Die Mär vom sauberen E-Mobil...

Allgemeine Informationen zur mobilen Zukunft...

Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von KaJu74 » 20. Jun 2017, 06:18

CheapAndClean hat geschrieben:
Bone hat geschrieben:Indem das neue in ausreichender Zahl von den Kunden akzeptiert wird, investieren die Unternehmen in wieder neue Technologien wie die Carbon nanotubes (rein elektrische Batterie) wo gar kein Lithium drin ist.

Das stimmt so nicht, auch das Aktivmaterial dieser Batterien wird wohl wieder Lithium sein.
Dann wäre folgende Info wichtig:
Ein Lithium-Ionen-Akku im Elektroauto benötigt nur eine sehr geringe Menge an Lithium. Der typische Akku in einem Tesla Model S wiegt zum Beispiel etwa 600 Kilogramm, davon entfallen etwa 10 Kilogramm Gewicht auf das Lithium – damit hat Lithium nur einen Anteil von 1,67 % am Gesamtgewicht des Tesla-Akkus. Unter dem Strich werden nur 150 Gramm Lithium pro Kilowattstunde Batteriespeicherkapazität benötigt.
Gruß Karsten

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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von ulki13 » 20. Jun 2017, 06:24

Elon könnte doch einfach mal eine Zahl nennen, er muss es doch wissen
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von Bone » 20. Jun 2017, 06:50

CheapAndClean hat geschrieben:Das stimmt so nicht, auch das Aktivmaterial dieser Batterien wird wohl wieder Lithium sein.


Was du meinst sind noch chemische Akkus. Ich rede über rein elektrische Akkus die die Elektronen wie die supercaps speichern. Dann reden wir gar nicht mehr über die Verpestung der Umwelt, etc.... bis dann haben wir eh 90% öko Strom......

Mein Punkt war eigentlich nur, das dann, in sagen wir mal 30 Jahren wenn diese oder andere Technologien Einsatz bereit sind die Verbrenner immer noch die Umwelt verpesten werden....

Daher ist es egal ob die Studie stimmt oder nicht der Verbrenner ist am aussterben......


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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von SebastianR » 20. Jun 2017, 06:57

ulki13 hat geschrieben:Elon könnte doch einfach mal eine Zahl nennen, er muss es doch wissen


Und dann? Dann kommen all die VTler mit Aluhut und sagen, dass die von vorne bis hinten erstunken und erlogen wurde.

Fakt ist doch: Verbrenner fahren immer im optimalen Normverbrauch, sind stets top gewartet, die Abgasreinigung ist nie ausser Betrieb gesetzt und VW & Co. sind extrem ehrlich in ihren Angaben. Das Benzin/Diesel wird nur mit Oekostrom gefoerdert, ist wird mit Biogas veredelt und hat nie und nimmer was mit den schlimmsten Diktaturen dieser Welt zu tun.
E-Autos hingegen fahren nur mit Strom aus alten, DRR-Braunkohlekraftwerken, die Angaben zu allem wurden eh gefaelscht, man muss auch beruecksichtigen, wie viel CO2 zur Herstellung der Reifen verwendet wurde und ganz selbstverstaendlich ziehen die paar Gramm Lithium aus Chile, die ein E-Auto fuer sein gesammtes Leben braucht wesentlich gravierendere Umweltschaeden nach sich, als tausende Liter Oel die ein Verbrenner pro Jahr aus ISIS-kontrollierten Gebieten importieren laesst...

Nene, das ist keine faktenbasierte Diskussion. Was wir hier erleben ist reine Stimmungsmache. Und grade jetzt, wo es mit dem Model 3 ernst wird und es von dem Rest der Industrie noch nicht mal was auf dem Niveau des Model S von 2012 gibt, da muessen solche Argumente ausgepackt werden.
Zuletzt geändert von SebastianR am 20. Jun 2017, 08:12, insgesamt 2-mal geändert.
 
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von tornado7 » 20. Jun 2017, 07:02

Sebastian, Abschnitt 3 & 4: Top zusammengefasst!
"The electric light did not come from continous improvement of candles." (Oren Harari)

Mythbuster Elektromobilität: http://www.bit.do/mythbuster-eauto UPDATE AUGUST 2018
CO2-Emissionen mal ganz ehrlich: http://www.bit.do/co2-emissionen
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von snooper77 » 20. Jun 2017, 07:12

CheapAndClean hat geschrieben:
cer hat geschrieben:Angesichts der Tatsache, dass wir hier wie da keine verlässlichen Zahlen haben ziehe ich mich auf die drei Argumente zurück, die mich schon vor 30 Jahren dazu veranlasst haben, Elektromobilität als etwas Wünschenswertes zu betrachten:
– sehr guter Wirkungsgrad
– sehr geringe lokale Emissionen (hierzu zählt auch Lärm)
– die Möglichkeit, nachhaltige und dezentrale Energieformen zu nutzen


Die gleichen Argumente gelten auch für einen Elektroradiator. Den hättest Du Dir vor 30 Jahren als Alternative zur 'Diesel' Heizung schon anschaffen können? Und heute mit 'Ökostrom' betrieben doch emissionsfrei?


Ja, und? Vor 30 Jahren gab es ja auch Elektroradiatoren und keine Dieselradiatoren.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von pollux » 20. Jun 2017, 07:25

Ist jetzt am Elektroradiator irgend was negatives?
Ich verstehe die Sticheleien nicht.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von ZoePionierin » 20. Jun 2017, 07:45

In unserem aktuellen Electrify-BW Podcast haben wir uns die Studie mal zur Brust genommen.

Keine Überraschung, der Focus schreibt mal wieder Unsinn.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von OS Electric Drive » 20. Jun 2017, 09:14

Das Hauptproblem ist und bleibt die Bildung der Mittelwerte. Damit kann man viel oder gar nichts belegen. Wichtig wäre zu wissen wo Tesla ca liegt. Es gab zum Roadster mal eine Untersuchung und da kam man auf rund 20 bis 30g je km für die Batterie. Das wären dann ca 6.000kg CO2 für 56kWh nun wären das ca 10Tonnen für die 100er wenn man keine Optimierung unterstellt
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von redvienna » 20. Jun 2017, 09:59

Der Werte schwanken von 4,6t für 36 kWh (MB) zu 6t für 56 kWh bei Tesla.

Also 1,28 bis 1,07t je 10 kWh.

Bin persönlich zuversichtlich, dass diese Werte bereits heute niedriger sind und noch niedriger werden.
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