Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von KrassesPferd » 5. Dez 2016, 12:33

Infinity "erfindet" die variable Verdichtung, Opel eröffnet das neue Motorenwerk, Mercedes investiert Milliarden in einen neuen Dieselmotor...

Es scheint ja noch viel Hoffnung für die Nutzung von fossilen Brennstoffen zum Antrieb von Fahrzeugen zu geben. Wenn nur der Sprit teuerer wäre. Am besten ins Energie-Gehalt-verhältnis zum Strom setzen, dann kostet ein Liter Benzin 2,70 Euro.
Zuletzt geändert von KrassesPferd am 5. Dez 2016, 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von Haraldt1 » 5. Dez 2016, 12:41

Das ist im Prinzip nur ein geänderter Atkinson Motor....
Damit wird erreicht das der Motor für hohe Leistung weniger verdichtet (verdichten kostet Leistung) und dafür mit viel höheren Ladedruck fahren kann.
Im Teillastbereich wird hoch verdichtet zwecks Abgas und Effizienz.
Da freu ich mich schon auf die Motorschäden.... enormer Aufwand der hier getrieben wurde.
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von Spark » 5. Dez 2016, 16:44

... Gibt der[Fahrer] Vollgas, wird die niedrigste Verdichtung von 8:1 eingestellt. [...] Das Ergebnis: bessere Leistungsausbeute. ...


Bis sich das Ding eingestellt hat, bin ich mit meinem async-E-Motor bereits über alle Berge >.<
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von BananenBrot » 6. Dez 2016, 13:37

Über 99% der weltweit verkauften PKWs sind auch Ende 2016 noch welche mit Verbrennungsmotor. Jeder Fortschritt bei den Verbrennern heisst eben etwas weniger Umweltbelastung.

Natürlich kann man sich mehr E-Autos wünschen und die werden auch irgendwann die Mehrheit der Neuwagen stellen - aber halt nicht morgen und auch nicht übermorgen.

Solange Verbrenner > 75% der weltweiten Neuwagen ausmachen lohnt es sich die weniger giftig zu machen, das muss man einfach ganz pragmatisch sehen und weniger religiös.
 
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von reniswiss » 6. Dez 2016, 13:54

Man könnte das Geld für die Entwicklung solchen Unfugs auch in richtige EVs investieren.
Für diese alten Explosionstrieblinge werden Unsummen aufgeworfen. Daimlers OM654 hat irgendwas in der Gegend um 2.5 Milliarden Euro gekostet. Damit hätte auch ein vollwertiges E-Auto oder eine ziemlich grosse Zellenfertigung aufgebaut werden können.
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von KrassesPferd » 6. Dez 2016, 13:59

BananenBrot hat geschrieben:Über 99% der weltweit verkauften PKWs sind auch Ende 2016 noch welche mit Verbrennungsmotor. Jeder Fortschritt bei den Verbrennern heisst eben etwas weniger Umweltbelastung.

Natürlich kann man sich mehr E-Autos wünschen und die werden auch irgendwann die Mehrheit der Neuwagen stellen - aber halt nicht morgen und auch nicht übermorgen.

Solange Verbrenner > 75% der weltweiten Neuwagen ausmachen lohnt es sich die weniger giftig zu machen, das muss man einfach ganz pragmatisch sehen und weniger religiös.


Ich habe es nicht überprüft, aber laut einer Aussage von Horst Lüning hat der Umstieg von Kutschen auf Autos etwa 3 Jahre gedauert. Nehmen wir mal an der Umstieg dauert doppelt so lange, dann sehe ich für alle Neuentwicklungen mit viel Kapital einfach keine grünen Zahlen mehr. Und wer die Videos von Lars Thomsen von vor 3 oder 4 Jahren gesehen hat erkennt, dass es quasi genau so eintritt. Ich würde keinen Pfifferling mehr auf irgendwelche Neuentwicklungen geben. Klar ist das ein wenig durch die rosa Brille gesehen, ich glaube trotzdem dass der massive Umstieg viel früher kommt als viele es sich vorstellen können.
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von KrassesPferd » 6. Dez 2016, 13:59

reniswiss hat geschrieben:Man könnte das Geld für die Entwicklung solchen Unfugs auch in richtige EVs investieren.
Für diese alten Explosionstrieblinge werden Unsummen aufgeworfen. Daimlers OM654 hat irgendwas in der Gegend um 2.5 Milliarden Euro gekostet. Damit hätte auch ein vollwertiges E-Auto oder eine ziemlich grosse Zellenfertigung aufgebaut werden können.


