Die Mär vom sauberen E-Mobil...

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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von r.wagner » 18. Jun 2017, 07:34

Du meinst den Median?
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von OS Electric Drive » 18. Jun 2017, 07:42

eigentlich nicht... Ich meine den durchschnittlichen Wert der Erzeugung.

Wenn bei der Herstellung einer kWh von 20kg bis 1000kg CO2 entstehen können dann ist der Mittelwert eben nicht zwingend 510kg.

Wenn 90% der Erzeugung auf 20kg läuft 10% auf 1000kg dann kommt eben 118kg raus und nicht 510.. Es ist davon auszugehen dass CO2 mit Energieeinsatz in Verbindung steht und dass heutzutage grosse Mengen extrem optimiert laufen müssen um konkurrenzfähig zu sein.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von OS Electric Drive » 18. Jun 2017, 22:41

Fehler
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von George » 19. Jun 2017, 15:33

cer hat geschrieben:Die PLC Betrachtung des Ressourcenverbrauchs und der Schadstofffreisetzung ist ja auch erst Mode geworden, seit Elektromobilität wieder etwas mehr ins Bewusstsein gerückt ist. Beim Verbrenner hat das nie jemanden interessiert, man hat sich immer auf den Treibstoffverbrauch und vielleicht noch auf die Abgase konzentriert.

Ich krieg immer ganz schlechte Laune, wenn Leute, die sich noch nie ernsthaft für Umweltaspekte ihres Konsums interessiert haben, beim E-Auto plötzlich "grün" denken, und bitteschön jeden Pups, der mit der Produktion und dem Betreib einher geht betrachtet haben wollen.

Angesichts der Tatsache, dass wir hier wie da keine verlässlichen Zahlen haben ziehe ich mich auf die drei Argumente zurück, die mich schon vor 30 Jahren dazu veranlasst haben, Elektromobilität als etwas Wünschenswertes zu betrachten:
– sehr guter Wirkungsgrad
– sehr geringe lokale Emissionen (hierzu zählt auch Lärm)
– die Möglichkeit, nachhaltige und dezentrale Energieformen zu nutzen
(und als Bonus: hoher Fahrkomfort)
Punkt, aus, das reicht mir, zumal ich keine massiven prinzipbedingten Gegenargumente sehe.

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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von Bone » 20. Jun 2017, 02:12

Es ist m.E irrelevant ob die Zahlen der Studie stimmen, oder auch nicht!
Wenn die neuen Technologien sogar schädlicher wären als die alt bewährten , lohnt sich die Umstellung trotzdem.
Indem das neue in ausreichender Zahl von den Kunden akzeptiert wird, investieren die Unternehmen in wieder neue Technologien wie die Carbon nanotubes (rein elektrische Batterie) wo gar kein Lithium drin ist. Die Rohstoffe können sogar aus der Luft wieder rausgefischt werden.

Über die Zeit entstehen dann CO2 freie Produkte!

Der Diesel und der Benziner verpesten weiter die Welt.....auch in 100 Jahren!

Daher ist glaube ich klar was wir tun sollten....


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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von OS Electric Drive » 20. Jun 2017, 05:10

sehe ich auch so... man sollte sich nicht zu sehr am jetzt orientieren sondern an "was kann sein"!
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von CheapAndClean » 20. Jun 2017, 05:45

cer hat geschrieben:Angesichts der Tatsache, dass wir hier wie da keine verlässlichen Zahlen haben ziehe ich mich auf die drei Argumente zurück, die mich schon vor 30 Jahren dazu veranlasst haben, Elektromobilität als etwas Wünschenswertes zu betrachten:
– sehr guter Wirkungsgrad
– sehr geringe lokale Emissionen (hierzu zählt auch Lärm)
– die Möglichkeit, nachhaltige und dezentrale Energieformen zu nutzen


Die gleichen Argumente gelten auch für einen Elektroradiator. Den hättest Du Dir vor 30 Jahren als Alternative zur 'Diesel' Heizung schon anschaffen können? Und heute mit 'Ökostrom' betrieben doch emissionsfrei?
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von CheapAndClean » 20. Jun 2017, 05:45

Bone hat geschrieben:Indem das neue in ausreichender Zahl von den Kunden akzeptiert wird, investieren die Unternehmen in wieder neue Technologien wie die Carbon nanotubes (rein elektrische Batterie) wo gar kein Lithium drin ist.

