NewMotion/SHELL - Preisschraube

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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von Volker.Berlin » 31. Jan 2018, 12:03

Smartys hat geschrieben:Die Ladestationen werden massiv überschätzt, mal ehrlich ...

Diese Aussage kann ich nur naiv nennen. Jeder nutzt sein Auto anders, jeder hat andere Lebensumstände. Für Dich mag das gelten, und vielleicht für viele andere Tesla-Fahrer auch, aber davon wird diese Aussage noch keine allgemeingültige Wahrheit.

Es fällt mir immer schwer, nachzuvollziehen, warum man sich an einer Diskussion beteiligt, die man für irrelevant hält. Lasst doch einfach diejenigen, für die das Thema relevant ist, in Ruhe diskutieren...! ;)
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von trayloader » 31. Jan 2018, 12:05

Danke Volker mir lag das auch auf der Zunge Der Beitrag ist an Ignoranz kaum zu überbieten
 
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von Smartys » 31. Jan 2018, 12:18

Massiv überschätz meine ich im Bezug der Diskussion was es bei A oder B kostet wenn sie es nur 10x im Jahr nutzen und dann ,zu viel, zahlen und sich aufregen ob man 10 oder 50 Euro zum Fenster rausgeworfen hat, im jahresüberblick.
Bei Autos in der Preisklasse ist die Diskussion über Cent eher fragwürdig.
Die Preise an den Ladestationen müssen einen reellen Bezug zu dem Marktpreis haben, sonnst wird es keiner nutzen.
 
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von Kellergeist2 » 31. Jan 2018, 12:49

Nicht jeder, der einen Tesla fährt, ist ein Großverdiener. Es gibt auch Leute, die haben sich so ein Fahrzeug mühsam erspart, also unterlasse bitte Argumente auf dem Niveau "wer Tesla fährt, der interessiert sich nicht für Preise".

Es soll Leute geben, die fahren sehr viele Kilometer täglich, kommen dabei aber nicht einmal in die Nähe eines Superchargers (z. B. weil sie im Herzen des Ruhrgebiets ihre ganzen Kunden besuchen).
Solche Leute sind dann auf öffentliche Ladesäulen angewiesen.
Da diese Leute aber nicht immer an den Ladesäulen desselben Anbieters laden, nutzen sie Roamingkarten.

Die Ladesäulenbetreiber müssen nicht nur den Strom bezahlen.
Die Ladesäule muss gekauft und aufgestellt werden, regelmäßig gewartet und ggfls. repariert werden, die Leistungen abgerechnet werden, ...
Ach ja, und das ganze wird noch von echten Menschen aus Fleisch und Blut erledigt, die am Monatsende gerne ein paar Euro auf ihrem Konto sehen möchten, damit sie sich und ihre Familie ernähren können.
Dass der Ladesäulenbetreiber nicht den gleichen Strompreis wie du zuhause bezahlst dürfte klar sein, dafür hat er aber ganz andere Kosten mit abzudecken.
Gruß, Kellergeist2
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von pollux » 31. Jan 2018, 13:11

Kellergeist2 hat geschrieben:Dass der Ladesäulenbetreiber nicht den gleichen Strompreis wie du zuhause bezahlst dürfte klar sein, dafür hat er aber ganz andere Kosten mit abzudecken.

Wieso ist das klar? Auch ein Haus muss ans Netz angeschlossen werden. Das kostet. Dan gibt es einen Verbrauch von 3.000-10.000 kWh/Jahr

An einer guten Ladesäule sollte doch viel mehr zu verkaufen sein. Ob sich damit nicht vielleicht der Unterhalt finanzieren lässt?
Ich sehe auf Dauer keine sonderlich höheren Preise an Ladesäulen als sie zuhause üblich sind.

Die ganzen Ladekarten sind doch längst ein Auslaufmodell. Sie sind nicht im Interesse der Nutzer und widersprechen auch der LSV.
Auf Dauer muss es ganz klare Preistransparenz geben. Es kann doch nicht sein, dass man erst an der Ladesäule (oder noch später bei der Abrechnung) erfährt was der Strom kostet.
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von Volker.Berlin » 31. Jan 2018, 13:14

pollux hat geschrieben:Die ganzen Ladekarten sind doch längst ein Auslaufmodell. Sie sind nicht im Interesse der Nutzer und widersprechen auch der LSV.

