Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von smartgrid » 10. Nov 2019, 11:17

In unserem Fuhrpark kommen die Hybriden beim Fahrzeugtausch immer mit original verschweißtem Ladekabel zurück. Kann natürlich sein, dass die Fahrer nur an Stationen laden, wo es angeschlagene Ladekabel gibt. Glaub ich aber nicht.
Der Benzin-Verbrauch der Flotte ist sprunghaft gestiegen. Könnte am Klimawandel liegen, weil dadurch mehr Kraftstoff verdunstet. Glaub ich aber auch nicht.

Bin auch für ein Subventions und Ladeverbot für PHEV. Vor allem solange Ladeinfrastruktur so mangelhaft ausgebaut ist.

Es würde eine kleine Minderheit treffen, die den PHEV sinnvoll einsetzt, aber es gibt keine 100% gerechte Lösung.
 
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von INRAOS » 10. Nov 2019, 16:37

Wir haben hier einen i3 und einen Passat GTE in unserem ´Fuhrpark‘.

Der GTE hat einen Benzinverbrauch von 2,5 bis 3 ltr auf 100 km, da er täglich an unserer eigenen BMW-Wallbox aufgeladen wird.

Wenn es einen Kombi mit dem Preis-Leistungsverhältnis des Passat als BEV geben würde, dann hätte ich den gern genommen. Etwas größere Batterie wäre mir auch noch lieber, dann würde der Benzinverbrauch noch weiter sinken.

Was ich sagen will: Die Behauptung PHEV würden grundsätzlich nie geladen ist Quatsch. Wer bereit ist, aus eigener Tasche den Mehrpreis für den PHEV zu bezahlen, und durch Eigenheim etc. die Möglichkeit hat zu Hause aufzuladen, wird das auch machen.

Das mag bei Firmenwagen-Nutzern ohne eigene lademöglichkeit anders sein - sollte nur nicht pauschaliert werden.
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von wp-qwertz » 10. Nov 2019, 16:40

Mathie hat geschrieben:@wp-qwertz PHEVs sind, wenn sie elektrisch gefahren werden sollen, viel öfter auf Lademöglichkeiten angewiesen als BEVs, da sie geringerer Reichweiten haben.
...

das ist richtig. aber dann macht das auto so sowieso keinen sinn mMn. insofern doppelter schwachsinn. :D :mrgreen:
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von Deemer » 10. Nov 2019, 19:10

Selbstverständlich sollen auch Hybridfahrzeuge tanken dürfen - auch wenn mir lieber wäre dass diese Fahrzeugkategorie verschwindet.

Wenn ich aber (wie passiert) bei einem
Ausflug in dennFreizeitpark einen Destinationcharger nicht nutzen kann, weil ein Outlander für die Fernstrecke dort ganztags die 54km auflädt, dann stellt sich definitiv die Frage ob die Gleichbehandlung für BEV und PHEV Sinn macht.
 
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von smartgrid » 10. Nov 2019, 20:07

Der PHEV ist dem BEV sein Tod. ;)

Wenn der PHEV-Tsunami ab 2020 die Ladeinfrastruktur trifft, werden sehr viele BEV Fahrer im Quadrat kot*en, weil reguläres Laden an öffentlicher oder teilöffentlicher (Firma) nicht mehr möglich sein wird. Das führt ach zur Abschreckung potentieller BEV Käufer. Am Ende haben die Hersteller mit PHEV ihre Brückentechnologie bis die Synthetischen Krafstoffe wirtschaftlich erzeugt werden können. Und die BEVs werden wieder aus dem Alltag verschwinden. Das wäre sehr Schade.

Daher bin ich absoluter Gegner von jeglicher Unterstützung von Hybriden.
 
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von Cableguy » 10. Nov 2019, 20:29

Entweder das, oder man versucht eben die noch verfügbaren Vorteile zu ergattern.
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von Adastramos » 10. Nov 2019, 21:12

@Smartgrid: Ich denke, dass da eine ganze Menge Ironie mit in deinem Beitrag steckt.

Ängste, dass nun die große PHEV-Welle kommt, habe ich nicht. Die Fahrzeuge sind meist eine Ecke teurer als BEVs und selbst wenn mir die 60km WLTP der A250e (Kompaktwagen mit AHK) in gewisser Weise imponieren und abzusehen ist, dass die Reichweiten auch bei den PHEV steigen werden, sprechen die prozentualen Zuwächse doch klar für die BEVs.

Ich denke, dass PHEVs die mehr als 60km (realistisch eher in 2-3 Jahren der Fall) rein elektrisch bewegt werden können, auch ihre Berechtigung haben. Ein wichtiger Fokus dabei sollte sein, dass bei PKW der überwiegende Teil der Fahrten ohne Verbrennung getätig werden können - trifft dies zu, haben wir schon einen bemerkenswerten Schritt nach Vorn gemacht.

Bei VW als größten Fahrzeugproduzenten, neben Toyota, wird zukünftig kein Fokus mehr aus PHEVs gesetzt, das Hauptinteresse gilt den BEVs. Die Fahrzeughersteller wissen auch nur zu gut, dass der Aufwand, sprich die Entwicklungskosten bei PHEV immer höher sind, als bei "Solo"-Antrieben.
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von krouebi » 11. Nov 2019, 04:02

Hi,

Hierzu:
Deemer hat geschrieben:weil ein Outlander für die Fernstrecke dort ganztags die 54km auflädt
Das verstehe ich nicht, ein Outlander ist ja in sehr wenig Zeit an 22 kW vollgeladen.

Und auch unter BEV-Fahrer gibt es ja schwarze Schafe, die nach dem Vollladen nicht abstecken und das Fahrzeug anderswo hinstellt.
MfG,
Krouebi

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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von joschka » 11. Nov 2019, 07:31

krouebi hat geschrieben:...Das verstehe ich nicht, ein Outlander ist ja in sehr wenig Zeit an 22 kW vollgeladen. ...


eben ... sie parken aber gerne unnötiger weise vorhandene ladeinfrastruktur zu
versuch mal in stuttgart aufzuladen ... die zwei grössten gegner: car2go und phev .... erst dann (gefühlt weit abgeschlagen) unwissende oder ignorante verbrenner-fahrer



ich habe unterzeichnet ... phev sollten keine bev-privilegien behalten/bekommen
Grüße aus dem Süden,
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Re: Petition Keine E-Kennzeichen für Hybrid Fahrzeuge

von Deemer » 11. Nov 2019, 07:38

krouebi hat geschrieben:Hi,

Hierzu:
Deemer hat geschrieben:weil ein Outlander für die Fernstrecke dort ganztags die 54km auflädt
Das verstehe ich nicht, ein Outlander ist ja in sehr wenig Zeit an 22 kW vollgeladen.


Wenn man bei einem Tagesausflug oder einer Betriebsreise Destinationcharging macht, dann wird man wohl kaum nach 1-3 Stunden abstecken. Oftmals ergibt sich gar nicht die Möglichkeit mal eben zum Fahrzeug zu gehen und dann vielleicht noch umzuparken.

Welchen Sinn ein Destinationcharging bei einem Alibihybriden macht erschließt sich kaum. Der muss auch der Autobahn ggf. sowieso nachtanken eine E-Reichweite von 50km (bzw. Effektiv 30km) macht ja im Reisemodus keinen Sinn.

Schlussendlich bleibt doch, dass PHEV Fahrzeuge Ladeinfrastruktur blockieren, die sie selbst nicht benötigen, BEV aber schon.
 
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