Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von Cupra » 16. Feb 2018, 20:34

Hier wird ja über die brennenden Autos gesprochen. Im Gegensatz zum normalen Fahrzeug haben wir aber auch die Tankstelle vor Ort. Auch hier können sich bei Defekten Brände entstehen. Dies ist zu Hause wohl das grössere Risiko.
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von No more fuel » 19. Feb 2018, 11:12

Da sich der ganze Thread jetzt zur allgemeinen Brandgefahr und -bekämpfung von E-Fahrzeugen verlagert hat - mag vielleicht einer der Moderatoren ihn nach Elektromobilität verschieben? Da ist er vermutlich besser aufgehoben.
LG
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von volker » 19. Feb 2018, 14:16

erledigt.
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von petzlux » 20. Feb 2018, 08:49

Nettes Photo zum Thema auch hier zu finden. Unfall hier in Luxemburg vor ein paar Jahren zwischen einem Tesla und einem Verbrenner, ratet mal welches Fahrzeug gebrannt hat...

http://5minutes.rtl.lu/grande-region/lu ... 03363.html
Dateianhänge
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von einstern » 19. Mai 2018, 12:39

Erst wollte ich einen separaten Thread spendieren, doch nun habe ich diesen Artikel erst einmal hier eingefügt.
https://amp.welt.de/wirtschaft/article1 ... ennen.html

Es brennen mehr Verbrenner aller Art als man sich das Allgemein vorstellen kann.

Edit: "Flambus" , ein Wort wie eine Anekdote.
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von mesomaxl » 20. Mai 2018, 09:23

auch nochmal an anderer Stelle platziert gehabt.
der klassische Auto-Journalismus kann auch differenziert

https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... fahr-2018/
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Referral http://ts.la/maximilian3422
 
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von Mathie » 20. Mai 2018, 09:42

mesomaxl hat geschrieben:auch nochmal an anderer Stelle platziert gehabt.
der klassische Auto-Journalismus kann auch differenziert

https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... fahr-2018/

Danke für den Link, super Artikel!

Allein das Fazit ist umfassender als viele andere Artikel zu brennenden Elektroautos:

Fazit

Aktuell gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass Elektroautos mit oder Unfalleinwirkung eher zum Brennen neigen als Autos mit Verbrennungsmotor – laut den befragten Experten könnte es sogar sein, dass E-Autos seltener zu Bränden neigen. Benzin- und Dieselfahrzeuge brennen nach Unfällen nur äußerst selten, wobei sich Dieselkraftstoff, selbst als Dampf, viel schwerer entzünden lässt als Benzin – technische Defekte sind eine viel häufigere Brandursache.

Dass Brände von Elektroautos bedrohlicher wirken, hat zwei Gründe: Einzelne Batteriezellen zu löschen ist beinahe unmöglich. Eine brennende Zelle heizt ihre Nachbarzellen auf, bis diese ebenfalls anfangen zu brennen. Dieses „Thermische Durchgehen“ (Thermal runaway) ist der Grund, dass das Löschen von Elektroautos länger dauert, als das von Verbrennungsmotor-Fahrzeugen. Außerdem können Elektroautos bei einem Unfall in Brand geraten, wenn die Batterie durchstoßen wird. Drum hat Tesla nach einem entsprechenden Unfall in den USA den Akku des Model S von unten mit einer Titanplatte geschützt.

Nach bisherigen Erfahrungen haben die Insassen von Elektroautos und Verbrennungsmotorfahrzeugen gleich viel Zeit, das brennende Fahrzeug zu verlassen – die Brände breiten sich relativ langsam aus. Beim Elektroauto ist zu beachten, dass sich der Akku aufgrund von inneren Beschädigungen bis zu 72 Stunden (oder noch später) nach einem Unfall entzünden kann – deshalb muss ein verunfalltes Elektroauto zwingend immer im Freien gelagert werden.

Lohnt sich wirklich den ganzen Artikel zu lesen!

Werde mir den Artikel merken, damit ich eine Quelle zur Hand habe, um unbegründeten Sorgen mit Fakten zu begegnen.

