Die Mär vom sauberen E-Mobil...

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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von Südstromer MS85 » 28. Okt 2017, 14:38

fränki1 hat geschrieben: Außerdem gibt es überall eine Höchstgeschwindigkeit, außer in Deutschland.

Bin früher viel Autobahn gefahren, teils über 50.000 KM im Jahr. Einen Schnitt über 100 kmh hatte ich fast nie. Die paar Abschnitte die noch frei sind machen das Thema kaum wieder wett. Was aber was bringt ist das durch ein "Tempolimit" die Fahrzeuge näher zusammen fahren von der Geschwindigkeit betrachtet. Cruisen geht da einfacher, auch weil niemand von hinten mit über 180 angesegelt kommt. Auf den meisten Autobahnen bin ich schon froh, wenn es überhaupt vorwärts geht. In Frankreich Autobahn fahren ist das Paradies. Liegt aber nicht am Tempolimit, sondern an den deftigen Gebühren für die Maut...

Ganz schlimm war es aber komischerweise letzte Woche in Österreich. Eine show wie bei paarungsbereiten Schimpansen. :roll:
Im dichtesten Berufsverkehr und Starkregen wurde ich mit 125 kmh fahrend von hinten bedrängt als ob es kein morgen gäbe. nicht einmal oder 5x, sondern zigfach. Von Wien bis Salzburg nur ein Generve. Ich war das aller erste mal froh wieder auf dt. Autobahn zu sein, als ich vom Ausland kam.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von redvienna » 28. Okt 2017, 14:46

Genau - in Ö kaufen nicht einmal 2% der Konsumenten Ökostrom !

Ok vielleicht sind es jetzt doch schon 10% ?
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von pollux » 28. Okt 2017, 15:04

fränki1 hat geschrieben:
"Elektropanzer" Tesla X.

Kannst Du mir erklären warum Du hier ein Auto das 7 Personen befördern und einen Anhänger anhängen kann wiederholt als Panzer bezeichnest? Ich sehe da irgendwie überhaupt keinen Zusammenhang. Wozu ein Panzer da ist muss ich a nicht erklären.

Mit billiger Polemik öffnest Du zumindest bei mir keine Türen.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von fränki1 » 28. Okt 2017, 16:22

pollux hat geschrieben:
fränki1 hat geschrieben:
"Elektropanzer" Tesla X.

Kannst Du mir erklären warum Du hier ein Auto das 7 Personen befördern und einen Anhänger anhängen kann wiederholt als Panzer bezeichnest? Ich sehe da irgendwie überhaupt keinen Zusammenhang. Wozu ein Panzer da ist muss ich a nicht erklären.

Mit billiger Polemik öffnest Du zumindest bei mir keine Türen.

Also erstens habe ich das Wort "Elektropanzer" verwendet und bewusst in Anführungsstriche gesetzt. Das ist übrigens im Sprachgebrauch üblich als Synonym für einen viel zu schweren PKW. Daran ädert sich auch nichts, wenn der Tesla X im Bedarfsfall 7 Personen befördern darf.
Genutzt wird das in der Praxis eh nur als Ausnahme. Was den Hänger betrifft, so ist es heute bei fast allen erhältlichen PKW möglich einen zu ziehen. Fakt ist und bleibt für mich, das ein Fahrzeug, was 2,5 Tonnen wiegt und in der Regel eher ein bis zwei Leute bewegt, keinen Anspruch auf Ökologie erheben kann. Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn sich jemand so ein Fahrzeug kauft, aber hier ging es darum, dass vorgeschlagen wurde, ein solches Teil steuerlich zu begünstigen., mit der Begründung, ja etwas tolles für die Umwelt zu tun.
In Wahrheit wird aber nur das eigene Ego gestreichelt und ich mag es halt nicht, wenn jemand dazu das "grüne Tüchlein" verwendet.
Ob ich damit bei dir irgendwelche Türen öffne, oder nicht, ist mir ehrlich gesagt deutlich unwichtiger, als der berühmte Sack Reis in China.
 
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von Südstromer MS85 » 28. Okt 2017, 17:00

Der Begriff Panzer macht schon Sinn, für Fahrzeuge die allein bewegt werden und dabei 19 Liter Super oder 14 Liter Diesel aus bildungsfernen Ländern durch die Schläuche pumpen. Ob jetzt wirklich in jedem Model X 7 Personen hocken glaub ich auch nicht, aber was auf jeden Fall richtig ist, das so ein X mit max. 30 kWh Strom unterwegs ist. Also das Äquivalent von max. 2,5 Liter Super Plus.

Ob es der Straße wichtig ist ob ein Model X mit 2,5 Tonnen drückt oder ein VW Mulitvan mit 2,5 Tonnen darf eindeutig vernachlässigt werden. Ein elektro SUV mit 2 bis 3 Tonnen ist daher kaum als Panzer anzuerkennen, vorallem da jeder Ford Transit die selbe Größe hat und der ist sozial anerkennt als Personenwagen.