+1

Ganz genau
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von probefahrer » 6. Dez 2016, 14:32

OS Electric Drive hat geschrieben:Wieder eine Meisterleistung und noch mehr Teile... da kann E-Mobilität wohl nicht mehr mithalten.

Game Over, es lebe der Verbrenner.

http://www.spiegel.de/video/infiniti-se ... 22623.html

Insgesamt dürfte ein Motor mit variabler Kompression immer noch deutlich günstiger sein als ein elektrischer Antrieb.

"Meiner Meinung nach sollte das keine Entweder-Oder-Entscheidung sein, sondern eine Sowohl-als-Auch-Entscheidung", sagt Professor Pischinger. "Eine Technologie, die große Stückzahlen bringt und beispielsweise zehn Prozent Sprit einspart, hilft ja mehr, als eine Technologie, die nur theoretisch CO2-neutral ist, nämlich dann, wenn der Strom aus regenerativen Quellen stammt."

Dieses statische Denken wird für die Verbrennerindustrie ins Verderben führen... :o

Dann sollte man doch besser serielle Plugin-Hybride mit 100 km E-Reichweite und einem "normalen" Benziner drin bauen, z.B. für Kastenwagen. Das Ding von der RWTH Aachen (max. 30kW Fahrstrom) mal 2 in den VW T7 rein (60 kW) und ab geht die Post:
https://www.youtube.com/watch?v=xtzqI1ouxi8
https://www.youtube.com/watch?v=-Hn43WGe4ws

Da begreife ich nicht ganz, weshalb sowas nicht mal in Serie gefertigt wird..? :idea:
"Ere many generations pass, our machinery will be driven by a power obtainable at any point of the universe." - Nikola Tesla
 
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von reniswiss » 6. Dez 2016, 14:44

probefahrer hat geschrieben:Da begreife ich nicht ganz, weshalb sowas nicht mal in Serie gefertigt wird..? :idea:

Das verstehe ich auch nicht. Das ist doch die zuverlässigste Art, wie Verbrenner die Grenzwerte problemlos einhalten können. Trotzdem kann man weiterhin einen der gelobten Knatterantriebe verbauen und braucht keine grossen Mengen Akkuzellen. Vermutlich würde das alles sogar in die alten Karosserien passen, ohne dass alles speziell dafür neu entwickelt werden muss.
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Re: Das Ende der E-Mobilität, der VC Motor

von r.wagner » 6. Dez 2016, 15:31

KrassesPferd hat geschrieben:
BananenBrot hat geschrieben:Über 99% der weltweit verkauften PKWs sind auch Ende 2016 noch welche mit Verbrennungsmotor. Jeder Fortschritt bei den Verbrennern heisst eben etwas weniger Umweltbelastung.

Natürlich kann man sich mehr E-Autos wünschen und die werden auch irgendwann die Mehrheit der Neuwagen stellen - aber halt nicht morgen und auch nicht übermorgen.

Solange Verbrenner > 75% der weltweiten Neuwagen ausmachen lohnt es sich die weniger giftig zu machen, das muss man einfach ganz pragmatisch sehen und weniger religiös.


Ich habe es nicht überprüft, aber laut einer Aussage von Horst Lüning hat der Umstieg von Kutschen auf Autos etwa 3 Jahre gedauert. Nehmen wir mal an der Umstieg dauert doppelt so lange, dann sehe ich für alle Neuentwicklungen mit viel Kapital einfach keine grünen Zahlen mehr. Und wer die Videos von Lars Thomsen von vor 3 oder 4 Jahren gesehen hat erkennt, dass es quasi genau so eintritt. Ich würde keinen Pfifferling mehr auf irgendwelche Neuentwicklungen geben. Klar ist das ein wenig durch die rosa Brille gesehen, ich glaube trotzdem dass der massive Umstieg viel früher kommt als viele es sich vorstellen können.


Da hat er sich versprochen. Es waren 13 Jahre (steht auch rechts oben in seinem Video). Aber die Zeit hat auch seit dem vorvorigen Jahrhundert von Pferd auf Ludicrous geschaltet.
bG, Richard
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