FAZ: U.vWeizsäckerwarnt: Verbrennungsmotor nicht verteufeln

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FAZ: U.vWeizsäckerwarnt: Verbrennungsmotor nicht verteufeln

von eDriver » 2. Nov 2017, 20:07


... immer wieder  ... heute so - dann wieder so  ... man weiss ja wo die FAZ angesiedelt ist ...  (und den FAZ-Lesern geht einer ab )

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d ... 73918.html
VERGLEICH ZU VERBRENNERN:Wie klimafreundlich ist das Elektroauto wirklich?

.... die FAZ'kes machen gleich zwei Artikel drueber ...


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/c ... 73687.html

KLIMASCHÄDLICHES E-AUTO?:
Umweltschützer warnt: Verbrennungsmotor nicht verteufeln!


... auszugsweise ...

Wie schädlich sind Elektroautos fürs Klima, wenn sie nicht mit Ökostrom fahren? Diese provokante Frage stellt jetzt ausgerechnet ein Nachhaltigkeits-Promi öffentlich. Und warnt vor einer vorschnellen Verteufelung des Verbrennungsmotors.

Ernst Ulrich von Weizsäcker ist nicht gerade als Feind umweltfreundlicher Mobilität bekannt. Ganz im Gegenteil: Der Physiker und Biologe hat sein Leben dem Umweltschutz verschrieben. In den 1990er Jahren baute er das renommierte Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie auf, zog später für die SPD in den Bundestag ein und kämpfte als Chef des Umweltausschusses unter der rot-grünen Regierung für Ökosteuer, Atomausstieg und umweltfreundliche Autopolitik. Seit 2012 ist er Präsident der Nachhaltigkeitsorganisation „Club of Rome“. Ausgerechnet er bricht jetzt eine Lanze für Autos mit Benzinantrieb.
Am Mittwoch warnte er mit Blick auf die Sondierungsgespräche in Berlin: „Bitte kein Schnellschuss beim Verbrennungsmotor.“ Die Grünen fordern das Aus für solche Fahrzeuge bis zum Jahr 2030, Kanzlerin Angela Merkel will sie als „Brückentechnologie“ vorerst behalten. Umweltschützer Weizsäcker glaubt nicht, dass das Elektroauto in nächster Zeit besser ist. Natürlich müsse man die Technik weiterentwickeln. Aber mit Blick auf den heutigen Strommix sei das Elektroauto „eher klimaschädlicher als der Verbrennungsmotor“. Zudem könne man „überschüssigen Windstrom, der sonst vernichtet wird, in Wasserstoff oder Methan umwandeln und damit den klimaneutralen Verbrennungsmotor füttern“.

Dass klassische batterieelektrische Fahrzeuge – aus der Umweltperspektive betrachtet – die bessere Alternative zu Autos mit Verbrennungsmotor sind, daran gibt es unter Fachleuten eigentlich keinen Zweifel. Zumindest dann, wenn der Strom, mit dem die Fahrzeuge betrieben werden, vollständig aus erneuerbaren Energien stammt. Uneinig sind sich Ingenieurinnen und Ingenieure, ob das auch schon mit dem heutigen Strommix gilt. Im vergangenen Jahr stammte etwa 29 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen, 52 Prozent aus fossilen Energieträgern, also vor allem Kohle.

... wenn alte Maenner reden ... klingt eher nach STAMMTISCHWISSEN ....


„Erstens ist das Elektroauto beim heutigen Strommix eher klimaschädlicher als der Verbrennungsmotor, zweitens kann man (Modell Audi) überschüssigen Windstrom, der sonst vernichtet wird, in Wasserstoff oder Methan umwandeln und damit den klimaneutralen Verbrennungsmotor füttern.“ Trotzdem müsse man „natürlich die E-Auto-Technik vorantreiben“, erklärte Weizsäcker.


... ZUM VERGLEICH .... 

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 74431.html
Studie: Umweltbilanz von Elektroautos ist durchwegs besser als bei Dieselfahrzeugen 

Belgische Forscher haben herausgefunden, dass Fahrzeuge mit Elektroantrieb über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich weniger Treibhausgase ausstoßen als Autos mit Dieselmotor. An Metallen für Batterien gebe es keinen Mangel.

Den Treibhausgas-Fußabdruck Polens schätzen die Autoren der Arbeit auf 650g CO2/kWh, was deutlich unter Berechnungen des Forschungsarms der EU-Kommission, dem Joint Research Centre, vom vorigen Jahr liegt. Für Deutschland geben sie einen ebenfalls vergleichsweise schlechten Wert von 410g CO2/kWh, sodass sie dort auf einen Umweltbonus von 45 Prozent bei einem E-Auto kommen. Die Bestwerte in Schweden basieren auf der Annahme eines Ausstoßes von 20g CO2/kWH bei der Energieerzeugung.
Zuletzt geändert von eDriver am 2. Nov 2017, 20:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: FAZ: U.vWeizsäckerwarnt: Verbrennungsmotor nicht verteuf

von J.R. » 2. Nov 2017, 20:24

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Re: FAZ: U.vWeizsäckerwarnt: Verbrennungsmotor nicht verteuf

von Peter_67 » 3. Nov 2017, 03:40

eDriver hat geschrieben:...

„Erstens ist das Elektroauto beim heutigen Strommix eher klimaschädlicher als der Verbrennungsmotor, zweitens kann man (Modell Audi) überschüssigen Windstrom, der sonst vernichtet wird, in Wasserstoff oder Methan umwandeln und damit den klimaneutralen Verbrennungsmotor füttern.“ Trotzdem müsse man „natürlich die E-Auto-Technik vorantreiben“, erklärte Weizsäcker.
...


Man könnte den "überschüssigen Windstrom" = erneuerbare Energie aber auch einfach in die Akkus von E-Autos laden und damit fahren. Dann ist das ja auch nach der Argumentation von E.U.v. Weizsäcker weniger klimaschädlich als der Verbrennungsmotor. Und der Wirkungsgrad ist auch besser...

Siehe z.B. der oben verlinkte FAZ-Artikel:
FAZ hat geschrieben:...Dass klassische batterieelektrische Fahrzeuge – aus der Umweltperspektive betrachtet – die bessere Alternative zu Autos mit Verbrennungsmotor sind, daran gibt es unter Fachleuten eigentlich keinen Zweifel. Zumindest dann, wenn der Strom, mit dem die Fahrzeuge betrieben werden, vollständig aus erneuerbaren Energien stammt...


Oder auch die von eDriver selbst zitierte belgische Studie.
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