Gruß Mathie
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von Bones » 20. Mai 2018, 10:24

Jo. Wäre auch was für den Mythbuster.
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von Kellergeist2 » 20. Mai 2018, 16:28

Ich kann mich da gerade an das Foto einer Feuerwehr erinnern, die einen BMW i3 gelöscht hatten und wussten, dass der Akku 12 Stunden durchgehend gekühlt werden muss. Kurzerhand haben sie den i3 in einem gefluteten Abrollbehälter ertränkt. Problem gelöst.
Okay, der i3 hat danach nur noch Schrottwert, aber wo ist da der Unterschied zu einem brennenden Verbrenner?

Ich kenne mehrere Feuerwehren, die bei brennenden PKWs eine ganz besondere Vorgehensweise an den Tag legen:
Sollten sie zufällig "zu früh" an der Einsatzstelle ankommen, und der PKW steht noch nicht im Vollbrand, so greifen sie nicht nach dem Schnellangriffsschlauch, sondern bauen eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten auf.
Bis dann das Wasser fließt, hat der PKW einen Totalschaden.
Würden sie den Kleinbrand löschen, dann würde der Halter von seiner Versicherung nur das ersetzt bekommen, was direkt von dem Brand beschädigt wurde, nicht jedoch das, was durch den Löschangriff bedingt ersetzt werden müsste.
Also lassen sie sich Zeit, damit die Versicherung gleich das ganze Auto bezahlen muss.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Menschenleben in Gefahr sind, oder direkt daneben geparkte Autos gefährdet würden, dann wird sofort mit dem Schnellangriffsschlauch das Feuer in Schach gehalten.
Gruß, Kellergeist2
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Re: Brandgefahr durch parkende E-Fahrzeuge

von otten.l » 24. Mai 2018, 13:45

Um mal auf die ursprüngliche Frage des Erstellers zurückzukommen: Für die Freiwilligen Feuerwehren können wir alle einen kleinen Beitrag leisten. Theoretisches Material steht offenbar genügend zur Verfügung, aber am praktischen Kontakt mit den Fahrzeugen mangelt es. Selbst der TÜV oder ähnliche Institutionen haben oft noch kein Fahrzeug dabei und schulen nur mit PowerPoint.

Ich habe daher Kontakt mit der Freiwilligen Feuerwehr Meppen aufgenommen und angeboten direkt an Fahrzeugen zu schulen. Allerdings mit dem Hinweis, dass ich zwar keine Zertifikate ausstellen darf, dafür aber umso mehr Praxis bieten kann. Das Angebot ist dankend angenommen worden. Stattgefunden hat die Schulung im November 2017. Ich habe im Vorfeld einige Seiten aus den umfangreichen Rettungsunterlagen von Tesla in ausreichender Zahl ausgedruckt und mitgenommen.

Die anwesenden Führungskräfte waren sehr aufmerksam, haben ernsthaftes Interesse gezeigt und es gab viele gute und kompetente Nachfragen. Weniger PowerPoint, mehr Praxis war das Motto – so konnten die Teilnehmer anhand von Roller, Motorrad und PKW die sicherheitsrelevanten Besonderheiten von elektrischen Fahrzeugen kennenlernen. Selbstverständlich gab es zum Abschluss auch eine Mitfahrt im Tesla für jeden.

Feuerwehr (1).jpg

Feuerwehr (2).jpg

Feuerwehr (3).jpg


Das Feedback war sehr positiv und wir werden die Aktion vermutlich in diesem Jahr noch einmal wiederholen, dann auch auf niedrigeren Hierarchiebenen.

Also: ihr könnt alle selbst dazu beitragen die Situation zu verbessern, eurer gesellschaftlichen Verpflichtung auch in diesem Sinne ein Stück weit gerecht werden und die Entwicklung der Elektromobilität positiv beeinflussen. Nehmt Kontakt zu eurer Feuerwehr auf und bietet euch an.

Gruß Lennart

EDIT: past_petrols Beitrag habe ich gerade erst gesehen. Meine Schulung war inhaltlich sehr vergleichbar mit den von ihm aufgeführten Punkten.
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