Daimler gibt auf

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Re: Daimler gibt auf

von TeeKay » 12. Feb 2017, 17:04

Das sind die Spritmonitor-Daten... Merkliche Verbrauchsreduktionen gab es nur beim Benziner. Seit 1985 5,3% Reduktion beim Diesel und 12,8% beim Benziner. Zwischen 2000 und 2017 ging der Verbrauch beim Diesel um 1,6% nach oben, der vom Benziner um 3,3% nach unten. Zwischen 2005 und 2017 1,4% Rückgang beim Diesel, 2% Anstieg beim Benziner.

Fazit: Seit 17 Jahren Stillstand. Der Dieselverbrauch war bei den 1995-2000er Modellen sogar schon niedriger als heute.

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Re: Daimler gibt auf

von Eike » 12. Feb 2017, 17:41

Ich denke der Dieselmotor ist schon besser geworden. Nur kam eben der SUV Boom und Kleinwagen werden kaum noch mit Diesel gekauft.

Ich bin seid 8 Jahren immer die aktuellen Caddys gefahren und immer mit Dieselmotor. Vor 8 Jahren hab ich ca 7,5-8L gebraucht. Heute mit 50PS mehr und deutlich zügigerer Fahrweise 6,5-7L.

Ich denke mit dem caddy lässt es sich auch recht fair vergleichen weil sich bis auf Optik und die Motoren seid 10Jahren an dem Auto fast nichts getan hat.
 
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Daimler gibt auf

von fabbec » 12. Feb 2017, 17:49

Also bei uns ist der Verbrauch kontinuierlich gefallen (wir haben nie SUV gehabt)

MB E290TD w210 ca. 8,5-11L/100km
MB E320cdi vFL w211 ca. 9-10L/100km(Euro 3)
Bmw E61 525d ca. 9-10L/100km(Euro 4)
Bmw E61 lci 530 7,5-9l/100km(Euro 4)
Bmw f11 530xd 6,5-9l/100km(Euro 6)
Bmw f32 430d 4,4-7l/100km (schnitt liegt 5,8l/100km) (Euro 6)

Beim 1er ist es noch krasser
Bmw 1er
vFL 120dA 7,5-8l/100km(Euro 4)
FL 3Türer 120dA. 5,5-7l/100km(Euro 5)
FL Cabrio 120dA mit Modifikation/Chiptunig 4,2-7l/100km(euro5)
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Dieselmotoren Verbesserung von 1989 bis 2013

von founder » 12. Feb 2017, 17:59

Eike hat geschrieben:Ich denke der Dieselmotor ist schon besser geworden.


Wesentlich besser, aber das wurde vom enormen Mehrgewicht kompensiert.

Hier mein Renault Espace BJ 1989 88 PS Turbo Diesel. Der wog 1320 kg.

Hier mein Dacia Lodgy. Der wiegt 1280 kg.
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Re: Daimler gibt auf

von TeeKay » 12. Feb 2017, 18:33

Einzelfallbetrachtungen liegen mir nicht - da nehm ich lieber die Daten hunderttausender Fahrzeuge bei Spritmonitor. Warum die Verbräuche weitgehend gleich blieben, ist mir ehrlich gesagt egal. Fakt ist: Sie blieben weitgehend gleich.

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Peugeot ist 106 bis 108

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Bessere Motoren aber übergewichtige Autos

von founder » 12. Feb 2017, 20:34

TeeKay hat geschrieben:Einzelfallbetrachtungen liegen mir nicht - da nehm ich lieber die Daten hunderttausender Fahrzeuge bei Spritmonitor. Warum die Verbräuche weitgehend gleich blieben, ist mir ehrlich gesagt egal. Fakt ist: Sie blieben weitgehend gleich.


Gut dann eben auch mit Spritmonitor.de

Ist es da nicht faszinierend, wie ein Minivan in modernster Leichtbautechnik mit dem Verbrauch der Kompaktklasse mithalten kann?
5,62 liegt unter dem Wert vom aktuellen Golf mit 5,8.

