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Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 08:08
von Blvr888
Ich erlaube mir in Anlehnung an diesen Welt-Artikel eine Umfrage zu starten, um diese Behauptung empirisch zu widerlegen ;)

http://www.welt.de/wirtschaft/article143796406/Teslas-Triumph-ueber-die-deutsche-Oberklasse.html

Zitat:
"Wobei man sagen muss: Wer einen Tesla besitzt, kann sich vermutlich locker noch ein zweites Auto leisten, also eines mit Verbrennungsmotor für die ganz langen Strecken. Der Basispreis des Model S liegt in Deutschland je nach Leistung (315 kW/428 PS bis zu 515 kW/ 700 PS, Letzteres verteilt auf zwei Maschinen) und Reichweite (bis zu 502 Kilometer nach europäischem Fahrzyklus) zwischen 80.000 und 111.200 Euro. Wer in dieser Liga Auto fährt, hat den Tesla sicher als Zweitwagen.

Das gilt zwar vermutlich auch für die Besitzer von Oberklassemodellen der deutschen Hersteller, die in der Liga des Model S antreten. Allerdings müssen Mercedes, BMW oder Audi eben auch Lösungen für die kleineren Baureihen entwickeln. Und dort gibt es Käufer, die zwar mit E-Motoren fahren wollen, aber eben auch längere Strecken. Die sich aber kein zweites Auto leisten wollen oder können. Für die ist der Plug-in-Hybrid derzeit die einzige Lösung."

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 08:17
von raffiniert
Blvr888 hat geschrieben:Für die ist der Plug-in-Hybrid derzeit die einzige Lösung."


Riesenvögel, bei der Welt... nein, für die ist das Supercharger-Netzwerk eine mögliche Lösung!

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 08:50
von Spürmeise
Würde mich auch interessieren, besonders zum Pamphlet des Herrn Dipl.-Biol.
https://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/getfile.asp?id=254133&type=do (S. 14 u. S. 30)

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 09:09
von Naheris
raffiniert hat geschrieben:
Blvr888 hat geschrieben:Für die ist der Plug-in-Hybrid derzeit die einzige Lösung."


Riesenvögel, bei der Welt... nein, für die ist das Supercharger-Netzwerk eine mögliche Lösung!

Ein Golf mit 60+ kWh Akku würde heute noch keiner Zahlen. Das wäre dann ein Model 3, den es ja bekanntlich noch nicht gibt. Ein Supercharger-Netzwerk an dem ich alle 200km stehen muss ist nämlich keine Lösung. Ein Hybrid für +5k Listenpreis eher schon. Somit ist die Aussage schon korrekt. Nur kann sich das recht schnell ändern.

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 09:15
von raffiniert
Blvr888 hat geschrieben:Das gilt zwar vermutlich auch für die Besitzer von Oberklassemodellen der deutschen Hersteller, die in der Liga des Model S antreten. [...] Und dort gibt es Käufer, die zwar mit E-Motoren fahren wollen, aber eben auch längere Strecken. Die sich aber kein zweites Auto leisten wollen oder können. Für die ist der Plug-in-Hybrid derzeit die einzige Lösung."


Einfach nochmal exakt lesen, Naheris. Keiner spricht hier von der Golfklasse!

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 09:24
von volker
Naheris hat geschrieben:Ein Supercharger-Netzwerk an dem ich alle 200km stehen muss ist nämlich keine Lösung.


'Türlich ist es das. Länger als 2h fahre ich nicht mit meiner Familie am Stück. Das Model S-60 erlaubt es außerdem nicht, einen Supercharger-Stopp zu überspringen (außer man schleicht). Also bin ich beim heutigen Stand des SuC-Netzes an die vorhandenen Stationen gebunden, damit sind die Intervalle so 170km bis 220km. Kein Problem.

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 09:32
von Naheris
volker hat geschrieben:
Naheris hat geschrieben:Ein Supercharger-Netzwerk an dem ich alle 200km stehen muss ist nämlich keine Lösung.


'Türlich ist es das. Länger als 2h fahre ich nicht mit meiner Familie am Stück. Das Model S-60 erlaubt es außerdem nicht, einen Supercharger-Stopp zu überspringen (außer man schleicht). Also bin ich beim heutigen Stand des SuC-Netzes an die vorhandenen Stationen gebunden, damit sind die Intervalle so 170km bis 220km. Kein Problem.

"Ich" ist nicht die Allgemeinheit. Die meisten Fahrer fahren viel zu lange ohne Pause. Zudem bist Du auch ein Early Adpoter und Fan, der das in Kauf nimmt. Die Mehrheit der Kunden tut dies nicht. Nicht ohne Grund will ja auch Tesla einen 300km Fahrzeug bauen, kein 200km. Zudem darf man An- und Abfahrt zum Lader nicht unterschätzen.

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 09:36
von Rudi L.
Wieso alle 200km an den SuC?

Ich bewege meinen Tesla auf der Autobahn zügig auf der linken Spur. 300km schaffe ich immer, meistens sind es 350km.

Nur einmal habe ich es geschafft den Akku nach knapp 200km leer zu bekommen, da hatte ich den Wagen neu und ich war im Spielmodus unterwegs. Da waren häufig über 200km/h und bis zu 250km/h mit entsprechenden Brems- und Beschleunigungsmanövern drin. Doch so fahre ich normalerweise kein Auto mehr, weils nervt :D

Ich bin im übrigen sehr froh über den Umstand, daß ich nur noch sehr schnell fahre wenn ich es will und nicht weil ich es muß. 8-)

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 09:38
von Walter
Naheris hat geschrieben:Ein Supercharger-Netzwerk an dem ich alle 200km stehen muss ist nämlich keine Lösung

"Keine Lösung" für welches Problem?

Re: Tesla als Erstwagen

BeitragVerfasst: 10. Jul 2015, 09:39
von Naheris
Ich weiß, dass der Tesla normalerweise keine Problem ist. Die Reichweite ist grundsätzlich schon mal ausreichend. Es geht aber hier eben um Fahrzeuge im Kompaktsegment (siehe Artikel der Welt, das Zitat). Für die ist eine solche Reichweite heute scheinbar noch nicht machbar - sagt ja sogar Tesla, dass das nicht vor 2017 geht. Also ist heute die einzige bezahlbare Lösung für Fahrzeuge mit einem Preis unter 70k ein Hybrid. So doof diese Technologie auch sein mag. Genau das hat die Welt behauptet.

Für die 200km NEFZ-Fahrzeuge oder ggf. eine 250km-Variante ein SuC-Netz alle max. 200km aufzubauen ist da keine Lösung. Mehr Reichweite wäre ja derzeit für denselben Preis noch nicht machbar.