Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von Oberfranke » 1. Jul 2019, 13:24

Die Diskussion ist außerdem ja nicht neu. Sommerloch?
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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von Healey » 1. Jul 2019, 17:55

@MichaMeier
Wir waren 2.700 km in Schottland unterwegs, ich habe vorher und nachher die Profitiefe gemessen, an mehreren Stellen. Meine Reifen fahren sich zu 100 % gleichmäßig ab. Mehr als 1/10 Unterschied gibt es nicht. In Schottland ist der Asphalt sehr rau, es gibt elendiglich viele Kurven und Bodenwellen. Dazu sind die meisten Straßen nur einspurig, zumindest diese welche wir fuhren. Man muss also alle Kurven ausfahren. Auch wenn man nie schnell fahren kann ist dort der Reifenverschleiß tatsächlich enorm.
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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von Snuups » 1. Jul 2019, 18:03

Meine hinteres Winterreifen haben nur 20'000 km gehalten. Aber die waren dann auch so fertig das es an einiges Stellen gar kein Profil mehr gab. Das hat mich do schon sehr erschüttert. Zumal ich ein sanfter Fahrer bin. Ich fahre das Auto aber nicht als einziger in sofern weiss ich natürlich nicht ob andere das teil nicht driftend um die Kurve gejagt haben.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von SoFa » 1. Jul 2019, 18:52

Ismaning hat geschrieben:… und dass immer wieder die Beschleunigung ausprobiert wird.

„Wer nicht aus seinen Fehlern lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ :)
Mein voriges Auto (Leergewicht auch schon gut 1.700 kg) habe ich nach 126.000 km mit je einem Satz Sommer- und Winterreifen verkauft, mit denen ich es erworben hatte. Das Profil bei beiden Reifensätzen war weniger geworden, aber noch gut im legalen Bereich.
Geht doch. ;)
Gruß SoFa

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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von BalticTesla » 1. Jul 2019, 19:07

Sehe ich auch so :!:
Der Propeller 525 i hatte bei viel Fahrspaß ähnliches Verhalten beim Reifen :D
Viele Grüße von der Ostsee!

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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von Cosmo » 1. Jul 2019, 19:43

Von den letzten 3 Audis hatten 2 einen wesentlich höheren Verschleiß, primär wegen des schlechten Fahrwerkes ab Werk. Quattro.
Der letzte Audi war dann etwas normaler, wog 100kg weniger als der Tesla. Sind also vergleichbare Fhz.
Aktuell ist der gleiche Reifen auf dem Tesla etwas haltbarer und läuft gleichmäßiger ab als auf dem Audi.
Nachteil bei den Verbrennern war das hohe Gewicht auf der Vorderachse.
Die Reifenmarken sind auch unterschiedlich, ebenso wie die Fahrwerke. Als eigenes Extrem habe ich einen Pirelli nach 20.000km glatt abgefahren, ein Chinareifen auf demselben Auto war besser und hielt 30.000km. Aktuell derselbe Reifen auf dem Tesla ist nicht schlechter.

Braucht das E Auto häufiger neue Scheibenwischer ?
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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von MartinBru » 1. Jul 2019, 23:30

Ich brauche mit dem Model S nicht mehr oder weniger Reifen als mit dem ähnlich schweren und auch halbwegs gut motorisierten 5er BMW davor. Ein Satz hält ca. 40.000km.
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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von past_petrol » 2. Jul 2019, 00:30

So siehts aus. Ist bei mir auch so. Der Fahrstil und der Reifen selber haben einen wesentlich grösseren Einfluss - übrigens natürlich auch die Fahrbahnbeschaffenheit - ist ja klar. Beim Reifen zählt der wear level index. Ist wie im Rennsport - weiche Reifen = mehr Grip = schnell weg ! Ein guter qualifier hält drei Runden. Einrollen, schnelle Runde (hier muss er funktionieren) und Auslaufrunde (hier darf er nicht zusammenbrechen / versagen). Beton hat kleinere Reibwerte als sehr guter Asphalt u.s.w.u.s.f. ! Ich würde sogar soweit gehen, dass die Lastunterbrechungen beim Schalten - sei es nun manuell oder automatisch - dem Reifen mehr zusetzen, als eine Beschleunigung die gleichmässiger ist.
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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von Peter_67 » 2. Jul 2019, 02:06

Die Sommer- und Winterreifen auf meinem Model S 85D halten bislang immer jeweils ca. 40.000 km: die Aussage von MartinBru kann ich also bestätigen. Im Moment fahre ich Dunlop (Sommer) und Nokian (Winter).

Mein Reifenhändler meinte, er würde noch ein anderes Model S mit Reifen ausstatten: der betreffende Fahrer würde etwa alle 10.000 km bei ihm aufschlagen. Es hängt also offenbar nicht (nur) an der Frage E-Auto oder Verbrenner, sondern vor allem am Fahrstil. Wenn ich an jeder Ampel die volle Leistung des E-Autos abrufe, halten die Reifen eben nicht sehr lange. Bei mir ist es auch so, dass ich seit dessen Einführung im "Lässig"-Modus fahre.
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Re: Reifenabrieb - größeres Problem beim E-Auto?

von MartinBru » 2. Jul 2019, 07:21

Peter_67 hat geschrieben:Wenn ich an jeder Ampel die volle Leistung des E-Autos abrufe, halten die Reifen eben nicht sehr lange.
Das tue ich eigentlich sogar. ;) Seit Auslieferung wurde bei meinem Model S der Ludicrous Mode noch nie deaktiviert. :twisted: 8-)

Die ASR regelt aber so fein, dass die Reifen gar nicht rutschen. Da wird also nichts übermäßig an Profil vernichtet. Wo ich es gemütlich angehe sind die Kurven, da die Seitenkräfte für mich und vor allem die Passagiere ungemütlicher sind, als die Längskräfte.

Meine Vermutung ist daher, dass die Beschleunigung aufgrund der guten Regelung gar nicht so schlimm ist und sich das Schicksal der Reifen in den Kurven entscheidet.

Auch kann ich keinen großen Unterschied in der Reifenmarke ausmachen. Ich hatte schon Goodyear, Michelin und Pirelli auf diversen Autos und die 40.000er-Regel trifft fast immer exakt zu. Auch diesmal wieder. Nach diesem Sommer werden die ab Werk montierten Reifen aus sein und die Winterreifen waren im März auch am Ende. Vor dem nächsten Winter werden also wieder ungefähr 75-80.000km abgespult sein mit 2 Reifensätzen.
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