Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwerte

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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von KaJu74 » 14. Sep 2018, 14:17

Das sollte man den EU Leuten auch vorschlagen.
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von egn » 14. Sep 2018, 14:19

Du tust so als wenn alle gleich-geschaltet werden könnten und die gesamte Bevölkerung per Order-de-Mufti auf Linie gebracht werden könnte.

Gott sei Dank ist das nicht so, da wir noch eine einigermaßen funktionierende Demokratie haben, in der die Individuen noch eine eigene Meinung haben und diese auch zum Ausdruck bringen können.

Bei allen von Dir genannten "Subventionen" profitiert jemand davon. Diese werden nur abgeschafft wenn sich dafür eine Mehrheit findet, genauso wie bei der Einführung eine Mehrheit gefunden wurde.

Es gibt ja vielleicht noch nen Mittelweg, die Mechanismen des Marktes in Gang zu setzen. Insgesamt müssen wir weniger Autos anstreben, nicht Verbrenner mit E-Autos substituieren. Da fehlt mir eine Vision, die zur Diskussion gestellt und dann von allen gesellschaftlichen Kräften mit getragen wird. CO2-Grenzen ist nur eine Stellschraube.


Das sind schöne Vorsätze, die Umsetzung ist aber unwahrscheinlich. Sie haben was von einer Sonntagspredigt die jeder schön findet, aber wenn die Kirche verlassen wurde ist wieder alles vergessen.

Bei Umfragen ist jeder für einen besseren Umweltschutz, aber wenn es an den eigenen Verzicht geht, dann gibt es genügend Gründe persönlich im Einzelfall eine Ausnahme zu machen.

Ich sage immer, diejenigen die den Verzicht predigen sollen doch einfach mal selbst damit anfangen. Wenn das so erstrebenswert ist und positive Auswirkung hat, werden sich dann schon genügend dafür finden. Aber man darf nicht erwarten dass der Wandel innerhalb weniger Jahre stattfindet, sondern muss mit mehreren Generationen rechnen.

Beispiele dafür sind das generelle Umweltbewusstsein, das EEG und bei den Elektroautos wird es auch nicht anders sein.

Aber wie schon geschrieben: Bestrafen ist falsch - Belohnen ist besser.
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von ChrisB III » 17. Sep 2018, 09:14

Ich hatte diesbezüglich Jürgen Resch von der DUH angeschrieben.

Er antwortete, dass in dieser Sache jede Unterstützung hilfreich sei.

Auch aus der Kommission sei der Hinweis gekommen, dass sie jede Unterstützung brauchen, um gegen den "erbitterten Widerstand der Automobilindustrie scharfe Flottengrenzwerte für 2025 durchzubekommen".
 
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von Stev-E » 17. Sep 2018, 20:34

Spannend ist vor allem, wie viele Mails mit Hinweis auf SPAM Ablehung zurückkamen. So hält man sich lästige Anfragen vom Leib. Mit abgeändertem Betreff ging es dann doch. ;)

Interessant auch wie wenig sich die EU-Parlamentarier um Dialog mit Bürgern scheren. Lediglich Rebecca Harms (Grüne) hatte eine Antwort senden lassen und Herr Ertuk (SPD). That's it, bisher ...
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von Teatime » 18. Sep 2018, 14:02

Ein interessanter Aspekt um vielleicht den einen oder anderen Abgeordneten aufzurütteln ist der mögliche Einfluß der Abgase auf Ungeborene:

Professor Mina Gaga of the Athens Chest Hospital in Greece, says, “This research suggests a possible mechanism of how babies are affected by pollution while being theoretically protected in the womb. This should raise awareness amongst doctors and the public regarding the harmful effects of air pollution in pregnant women. We need stricter policies for cleaner air to reduce the impact of pollution on health worldwide because we are already seeing a new population of young adults with health issues.”


“It is a worrying problem. There is a massive association between air pollution a mother breathes in and the effect it has on the fetus,” Dr Lisa Miyashita of Queen Mary University in London


von
https://cleantechnica.com/2018/09/17/re ... ant-women/
 
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von Stev-E » 20. Sep 2018, 16:10

Alle regen sich (zu Recht) über Trumps alternative Fakten auf. Aber wenn wenige Tage nach dem Wiesbadener Urteil zu Fahrverboten in Frankfurt abends im HR ein TV Beitrag kommt, in dem ein Frankfurter Lungenfacharzt die Lächerlichkeit der Grenzwerte hervorhebt (die wären ja viel zu niedrig) und die Umwelthilfe als Spinner hinstellt, wundere ich mich wirklich über gar nichts mehr. Kann man nur noch den Kopf schütteln.

Das Dumme ist bloß, viele Menschen (die einen Diesel fahren) sehen das. Wem werden die wohl eher glauben. ;)
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von OS Electric Drive » 20. Sep 2018, 16:32

Die werden das ausweichen mit dem Argument wie viele Menschen dort arbeiten. Dann wird das BEV beerdigt und das Leben des Verbrenner nochmals um 15 bis 20 Jahre verlängert. Ist zum heulen
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von Stev-E » 20. Sep 2018, 19:33

Im Deutschlandfunk hatten sie diese Woche in der Sendung „Länderzeit“ das Thema „wo steht Deutschland in Sachen E-Mobilität?“. Eine der Aussagen war: wenn man einmal elektrisch gefahren ist, will man nichts anderes mehr. War bei mir letztlich auch so.

Bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann dadurch eine starke (Nachfrage-) Dynamik entwickelt. Das wäre schön. Und die Hoffnung stirbt zuletzt ...
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von Bones » 20. Sep 2018, 19:37

Es lag und liegt nicht an der Nachfrage, sondern am Angebot.
Aber das ist hier OT.
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Re: Mail-Aktion gegen die Aufweichung der europ. CO2-Grenzwe

von ChrisB III » 18. Dez 2018, 23:08

Ich verbuche das als Erfolg:

Strengere CO2-Grenzwerte – Jetzt gibt es kein Zurück mehr
Die EU hat die CO2-Grenzwerte für Autos verschärft.
Die Hersteller jammern - dabei sind sie selbst für ihre Niederlage verantwortlich.
(spon.de)

Das ist Musik in meinen Ohren:

spon.de hat geschrieben:Die Wucht der Entscheidung zeigt nun deutlicher als je zuvor: Für die Autohersteller führt kein Weg mehr vorbei an einem schnellen Abschied vom Verbrennungsmotor.

Von Anfang an liefen die Verhandlungen ungewohnt schwierig für die in solchen Angelegenheiten erfolgsverwöhnte Autoindustrie.


Danke, EU-Parlamentarier!
 
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