Im Vergleich dazu uralte Renault Espace bis 1995 mit 7,41 und die neuen VW Sharan ab 2013 mit 7,59

Der Vergleich zeigt eindeutig: ohne innovative Leichtbautechnik ist aller Fortschritt in der Motorentechnik vergebens.
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Re: Daimler gibt auf

von BananenBrot » 12. Feb 2017, 20:40

Dass es woanders auch Subventionen gibt habe ich doch nie bestriten es wurde doch nur angezweifelt dass in die E-Mobilität mehrere Milliarden geflossen seien und da der Nachfrager überfordert war solche Informationen selber zu suchen und mich gefragt hat dies zu belegen, habe ich den Nachweis halt kurz gebracht und schon das erste Land hatte in einem Jahr alleine mehere Milliarden Subventionen.

Sicher ist bekannt dass der Verbrauch vor allem durch leistungsstärkere und grössere Fahrzeuge stagniert - ein Kleinwagen hat eben heute auch schon > 50 kW - aber das hat doch (praktisch) nur Einfuss auf CO2 denn da besteht eine direkte Proprtionalität bei den anderen Schadstoffen bedingt durch Technologieänderung nicht.

Stickoxide und dessen Freunde :D
http://www.umweltbundesamt.de/sites/def ... -06-20.png
http://www.umweltbundesamt.de/sites/def ... -05-03.png
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... Gs&cad=rja

Sicher wird bei den absoulten Werten betrogen/getrickst aber das passiert nicht erst seit heute das wurde schon immer gemacht - so dass die relative Verbresserung davon unberührt ist - sie stimmt halt nur nicht mit den erwarteten Werten überein.
 
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Re: Daimler gibt auf

von StefanSarzio » 12. Feb 2017, 22:51

Das Ausmaß in dem betrogen wird hat in den letzten Jahren immer mehr zu genommen.
S75, Glasdach, AP2 (EAP+FSD), März 2017
 
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Re: Daimler gibt auf

von BananenBrot » 13. Feb 2017, 08:32

Das mag vielleicht sein dass % zur Normgrösse mehr betrogen wird - relativ mehr vielleicht - ändert aber doch nichts an der deutlichen Verbesserung der Schadstoffwerte in der Luft, die Absolutwerte sind ja trotzdem gesunken.
 
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Re: Daimler gibt auf

von pollux » 13. Feb 2017, 14:02

BananenBrot

Auch wenn Deine Posts oft nicht gut verständlich sind, so habe ich herausgelesen, dass Elektroautos nichts bringen und ein paar Prozent Verbesserung bei Verbrennern einen weitaus größeren Effekt haben. Das stimmt sicherlich, solange es keinen nennenswerte Anzahl von E-Fahrzeugen gibt. Aber stell Dir doch mal bitte folgende Fragen:

-Sind fossile Brennstoffe unbegrenzt verfügbar?
-Können synthetische Brennstoffe jemals mit sinnvollen Wirkungsgraden hergestellt werden?
-Sollen wir weiterhin jedes Jahr allein in Deutschland 10.000 Tote durch NOx und Feinstaub akzeptieren?
-Ist es sinnvoll das jeder Sektor (Mobilität, Heizung, Industrie,..) von sich behauptet dass man ja nur zu einem kleinen Teil zur Luftverschmutzung und Raubbau an den Ressourcen beiträgt und dass zuerst ma die anderen was machen sollen?
-Hast Du eine bessere Idee als Elektrofahrzeuge?

Wenn Du all diese Fragen mit ja beantwortest, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion mit Dir.
Ansonsten akzeptiere doch einfach mal die Fakten.
S85D seit Mai 2015 (verkauft mit >200.oookm)
M3 LR seit Feb 2019
Bagger (Elektrolader Schäffer 24e) ab Jan 2020 :-)
 
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