Das stimmt so nicht, auch das Aktivmaterial dieser Batterien wird wohl wieder Lithium sein.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von KaJu74 » 20. Jun 2017, 07:13

Was mich bei dem Thema immer wieder stutzig werden läßt, ist die Tatsache, dass beim E-Auto alle, aber wirklich alle aus ihren dunklen Löchern gekrochen kommen und mit dem Finger auf die Akkus zeigen, und da sagen, wie dreckig die Herstellung doch ist.

Hat sich (vor dem E-Auto) schon mal jemand wirklich damit befasst, was bei einem Verbrenner alles gebraucht wird?
Schmiermittel, Legierungen, hochpräziese Hochdruckkomponenten in der Einspritzung, Abgasreinigungssysteme, Filter, Treibstoffpumpen, X-Gang Getriebe, Turbo, Saurohrumschaltung, AGR, zig bewegte Teile usw..

Warum ist es beim E-Auto auf einmal wichtig, woher die Energie kommt und was das für Emissionen verursacht, interesierte beim Verbrenner auch niemanden?
https://www.topagrar.com/news/Energie-E ... 51232.html
http://www.biokraftstoffverband.de/inde ... cksic.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 54125.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Abfackelung
[/Das freie Abfackeln nicht genutzter Gase beim Pipeline-Transport von Erdöl ist eine der Ursachen für die globale Erwärmung. Die Aufarbeitung und Nutzung der Gase wird allein aus wirtschaftlichen Gründen unterlassen. Vor allem Russland und Nigeria führen durch das freie Abfackeln die Liste der Umweltverschmutzer an, wie durch Messungen der Gasförderer und durch Auswertung der Größe und Intensität der Flammen ermittelt worden ist. In Nigeria wurden trotz eines Verbotes durch den Federal High Court of Nigeria (2005) im Jahr 2006 immer noch 43 Prozent der Förderung Nigerias abgefackelt. Seit 2008 ist dies auch per Gesetz verboten, wird aber weiter praktiziert.

Eine unverbrannte Gas-Freisetzung durch direktes Abblasen ist noch deutlich umweltbelastender als das Abfackeln nicht genutzter Gase. So wird zum Beispiel Methan durch das Abfackeln im Idealfall zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrannt. Das bei der Verbrennung entstehende CO2 ist zwar ein bekanntes Treibhausgas, der Treibhauseffekt von CH4 (Methan) ist aber 25-mal stärker. Weil unaufbereitets Begleitgas neben Methan auch Schwermetalle, Schwefelwasserstoff und andere Verbindungen enthält, entstehen bei unsauberer Verbrennung neben CO2 und Wasserdampf unter anderem auch große Mengen Ruß. Dieser gilt als krebserregend und hat einen verstärkenden Einfluss auf die Eisschmelze in der Arktis. Der Saure Regen, der infolge der Emissionen von Schwefeldioxid und Stickoxiden aus Gasfackeln im Nigerdelta niedergeht, ist so sauer, dass die Wellblechdächer von Hütten in der Region ungewöhnlich schnell korrodieren.

Ein zusätzliches Umweltrisiko durch Abfackeln entsteht dann, wenn die verbrannten Gase zum Beispiel Chlorbestandteile enthalten. Daher ist bei schlecht oder unsicher verbrennenden Gasgemischen eine vollständige Verbrennung nur durch eine thermische Nachverbrennung zu erzielen, in der die Abgastemperatur durch Zuführung eines sicher verbrennenden Gases (zum Beispiel eine Erdgasflamme als Stütze) auf einem hohen Niveau gehalten wird, um die vollständige Verbrennung der enthaltenen Kohlenwasserstoffe und des Kohlenstoffmonoxid sicherzustellen.

Ökologisch überlegen gegenüber dem Abblasen oder Abfackeln mit offenem Feuer ist in jedem Fall jedoch die vollständige chemische oder energetische Verwertung z. B. durch eine vollständige Verbrennung mit kontrolliertem Luftüberschuss in einem Ottomotor mit Katalysator.
Zuletzt geändert von KaJu74 am 20. Jun 2017, 07:15, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Karsten

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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von TeslaVIE » 20. Jun 2017, 07:13

https://twitter.com/elonmusk/status/877029802758201344

Calling this cueless would be generous. Much less energy required for lithium-ion batteries & Gigafactory is powered by renewables anyway.

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