Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Ladens?

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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von Ralf Wagner » 9. Jun 2017, 19:15

Die Netzbetreiber werden solangsam aufmerksam, da die Netzlast mit Elektrofahrzeugen eine völlig andere ist als ein normaler Haushalt.

Als Beispiel mal ein Bild von mir:
Bild

Am Tag tut sich wenig, trotz 4 Personenbetrieb. Die Ladung vom Tesla Abends ist deutlich. Wenn in einer Wohnstraße, mal einige Leute sich ein Elektrofahrzeug kaufen, kann es schon eng werden mit der Netzspannung. Es wird vorerst nicht die Auslastung der Ortsnetztrafos kritisch, sondern Spannungsfälle auf den Kabeln und ggf einzelne Auslastungen.

Auch in Deutschland wird über das Thema Leistungspreis bei Haushalten gesprochen, aber noch nicht so öffentlich. Hilfreich wären Anreize für netzdienliches Laden, z.B. einen dynamischen Strompreis. P.S. ich habe auch eine 32A Ladestation zu Hause und einen Tesla mit Doppellader, aber so richtig gebraucht habe ich diese Ladegeschwindigkeit kaum.
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von Mittelhesse » 9. Jun 2017, 19:18

das sieht hier ähnlich aus ;)

Bildschirmfoto 2017-06-09 um 19.18.03.png
Liebe Grüße
Stefan Becker


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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von vmax » 10. Jun 2017, 18:40

Hier werden die besagten 1000 Euro auch erwähnt:
http://wirtschaft-in-europa.de/schock-b ... jaehrlich/

Dazu muss ich aber als Moderator sagen, dass der Artikel extrem schlecht geschrieben und inhaltlich falsch ist. Er bezieht sich auf Österreich. Der Link war fehlerhaft, ich habe Ihn repariert.
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von OS Electric Drive » 10. Jun 2017, 21:08

Ich habe gehört dass ab 1.7.17. Auf alle Diesel 300% Sondersteuer hinzu kommen
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von redvienna » 10. Jun 2017, 21:29

In Wien ist es bei Wienenergie so wenn man im Jahr über die 9000 kWh kommt muss man eine Gebühr von rund 1.000,-- zahlen.

Angeblich bekommt man diese aber wieder zurück wenn im Folgejahre(n) wieder weniger als 9000 kWh verbraucht werden.

Letztes Jahr war ich knapp darunter mit 8.900. (Also rund 24 kWh / Tag)
Viel beide E-Autos geladen.

Jetzt lade ich öfters extern und bin bei 13-14 kWh / Tag ;)

Also sieht man recht gut, dass ich ca. 10 kWh pro Tag für die Autos benötige.
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von einstern » 10. Jun 2017, 21:55

Ich denke, dass die Sonderabgabe für EV ganz schnell wieder in die unterste Schublade verschwindet. Denn
1. Die EVUs wollen solch attraktive Kunden nicht verschrecken.
2. Auch 22kW ist okay für Alle, wenn es eine zentrale Grid Kontrolle gibt, die das Laden zeitweise schaltet, je nach Last und Stromangebot.
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von Earlian » 10. Jun 2017, 22:31

OS Electric Drive hat geschrieben:Ich habe gehört dass ab 1.7.17. Auf alle Diesel 300% Sondersteuer hinzu kommen


Genial wäre das!

Witz oder echt? Link?
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von Healey » 10. Jun 2017, 23:39

Earlian hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Ich habe gehört dass ab 1.7.17. Auf alle Diesel 300% Sondersteuer hinzu kommen


Genial wäre das!

Witz oder echt? Link?


Er hat das auf VMAX und meinen Kommentar bezogen.
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von acpacpacp » 11. Jun 2017, 05:43

Bei meiner letzten Jahresabrechnung war die Leistungskomponente der höchste aller Posten:

strom.pdf
(377.94 KiB) 56-mal heruntergeladen


Das hier sind die Details zur Netznetzung von meinem Netzbetreiber: https://www.wienernetze.at/nc/ep/progra ... amId=65002
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Re: Extra- Gebühr für die Bereitstellung des schnellen Laden

von TeeKay » 11. Jun 2017, 17:21

@Mittelhesse & Ralf Wagner: Eure Bilder zeigen deutlich, dass nicht mehr E-Fahrzeuge in der Straße das Problem sind, sondern das unkoordinierte Laden selbiger. Auch bei 10.000 Euro pro Hausanschluss würde unkoordiniert geladen. Statt also von den Menschen, die schon für den Hausanschluss Geld bezahlten, noch mehr Geld zu verlangen, sollten sich die Netzbetreiber endlich zusammensetzen und einen landesweit gültigen Kommunikationsstandard für Wallboxen besprechen. Und zwar heute und nicht, wenn schon 5 Mio Wallboxen installiert wurden.

Könnten die Wallboxen mit einem zentralen Server beim Netzbetreiber sprechen, könnte letzterer wallboxgenau die Ladeleistung vorgeben, um das Ortsnetz bestmöglich auszulasten. Das ganze kann dann noch mit einem MaxPower-Knopf kombiniert werden, der dem Benutzer auf jeden Fall die maximal mögliche Ladeleistung seines Autos garantiert - gegen extra Geld.

Denn wie eure Bilder zeigen, belastet auch euer Auto das Netz nur kurzzeitig stärker. Bei Ralf Wagner könnten an einem 11kW-Anschluss locker 12 Autos so wie Ralf Wagner laden.
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