Aber auch das gehört eindeutig zur "Mär vom clean diesel"
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von tornado7 » 28. Okt 2017, 18:12

Du bist noch immer die aktuellen Belege schuldig zur Fahrzeugproduktion, für deine Bahauptung, 10t CO2 würden nicht mal für den Akku reichen.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von cer » 28. Okt 2017, 18:20

fränki1 hat geschrieben:Ob ich damit bei dir irgendwelche Türen öffne, oder nicht, ist mir ehrlich gesagt deutlich unwichtiger, als der berühmte Sack Reis in China.

Kommunikation ohne Empfänger? Viel Spaß. Bei mir sind die Türen nun ebenfalls zu. Im Übrigen zweifle ich an der Aufrichtigkeit deiner „grünen“ Motive.
 
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von founder » 28. Okt 2017, 18:40

fränki1 hat geschrieben:
pollux hat geschrieben:
fränki1 hat geschrieben:
"Elektropanzer" Tesla X.

Kannst Du mir erklären warum Du hier ein Auto das 7 Personen befördern und einen Anhänger anhängen kann wiederholt als Panzer bezeichnest? Ich sehe da irgendwie überhaupt keinen Zusammenhang. Wozu ein Panzer da ist muss ich a nicht erklären.

Mit billiger Polemik öffnest Du zumindest bei mir keine Türen.

Also erstens habe ich das Wort "Elektropanzer" verwendet und bewusst in Anführungsstriche gesetzt. Das ist übrigens im Sprachgebrauch üblich als Synonym für einen viel zu schweren PKW. Daran ädert sich auch nichts, wenn der Tesla X im Bedarfsfall 7 Personen befördern darf.
Genutzt wird das in der Praxis eh nur als Ausnahme. Was den Hänger betrifft, so ist es heute bei fast allen erhältlichen PKW möglich einen zu ziehen. Fakt ist und bleibt für mich, das ein Fahrzeug, was 2,5 Tonnen wiegt und in der Regel eher ein bis zwei Leute bewegt, keinen Anspruch auf Ökologie erheben kann.


Bei aufstrebenden neuen Märkten gilt die Regel, der Preis sinkt um 20% bei jeder Verdoppelung des Weltmarkts.
Jeder Tesla X Käufer erhöht die Nachfrage, so dass erschwingliche Elektroautos schneller näher rücken.

Die Welt blieb völlig unbeeindruckt von rollenden Verzichtserklärungen wie CityEl oder Twike.
Heute kaum vorstellbar, mein erster Bericht über ein Elektroauto, den Peugeot 106 eletrique, konnte 2005 bis 2009 Spitzenpositionen bei der Frage nach "Elektroauto" auf Google halten.

Auch die wohl schon 2012 erreichten 250 Millionen Elektroroller in China sind extrem unbeachtet.

Wirklich Eindruck machen nur die Teslas.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von fränki1 » 28. Okt 2017, 18:45

cer hat geschrieben:
fränki1 hat geschrieben:Ob ich damit bei dir irgendwelche Türen öffne, oder nicht, ist mir ehrlich gesagt deutlich unwichtiger, als der berühmte Sack Reis in China.

Kommunikation ohne Empfänger? Viel Spaß. Bei mir sind die Türen nun ebenfalls zu. Im Übrigen zweifle ich an der Aufrichtigkeit deiner „grünen“ Motive.

Ich habe doch gar keine grünen Motive geäußert, sondern gerade den Fahrern eines 2,5 Tonnen EV die grünen Motive als nur vorgeschoben, abgesprochen. so wird ein Schuh draus. Auch habe nicht ich die Tür der Kommunikation geschlossen, sondern lediglich angemerkt, dass es mich nicht stört, wenn er sie schließt. Also bleibe bitte sachlich.
 
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von fränki1 » 28. Okt 2017, 18:58

tornado7 hat geschrieben:Du bist noch immer die aktuellen Belege schuldig zur Fahrzeugproduktion, für deine Bahauptung, 10t CO2 würden nicht mal für den Akku reichen.

Es gibt doch primär nicht mal die Andeutung eines Beleges, wie viel CO2 für den Akku benötigt wird.
Wie viel CO2 z.B. für die Gewinnung des Lithiums erforderlich ist, hängt von den Quellen und den Technologien ab. Die Bandbreite ist riesig.
Oder schauen wir auf die Alu Karosserie. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich mit Aluschrott starte oder mit Bauxit.
Die Aufzählung ist beliebig fortzusetzen.
Für eine Massen Elektromobilisierung mit Lithium Kobalt Akkus ist noch nicht mal richtig geklärt, wo das Kobalt herkommen soll, geschweige denn wie viel CO2 bei der Gewinnung entsteht, oder was das ganze kostet.
Es ist also müssig darüber zu streiten. Fakt ist, dass Tesla schon jetzt Probleme hat, genügend Zellen heran zu schaffen und wir reden gerade mal um ein Promille der Weltproduktion.
 
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