Dir, nicht weil ich nerven will, sondern weil es absurd ist: 501kg

Auszug aus wikipedia:
Kohlekraftwerke sind zudem für einen großen Teil der energiebedingten Quecksilberemissionen verantwortlich. Die Quecksilberemissionen durch die Energiewirtschaft werden fürs Jahr 2010 auf weltweit ca. 859 Tonnen beziffert, wovon etwa 86 % aus der Verbrennung von Kohle stammen.[27] In Deutschland trug die Energiewirtschaft im Jahr 2013 mit 70 % (6,96 Tonnen) zur Gesamt-Quecksilberemission bei.

800824


Hm, Erdgas, welches aus dem Rotliegenden und dem Zechstein gefördert wird enthält auch Quecksilber und nicht ganz wenig. Die ersten die damit an die Öffentlichkeit gingen waren die Holländer, gefolgt von den West-Deutschen. In der DDR, war das als geheim eingestuft. :mrgreen:

Was tankst du noch mal?

Edith meint ich sollte noch erwähnen das es in Deutschland viele Sauergasvorkommen (Sauergas=Erdgas+H2S) gibt, welche auch abgebaut werden und das das produzierte Sauergas mühsam entschwefelt werden muß .... man denke sich seinen Teil dabei ....
Zuletzt geändert von SilentBlue am 2. Mär 2017, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
S85D metallic-blau - Seit 09.03.2016 hab ich so ein Grinsen im Gesicht.
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Re: SOx, der Abgasskandal der eMobilität

von Elektroniker » 2. Mär 2017, 15:17

Ich sagte ja schon:

Elektroniker hat geschrieben:Leute, warum lasst ihr euch auf so eine Diskussion ein, in der ihr nur verlieren könnt?

Es ist doch völlig klar, dass die Kraftwerksemissionnen auch den E-Autos zuzurechnen sind.
Das kann man doch nicht wegdiskustieren.
Da muss man in der Diskussion doch verlieren.
Sich hier zu verzetteln, ist genau das Ziel, das CC erreichen will und aus dem er dann seine Befriedigung zieht.

Akzeptiert es doch einfach, dass man derzeit mit einem E-Auto auch Kraftwerksemissionen mitverursacht.

Gebt ihm in diesem, der Realität entsprechenden Punkt Recht, und die leidige Diskussion ist erledigt.
Realitätsblind zu sein, bringt uns doch nicht weiter.

Dass diese Tatsache allerdings kein Argument gegen den Kauf eines E-Autos ist, und dass es insbesondere auf lange Sicht nicht gegen E-Autos spricht, da der Strommix ja immer sauberer wird, ist doch der entscheidende Punkt.
 
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