Sehe ich auch so :arrow: viewtopic.php?f=9&t=20076&start=60#p480744
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von JeanSho » 31. Jan 2018, 14:01

So langsam sollte den Betreibern / Aufstellern von Ladesäulen klar geworden sein, dass AC Ladesäulen bis 22 kW sich nicht aus dem Betrieb finanzieren können. Das "Drumherum" muss stimmen und das Geld verdienen. Es ist Lockmittel für die umgebenden Geschäfte oder das Geschäft. Wer dort länger bleibt ist guter Kunde. In der Regel will der Händler den Kunden länger im Laden behalten. Eine kostenlose Ladung ist da genau das Richtige für E-Autofahrer. Oder Kinderaufbewahrung wie es IKEA seit Jahren erfolgreich macht. Hier in Trebbins Umgebung und in Berlin verstehen das mit den Ladestellen immer mehr Einzelhändler. Ich fahre praktisch nur noch solche Lade- und Einkaufsorte an. Und Tagungen und Fortbildungen. Dazu gehört aber auch, den Veranstalter kontinuierlich auf diesen Umstand hinzuweisen. Auch den Aufsteller bei Edeka, Ikea, Hotel usw. auf den tollen Service per Facebook oder E-Mail darauf hinzuweisen habe ich mir zur Regel gemacht. Dann erfolgreiche Ladungen in Going electric einzutragen, um dem Betreiber mehr Nutzung zu verschaffen. Tun das genügend Leute hier?

Wer Kunden irgendwo besucht, kann das Unterwegsladen voraussichtlich nicht nutzen oder weniger. Kann man den Kunden nicht vielleicht darauf hin ansprechen? Ich denke, mindestens die Hälfte der hier umgebenden Lademöglichkeiten sind durch meine Ansprache entstanden. Alternativ ein "Beiboot" mitnehmen und die letzte Meile damit zum Kunden fahren oder clever shuttle oder Öffis. Ich bin auch schon mal 800 m gelaufen... Ich habe einige meiner Kunden (die nicht gerade im fünften Stock eines Mietshauses wohnen) regelmäßig darauf angesprochen. Das Interesse an dem Thema war schon 2017 riesig und steigt weiter. Und die Hilfsbereitschaft mit einer Haushaltssteckdose oder roter Dose auszuhelfen auch. Das ist der Anfang von Elektromobilität beim Kunden. Er kann dort selber laden, wenn er ein E-Auto hätte.

Mit Schnellladern lässt sich Geld verdienen. Hier ist der Nutzer in Eile und akzeptiert einen im Maßen höheren Preis (tut er heute schon an Autobahntankstellen und Raststätten). Der Preis reguliert das Interesse. Ein vernünftiger Betreiber wird das merken. Bei der Verdichtung von Ladestellen - auch Schnellladern - setze ich auf Wettbewerb. Ich bin durchaus bereit meine Tour von kürzesten Weg abweichend zu planen. Machen wir heute doch auch schon (Schöne Landschaft, bestimmte Zwischenziele). Daher habe ich es aufgegeben, heute mir irgendwie Preise des einen oder anderen zu merken. Vor allem weil die Reihenfolge sich ständig ändert. Weniger Ärger, ruhiger leben.
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von Volker.Berlin » 21. Feb 2018, 10:00

Die Diskussion über :arrow: Falsche Abrechnung von Ladevorgängen über Hubject hat jetzt einen eigenen Thread.
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von Südstromer MS85 » 1. Mär 2018, 11:19

Meine Lieblingssäule in RT hat kürzlich von 30 auf 50 cents den Preis angehoben. Das Lolo ist genau das selbe. Lade dort nicht mehr, und der Aussage des "Garagenmeisters" auch andere Personen nicht mehr. Vermutlich ist Shell doch nicht der edle Ritter.
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Re: NewMotion/SHELL - Preisschraube

von Healey » 1. Mär 2018, 11:26

Da die Energie Steiermark langsam damit anfängt, den Strom in Rechnung zu stellen, konnte ich vor ein paar Tagen diese Säule nur noch mit NM freischalten. Das Ergebnis seht Ihr auf dem Foto. Momentan führe ich eine Diskussion mit "New Motion" und der "Energie Steiermark", bin neugierig was dabei herauskommt.

Für 29 kWh habe ich 50 € zu bezahlen :evil:

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